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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Überbrücken eines NTCs mittels NE555


Autor: Jürgen H. (Gast)
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Hallo! Für die Stoßstrombegrenzung an einem Schaltnetzteil habe ich 
einen NTC vorgeschaltet. Diesen will ich 100 ms nach Einschalten des 
Geräts überbrücken, damit dieser sich wieder abkühlen kann und bei einer 
kurzen Netzüberbrückung seine Schutzfunktion weiter ausführen kann.


Für das Überbrücken habe ich eine Schaltung überlegt mit einem NE555 
Baustein. Wenn ich das Gerät einschalte, soll nach 100 ms der Output 
dauerhaft auf 1 sein. Dieses Signal geht zu einem Triac, der den NTC 
überbrückt.

Funktioniert die Schaltung? Geht Q auf 0? Die Werte für R und C kann ich 
ja dann noch ausrechnen. Ist ja jetzt erstmal nicht so wichtig...

Autor: Andreas Breitbach (adsr)
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Besorg dir die Bauteile und ein Steckbrett.

Der einzige Weg die Funktion zu verstehen ist es selbst auszuprobieren, 
es zu "Begreifen".

Nur wenn Du mit dem 555 in allen Varianten herumgespielt hast wirst Du 
ihn auch vernünftig einsetzen können.

Andreas

Autor: MaWin (Gast)
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C2 entfernen, kann je nach Geschwindigkeit der ansteigenden 
Versorgungsspannung das gegenteil bewirken.

So geht's:

http://home.cogeco.ca/~rpaisley4/LM555.html#29

Autor: Jürgen H. (Gast)
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Hey, danke für den Link. Aber dort hängen ja die nicht benutzten Pins 
einfach in der Luft....

Ich hab es jetzt mal so gemacht. Habe auch nochmal das Innere des ICs 
studiert, eigentlich brauche ich für meine Anwendung ja nur den unteren 
Komparator. Sobald  sich C1 auf > 1/3 Vcc aufgeladen hat, so wird mit 
dem unteren OPV das Set-Signal am FF gesetzt und somit ist der Ausgang Q 
= 1.


Ist die Überlegung korrekt?

@ Andreas. Hab leider keine Zeit für solche Spielereien. Muss bald 
fertig werden. Aber ich denke, für diesen einfachen Anwendungsfall 
könnte es auch ohne klappen.

Autor: MaWin (Gast)
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> Hey, danke für den Link. Aber dort hängen ja die nicht benutzten Pins
> einfach in der Luft....

Die Schaltung im Link war noch korrekt,
was du nun draus gemacht hast ist grober Unfug.

Wazu schreibt man was, wenn du meinst, es nicht lesen zu müssen, es 
ignorieren zu sollen, es trotzdem so zu machen wie du schon immer 
wolltest?

C2 weglassen!

Das hat seine Grund, das ist nicht einfach so dahergesagt worden (denn 
Grund hatte ich sogar angegeben).

> Ist die Überlegung korrekt?

Nein. Kurzschluss über Kurzschluss. Mach die Kabel wieder ab, mach's so, 
wie im Link, der Mann hatte Ahnung.

Autor: Jürgen H. (Gast)
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MaWin schrieb:
> Nein. Kurzschluss über Kurzschluss.

Hi! Ok, ich werd es so macen wie im Link.
Wollte es aber ´halt auch verstehen...


Wo habe ich denn bitte Kurzschlüsse verursacht??

Geht mir grad nur ums Verständnis...LG

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Jürgen H. (Gast)

>Wo habe ich denn bitte Kurzschlüsse verursacht??

In deinem Schaltplan. Der dunkle Strich über C2.

MFG
Falk

Autor: MaWin (Gast)
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Den mein ich jetzt eher weniger,
aber DIS ist ein Ausgang,
und den fest gegen Masse zu legen ist nicht so der Hit.
Zwar hat er in diesem Fall Glück,
weil es kein Push-Pull-Ausgang ist,
aber das wusste er sicher nicht :-)

Die Eingänge RESET, THREASHOLD und CONTROL hat er auch anders beschaltet 
als im Beispiellink, keine Ahnung wozu man dann einen Beispiellink 
postet wenn die Leute die Schaltpläne nicht lesen können.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Erst einmal: Super, daß du ein Thema in zwei Threads packst...

Zum Thema:

So etwas macht man eher diskret und nicht mit einem 555. Warum? Weil der 
555 direkt nach dem Einschalten in einem undefinierten Zustand ist und 
eigentlich erst einmal über den Reset-Eingang zurückgesetzt gehört. Der 
dazu notwendige Power-On-Reset funktioniert aber nicht sehr zuverlässig, 
wenn du das mit geringem Aufwand realisieren willst (RC-Reset), vor 
allem, wenn die gewünschte Monoflop-Zeit mit 100msec kleiner ist, als 
die Zeit, die überlicherweise dem Power-On-Reset zugestanden wird.

Außerdem muß an den Triggereingang 2 des 555 ein sauber aufbereiteter 
Impuls gegeben werden, damit der 555 zuverlässig triggert.

Für eine zuverlässig funktionierende Schaltung sind das ungünstige 
Voraussetzungen...

Kai Klaas

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