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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf www.stern.de: "Studium ist harte Arbeit"


Autor: Student (Gast)
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Hallo, ich hab soeben den Artikel auf der stern.de Seite gelesen.
Unter anderem geht es hier um die Überlastung vom Bachelor Studium.
Genau das passiert an der Hochschule Karlsruhe EIT. Man versucht hier 
auch so viel wie möglich Vorlesungen in das Bachelor Studium 
reinzupacken. Da frag ich mich, wie kann man das in 6 Semester schaffen. 
Gibt es auch solche Erfahrungen wo anders?

Autor: lutscher (Gast)
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ich gehörte zum letzten diplom-studiengang an meiner hochschule, welch 
glück.
unsere direkten nachfolger (die "bacheloretten" ;)) hatten massive 
probleme. die umstellung war von den professoren nie gewollt, sie 
hielten ihre fächer wie vorher im diplomstudiengang, mit dem unterschied 
dass man nun von "modulen" redete, aber prinzipiell das gleiche machte. 
stoff und umfang wurden nahezu nicht gekürzt.

mitlerweile entspannt sich das ganze wohl etwas.

bedenkt man was schon wir diplomer für einen stress im grundstudium 
hatten (durchschnittlich mehr als 4 vorlesungen/seminare pro tag, die 
man auch unbedingt mitnehmen musste), stell ich mir das leben echt 
"bachelor" nicht einfach vor.

Autor: Christian S. (kruemel)
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Ich bin einer der ersten, der 2006 mit dem Bachelor angefangen hat und 
ich versteh den ganzen Hype ehrlich gesagt nicht.

Es wird hier davon geredet das alle doch sooo belastet sind und so viel 
Prüfungen schreiben müssen.
Ja und? Man muss eben was leisten um durchzukommen auch wenn das 
manchmal ein bisschen Aufwand ist und man sich die Zeit einteilen muss. 
Dann muss man eben mal auf manch andere Sachen verzichten. Ich habe 
insgesamt 25 Prüfungen geschrieben und fand das ok.

Und das die Studiengänge zu vollgestopft sind finde ich absolut nicht. 
Man kriegt nur einen so kleinen Teil von tausend Fächern mit, das ist 
doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein und das finde ich zu wenig. 
Gut man könnte dann argumentieren zu viel drin, das nur angeschnitten 
werden kann. Das vielleicht, ja.

Autor: Guest (Gast)
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Sieht wohl jeder anders! Ich möchte mir kein Urteil erlauben, werfe aber 
in die Diskussion, daß wir damals an unserer Uni sowohl in Physik und 
Mathe in allen Seminaren und Praktika (2+2 die Woche!) schriftliche 
Aufgaben vor- und nachzubereiten hatten. Das war Horror! Aber es hat 
gefruchtet!

Autor: Tilo (Gast)
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Ich gehöre zu denen, die dieses Jahr in Karlsruhe mit E-Technik fertig 
geworden bin und noch ein altes Diplom gemacht haben.

Bei mir war die Aufteilung:
Vordiplom (4 Semester)
Hauptstudium Kernfächer (2 Semester)
Hauptstudium Modellfächer (2 Semester)
Dazu kamen noch 26 Wochen Praktika und 6 Monate Diplomarbeit.


Der Bachalor entspricht nach Fachschaftsstundenplan ziemlich genau dem 
Vordiplom und den Kernfächern aus dem Hauptstudium. Vom Umfang her hat 
sich daher nichts geändert. Der Unterschied ist allerdings, dass beim 
Bachalor mehr Druck dahinter ist. Ich kenne niemanden, der alles in den 
6 Semestern geschafft hat. Beim Diplom konnte man noch etwas bummelm, 
vor allem waren die Noten vom Vordiplom weniger relevant, "4 Gewinnt" 
war oft ausreichend.

Swoeit ich weiß entspricht der Master mehr oder weniger nur den 
Modellfächern, wobei ich finde, dass gerade die interessant waren.


Problematischer fand ich im Studium eher, dass jedes Institut macht was 
es will und dass es für uns E-Techniker keine geeigneten Räume gibt, in 
denen man zusammen lernen kann.

Autor: DEVEL1970 (Gast)
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seit wann muessen Etechnker zusammen lernen?

Ich habe in der Vorlesung gelernt und mir 2,3 Sachen daheim mal 
angesehen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  DEVEL1970 (Gast)

>seit wann muessen Etechnker zusammen lernen?

Eben, die brechen lieber zusammen, beim Saufen im Studentenclub!

>Ich habe in der Vorlesung gelernt

In der Vorlesung "lernt" man in dem Sinne erstmal nicht. Man nimmt den 
Stoff auf, mit etwas Glück kann man ein wenig drüber nachdenken.

> und mir 2,3 Sachen daheim mal angesehen.

Die Lernrunden gabs bei uns auch, meist in Form von Praktika- und 
Prüfungsvorbereitung. Kann man aber auch wunderbar im Studentenwohnheim 
machen.

