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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LVDS auf VGA


Autor: Bastelbub (Gast)
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Moin,

ich suche eine kleine Karte/Baustein, mit der ich LVDS-Signale auf ein 
VGA-Signal wandeln kann.
Gibts da schon was fertiges?

Gruß
Bastelbub

Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
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Mir ist nichts Fertiges bekannt, aber das heißt nicht, dass es sowas 
nicht gibt.

Theoretisch müsstest du die LVDS Signale erstmal in ein paralleles 
Signal umwandlen, dann hast du digitale RGB Daten sowie Pixel Clock, 
HSync und Vsync. Evtl. ist es erforderlich die Sync Signale zu 
invertieren. Die RGB Daten müsstest du mit einem ausreichend schnellen 
DAC umwandlen und anschließend mit einem OPAMP auf die richtige 
Amplitude bringen.

Das ist meine Idee, wie das gehen könnte. Allerdings weiß ich nicht, 
ob es in der Praxis so funktionieren wird.

Wenn du es testest würde es mich interessieren ob es so klappt.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich wüsste nichts was dagegen spricht. LVDS ist ja nichts anderes als 
RGB + Syncsignale nur anders übertragen. Ein LVDS Dekoder + DAC sollte 
also ausreichen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das trifft zwar zu, aber einerseits könnte das "LVDS-Signal" mehrere 
Pixel pro Takt übertragen (wie es bei älteren Displays durchaus gemacht 
wurde) und andererseits muss das Signal keine "Austastlücken" enthalten.

Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
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Es sind doch auch bei TFTs "Austastlücken" erfordlerlich, oder? Front 
Porch, Back Porch...

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Um das erste kümmert sich der LVDS Dekoder, es kommen am Ende also 
wieder 1 Pixel pro Takr aus, das sollte also kein Problem sein und auch 
TFTs benötigen eine Pause zwischen 2 Zeilen/Bildern.

Autor: Hagen Re (hagen)
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Das ist korrekt, aber immer mehr Grafikkarten unterstützen und nutzen 
auch CVT reduced blanking. Deren Austastlücken sind für TFTs stark 
verkürzt und daher nicht mehr CRT-VGA kompatibel.

Gruß Hagen

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Um das erste kümmert sich der LVDS Dekoder, es kommen am Ende also
> wieder 1 Pixel pro Takr aus, das sollte also kein Problem sein

Wenn ich mir z.B. das Samsung LT133X1 ansehe (ein ältliches XGA-Panel), 
dann sieht das anders aus. Das hat zwei LVDS-Kanäle. Aber gut, so etwas 
ist eine obskure Ausnahme.

Solange wir nicht wissen, für was für ein Panel das Signal ist, das der 
Threadstarter hier konvertieren will, ist die Diskussion müßig.

> und auch TFTs benötigen eine Pause zwischen 2 Zeilen/Bildern.

Sicher, aber die muss nicht so lang sein wie die eines VESA-konformen 
VGA-Signales.

Ich sach' ja nicht, daß das alles nicht geht, ich möchte nur auf 
potentielle Problemzonen hinweisen.

Autor: Hagen Re (hagen)
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Falls es um DVI->VGA geht sollte man sich überlegen ob man nicht die 
DVI-Analog-RGB-Signale am Stecker abgreift.

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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DVI->VGA ist ziemlich unwahrscheinlich, denn DVI verwendet TMDS und 
nicht LVDS.

Mal sehen, ob sich der Threadstarter noch mal meldet und etwas 
detaillierter beschreibt, was er so vorhat.

Autor: Bastelbub (Gast)
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Bis jetzt habe ich auch nur nebulöse Informationen was ich denn suchen 
soll. LVDS auf VGA hieß es nur.

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