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Forum: Offtopic Elektor schluckt CircuitCellar


Autor: Gast (Gast)
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: Verschoben durch Admin
Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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super, damit ist die letzte gute zeitschrift "gestorben"

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Oh, die kannt ich gar nicht...

Aber ich hatte schon laengst das Gefuehl dass es keine brauchbaren 
Elektronikzeitschriften (mehr) gibt, echt schade.

Aber hei noch laeuft ja das OSS-Magazin von Benedikt, das doch immer 
wieder ganz nett ;)

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Ein Wort zum Kauf: Scheiße.

Autor: Axel Springer (Gast)
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(ich will jetzt keine initiative ergreifen, nur mal was lostreten)

wie wärs wenn wir unsere eigene mikrocontroller.net zeitschrift 
rausbringen? Artikel bekommt man sicher genug zusammen. man könnte das 
ganze unregelmäßig als PDF o.ä. erscheinen lassen..

nur mal sone idee.

Autor: Gast (Gast)
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Autor: Axel Springer (Gast)
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ah ok alles klar danke..

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Gast schrieb:
> @Axel Springer:
> Beitrag "Neue Open Source-Zeitschrift: Embedded Projects Journal"

Hat es davon eigentlich mal eine zweite Ausgabe gegeben?

Autor: Gast (Gast)
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@markbrandis
Ausgabe 1: 13.06.2008
Ausgabe 2:  7.11.2008
Ausgabe 3:  1.07.2009
Ausgabe 4: 30.10.2009

http://www.embedded-projects.net/index.php?page_id=238

Autor: MaWin (Gast)
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Also wenn jetzt Elektor die Artikel des Circuit Cellar übernehmen und 
übersetzen würde und damit einer grösseren Verbreitung zuführen würde, 
wäre das Klasse.

Aber der Artikel klingt so, als ob Elektor nun seine Artikel im Circuit 
Cellar publizieren will, WOW wird das Niveau da sinken, das wird den 
absoluten Nullpunkt durchschlagen.

Schade um den CircuitCellar.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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MaWin schrieb:

> Aber der Artikel klingt so, als ob Elektor nun seine Artikel im Circuit
> Cellar publizieren will, WOW wird das Niveau da sinken, das wird den
> absoluten Nullpunkt durchschlagen.
>
> Schade um den CircuitCellar.

Kann man hoffen dass sich das in den Abo- und Verkaufszahlen 
niederschlaegt. Warum kannte ich die Zeitschrift eigentlich nicht? 
Wahrscheinlich weil sie hier zu Lande nicht im Handel ist? oO Aber jetzt 
ist es offenbar auch zu spaet, sie noch zu lesen...

Autor: Interessierter (Gast)
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Michael G. (linuxgeek) wrote:

> .. Warum kannte ich die Zeitschrift eigentlich nicht?

Wenn man sich ein bisschen im Netz umschaut findet man den Kram (relativ 
schnell)

> Wahrscheinlich weil sie hier zu Lande nicht im Handel ist? oO

auch möglich

> Aber jetzt
> ist es offenbar auch zu spaet, sie noch zu lesen...

i wo, sein wann vergisst das Netz mal was?

bevor die Blockwarte jetzt wieder aufjaulen, reines akademisches 
Interesse, jedoch keinerlei Kaufinteresse, deshalb auch kein Verlust für 
niemanden

Autor: Tuniel (Gast)
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Ist Elektor wirklich so schlecht? Ist meine Jetzige Zeitschrift, die ich 
gelegentlich lese um mich etwas zu informieren. Zudem bin ich nur auf 
die Idee gekommen mich mit Mikrocontroller zu beschöftigen weil ich per 
Zufall die Aktuelle AVR-Reihe in der Elektor gesehen habe (kaufe das 
Heft auch erst seit da an)

MFG

Tuniel

Autor: Smarti (Gast)
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Nun ja die Elektor ist ganz nett für Ideeen aber naja, bei dem Satzt 
musste ich laut lachen:

 "Elektor steht für eine lange und abwechslungsreiche Geschichte, ein 
redaktionseigenes Labor, auf Reproduzierbarkeit getestete Projekte und 
ein weltweites Netzwerk an Autoren."

-> " ... auf Reproduzierbarkeit getestete Projekte ..."

Also ich musste in den letzten Jahren meist feststellen, bevor mein ein 
Elektor Projekt nachbaut, immer erst ins Forum schauen und sehen wer 
sich schon ran gewagt hat. Meist waren diese so Fehlerhaft dass einem 
von Projket abgeraten wurde.

Nun gut... kaufen tu ich mir die schon lange nicht mehr da für diese 
Qualität auch noch Geld ausgeben muss nicht sein. Zumal ich die 
Zeitschift in der Bibliothek einsehen kann.

Schade, solangsam gibt s wirklich nicht s mehr was taugt. Elrad war vor 
meiner Zeit, EAM is weg ...

Autor: Olaf (Gast)
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> Aber der Artikel klingt so, als ob Elektor nun seine Artikel im Circuit
> Cellar publizieren will, WOW wird das Niveau da sinken, das wird den
> absoluten Nullpunkt durchschlagen.

Ich weiss nicht, sowohl Elektor wie auch CC leben davon Artikel von
aussen zu bekommen. CC ist besser weil sie die groessere Anzahl
Leser/Autoren hat. Von daher bedeutet es jetzt das sie aus einer
noch groesseren Anzahl auswaehlen koennen. Das koennte schon
die Qualitaet steigern. Ich bin mal gespannt wie sie die 
unterschiedlichen
Sicherheitstandard mit der jeweiligen Netzspannung syncronisieren. :-)


>  Ist Elektor wirklich so schlecht? Ist meine Jetzige Zeitschrift,
>  die ich gelegentlich lese um mich etwas zu informieren.

Das kommt drauf an wie alt man ist, was man von frueher her gewohnt ist. 
Elektor war schon immer das Einsteigerblatt fuer Bastler ohne grossen 
Tiefgang und daran hat sich nie was geaendert. Bloss ist die Konkurrenz
mittlerweile halt verstorben.

> Zudem bin ich nur auf die Idee gekommen mich mit Mikrocontroller zu
> beschöftigen weil ich per Zufall die Aktuelle AVR-Reihe in der
> Elektor gesehen habe

Da siehst du das Problem. Sich mit Microcontroller zu beschaeftigen
ist nur ein kleiner Nebenaspekt um den man sich kuemmern kann nachdem
man die Grundlagen verstanden hat. Das macht natuerlich keiner der
nicht ET studiert weil es keinen Spass macht, also solltest du
zumindest die Grundlagen nebenbei verabreicht bekommen, passiert
aber auch nicht.

Mein Traum waer die Transistor Gijutsu auf English. Und zwar wegen
ihrer grossen Bandbreite. Dort kann man sowohl Artikel finden die
dem Einsteiger das loeten erklaeren, wie auch abgehobenes Zeug, also
das wo man die Gleichungen nur versteht wenn man NT studiert hat.
Es findet sich also fuer jeden etwas und selbst nach Jahren wenn sich
der eigene Horizont erweitert hat lohnt es sich noch mal
ein altes Heft rauszuholen.

Wobei letzteres gilt gelegentlich noch heute fuer alte Elrads! Etwas was 
Elektor bei mir nie geschafft hat.

Olaf

Autor: Tuniel (Gast)
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@ Olaf (Gast)

Da muss ich dir recht geben, der Tiefgang bei Elektor fehlt. Besonders 
vermisse ich Informationen zu den Grundlagen der Elektronik, aber diese 
werden nicht benötig weil nur mit vorgevertigten Platinen gearbeitet 
wird.

Aus diesem Grund bin ich auch auf das Forum hier gestossen um mir 
möglichst viele Informationen zu holen. Denn wen ich mich schon mit dem 
AVR beschäftigen will dann auch richtig.

MFG

Tuniel

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Michael G. schrieb:
>  Warum kannte ich die Zeitschrift eigentlich nicht?
> Wahrscheinlich weil sie hier zu Lande nicht im Handel ist?

Schorndorf ist halt definitiv nicht der Nabel der Welt ,-)

Ich könnte natürlich auch sagen: Jemand der wie Du jahrelang die 
Entwicklung von quoka.de verschlafen hat, wie sollte so einer was über 
circuit cellar oder gar epanorama.net  wissen.

Autor: Martin (Gast)
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Weiß einer, wieviel für die Übernahme gezahlt werden mußte?

Autor: Randy (Gast)
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>> Ist Elektor wirklich so schlecht? Ist meine Jetzige Zeitschrift,
>> die ich gelegentlich lese um mich etwas zu informieren.