MfG
Falk

Autor: Onki Kaputt (Gast)
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Harte Studiengänge waren auch schon vor dem Bachelor harte Arbeit. Nur 
bei den BWLern hat sich eine völlig andere Gangart eingestellt.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@DEVEL1970:

>seit wann muessen Etechnker zusammen lernen?

>Ich habe in der Vorlesung gelernt und mir 2,3 Sachen daheim mal
>angesehen.

Wie denn? Gab es da keine Labore, die auf Studentengruppen zu 2 oder 3 
Personen angelegt waren? Und wo man dann tagelang gemeinsam die 
Ausarbeitungen gemacht hat, und das Ergebnis auf die persönliche 
Testatliste kommt?

Autor: 123Test (Gast)
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Tagelang? Zwei bis drei Stunden und mehr nicht.

Autor: Backflow (Gast)
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@Onki Kapott,

>Nur bei den BWLern hat sich eine völlig andere Gangart eingestellt.

Bist Du wirklich so "kapott", daß Du das ganze Elend Deines Lebens den 
BWLern anlasten mußt?

Dieses ewige Geseire, wie schwer man es selbst gehabt hat, hat schon 
mein Uropa meinem Opa erzählt.

Wenn BWL so pille-palle ist, dann mach doch einfach den MBA hinterher, 
laß Dich in die Personalabteilung einstellen, schmeiß ein zur 
Ego-Befriedigung ein paar BWLer raus und vesetz Dich selbst auf den 
Posten Deiner Wahl.

Um einen Eindruck von den fundierten betriebswirtschaftliche Denkweise 
von Ingenieuren zu bekommen, suche enfach mal nach den Threads, wo 
rumgejammert wird, wenn Reichelt die Versandkosten erhöht.

Ich habe übrigens insgesamt 11 Jahre in F&E verbracht, bin also kein 
BWLer.

Autor: Student1 (Gast)
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Hey,
ich studiere auch  in Karlsruhe EIT (bachelor) bei uns hat man dipl und 
bachelor 1 zu 1 übernommen in der regel studienzeit das ganze zu 
schaffen ist unmöglich.
Außerdem haben wir einen enormen Leistungsdruck weil so ziemlich alle 
noten mitzählen.

Autor: mixer22 (Gast)
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bla bla bla...

Früher war es so einfach, und jetzt ist es soooo schwer !!!

Immer dasselbe "Geplärre"

Autor: bla bla bla (Gast)
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http://www.linke-sds.org/fileadmin/linke.sds/Mater...

Nein, ich wähle nicht die Linken aber das Plakat ist super
;-)

Autor: yalu (Gast)
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> http://www.linke-sds.org/fileadmin/linke.sds/Mater...

Was uns der SDS wohl damit sagen möchte?

Dass der Bachelor so billig ist, dass ihn sogar ein 69-Jähriger, der
sein ganzes Leben fast nichts anderes als Kampfsport und Schauspielerei
gemacht hat, problemlos in der Regelstudienzeit schafft?

Unabhängig davon:

Jeder hat es selbst mit Abstand am schwersten :)

Autor: Bierbaron (Gast)
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Auch der Bierbaron schafft den Bachelor in der Regelstudienzeit! Und das 
ohne großen Aufwand und Probleme :)

Autor: bla bla bla (Gast)
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ach yalu entweder hast Du keinen Humor oder Du kennst tatsächlich

http://de.wikipedia.org/wiki/Chuck_Norris_Facts
http://www.chucknorrisfacts.de/facts.htm
http://www.chucknorrisfacts.com/

nicht... ;-)

Autor: yalu (Gast)
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> ach yalu entweder hast Du keinen Humor oder Du kennst tatsächlich
>
> [3 Links mit Chuck-Norris-Facts]
>
> nicht... ;-)

Klar kenne ich die. Im obigen Kontext fand ich es aber irgendwie
amüsanter, den Text wörtlich zu nehmen ;-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@123Test:

>Tagelang? Zwei bis drei Stunden und mehr nicht.

Ich erinnere mich noch an Physik-Labore im Grundstudium, die die Profs 
freudestrahlend in die Semesterferien verlegten, weil sonst angeblich 
keine Zeit dafür war.

Und wir saßen oft tagelang bis 20 Uhr im Team an den Ausarbeitungen.

Die Klausuren wurden gerne Samstags geschrieben.

Und, ohne Eintrag in der Testatliste für die bestandenen und benoteten 
Labore, keine Klausur!

Autor: MAESTRO (Gast)
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Ich habe meinen 6- semestrigen Bachelorstudiengang (E-Tech) halbwegs 
hinter mir. Ob es heutzutage schwerer/komplizierter/aufwändiger o.ä. ist 
als früher kann ich leider nicht sagen. Ich saß zwar auch desöfteren bis 
spät Abends an meinen Sachen, aber dafür habe ich freiwillig mehrere 
Wahlpflichtkurse belegt, da ich der Meinung bin, dass der normale 
Bachelorstudiengang nicht wirklich ausreicht, um sich wirklich Ingenieur 
zu nennen. Da ich schon eine vorherige Ausbildung genossen habe, merke 
ich unter meinen Kommilitonen meinen enormen Vorteil an Theorie... was 
sie leider in so in einem Studium nicht mehr lernen werden. Ich finde 
für einen Ingenieursstudium (egal Bachelor oder Diplom) sollte schon ein 
gewisses Maß an theoretischer Auslastung haben.

