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Forum: HF, Funk und Felder Smith Chart Ermittlung Reflektionsfaktor


Autor: Nils (Gast)
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Hallo

http://www.mathworks.com/matlabcentral/fx_files/32...


Bei uns wurden gerad die Smith Charts eingeführt. Ich habe verstanden 
wie ich Impedanzen in Leitwerte umwandele etc. Meine Frage bezieht sich 
auf die Ermittlung des Reflektionsfaktors.
Ich habe eine Impedanz z.b. 2 + j 3   (schon normiert). Diese trage ich 
ab. Diese wird über die Leitung z.B. Leitung 1 mit l = 0,23 lambda 
transformiert. Also gehe ich im Smith Chart 0,23 über den Kreis nach 
Rechts und habe meine transformierte Impedanz.

Den Winkel vom Reflektionsfaktor lese ich ab. Einfach vom Mittelpunkt 
des Smith Charts eine Gerade durch die gewandelte Impedanz ziehen und 
Gradzahl ablesen (auf Kreis). Wie bekomme ich den Betrag?

(a) nutze ich es so, dass ich die Länge vom Mittelpunkt bis zum Punkt 
der transformierten Impedanz messen und mit der Messskala (über dem 
Smith Chart) vergleiche?

(b) mache ich es anders, wenn ja wie ;)

Vielen Dank

Autor: Matthias (Gast)
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(a) Die Länge der Strecke ist ein Maß für den Reflektionsfaktor. Vom 
Mittelpunkt bis zum äußeren Rand ist er logischerweise |1|.

Autor: Clemens (Gast)
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Hallo Nils,

vielleicht hilft die Zeichnung anbei.

Gruß
Clemens

Autor: Nils (Gast)
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Danke erstmal. Du hast den Betrag von r_2 also |r_2| oben auf der Skala 
eingetragen. Leider kann man nun die Zahlen nicht sehen und woher du 
genau die Stelle weißt. Der Betrag ist die Länge vom Mittelpunkt des SM 
zum Punkt der Impedanz, soweit ist es klar. Hast du nun die Länge mit 
meinetwegen Lineal gemessen und oben die gemessene Länge von links an 
abgetragen und daher den Wert für |r_2| ?

Okay. Wenn die Frage geklärt ist eine weitere.


Die Reaktanz X und Länge Leitung 1 soll so gewählt werden, dass die 
Antenne an Generator angepasst ist.

Ich habe nun eine Antenne gegeben. Schaltung hängt an. Ist eine 
Übungsklausur. Diese transformiere ich über eine Leitung 2. Somit habe 
ich die Fussimpedanz. Das geht ganz gut mit dem SM. Nun habe ich die 
Impedanz bezogen auf die Ebene BB' Die leitung 1 liegt parallel. Deshalb 
wandle ich die Fusspunktimpedanz in einen Leitwert um. => Spiegelung am 
Mittelpunkt. Ich ziehe eine Linie von der Funsspunktimpedanz durch den 
Mittelpunkt. Nehme einen Zirkel und setzte diesen an den Mittelpunkt und 
ziehe einen Kreis der durch die Fusspunktimpedanz geht (Radius Betrag 
Reflektionsfaktor). Da wo der Kreis die Verlängerung der Geraden 
schneidet ist mein Leitwert.
Okay soweit verstanden. Steht auch so in der Musterlösung. Der nächste 
Schritt in der Musterlösung ist:

- Kreis mit R (hier ist aufzeichnung verwischt, kann auch K oder Re 
sein) {} = 1 spiegeln

Ich "vermute", dass ich damit den Kreis rechts im SM spiegle, den Kreis 
der den Realteil = 1 angibt, aber keine Arnung. Versteh den Schritt 
nicht. Was macht man hier? Warum den Kreis, Warum = 1? Mir ist klar, was 
anpassen heißt, nähmlich, dass ich die Impedanz der Ebene AA` so wähle, 
dass der realteil dieser dem des Generators entspricht und der 
Imaginärteil genau komplex konj. ist, also Blindanteilkompensation.

Wär nett, wenn mir wer den Schritt mit der Spiegelung des Kreises 
erklärt. Vielen Dank

Autor: Nils (Gast)
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So hier der Anhang. Irgendwas hat da eben nicht geklappt :( Tut mir leid

Autor: Clemens (Gast)
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Hallo Nils,

in Deinem Vordruck wird mit kleinen blauen Pfeilen die Richtung 
angegeben, in der der Reflektionsfaktor abgetragen wird. In diesem Fall 
von rechts nach links. Da ich keinen Zirkel zur Hand hatte, habe ich die 
Distanz mit einem Lineal gemessen und abgetragen.

Dein zweite Aufgabe schüttel ich leider nicht aus dem Ärmel.

Gruß

Clemens

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