> Das kommt drauf an wie alt man ist, was man von frueher her gewohnt ist.
> Elektor war schon immer das Einsteigerblatt fuer Bastler ohne grossen
> Tiefgang

Stimmt schon. Aber der absolute Einsteiger bekommt was er braucht, mehr 
oder weniger. Der braucht fertige Projekte die von Adam und Eva an 
erklärt sind, und vollständig mit allen Bauteilen. Sich was aus dem 
Internet zusammensuchen und selber beurteilen ob die Schaltungen was 
taugen und welche europäischen Transistoren man anstatt der 2N-Typen 
nehmen kann, etc., dass kann man erst mit etwas Erfahrung. Da sollte der 
Profi und der erfahrene Bastler die Nase nicht über die Zeitschrift 
rümpfen, der Nachwuchs braucht was für den Einstieg, sonst bricht er 
weg. Ich lese die Elektor selber schon lang nicht mehr. (Blättere nur ab 
und zu in der Bib durch, an und zu greife ich eine Bastel-Idee auf)

Randy

Autor: faustian (Gast)
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Naja, fuer den Preis weniger Hefte kriegt man die Elrad-DVD ;)

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Randy schrieb:
> Aber der absolute Einsteiger bekommt was er braucht, mehr
> oder weniger. Der braucht fertige Projekte die von Adam und Eva an
> erklärt sind, und vollständig mit allen Bauteilen. Sich was aus dem
> Internet zusammensuchen und selber beurteilen ob die Schaltungen was
> taugen

Wie weiter oben schon geschrieben wurde: Ob die Schaltungen aus Elektor 
was taugen, sollte man vorher auch erstmal nachprüfen. Nicht selten 
kommt es einem nämlich so vor, als wenn die Schaltung mitsamt 
Beschreibung selbst von einem Anfänger stammt und nicht wirklich 
nachkontrolliert wurde.
Wenn man das mit alten Heften vergleicht, die waren oft deutlich besser 
recherchiert.
Das Problem ist wohl vermutlich, dass zu wenige Leute an zu vielen 
Artikeln und Schaltungen arbeiten, und eingesendete Artikel daher nur 
flüchtig nachkontrolliert werden.

Ein weiterer Punkt ist, dass es zumindest mir so vorkommt als wenn es 
denen nur darum geht, maximalen Gewinn zu machen.
Das fängt schon auf den ersten paar Seiten an, mit Neuentwicklung die in 
dem Stil geschrieben sind, als stammen sie von der Elektor Redaktion. In 
Wirklichkeit ist das aber nichts anderes als Werbung der einzelnen 
Firmen.
So geht es das ganze Heft durch. Es wird irgendein super Modul 
beschrieben, das zu total überteuerten Preise in derem Shop erworben 
werden kann. z.B. die RFM12 für 8,5€. Da die Module selbst in moderaten 
Stückzahlen unter 3€ direkt beim Hersteller kosten, bedeutet das rund 5€ 
Gewinn pro verkauftem Modul. Ich würde das Ausnutzung von Anfängern 
nennen. Als weiters Beispiel brauche ich denke ich nur Flowcode und 
E-Blocks zu nennen...

Autor: MaWin (Gast)
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> Ist Elektor wirklich so schlecht?

Siehe http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#I

Autor: Stephan M. (stephanm)
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Meine ersten Elektor-Ausgaben sind von 1993. Seit 1994 oder so bin ich 
Elektor-Abonent. Und eigentlich frage ich mich, warum ich das olle Abo 
nicht einfach endlich mal kündige, denn:

Olaf schrieb:
> Das kommt drauf an wie alt man ist, was man von frueher her gewohnt ist.
> Elektor war schon immer das Einsteigerblatt fuer Bastler ohne grossen
> Tiefgang und daran hat sich nie was geaendert. Bloss ist die Konkurrenz
> mittlerweile halt verstorben.

Früher (199x) hatte ich den Eindruck, dass sie tatsächlich versuchen, 
was zu vermitteln. Aus meiner damaligen und heutigen Sicht würde ich 
(nicht-Elektrotechniker, Hobbybastler, Einsteiger) schätzen: Von unten 
an die Mittelklasse der Hobbyisten heranschrammend. Da wurde durchaus 
auch mal kurz und knapp erwähnt, warum sie sich gerade für dieses oder 
jenes Bauteil entschieden haben, oder welches Bauteil in der 
Rückkopplung eines Audioverstärkers welche Aufgabe hat. So in dem Dreh 
halt. Zumindest mir ist es gelungen, da so manche nützliche Information 
rauszuziehen.

Dann kam irgendwann (200x mit x klein) die µC-Revolution. Einen Großteil 
der Elektor-Artikel konnte man plötzlich sinngemäß auf "diskret 
aufgebaut enthielte eine solche Schaltung mehr als drei Bauteile, daher 
benutzen wir einfach einen µC, dann kommen wir lediglich mit einem 
Kondensator und einer Stiftleiste als Peripherie aus" 
zusammenschrumpfen... Die Artikel sind fast nur noch reine 
Nachbauanleitungen :-(

Insofern habe ich das Gefühl, dass sich einfach das Geschäftsmodell von 
Elektor geändert hat. Das Heft ist größtenteils ein Werbeblatt, z.B. für 
die im Elektor-Shop angebotenen Produkte (Platinen, vorprogrammierte 
µCs).

Randy schrieb:
> Stimmt schon. Aber der absolute Einsteiger bekommt was er braucht, mehr
> oder weniger. Der braucht fertige Projekte die von Adam und Eva an
> erklärt sind, und vollständig mit allen Bauteilen.

Leider bleibt man so ein Leben lang Einsteiger. Mag ja sein, dass der 
Elektor-Verlag das erkannt hat und diese Idee bei Elektor 
"Kundenbindung" genannt wurde.

Allerdings finde ich nicht, dass die Projekte von Adam und Eva an 
erklärt sind. Es ist ein bisschen schwierig, das jetzt in passende Worte 
zu fassen, aber: Ich sehe das so... Erklärt wird tendenziell eher der 
mechanische Aufbau der Schaltung, weniger (bis gar nicht) ihre 
elektrische Funktion. Die Schaltungen wirken wie hingekotzt, z.B.: Warum 
der Autor gerade diese Schaltungsvariante gewählt hat, bleibt im 
dunkeln. Warum der Autor gerade dieses Bauteil gewäht hat auch. Etc. 
etc.

> Sich was aus dem
> Internet zusammensuchen und selber beurteilen ob die Schaltungen was
> taugen und welche europäischen Transistoren man anstatt der 2N-Typen
> nehmen kann, etc., dass kann man erst mit etwas Erfahrung. Da sollte der
> Profi und der erfahrene Bastler die Nase nicht über die Zeitschrift
> rümpfen, der Nachwuchs braucht was für den Einstieg, sonst bricht er
> weg.

Ja, stimmt schon. Ich persönlich frage mich halt seit langem, wie ich 
meine Kenntnisse erweitern kann. Schaltungen mit detailierten 
Beschreibungen, die z.B. auf Fragen eingehen wie "Warum ausgerechnet 
genau dieses Bauteil?" oder "Warum gerade diese Variante für 
Teilschaltung XYZ" habe ich bisher nur sehr sehr wenig gefunden. Schön 
wäre es dabei, wenn auch mal die beim finalen Schaltungsdesign nicht zum 
zug gekommenen Varianten einzelner Schaltungsblöcke (oder auch der 
gesamten Schaltung) detailiert mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen 
diskutiert werden würden. Zumindest für mich läge der Lerneffekt darin, 
dass ich mal in aller Ruhe die Schritte und Überlegungen, die 
schlussendlich zur fertigen Schaltung geführt haben, nachvollziehen 
könnte.

Bin ich denn alleine mit diesen Ansprüchen? :-)

Stephan

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Stephan M. schrieb:
>> Ja, stimmt schon. Ich persönlich frage mich halt seit langem, wie ich
> meine Kenntnisse erweitern kann. Schaltungen mit detailierten
> Beschreibungen, die z.B. auf Fragen eingehen wie "Warum ausgerechnet
> genau dieses Bauteil?" oder "Warum gerade diese Variante für
> Teilschaltung XYZ" habe ich bisher nur sehr sehr wenig gefunden. Schön
> wäre es dabei, wenn auch mal die beim finalen Schaltungsdesign nicht zum
> zug gekommenen Varianten einzelner Schaltungsblöcke (oder auch der
> gesamten Schaltung) detailiert mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen
> diskutiert werden würden. Zumindest für mich läge der Lerneffekt darin,
> dass ich mal in aller Ruhe die Schritte und Überlegungen, die
> schlussendlich zur fertigen Schaltung geführt haben, nachvollziehen
> könnte.
>
> Bin ich denn alleine mit diesen Ansprüchen? :-)
>


Nein, bist Du definitv nicht. Ich sehe das genauso. Leider ist dieser 
"downgrade" Effekt nicht nur auf die Zeitschrift Elektor begrenzt. Auch 
Magazine wie ELV, die zu Beginn noch das "Warum" erläuterten, sind heute 
fast gänzlich zu dieser "machen wir mit einem Controller, kann man dann 
bei uns einkaufen"

Funkschau/Franzis hatten wir ja schon in anderen Threads.

Und die Medien die solche Fragen wie
"Warum gerade diese Variante für  Teilschaltung XYZ"
erläutern, gibt es IMHO kaum.

Außer, man rechnet zu "medialer Information" mal kompetente Foren hinzu 
wie sci.electronics.* -- und dort auch nur wenn man das Glück hat auf 
brauchbare Poster zu treffen.

Konkret muß man sich wohl damit abfinden das fundiertes Wissen eher bei 
Leuten ist die arbeiten und dieses nicht veröffentlichen. Das mag zum 
eine daran liegen das eine gute Veröffentlichung Zeit und Mühe macht. 
Zum anderen aber auch das solches Wissen letztlich die Basis für Erfolg 
ist - und damit ein Trumpf den man im härter werdenden Wettbewerb oft 
besser für sich behält. Sonst kassieren andere ab, und dafür gibt es 
genug Beispiele.

Autor: Markus (Gast)
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Die Kritik an Elektor ist doch sehr allgemein und wage gehalten. Mein 
Eindruck ist, daß ein paar alte Recken sich an ihre Jugend zu erinnern 
versuchen:

"Ja, ja, meine Lieben - früher waren die Winter kälter, die Schulwege 
länger und die Bauteile hatten noch Drähte."