Was mir sehr stark aufgefallen ist an meiner Hochschule, ist dass die 
Domonstrierfreudigkeit bei den wirtschaftlichen/sozial- Studiengängen 
besonders enorm waren, währen MINT- Studiengänge eher die Zeit nutzten 
sich auf das wesentliche zu konzentrieren.

Greetz

Autor: Onki Kaputt (Gast)
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@Blackflow

> Bist Du wirklich so "kapott", daß Du das ganze Elend Deines Lebens den
> BWLern anlasten mußt?

Ich laste niemanden etwas an. Mein Informatikstudium war sehr 
umfangreich, obwohl es noch ein Diplomstudiengang war, indem man 
angeblich schön herumgammeln konnte. Tatsache ist: Wer herumgegammelt 
hat, schaffte nicht einmal das Vordiplom. Und bei den E-Technikern und 
Maschinenbauern dürfte es doch ähnlich aussehen, nicht wahr? Ich hatte 
ja auch Elektronik als Nebenfach und fand die wenigen Vorlesungen schon 
sehr anstrengend, was die Stofffülle anging.

Und nun meckern alle, der Bachelor sei so schwierig, zu umfangreiche 
Inhalte usw. usf. Ob man das so für alle Bachelor-Studiengänge behaupten 
kann? Oder vor allem für BWL, Soziologie und dergleichen? Natürlich 
sitzen Absolventen diese Studienrichtung viel dichter an den Verstärkern 
namens Medien und Journalisten als unsereins.

Wenn Sie ein Problem damit haben: Bitteschön.

Autor: Delete Me (skywalker)
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Also ich hab meinen sechssemestrigen Bachelor erfolgreich hinter mir und 
bin schon im Master. Das Studium harte Arbeit ist kann ich bestätigen. 
Und, wo ist da das Problem? Wenn ich dran denke, dass Andere eine 
Ausbildung machen und kräftig arbeiten gehen müssen, dann finde ich es 
ok, wenn ich im Studium auch ordentlich zu tun habe. Das Studium ist 
meine Arbeit, meine Hauptaufgabe. Dementsprechend widme ich mich dem 
auch.

Die Bachelorumstellung direkt an unserer FH verlief meines Erachtens 
nach relativ gut. Man hat nicht einfach den Diplomstoff aus 8. Semestern 
genommen und 1:1 auf 6. Semester verteilt, sondern den kompletten 
Studiengang inhaltlich überarbeitet und auf die kürze Studienzeit 
angepasst. Bestimmte Dinge hat man auch in den Master verschoben. 
Natürlich war es stressig, aber das gehört zu einem ordentlichen Studium 
auch irgendwie dazu.

Autor: Backflow (Gast)
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>...und fand die wenigen Vorlesungen schon sehr anstrengend, was die
>Stofffülle anging.

Wie gesagt, Du hast es schon sehr schwer.

>Oder vor allem für BWL, Soziologie und dergleichen?

Warum sattelst Du keinen Pille-palle MBA auf Dein Studium und machst 
dann die dicke Kohle ohne viel zu arbeiten?

>Natürlich sitzen Absolventen diese Studienrichtung viel dichter an den
>Verstärkern namens Medien und Journalisten als unsereins.

Was erwartest Du vom Leben? Absolute Gerechtigkeit? Öffentliche 
Anerkennung für Deine Studienleistung?

>Wenn Sie ein Problem damit haben: Bitteschön.

Ich habe kein Problem damit, zumindest schiele ich nicht neidisch auf 
andere vermeintlich einfache oder besser bezahlte Posten/Berufe.

Befasse Dich mit den Texten von Ekkehard von Hirschhausen. Eine 
zuverlässige Quelle für eigene Unzufriedenheit ist der ständige 
Vergleich mit anderen.

Autor: Kritiker (Gast)
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wie gesagt. Das Studium an Hochschule ist ziemlich hart. Deshalb soll 
man an einer Technikerschule studieren. Techniker und Ing sind nach 
Meinung von "Technikerin" gleichwertig. Also macht es wie der Strom. Der 
sucht sich immer den Weg mit geringem Widerstand zum Ziel.:-). Danach 
kannst du als staatr. gepr. Techniker anschließend an der Uni oder 
Institut promovieren und dort deinen Doktor machen. Du kannst 4-5 
jähriges Studium an einer HS sparen. Wirklich ! kein Witz.

Guckst. Technikerschule (2 Jahre) + Promotion(4 Jahre) = 6 Jahre.
Master und Dipl.Ing (5 Jahre) + Promotion (4 Jahre) = 9 Jahre.

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