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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Überspannungsschutz


Autor: Matthias H. (Gast)
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Hallo, ich hab mal wieder ne Frage. Wie lässt sich denn ein ADC- Eingang
effektiv gegen Überspannung schützen, ohne, dass das Signal zu stark
verfälscht wird? Hab mal was von Supressor- Dioden gehört. Vielleicht
sowas?

Autor: Michi (Gast)
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Hi,
Wie wäre es mit der Thyristor-Crowbar Schaltung? Sie wird oft auch als
Überspannungschutz in Netzgeräten einsetzt.
Ein Thyrsitor wird mit Drain und Source an den Eingang des ADC gehängt.
Mit einer Z-Diode wird der Thyrsitor bei zu hoher Spannung gezündet. Er
schließt dann knall hart den Eingang kurz. Ein Thyrsistor zünden
innerhalb von ns und hält einiges an Strom aus. So ist eine schaltung
auch vor sehr steilen und kurzen Spannungsspitzen geschützt.
Hier findest du eine Beschreibung:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...
mfg michi

Autor: Matthias H. (Gast)
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mit der Brechstange wollte ich da aber nicht ran und das ganze muss mit
5V Betriebsspannung auskommen.

Autor: Winfried (Gast)
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2x1N4148 vom Eingang gegen Plus und Masse, in Sperr-Richtung. Davor z.B.
10-100K Widerstand. Das ist die gängige Praxis. Die Dioden halten dann
den Eingang auf -0.7...5.7V.

Winfried

Autor: Walter B (Gast)
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2 Z-Dioden antiseriell schalten. Ja nach MC reicht es auch, in
Sperrichtung je eine 1N4148 zur Betriebsspannung und zu Masse zu
schalten. Sinnvoll ist dies nur dann, wenn die Betriebsspannung auch
etwas Strom aufnehmen kann.

Autor: Matthias H. (Gast)
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Das hört sich ja schon mal nicht schlecht an. Im Normalfall bin ich ja
beim TDA8703 recht weit von der Betriebsspannung weg (1,5-3,55V). Dann
sollten die Dioden auch keine Verfälschungen im Signal erwirken.
Danke nochmal.

Autor: Matthias H. (Gast)
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hab das ganze einmal simuliert und es klappt ganz gut. Ein Problem liegt
noch darin, dass der ADC einen Eingangswiderstand von etwa 10kOhm hat
und ich einen Impedanzwandler vorschalten muss. Aber das wird schon
klappen.

Autor: Mike (Gast)
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und was ist, wenn der adc komplett mit der bestriebspannung(0-5V)
bearbeitet wird? geht das dann auch mit den 1N4148 oder verfälschen sie
das signal zu stark?

Autor: Matthias H. (Gast)
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das Problem ist,wenn ich vor die Dioden einen 10kOhm- Widerstand
schalte, wie es Winfried sagt, und der ADC auch nur 10kOhm
Eingangswiderstand hat, dann verfälscht das allein schon das Signal.
Die Spannung teilt sich über den Widerständen auf. Deshalb kommt ein
Impedanzwandler danach um praktisch den Eingangswiderstand des ADC zu
erhöhen.

Autor: Winfried (Gast)
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Dioden sind kein Problem, solange die Spannung sich nicht in
Flußrichtung umkehrt. Also 0-5 V ist kein Problem.

Wenn dein Impedanzwandler so konstruiert ist, dass er gar keine
Spannungen unter 0 und über 5 Volt liefert, dann brauchst du dort auch
keine Schutzmaßnahmen. Diese setzt man dann an den Eingang des
Impedanzwandlers, damit der geschützt ist.

Winfried

Autor: Matthias H. (Gast)
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genau so dachte ich. Ich meinte nur, der Impedanzwandler wäre ohne die
Dioden und den Widerstand gar nicht drin.

Autor: crazy horse (Gast)
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hihi, einen 40MHz-Wandler und einen Verstärker mit TL074..., irgendwas
passt da nicht so recht zusammen.

Autor: Matthias H. (Gast)
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das ganze ist für einen ganz besonderen Fall. Das Signal, das
aufgenommen wird ist weit entfernt von MHz. Der schnelle Wandler wird
benötigt, um Zeiten zwischen ein paar Spannungsspitzen so genau wie
möglich zu ermitteln.

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