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Markus schrieb:
> Die Kritik an Elektor ist doch sehr allgemein und wage gehalten. Mein
> Eindruck ist, daß ein paar alte Recken sich an ihre Jugend zu erinnern
> versuchen:
>

Ich sehe das anders. Stefan hat das an konkreten Beispieln festgemacht. 
Einige andere auch.

Aber stell  Du doch einfach ein paar Beipiele dar die die Qualitäten der 
Zeitschrift (Deiner Meinung nach) aufzeigen.

Wenn da nix kommt, ist das ja auch eine Aussage: Es gäbe dann keine 
Qualitäten.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Markus schrieb:
> Die Kritik an Elektor ist doch sehr allgemein und wage gehalten. Mein
> Eindruck ist, daß ein paar alte Recken sich an ihre Jugend zu erinnern
> versuchen:

Ich hab mir mal die 70-er Jahre komplett ausgeliehen und auch gelesen. 
Diese Ausgaben wären es wert digitalisiert zu werden. Da gabs schöne 
Grundlagenartikel mit Schaltbeispielen. Auch die Projekte waren nett, 
zum Beispiel das Oszi. Nach dem Lesen der Artikel wußte man wie so ein 
Ding innen funktioniert.
Das hat sich so mitte-ende der 80-er gewandelt. Immer mehr µCs ohne 
Quellcode, und vor allem immer der selbe Kram. Zig Evalboards für 
irgendwelche obskuren Controller. Heute les ich die Elektor überhaupt 
nicht mehr. Datenblätter gibts im Netz, Evalboards woanders günstiger 
und Blinkschaltungen hab ich schon durch ;-)

Autor: bhm (Gast)
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naja, es ist ja auch nicht einfach:

dünnes Heft, wenig Inhalt
-> wenig Leser
-> weniger Werbeeinnahmen
-> hoher Heftpreis
-> noch weniger Leser
-> kein Geld für Redakteure, kein Geld für Projekte etc.
-> noch dünneres Heft, noch weniger Inhalt

Eigentlich bin ich überrascht, dass es überhaupt noch 
Elektronikzeitschriften gibt.
Als ich noch studiert habe (kältere Winter usw.) gabe es erst Leute die 
ihre Rechner löten konnten (bzw. mussten, weil es noch keine 
brauchbaren, bezahlbaren gab), dann gab es die Phase der Leute die 
programmieren konnen (Rechner gab es, kosteten immer 4000DM, aber keine 
Programme), dann kamen die Leute die Programme installieren konnten (was 
auch nicht immer einfach ist) ... Wenn ich mir überlege wieviele 
Elektronikläden es Anfang der 80er gab, mehrere unabhängige in einer 
Stadt!

Die meiste Gebrauchselektronik (vom MP3-Spieler bis zum Radio) kann man 
viel billiger neu kaufen als selber bauen. Reparieren geht praktisch 
garnicht mehr.
Löten macht nur "just for fun" Sinn (was vollkommen ausreichend ist) 
oder für Super-Spezial-Projekte. Dafür braucht man aber wieder 
Super-Spezial-Kennnisse und -Bauteile. Solche Projekte interessieren 
mich meist nicht weil ich gerade nicht diese Super-Spezial-Anwendung 
habe. Am Besten haben mir eigentlich immer die Sommer-Halbleiterhefte 
gefallen, 100+ Schaltungen und wenig Erklärungen. Einfach nett zum 
Basteln und als Ideenquelle.

Grundlagen in einer Zeitschrift zu bringen ist auch nicht ganz einfach, 
weil sich die Grundlagen nicht so schnell ändern. Es macht nicht viel 
Sinn alle 6 Monate den Artikel "Grundlagen des OP" zu bringen. Solche 
Sachen kann man sich mittlerweile besser im Netz zusammensuchen.

Ich fürchte, dass sich Elektronikzeitschriften mittlerweile überlebt 
haben.

ciao
bernd

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Gast schrieb:
> @markbrandis
> Ausgabe 1: 13.06.2008
> Ausgabe 2:  7.11.2008
> Ausgabe 3:  1.07.2009
> Ausgabe 4: 30.10.2009
>
> http://www.embedded-projects.net/index.php?page_id=238

Ah, danke.

Autor: Martin (Gast)
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Ab sofort wird bei Elektor nur noch Englisch gesprochen:
http://www.elektor.de/elektronik-news/why-did-you-...

Autor: TrippleX (Gast)
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Wie sieht es eigentlich mit der Qualität der Projekte von
ELV und c'T aus?

Zumindest hab ich bei ELV das Gefühl das die Schaltungen
sehr verbastelt sind und mit Kondensatoren nur so vollgestopft
sind ( z.B ) .

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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ELV macht ab und zu auch mal einige Fehler, im Durchschnitt würde ich 
die Qualität der Schaltungen aber deutlich höher einschätzen als die von 
Elektor, vor allem da alle Schaltungen selbst entwickelt werden und 
verkauft werden. Wenn da große Fehler drin wären müssten die den Mist 
ausbaden wenn die Geräte zurückkommen.
Am Ende hat man aber kaum was davon, da in nahezu allen Schaltungen µC 
verwendet werden, deren Code man nicht bekommt. Daher beschränkt sich 
die Schaltungsbeschreibung meist auch nur auf das wichtigste.
Die Grundlagenartikel von ELV sind gut, oft auf einem recht hohen 
Niveau.

Autor: Olaf (Gast)
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> Eigentlich bin ich überrascht, dass es überhaupt noch
> Elektronikzeitschriften gibt.

Nach ganz falsch, aber Elektor ist ja international. Das heisst 
eigentlich ein sehr grosses Einzugsgebiet. Ueberraschend und 
beaengstigend finde ich nur wie duenn Elektor inhaltlich wie auch vom 
Umgang her im Vergleich zur japansischen Transitor Gijutsu ist, obwohl 
letzere sich ja gewiss nur an Japaner richten kann. Eigentlich muesste 
die Elektor dicker sein weil sie halt mehre potentielle Leser hat.
Aber daran sieht man halt auch welche Einstellung wir in Europa 
mittlerweile zur Technik entwickelt haben. Ich hoffe nur immer wir sind 
auch gut im Reisanbau damit wir eines Tages noch was gegen Elektronik 
eintauschen koennen.

> Reparieren geht praktisch garnicht mehr.

Das stimmt nicht. Ich repariere fast alles. Man muss ja nur die maroden 
Elkos austauschen und kalte Loetstellen nachloeten. <seufz>

> Löten macht nur "just for fun" Sinn (was vollkommen ausreichend ist)
> oder für Super-Spezial-Projekte.

Kuck mal hier:

http://www.criseis.ruhr.de/roehre.jpg

Das ist mein aktuelles Spezialprojekt. Kopfhoererverstaerker mit Roehre.
Das besondere daran ist das ich es sehr klein haben wollte und keine 
Trafos in meiner Schaltung sehen wollte. Spannungsversorgung ueber zwei 
Schaltregler aus 16V-18V. (Recycling altes Laptopnetzteil)

Aber eigentlich ist das doch nichts besonders. Was wuerde passieren wenn 
man das Elektor anbieten wuerde?
1. Sie wuerde es toll finden.
2. Sie wuerden meckern das ich ueberrall 0605 Bauteile verwendet
   habe und ihre Leser das nicht mehr koennen.
3. Sie wuerden meckern das ich ein paar exotische Spezialbauteile
   verwendet habe weil ich immer das verwende was ich auf dem letzten
   Flohmarkt guenstig fuer 3Euro als 10000er Rolle gekauft habe.
4. Sollte es wirklich gedruckt werden, wuerden Leser meckern oder mich
   mit dummen Email ueberschuetten weil ihr 32 Ohm Kopfhoerer daran
   nicht laeuft.

Will ich das? Nein, also kein Artikel.


> Am Besten haben mir eigentlich immer die Sommer-Halbleiterhefte
> gefallen, 100+ Schaltungen und wenig Erklärungen.

Sah ich mal aehnlich. Die Hefte von 77 bis 95 hatten auch noch was. Aber 
jetzt kann ich bei Texas, Linear usw selber die Applikationen lesen.


> Grundlagen in einer Zeitschrift zu bringen ist auch nicht ganz einfach,
> weil sich die Grundlagen nicht so schnell ändern. Es macht nicht viel
> Sinn alle 6 Monate den Artikel "Grundlagen des OP" zu bringen.

Aber so alle zwei Jahre waere doch mal wichtig. Gerade zu diesem Thema! 
und vielleicht auch mal mit einem aktuelleren OP. Und man koennte auch 
mal auf aktuelle Spezialitaeten wie Rail2Rail, OPs fuer 3.3V und 
aehnliches eingehen. Wenn du dieses Forum hier liesst dann erkennst du 
doch sofort das viele genau soetwas noetig haetten. Ich glaub manchmal 
es gibt schon mehr Leute die Linux auf einem Microcontroller 
installieren koennen, als einen KTY81 an einen einen Kontroller 
anzuschliessen.

> Ich fürchte, dass sich Elektronikzeitschriften mittlerweile überlebt
> haben.

Der Teil der sich als Kuckloch in die grosse weite Welt verstanden hat, 
sicherlich. Das brauchen nur noch internetferne Senioren. Aber 
zusammenhaengendes aufeinander aufbauendes Fachwissen, daran fehlt es. 
Aber das sind Sachen die dem Autor Arbeit machen und deshalb ist dazu im 
Internet nur selten etwas zu finden. Und wenn sich im Internet etwas 
findet dann meist zusammenhanglos.

Olaf

Autor: Markus (Gast)
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Wozu brauche ich Beispiele? Hier im Jammerform No. 1? Das ist vergeudete 
Zeit und Perlen vor die Säue geworfen..

Dies zum Abschluß: Elrad & Funkschau sind als Elektronikzeitschriften 
vom Markt verschwunden. Die Elektor gibt es noch - allein das spricht 
für die Elektor.

Autor: Gast (Gast)
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>EAM is weg ...
EAM war eigentlich nur ne vellemann Werbezeitschrift... Der Umfang 
beschränkte sich hauptsächlich auf Vorstellung derer Bausätze. Aber auch 
EAM fiel Elektor zum Opfer (wurde ebenfalls geschluckt).

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Markus schrieb:
> Wozu brauche ich Beispiele? Hier im Jammerform No. 1? Das ist vergeudete
> Zeit und Perlen vor die Säue geworfen..

siehe meinen Kommentar oben bezüglich Deiner Nullmenge, danke für die 
Bestätigung.

>
> Dies zum Abschluß: Elrad & Funkschau sind als Elektronikzeitschriften
> vom Markt verschwunden. Die Elektor gibt es noch - allein das spricht
> für die Elektor.

Mist gibt es auch noch sagte der Landwirt, allein das spricht für Mist.
Genau. Und Millionen Fliegen können sich nicht irren.

Autor: Stephan M. (stephanm)
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Markus schrieb:
> Die Kritik an Elektor ist doch sehr allgemein und wage gehalten.

Gut, dann kommen hier meine persönlichen Anmerkungen zum Artikel 
"Akkuwächter - Alles unter Kontrolle" aus Elektor, Juni 2009. Natürlich 
alles absolut repräsentativ, korrekt und natürlich auch super gerecht 
;-) Sprich: Es handelt sich im Folgenden um meine ganz persönliche 
Meinung und Auffassung der Sache.

Zweck/Beschreibung der Schaltung: LPC2103 + externer 22bit-A/D-Wandler 
messen "Lade- und Entladestrom, die Akkuspannung, den Ladezustand 
(verfügbare Kapazität) und die momentane Leistung, die dem Akku 
zugeführt oder entnommen wird".

Länge des Artikels: 6 Seiten incl. ein Textkasten zum eingesetzten 
MCP3550 (besagter A/D-Wandler). Bebilderung: bunt und riesig! Es ist 
auch ein 12x7cm^2 großes Bild (1/8 Seite) eines 2x16-LCD-Displays, auf 
dem vier Messwerte (brav mit Einheiten) zu sehen sind.

So, jetzt in der Reihenfolge des Artikeltexts. Anführungszeichen 
verwende ich im Folgenden, um ein Zitat oder eine sinngemäße 
Wiedergabe des Artikelinhalts zu kennzeichnen.

Kurze Einführung zum Thema Füllstandsanzeige von Akkus. "Sehr 
verbreitet: einfache Spannungsmessung", "Spannungsmessung aber reicht 
z.B. für NiMH und NiCd nicht wg. flachem Spannungsverlauf beim 
entladen". Hm, ich frage mich, ob der Spannungsverlauf so flach ist, 
dass z.B. selbst die in der Artikelbeschreibung erwähnten 22bit 
Genauigkeit des A/D-Wandlers nicht für eine ausreichend präzise 
Spannungs- und damit, so wird es ja auf den ersten Blick suggeriert, für 
die Füllstandsmessung ausreichen. Immerhin könnte ich doch mit 22bit die 
Akkuspannung z.B. eines 12V-Akkus auf, na ja, sagen wir so circa 10-20µV 
genau messen? Hm. Ob da wohl noch andere Effekte eine Rolle spielen? 
Elektor schweigt und schlägt vor, stattdessen den Lade- bzw. 
Entladestrom zu vermessen.

...bla bla Eingangsspannungsbereich 6...42V...

Abschnitt "Auslegung": Als µC wurde ein LPC2103 gewählt.... ARM-Kern... 
interner A/D-Wandler nur 10bit -> reicht für Messung der Akkuspannung, 
aber nicht für Strommessung. (Akkuspannung wird halt parallel zum Strom 
auch noch gemessen)... => Externer A/D! 22bit! MCP3550!

Hm, mal gucken was der so kostet. Farnell will gut 5€ für das Teil. Na 
gut, die 5€ müssen wohl sein. Oder? Warum 22bit? Warum eigentlich genau 
dieses Ding? Welche Betrachtungen führen überhaupt dazu, das ich hier 
anfangen muss, mit 22bit zu digitalisieren? Reichen vielleicht schon 20? 
18? 16? 12? Wie würde sich diese Wahlen auf die Präzision des 
Instruments auswirken? Klar, ich könnte jetzt meinen Füller, einen Block 
und meinen Taschenrechner zücken, aber lesen wir erstmal weiter...

...Erzeugung der unterschiedlichen Betriebsspannungen...

Abschnitt "Schaltung und Aufbau". "Die Induktivitäten" bei zwei ICs 
"weisen diese als Schaltregler aus". Aha. Die Beschaltung der 
Schaltregler ist minimal. Der Rest steht wohl im Datenblatt. Für 6...42V 
-> 5V und den anschliessenden 5V -> 3.3V kommen zwei unterschiedliche 
Schaltregler zum Einsatz. Leider keine Begründung seitens Elektor, warum 
zwei verschiedene Typen zum Einsatz kommen. Und auch nicht warum 
ausgerechnet diese beiden Typen (TL2575 und TPS62007). Hat die 
inzwischen jedermann stangenweise in seiner Bastelkiste? Ach keine 
Ahnung, ich bin doch eh bei 50Hz-Trafo-gespeister 5V-Logik 
stehengeblieben.

..."Referenzspannungserzeugung"... irgendwas mit Abgleich... Jumper zur 
Betriebsspannungswahl... Jumper beim programmiern... Und schon sind wir 
auf der zweiten Doppelseite angelangt.

LCD-Display -> Hintergrundbeleuchtung per PWM dimmen. Mit einem 2N7002 
als Leistungstreiber. Etwas irritiert bin ich vom "0 Ohm (oder 1 
Ohm)"-Widerstand (lt. Stückliste) in der Gatezuleitung zum MOSFET. 0 Ohm 
oder 1 Ohm?!? Hm, ich reime mir also irgendwas mit unterdrückten 
Schwingneigungen von FETs zusammen, das hab ich schon mal irgendwo 
aufgeschnappt... Und, ach ja: Man kann ja den Widerstand und den 2N7002 
eh weglassen, wenn man aufs dimmen des LCDs verzichten möchte.

Nun gehts kurz ums löten der SMDs... Dann sind wir auch schon auf der 
vierten Seite und bei der Beschreibung der Software. "LPC2103 mehr als 
genug Leistung -> eigene Erweiterungen problemlos möglich"... Vielleicht 
bau ich mir da noch ein Tetris mit ein? Mal sehen :-)

"µC läuft in Endlosschleife" und jede Sekunde wird eine Funktion 
aufgerufen, die die "Messungen durchführt und deren Ergebnis anzeigt". 
Äh, wieviele MIPS Durchsatz macht der LPC2103 doch gleich wieder bei nem 
14.7xyz MHz-Quarz? Hm, keine Ahnung...

...Ansteuerung des 22bit-A/D-Wandler...

...Die Messwerte werden in in nA und µV gerechnet, um "ohne 
Gleitkommaoperationen" auszukommen. "So wird das Messergebnis minimal 
verfälscht". Uuuhuhuh, vorsicht. Die Minimierungsrechnung möchte ich mal 
sehen, die dieses Ergebnis liefert. Na ja, nicht jeder geht so streng 
und kritisch mit mathematischen Begriffen um wie ich das gelegentlich 
tue. Egal.

Weiter gehts mit der Aussage, dass die Abweichung (durch die interne 
Rechnung in nA und µV) geringer ist als die Toleranzen der 
Referenzspannung. Das finde ich sehr schön. Eine Analyse der 
Ungenauigkeiten sucht man aber vergebens, genauso wie ich bisher eine 
Rechtfertigung der 22bit des A/D-Wandlers für die Strommessung vermisse. 
Mir erscheinen diese 22bit einfach so verdammt viel... vor allem, da der 
Lade- bzw. Entladestrom über einem 50 Milliohm-Shunt gemessen werden, 
der in der Stückliste mit 1% Toleranz angegeben ist. Aber das wird schon 
alles seinen Sinn haben.

Die letzten Abschnitte des Artikels befassen sich nun mit der 
Programmierung des µCs und der Inbetriebnahme des Instruments und 
beantworten die bis dato entstandenen Fragen leider nicht.

Fazit: Nix nennenswertes gelernt durch diesen Elektor-Artikel, dafür 
einige offene Fragen.

Weiteres Vorgehen: Möglicherweise sollte ich tatsächlich einfach mal 
Füller, Papier und Taschenrechner zur Hand nehmen, die sämtlichen 
Datenblätter wälzen, mich weiter mit Literatur eindecken, und irgendwie 
versuchen, die Design-Entscheidungen des Autors nachzuvollziehen. Dumm 
nur, das ich als Anfänger so oft keine richtige Ahnung habe, in welche 
Richtung ich da eigentlich gehen soll. Stimmen die Ansätze? Stimmt die 
Rechnung? Stimmen meine Folgerungen und Schlüsse? Das ganze "Und, und, 
und..." halt, dass einen als Anfänger halt so plagt. Und Elektor lässt 
einen mit dieser Plage halt sehr oft ganz schön alleine.

Liebe Grüße,

Stephan

Autor: Interessierter (Gast)
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Andrew Taylor (marsufant) wrote:

>> Dies zum Abschluß: Elrad & Funkschau sind als Elektronikzeitschriften
>> vom Markt verschwunden. Die Elektor gibt es noch - allein das spricht
>> für die Elektor.

> .. Millionen Fliegen können sich nicht irren.

schau mal hier

http://distrowatch.com/

Wenn dein Argument mit den Fliegen stimmen würde, dann wären Ubuntu, 
Fedore, Mint, openSUSE, Mandriva und Debian das schlechteste Linux was 
man sich antun könnte und

DEFT
BSDanywhere
NuTyX
IPCop
und Nexenta

(kennt keine Sau!)

das jeweils beste Linux. Warum aber ist das nicht so? Weil die Mehrheit 
(die Masse) sich sehr wohl zum besten was Linux aufzubieten hat 
hinorientiert. Müssten ja sonst alles nur Blödbeutel sein, die Ubuntu 
nutzen. Denk mal drüber nach.

Autor: Olaf (Gast)
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> Rechtfertigung der 22bit des A/D-Wandlers für die Strommessung vermisse.

Man, versteh doch endlich. Den gab es irgendwo als Gratismuster. :-D

Ich glaube das einzige mal das ich bisher ein ansonsten fehlerfreies 
Layout nochmal neu machen musste, war als ich ein 18bit Wandler auf der 
Platine hatte. Die Vorstellung das jemand mal eben so einen 22bit 
Wandler irgendwo hinkippt und das dann so funktioniert ist einfach 
absurd.

Und die Anwendung in so einer Schaltung zeigt das der Entwickler das 
Teil nicht bezahlen musste und noch nichts davon gehoert hat wie man mit 
OPs sich nur den gewuenschten Ausschnitt einer Spannung raussucht.

Olaf

Autor: TrippleX (Gast)
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Klingt halt total toll " Wow, da ist ein 22 Bit Wandler drin! " das 
davon
aber 6 Bits wegen schlechten Layout etc. wegfallen wird nirgendswo
erwähnt ;)

Zumal die Einstellungen so utopisch sind die soweiso keiner braucht.
Ist bei irgendeinen Netzteil bei c't auch so, da kann man den
Strom auf 0,00000003 A genau einstellen, aber wenigstens wird
da erwähnt das das nicht mehr möglich ist da diese Einstellung
im Rauschen des OpAmps unter geht ;)

Autor: Stephan M. (stephanm)
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Noch eine Sache als Nachtrag :-)

TrippleX schrieb:
> Klingt halt total toll " Wow, da ist ein 22 Bit Wandler drin! "

Unter der Annahme, dass ich den Artikel richtig verstanden habe, wird 
der Lade- bzw. Entladestrom mit einer Rate von 1/s abgetastet(!). Ich 
kann im Schaltplan nix entdecken, was die Spannung über dem 
Strommeß-Shuntwiderstand in irgendeiner Form glättet. Ergo wird doch nun 
ein mal pro Sekunde eine Momentaufnahme des Lade-/Entladestroms 
ermittelt, mit 22bit theoretischer Genauigkeit halt. Ich gehe nun also 
davon aus, dass man mit einer geeigneten Last den Akku trotz 22- 
(AD-Wandler) bzw. 32 (LPC2103)-bittigem Akkuwächter sowas von 
tiefentladen kann ohne dass Elektors Akkuwächter auch nur annähernd 
verdacht schöpft.

Ich hab doch bestimmt irgendwas übersehen, das kann doch echt nicht 
angehen.......

Stephan

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Stephan M. schrieb:

> Unter der Annahme, dass ich den Artikel richtig verstanden habe, wird
> der Lade- bzw. Entladestrom mit einer Rate von 1/s abgetastet(!). Ich
> kann im Schaltplan nix entdecken, was die Spannung über dem
> Strommeß-Shuntwiderstand in irgendeiner Form glättet. Ergo wird doch nun
> ein mal pro Sekunde eine Momentaufnahme des Lade-/Entladestroms
> ermittelt, mit 22bit theoretischer Genauigkeit halt.

Der MCP3550-50 hat eine Messrate von etwa 12,5Hz. Über diese Zeit bildet 
er einen Mittelwert. Bei 1Hz Messrate erfasst man also nur 8% des 
Zeitfensters. -> Da hat der Entwickler nicht wirklich nachgedacht.

Ein derart hoch auflösender ADC macht schon sinn, da man nie weiß 
wieviel Strom die Last wirklich zieht. Dies kann ja z.B. eine Steuerung 
sein die im Ruhezustand wenige mA benötigt, ab und zu aber auch mal ein 
paar Ampere wenn z.B. ein Motor aktiv wird. Mit dem hochauflösenden ADC 
erspart man sich die Messbereichsumschaltung was die Schaltung 
vereinfacht und nachbausicherer macht.
Selbst auf Lochraster schafft dieser Wandler etwa 18-19bit brauchbare 
Auflösung.

Dennoch wirkt die ganze Schaltung sehr planlos zusammengeschustert: 
Alles mögliche an nur schwer erhältlichen ICs verbaut (außer man bekommt 
die ICs als Samples vom Hersteller), teilweise hätte man einige ICs 
einsparen können. Ein AVR oder ein MSP würde für diese Aufgabe auch 
ausreichen und dabei deutlich weniger Eigenverbrauch aufweisen als der 
ARM.

Autor: TrippleX (Gast)
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Das ist in der Tat dann richtiger Murks.
Keine Ahnung vielleicht steckt ja der Kern in der geheimen
Firmware vom µC drin. Was ist auch immer gut finde sind die
Beschreibung mir ist es schon so oft passiert das ich die Funktion
von ein paar Bauteilen nachvollziehen wollte und diese
im Text gar nicht erwähnt waren.
Da hilft nur noch einmal den Teil der Schaltung neu aufzeichnen und
darüber nachzugrübeln.

Lasst uns aber mit der blöden Lästerei aufhören

Autor: Gast (Gast)
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Nur aus Neugier: Wer von euch hat denn schonmal für Elektor geschreiben 
und vorallem was?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich habe mir gerade mal die Software von dem Akkuwächter angesehen und 
bin erstmal über den programmierten LPC2103 dafür gestolpert. Der kostet 
schlappe 18,5€ im Shop...
Bei Reichelt kostet das IC 3,65€ und da er einen Bootloader hat, sollte 
das jeder das IC selbst programmieren können.

Die Software ruft wirklich jede Sekunde die Messfunktion auf, die 
restliche Zeit dümpelt die Mainschleife vor sich hin...
Davon abgesehen sieht die Software nicht so aus, als hätte sie ein 
Anfänger geschrieben.

Wenn ich die Name aus der Software in google eingebe, dann ist zumindest 
einer der beiden bei Elektor beschäftigt. Das ganze schalt also eine 
Eigenentwicklung zu sein.

Autor: Tina (Gast)
Datum:

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meine Güte, seid Ihr drauf!

Von wenigen Ausnahmen abgesehen sehe ich hier viele Leute, die sich 
prollig und ziemlich doof selber auf die Schulter klopfen und mit 
typisch männlichen Dumpf-Macho-Gehabe schreien: Ich hab den Längsten.
Das ist oberpeinlich und so offensichtlich, dass man fast wieder Mitleid 
bekommt.

Es ist bemitleidenswert, dass man versucht, den eigenen Wert und die 
eigene "bin ich toll" Attitüde dadurch heraus zu putzen, dass man etwas 
anderes oder Andere niedermacht. Die Argumente müssen dabei nicht 
stimmen. Sie können dumm sein. Es kann auch gerne "gefühlte" Wahrheit 
sein.
Hauptsache man ist sich einig darin, dass man selber ach so schlau und 
nochmal so clever ist.
Dabei kommt es auch blödeste Unterstellungen und wildeste Spekulationen 
nicht an.
Denn wird sind ja sowas von clever, dass wir im Mikrocontroller.net 
posten, das schon zeigt doch, dass wir die Elite sind.

Lasst mal die Luft raus Leute und sagt eurer Mutter, sie hätte einiges 
falsch gemacht, wenn das Ego so viel größer ausfällt, als es berechtigt 
ist.

Ich schäme mich für euch!

Autor: Markus (Gast)
Datum:

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... prollig und ziemlich doof ...

Hast du was gegen Andrew Taylor, Tina?

Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
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@Tina: Das sind die Mütter ( Frauen ) die uns zu das Erzogen haben was 
wir sind, ne alte Weisheit.

Außerdem - lass die Jungs doch die haben was zu sagen und das ist 
interessanter, als was du abläst. :)

Autor: ME (Gast)
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Weiter oben wurde erwähnt, dass Elektor "früher viel besser" war als 
heute. Dann kam die Bemerkung, dass die Leute, die so argumentieren, 
doch einfach früher alles besser fanden. (Was in dem Kontext ja ein 
berechtigter Einwand ist.)

Nun aber: Meine erste Elektorausgabe ist von 2003 (evtl. 2004, so genau 
weiss ich da jetzt nicht). Unterdessen habe ich aufgehört, die 
Zeitschrift zu lesen, aus den oben genannten Gründen.

Für Schaltungsideen zu speziellen Problemen hab ich aber x-mal alte 
Ausgaben aus der Bibliothek geholt (bis zurück in die 70er, als es mich 
noch gar nicht gab) und ich muss sagen, die Schaltungsbeschreibungen 
waren damals deutlich ausführlicher. Teilweise gab es eigentliche 
Grundlagenartikel (in den 70ern sogar mal ein Grundlagenkurs) zu versch. 
Themen.

Heute steckt in fast jeder Schaltung ein Mikrocontroller, d.h. eine 
Blackbox. Die Funktion der Schaltung kann daher nicht aus dem Schaltplan 
erkennt werden (dort steht höchstens noch, dass es einen Spannungsregler 
für die Betriebsspannung braucht o.ä.). Das ist nicht grundsätzlich 
schlecht, aber man sollte dann dafür den Sourcecode ausführlich 
beschreiben.

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
Datum:

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weiß hier jemand, was aus der computer technologie & elektronik 
international geworden ist? ich fand, in den sehr wenigen Ausgaben haben 
die verschiedene Inhalte für Leute mit wenig themenbezogenen Wissen 
langsam und ausführlich aufbauend erweitert, da ging beispielsweise ein 
Artikel über bestimmt 4 Ausgaben mit je einigen Seiten über 
Spannungswandler. Das Magazin wurde wohl scheinbar mangels Käufern 
eingestellt, ich fand es aber so weit sehr gut, wenn auch das Layout 
teils recht dilletantisch zusammengeschustert wirkte.

Autor: ME (Gast)
Datum:

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"computer technologie & elektronik" war das diese Zeitschrift, die so 
ziemlich nach Do-it-yourself-Layout aussah und vor schätzungsweise 3 
oder 4 Jahren mal zusehen war?
Die Beiträge waren (zumindest z.T.) übersetzt und die Redaktion glaub 
irgendwo in Griechenland zu Hause.

Ich glaub, die hat irgendein Elektronikidealist herausgegeben und der 
ist dann wahrscheinlich wegen oben erwähnter Gründe an der Realität 
gescheitert.

Wahrscheinlich hatte diese Zeitschrift doch etwas zu wenig 
Unterhaltungswert und zu fest nur Grundlagen. Das war eher ein auf 
mehrere Hefte aufgeteiltes Lehrbuch.

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
Datum:

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Jo, so in etwa kommt das hin. Hab damals im Supermarkt (!) paar Ausgaben 
kaufen können und irgendwann die vergeblich gesucht und dann im Internet 
beim Verlag Restexemplare der ersten zwei Ausgaben noch zugeschickt 
bekommen. Hätte gerne mehr davon gelesen, Potential hatte das Magazin, 
aber auch einige Mängel.

Autor: Stephan M. (stephanm)
Datum:

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Tina schrieb:
> meine Güte, seid Ihr drauf!
>
> Von wenigen Ausnahmen abgesehen sehe ich hier viele Leute, die sich
> prollig und ziemlich doof selber auf die Schulter klopfen und mit
> typisch männlichen Dumpf-Macho-Gehabe schreien: Ich hab den Längsten.

Meine Güte, ich glaube Du wolltest eigentlich auf Super Illu Punkt Dee 
Eee posten und bist aus versehen hier gelandet.

Das Dumme ist doch z.B., das so manche Anmerkungen/so mancher Kommentar 
hier deutlich mehr Inhalt hat als mindestens ein 
6+-Seiten-Elektor-Artikel. (Dankeschön von meiner Seite an dieser Stelle 
übrigens für die informativen Anmerkungen speziell an Benedikt.)

Wenn Du für 70€/Jahr mehr zu bieten hast als Elektor: Ich bin neuen 
Geschäftsmodellen gegenüber stets aufgeschlossen und freue mich, wenn 
diese meiner persönlichen Entwicklung dienen. Leider hab ich das Gefühl, 
dass Du auch nicht mehr zu bieten hast, Du scheinst ja nicht mal in der 
Lage, diesen Thread komplett durchzulesen.

"Ist hier etwa Verlagsvolk anwesend??"

Stephan

Autor: Tina (Gast)
Datum:

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Es gibt echt tiefgreifende Argumente hier, wie zum Beispiel das da von 
ME: [i]"Heute steckt in fast jeder Schaltung ein Mikrocontroller, d.h. 
eine Blackbox."[/i]

Das ist ein echt erschlagendes Argument. Wow! Respekt! Und das hier 
gepostet im Mikrocontroller.net.
Alle Achtung. Da bricht man doch echt zusammen vor soviel Kompetenz.

Und derartiger Stuss wurde hier in Massen geäußert. Die Kerle sollten 
sich schlicht schämen.

Ein besonderer Fall von Besserwisserei kommt von Olaf, der sich für ganz 
arg extrem schlau hält, aber nicht merkt, dass er mit Unterstellungen zu 
Dingen arbeitet, von denen er nichts wissen kann und sich dabei selber 
ein Bein stellt.
Beispiele gefällig?
Zitat "Ich weiss nicht, sowohl Elektor wie auch CC leben davon Artikel 
von aussen zu bekommen. "
Und woher weiß er dass? Er fühlt es. Er weiß halt einfach Bescheid.

"Das kommt drauf an wie alt man ist, was man von frueher her gewohnt 
ist.
Elektor war schon immer das Einsteigerblatt fuer Bastler ohne grossen
Tiefgang und daran hat sich nie was geaendert."
Na klar, Olaf der Große ist a) Besseres gewohnt und b) kann das Niveau 
natürlich selbstverständlich kompetent beurteilen, nicht?

"Besonders vermisse ich Informationen zu den Grundlagen der 
Elektronik,..."
Ich dachte, er ist so ein Wissender, was will er da noch lernen? 
Widersprüche sind einfach egal...

"...aber diese werden nicht benötig weil nur mit vorgevertigten Platinen 
gearbeitet wird."
Das stimmt bombenfest und die Schlusfolgerung ist ja auch sowas von 
zwingend, gell? Nennt man das vorge"v"ertigte Meinung, quasi Vorurteil? 
Oder reicht Stuss als Bezeichnung?

Andere Beispiele?
Thomas R. meint: super, damit ist die letzte gute zeitschrift 
"gestorben"
Sodele, aha, der muss auch über Infos verfügen, die aus einer 
Parallelwelt stammen.

Hannes Jaeger drückt sich präzise aus: Ein Wort zum Kauf: Scheiße.
Begründung: Unnötig. Schließlich ist man Techniker und damit hat man die 
fachliche und moralische Kompetenz, fäkal drauf zu sein. Klasse. Zum 
Nachahmen geeignet. Bravo!

Mawin: Aber der Artikel klingt so, als ob Elektor nun seine Artikel im 
Circuit
Cellar publizieren will, WOW wird das Niveau da sinken, das wird den
absoluten Nullpunkt durchschlagen.
Er klingt so! Junger Mann: hörst Du auch sonst das Gras wachsen, oder 
bist Du ein Wahrsager? Echt, Mann, ich hänge an Deinen Lippen bei ach so 
präzise vorgetragenem Unsinn.

Ich könnte weiter machen. Es gibt auch Ausnahmen in diesem Thread. Es 
geht auch nicht darum, das man/frau keine Kritik bringen könnte. Aber 
etwas über pubertärem Gerotze darf es doch dann gerne sein.
Bevor ihr euch so eine dicke Lippe leisten könnte ohne für gaga gehalten 
zu werden, da müsst ihr erst mal was bringen. Ich meine mehr als 
Stammtisch. Fakten bitte. Und kein dummes Zeug.

Es könnte ja schließlich sein, dass sich die Unker gewaltig täuschen.
Schaut mal in amerikanische Foren. Dort geht es um Klassen zivilisierter 
zu zu dem Thema. Und die Leute kann man dann erst nehmen und dort kann 
man auch mitreden. Aber wirkliche Argumente bringen und möglicherweise 
sich nicht komplett entblöden und die Form halbwegs wahren, das ist bei 
einigen hier wohl zuviel erwartet, oder?
Ich würde mich gerne täuschen

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

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>Hannes Jaeger drückt sich präzise aus: Ein Wort zum Kauf: Scheiße.
>Begründung: Unnötig. Schließlich ist man Techniker und damit hat man die
>fachliche und moralische Kompetenz, fäkal drauf zu sein. Klasse. Zum
>Nachahmen geeignet. Bravo!

Damit hat Hannes eines getan: Er hat es praezise und ohne viel Worte auf 
den Punkt gebracht. Und genau das zeichnet einen guten Techniker aus. 
Ich selber kenne zwar den Schaltungskeller nicht, dafuer aber die 
Elektor (gut genug) um die Reaktionen hier verstehen zu koennen -- 
brauche also keine Begruendung, da sie offensichtlich ist. Ausserdem 
wurden hier schon genug Gruende genannt.

>Mawin: Aber der Artikel klingt so, als ob Elektor nun seine Artikel im
>Circuit
>Cellar publizieren will, WOW wird das Niveau da sinken, das wird den
>absoluten Nullpunkt durchschlagen.
>>Er klingt so! Junger Mann: hörst Du auch sonst das Gras wachsen, oder
>>bist Du ein Wahrsager? Echt, Mann, ich hänge an Deinen Lippen bei ach so
>>präzise vorgetragenem Unsinn.

Man braucht kein Wahrsager zu sein an dieser Stelle, wenn man die 
Elektor-Artikel kennt. Zu glauben, die Qualitaet wuerde sich nur 
aufgrund des Kaufs von heute auf morgen wesentlich verbessern ist 
illusorisch, somit nicht anzunehmen. Das nennt man logisches 
Schlussfolgern und nicht "Wahrsagen" (auch wenn es in diesem Fall 
anwendbar ist).

Deine fortlaufenden Trollposts verraten Dich eigentlich nur. Lass mich 
raten: Du bist im Vertrieb von Elektor? Wenn dem so ist: Ueberlege Dir 
lieber mal, warum die Leute hier so reagieren und was das fuer die 
Qualitaet der Zeitschrift bedeutet, vor allem aber auch, wie diese 
wahrgenommen wird.

Da Du ohnehin alles zu wissen vorgibst, warum laesst Du die Leute dann 
nicht daran teil haben, nimmst ihnen vielleicht etwas von ihrer Angst, 
naemlich die Angst, dass eine der letzten brauchbaren 
Elektronikzeitschriften jetzt dank Elektor auch noch den Bach herunter 
geht?

Ich bin uebrigns ebenfalls Wahrsager: Ich prophezeie, dass jetzt von Dir 
statt einem echten Argument nur wieder zusammenhangslose Giftattaken, 
nun wohl auch gegen mich, kommen. Aber tu Dich ab: Ich les hier jetzt 
gar nicht weiter :P Kannst Dir die "Muehe" also sparen. Echte Argumente 
erwarte ich von Trollen nicht ;)

Michael

Autor: Olaf (Gast)
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> Und woher weiß er dass? Er fühlt es. Er weiß halt einfach Bescheid.

Stimmt, da tut er. :-)

Und dazu muss man noch nichtmal geheime Insiderinfo haben. Es reicht 
vollkommen die Augen aufzumachen und zu lesen.

> Na klar, Olaf der Große ist a) Besseres gewohnt und b) kann das Niveau
> natürlich selbstverständlich kompetent beurteilen, nicht?

Natuerlich. In deiner kleinen Welt liegt es daran ich ein Genie bin, in 
Wahrheit ist es aber so das es nicht viel im Etechnikbereich gibt was 
ich noch nicht gelesen habe. Ein Beispiel fuer dich kleines Licht?
Wie der Zufall so spielt habe ich gestern Abend in der Transistor 
Gijutso einen Grundlagenartikel ueber Smithcharts gelesen. Also eine der 
wesentlichen Grundlagen in der Etechnik. Zeig mir mal die Elektor die 
darauf eingeht.

BTW: In dem Artikel war auch ein interessanter Link:

    http://www.printfreegraphpaper.com/

Dort kann man sich solche Smithchart (aber auch viele andere Papiere) 
als PDF runterladen und selber ausdrucken. Wollte ich nur mal erwaehnt 
haben um hier in etwas Substanz in den Thread zu bringen. .-)


> Ich dachte, er ist so ein Wissender, was will er da noch lernen?

Fuer dich! Nur fuer dich. Du musst doch noch soviel lernen.

> Oder reicht Stuss als Bezeichnung?

Unfaehig und gefaehrlich ist besser! Und zwar fuer Leute die Zitate 
nicht einer Person zuordnen koennen und so sich ihre Voreile zusammen 
zimmern.

> Er klingt so! Junger Mann: hörst Du auch sonst das Gras wachsen, oder
> bist Du ein Wahrsager? Echt, Mann, ich hänge an Deinen Lippen bei ach so
> präzise vorgetragenem Unsinn.

Ich bin mal gespannt ob sich MaWin die Muehe macht dir zu antworten. :-D

Besonders lustig vor dem Hintergrund das MaWin in >10Jahren Usenet 
weniger Unsinn geschrieben hat als du in einem einzigen Posting.

> Schaut mal in amerikanische Foren.

Schau du doch mal lieber in d.s.e. Da konnte man letztens interessantes 
zur Auflagenentwicklung von Elektor lesen. Muss weh tun wenn man fuer 
Elektor arbeitet oder?

Zum Abschluss nochmal etwas fuer die mehr intelligenteren Leser hier. 
Wenn ich Elektor als Einsteigerblatt bezeichne dann ist das nicht 
unbedingt negativ gemeint. Auch ich war ja irgendwann mal Einsteiger. Wo 
Elektor versagt das ist aber auch in meinem Augen in der Vermittelung 
von Grundlagen. Und man kann das in der Tat sehr schoen sehen wenn man 
sich mal die Elrad-DVDs kauft. Da ist zwar aus heutiger Sicht viel drin 
was ueberholt ist, aber gerade so Grundlagen zu Operationsverstaerkern, 
Transistoren, Mosfets, Reglern, Digitaltechnik und aehnlichem ist sehr 
lesenwert.

Allerdings kann man sich natuerlich fragen warum fehlt soetwas in der 
Elektor? Sind die zu bloed dazu? Sicher nicht. Zumal sich solche Artikel 
schneller schreiben lassen als eine gute Schaltung zu bauen und zu 
testen.
Ich fuerchte leider das Elektor sich nach den Willen ihrer Kunden 
richtet oder besser sich aus Umsatzgruenden richten muss.
Wissen ist nicht mehr gewollt in Zeiten wo es so einfach ist sich seine 
Schaltungen stueckweise irgendwo im Internet zusammenzukopieren. Mit 
anderen Worten, Elektor ist gezwungen sich selber das eigene Grab zu 
schaufeln.

Olaf

Autor: Bert B. (bertolito)
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Olaf schrieb:
>BTW: In dem Artikel war auch ein interessanter Link:
>    http://www.printfreegraphpaper.com/

Kannte ich noch gar nicht, danke!

Autor: gast (Gast)
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Es ist doch so:

Früher, in einer Zeit als Männer noch Männer, die Schafe nervös und das 
WWW nicht existent waren hat der interessierte Elektronik_bastler_(!) in 
Zeitschriften wie der Elektor nach Grundlageninformationen - und sei es 
nur die Farbkodierung bei Widerständen - gesucht.

Ein Artikel über Transistor oder OP Grundlagen hat den Verkauf 
gefördert. Schließlich wollen die Eigentümer der Zeitschrift Geld 
verdienen und die Angestellten des Verlags bezahlt werden.

Heute liest jeder, so auch ich, der solche Informationen haben will, das 
hier oder irgendwo sonst im W^3 nach und wäre auch nicht bereit deswegen 
Geld für eine Zeitschrift auszugeben.

Niemand ist gezwungen die Zeitschrift zu kaufen. Aber es kaufen sie 
anscheinend noch genug (verbunden mit dem Geschäftsmodell "drum herum"), 
sonst gäbe es sie, wie etliche andere Zeitschriften, nicht mehr.

Autor: ME (Gast)
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@Tina:

> Es gibt echt tiefgreifende Argumente hier, wie zum Beispiel das da von
> ME: [i]"Heute steckt in fast jeder Schaltung ein Mikrocontroller, d.h.
> eine Blackbox."[/i]

Wenn du mein Posting kommentierst, bitte ich dich das doch bitte vorher 
KOMPLETT zu lesen. (kurz nachdenken und das gelesene zu verstehen 
versuchen ist ebenfalls noch nützlich)

Es steht nämlich da:
> Das ist nicht grundsätzlich schlecht, aber man sollte dann dafür den
> Sourcecode ausführlich beschreiben.

Dass Mikrocontroller bei zeitgemässen Entwicklungen verwendet werden, 
dazu habe ich nichts einzuwenden. Aber folgende Punkte sind zu beachten:

1) Die Funktion der Schaltung muss immer noch erkennbar sein.
2) Die beim Design der Schaltung wesentlichen Überlegungen müssen 
erkennbar bleiben.

zu 1): Bei programmierbarer Logik kann die Funktion nicht mehr aus dem 
Schaltplan erkannt werden. Da es aber der eigentlich Zweck einer 
technischen Zeitschrift ist, das Funktionieren der Technik zu erklären, 
muss dann eben dafür die Software ausführlich behandelt werden.

zu 2): Wie von meinen Vorrednern erwähnt kommt dieser Aspekt in Elektor 
viel zu kurz. Teilweise geht das nach dem Prinzip: Wenn ein Transistor 
alleine nicht Ausreicht, nimm einen Controller! (Evtl. macht das die 
Industrie ja sogar so, aber für Hobbyzwecke scheint mir das ein Overkill 
zu sein.)

(@Tina: Diesmal vor dem Antworten bitte lesen und ein wenig überlegen.)

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum:

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ME schrieb:
> Teilweise geht das nach dem Prinzip: Wenn ein Transistor
> alleine nicht Ausreicht, nimm einen Controller! (Evtl. macht das die
> Industrie ja sogar so, aber für Hobbyzwecke scheint mir das ein Overkill
> zu sein.)

Bei den Preisen für einen µC mache ich das eigentlich auch öfters. Ein 
ATtiny12 benötigt weniger Bauteile als ein NE555 und ist kaum teurer.
Oder auch als Quarzstabile Taktquelle mit ein paar kHz kommt bei mir 
kein 4060 zum Einsatz, sondern irgendein ATTiny und der Teilerfaktor 
wird mal eben schnell einprogrammiert. Spätestens wenn der Takt 
komplizierter wird, ist ein µC oft die einfachste und schnellste 
Lösung).

Das ändert aber nichts daran, dass man den µC in der Beschreibung nur 
als einfaches IC betrachten darf wie man es z.B. mit einem NE555 machen 
würde. Viel interessanter und wichtiger ist, was sich in der Software 
abspielt, das Innenleben des µCs kann ich im Datenblatt selbst 
nachlesen. Eine gute Beschreibung einer Schaltung mit µC enthält daher 
meiner Meinung nach mindesten folge Punkte (die auch zuvor schon 
teilweise angesprochen wurden):
- Warum wurde dieser µC ausgewählt? Hier würde ich dann sogar solche 
Sachen wie "Ist zwar total überdimensioniert, kostet aber auch nicht 
mehr als das weitaus schlechtere Modell das die Software deutlich 
aufwendiger macht" gelten lassen. Irgendeine Begründung sollte aber 
schon dabei stehen. Vor allem wenn es irgendein Spezialteil ist, dass 
man als normaler Verbraucher nirgends bekommt.
- Eventuell eine kurze Beschreibung, bzw. zumindest Nennung der für 
diese Anwendung wichtige Peripherie wenn sie nicht Standard ist (z.B. 
eine Mehrphasen PWM die nicht jeder µC zu bieten hat).
- Ein Blockdiagramm der Software + Auszüge aus dem Quelltext, wenn diese 
für die Anwendung wichtige, aber komplizierte oder Trickreiche Dinge 
enthalten (z.B. eine aufwendige Filterung der Werte die in die Software 
verlagert wurde um Hardware zu sparen). Bei sehr kurzen und 
überschaubaren Programmen auch die ganze Software.

Autor: Sven (Gast)
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Dann hast Du aber das Prinzip nicht verstanden. Wenn man die Software 
des Controllers offenlegen würde, kann man die vorprogrammierten Teile 
doch nicht mehr verkaufen.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Schwachsinn. Den Code gibt es frei auf deren Seite zum Download.

Autor: Tom Nachdenk (tom-nachdenk)
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Tina schrieb:
> Ein besonderer Fall von Besserwisserei kommt von Olaf, der sich für ganz
> arg extrem schlau hält, aber nicht merkt, dass er mit Unterstellungen zu
> Dingen arbeitet, von denen er nichts wissen kann und sich dabei selber
> ein Bein stellt.
> Beispiele gefällig?
> Zitat "Ich weiss nicht, sowohl Elektor wie auch CC leben davon Artikel
> von aussen zu bekommen. "
> Und woher weiß er dass? Er fühlt es. Er weiß halt einfach Bescheid.

Beitrag "Autoren gesucht"

Autor: Kai Riedel (kriedel)
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Wer hat denn schon mal eines seiner Projekte in Elektor veröffentlichen 
lassen? Wenn einem die Qualität der Artikel zu schlecht ist -  es steht 
doch jedem frei sein Projekt einzureichen und damit die Qualität der 
Zeitschrift zu erhöhen. Wer aber eine Schaltung nicht bloß 
zusammenbastelt, sondern wirklich veröffentlichen will, wird sehen, 
welcher hohe Aufwand hinter so einer Sache stehen kann. Da reicht es 
eben nicht nur, das die Schaltung funktioniert, sondern es sind 
Schaltpläne, Layouts, Stücklisten, Blockschaltbilder, Artikeltext etc. 
zu entwerfen. Die Schaltung ist als Prototyp möglichst mehrfach 
aufzubauen, Bauteile sind auf ihre Verfügbarkeit zu prüfen usw. Früher 
gab es natürlich häufig Projekte wie Oszi, Radio, Verstärker - diese 
Teile hatten da auch noch einen hohen Preis. Heute ist zum Einen der 
Markt überschwemmt mit Billigprodukten, ein Radio bekommt man zum Preis 
einer Elektorausgabe. Andererseits ist die Technik so weit, das man 
viele Dinge einfach nicht mehr selber bauen kann, zumindest nicht in 
ihrer vollen Funktionalität. Man denke nur an Digitaloszis mit 
Bandbreiten im GHz-Bereich, Netbooks, aktuelle Handys wie das iphone 
usw.

Aber ist euch eigentlich schon aufgefallen, das Elektor fast jedes Jahr 
etwas teurer wird? Das Jahresabonnement-PLUS (mit Jahrgangs-DVD) kostet 
jetzt 93,00€! Der Preis legt natürlich auch die Messlatte für die 
erwartete Qualität in eine bestimmte Höhe.

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Verdammt, ich hatte an mehreren CircuitCellar Wettbewerben teilgenommen. 
Nun werden meine Schaltungen wohl bald im Elektor zu finden sein ;-)

Autor: Gastino G. (gastino)
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Olaf schrieb:
> Natuerlich. In deiner kleinen Welt liegt es daran ich ein Genie bin, in
> Wahrheit ist es aber so das es nicht viel im Etechnikbereich gibt was
> ich noch nicht gelesen habe. Ein Beispiel fuer dich kleines Licht?
> Wie der Zufall so spielt habe ich gestern Abend in der Transistor
> Gijutso einen Grundlagenartikel ueber Smithcharts gelesen. Also eine der
> wesentlichen Grundlagen in der Etechnik. Zeig mir mal die Elektor die
> darauf eingeht.

Wozu auch? Wofür studiert man schließlich? Die Elektor soll doch keine 
Grundlagen vermitteln (müssen)? Ich verstehe die Zeitschrift als Medium, 
um Anregungen und Beispiele für Schaltungen zu bringen. Nicht, um 
elektrotechnischen Urschleim zu verbreiten.

> Dort kann man sich solche Smithchart (aber auch viele andere Papiere)
> als PDF runterladen und selber ausdrucken. Wollte ich nur mal erwaehnt
> haben um hier in etwas Substanz in den Thread zu bringen. .-)

Man kann das Ding auch einfach "Smith-Diagramm" nennen. ;)
Für die meisten der Heimprojekte dürfte das Ding aber recht 
uninteressant sein.

> Zum Abschluss nochmal etwas fuer die mehr intelligenteren Leser hier.
> Wenn ich Elektor als Einsteigerblatt bezeichne dann ist das nicht
> unbedingt negativ gemeint. Auch ich war ja irgendwann mal Einsteiger. Wo
> Elektor versagt das ist aber auch in meinem Augen in der Vermittelung
> von Grundlagen.

Was Deiner Einsteiger-Theorie aber komplett widerspricht.

> sich mal die Elrad-DVDs kauft. Da ist zwar aus heutiger Sicht viel drin
> was ueberholt ist, aber gerade so Grundlagen zu Operationsverstaerkern,
> Transistoren, Mosfets, Reglern, Digitaltechnik und aehnlichem ist sehr
> lesenwert.

Was wiederum eher auf Einsteiger abzielt...

> Ich fuerchte leider das Elektor sich nach den Willen ihrer Kunden
> richtet oder besser sich aus Umsatzgruenden richten muss.

Das ist aber auch wirklich gemein, dass sich die Elektor nach dem Willen 
ihrer Kunden richten muss! Wo sind wir nur hingekommen... ;)

Autor: Gastino G. (gastino)
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Benedikt K. schrieb:
> Das ändert aber nichts daran, dass man den µC in der Beschreibung nur
> als einfaches IC betrachten darf wie man es z.B. mit einem NE555 machen
> würde. Viel interessanter und wichtiger ist, was sich in der Software
> abspielt, das Innenleben des µCs kann ich im Datenblatt selbst
> nachlesen. Eine gute Beschreibung einer Schaltung mit µC enthält daher
> meiner Meinung nach mindesten folge Punkte (die auch zuvor schon
> teilweise angesprochen wurden):

In der aktuellen Elektor wurde zumindest in dem Artikel über die 
Zeitschaltuhr schon Einiges an Deinen Punkten erfüllt.

Ich habe auch kein Problem damit, dass in vielen Schaltungen ein uC 
verwendet wird. Im Gegenteil, das macht die Sache erst interessant, weil 
man dann sehr viel mehr Freiheitsgrade bei der persönlichen Anpassung 
hat.


Was mich an der Kritik zu Elektor hier stört, ist die Unsachlichkeit, 
mit der sie vorgetragen wird. Insbesondere dann, wenn dabei so getan 
wird, als sei das Niveau der Schaltungen unterirdisch und dann im selben 
Beitrag bemängelt wird, dass zu wenig Grundlagen vermittelt werden. Das 
passt irgendwie so gar nicht zusammen...

Ebenso seltsam ist die Begründung für die vermeintliche Überflüssigkeit 
von Elektor, dass man ja in Zeiten des Internets Datenblätter selbst 
herunterladen könne und sich auch im Internet über Schaltungen 
informieren könne. Das geht meines Erachtens völlig an der Zielsetzung 
einer solchen Zeitung vorbei: Die soll Ideen und Anregungen bringen, 
Lösungsvorschläge machen, aber keine Datenblätter ersetzen und auch 
keine Ausbildung. Und die vielen Schaltungen im Internet melden sich 
leider nicht bei mir, ich müsste schon immer genau wissen, wonach ich 
suche. Dummerweise funktioniert "das Liefern von Anregungen und Ideen" 
nicht so. Und in der Badewanne habe ich auch kein Internet.

Was bleibt also? Die Kritik an schlecht erhältlichen Bauteilen teile 
ich, auch könnte manchmal die Beschreibung etwas besser sein oder 
weniger Fehler in den Schaltungen (wobei sich mir bei einigen hier 
bemängelten "Fehlern" auch die Frage stellt, was Fehler und was einfach 
nur Halbwissen bei den Kritikern ist). Ansonsten fühle ich mich von der 
Elektor ganz gut unterhalten und bin froh, dass es wenigstens noch eine 
deutschsprachige Zeitschrift für E-Technik-Heimbastler gibt.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Lieber Moderator, ich habe keine Lust, dass ich mich hier von Tina 
anpissen lassen muss, aber meine Antworten darauf gelöscht werden.

Was hat Elektor-Tina dir geboten?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ich habe zwar Deinen Beitrag nicht gelöscht, aber Dein Tonfall 
rechtfertigt diese Löschung. Lies Dir mal das hier durch:
http://www.mikrocontroller.net/user/conditions
(Zweiter Punkt unter "nicht erlaubte Artikel")

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