www.mikrocontroller.net

Forum: PC-Programmierung Linux-Distribution zum C üben


Autor: Loonix (Gast)
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Hallo,

kann mir jemand da draussen vielleicht eine Linux-Distribution 
empfehlen, die mich möglichst schnell in die Lage versetzt eigene 
Programme zu kompilieren. Ich habe da keinen großen Anspruch, ich möchte 
mir einen Laptop (soll nicht ins Netz) zum "C üben" einrichten und habe 
mich belehren lassen dass Linux quasi seinen eigenen C-Compiler 
mitbringt.
Ich habe bisher leider keine Berührung mit Linux gehabt, ausser einem 
Testlauf mit Live-CD von Ubuntu 4/9 und Knoppix 6.01. - die sind ja sehr 
aufwändig aufgemacht und scheinen mir als Win-Ersatz gestaltet zu sein. 
Wie gesagt, ich habe mich noch nicht all zu viel informiert und wäre 
einfach dankbar wenn mich jemand in die richtige Richtung schubsen 
würde.

LG,
Loonix

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Loonix schrieb:
> Hallo,
>
> kann mir jemand da draussen vielleicht eine Linux-Distribution
> empfehlen, die mich möglichst schnell in die Lage versetzt eigene
> Programme zu kompilieren. Ich habe da keinen großen Anspruch, ich möchte
> mir einen Laptop (soll nicht ins Netz) zum "C üben" einrichten und habe
> mich belehren lassen dass Linux quasi seinen eigenen C-Compiler
> mitbringt.

Das ist Unsinn.
In der Distri ist zwar einer mit drinnen, aber installieren musst du ihn 
nach wie vor. Genauso wie auf jedem anderen Betriebsystem auch.

> Ich habe bisher leider keine Berührung mit Linux gehabt, ausser einem
> Testlauf mit Live-CD von Ubuntu 4/9 und Knoppix 6.01. - die sind ja sehr
> aufwändig aufgemacht und scheinen mir als Win-Ersatz gestaltet zu sein.

Wenn du noch keinerlei Erfahrung mit Linux hast, dann lass es lieber. 
Lade dir von Microsoft das Dev-Studio und arbeite damit. Für Windows 
gibt es auch noch andere freie Compiler (zb dev-cpp: 
http://www.bloodshed.net/devcpp.html) aber fang dir um Gottes Willen 
keinen 2-Fronten Krieg an. Gleichzeitig den Umgang mit einem anderen 
Betriebssystem und Programmieren lernen zu wollen ist ein sicherer Weg 
ins Chaos.

Autor: gast34 (Gast)
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Knoppix-CD mit "knoppix 2"  starten, dann bekommst Du nur einen 
Textkonsole und kannst sofort loslegen.
(Ohne die 2 bekommst Du die Grafische Oberflaeche, aber das war Dir ja 
zu aufwaendig)

Gast

Autor: Papa Q. (papa_q)
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>> mich belehren lassen dass Linux quasi seinen eigenen C-Compiler
>> mitbringt.
>
> Das ist Unsinn.
> In der Distri ist zwar einer mit drinnen, aber installieren musst du ihn
> nach wie vor. Genauso wie auf jedem anderen Betriebsystem auch.

Also unter Linux, zB Ubuntu, legst Du ne Testdatei file.c an mit Inhalt

int main(arg..)
{
}

Und tippst dann im Terminal:

gcc file.c (oder so ähnlich)

Mehr braucht man nicht.

Autor: min (Gast)
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unbedingt Linux C professional! 2.9 Mega 2000xl Version sonst nix!

Autor: Hansilein (Gast)
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Kostenlos und ziemlich gut:
http://www.microsoft.com/germany/Express/

Warum C? Wegen mikrocontrollern?

Autor: Anderer Gast (Gast)
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Eventuell könnte Wascana (http://wascana.sourceforge.net/) interessant 
sein. Ist ein Eclipse (IDE) inclusive Toolchain als exe zum installieren 
unter Windows.
Oder wenns nur Windows sein soll die entsprechende Express Edition von 
MS Visual Studio (http://www.microsoft.com/germany/Express/).

Beides ist kostenlos.

Autor: R. Freitag (rfr)
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Wenn du noch keine Erfahrung mit Linux hast, verwende eine 
SuSe-distribution. Der C Compiler ist sehr einfach zu installieren. 
Villeicht willst du auch eclipse verwenden?

Robert

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Devcpp ist zum Anfang sicher eine Möglichkeit, meines Wissens
ist da aber ein ziemlich veralteter gcc drin.
Das ist für erste Gehversuche egal, aber irgendwann will man
vielleicht mehr machen. Deshalb würde ich ihn nicht besonders
warm empfehlen

Warum hier auf einmal von Linux abgeraten wird, weiß ich nicht.
Ich finde die Idee gut.

Welche Distribution ist letztlich egal bzw. Geschmackssache.

Ich nehme derzeit fast nur Debian. Ubuntu soll einfacher für
Nur-Anwender sein. Mir ist es zu überdreht, bei Debian geht
alles etwas klassischer.
Es gibt verschiedene Varianten davon; eine installiert man
über das Netz indem man nur eine kleine Boot-CD brennt und
der Rest dann vom Internet installiert wird.
Es gibt aber auch Version, bei der alles auf DVDs untergebracht
ist (zumindest im Sommer waren das 5 DVDs). Damit kann man
dann ohne weiteren Netzzugriff alles installieren.

Ein ziemlich aktueller gcc/g++ ist bei allen Linuxen dabei
oder leicht nachzuinstallieren.

Autor: Link zu (Gast)
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Klaus Wachtler schrieb:
> Devcpp ist zum Anfang sicher eine Möglichkeit, meines Wissens
> ist da aber ein ziemlich veralteter gcc drin.
> Das ist für erste Gehversuche egal, aber irgendwann will man
> vielleicht mehr machen. Deshalb würde ich ihn nicht besonders
> warm empfehlen
Egal dürfte es sein, ich würde aber trotzdem einen der vielen anderen 
ebenfalls kostenlosen raten:
Z.B. Eclipse, Code::Blocks usw.


Klaus Wachtler schrieb:
> Warum hier auf einmal von Linux abgeraten wird, weiß ich nicht.
> Ich finde die Idee gut.
Steht da oben sogar, die Sache mit dem Zweifronten-Krieg.

Ansonsten ist [1] ein C-Buch unter [2] eine Sammlung an Anleitung für 
Compiler und IDEs.

[1] http://openbook.galileocomputing.de/c_von_a_bis_z/index.htm
[2] http://www.pronix.de/pronix-1168.html

Autor: Loonix (Gast)
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Danke für die vielen Antworten, ich versuche mal auf alle einzugehen:

@kbuchegg

>Wenn du noch keinerlei Erfahrung mit Linux hast, dann lass es lieber.
>Lade dir von Microsoft das Dev-Studio und arbeite damit.

Danke für die Sorge, aber das will ich in diesem Fall nicht tun. Ich 
habe mit VB, VC++ und Konsorten meine Erfahrungen und kann meine Neugier 
nicht mit Dingen befriedigen die ich schon kenne. Du kennst mich halt 
nicht, ich schrecke vor nichts zurück ;)


@gast34

Das ist interessant. Ich weiss zwar noch nicht mal wo ich die "2" 
eingeben müsste aber ich behalte das mal im Hinterkopf ;)


@Gerd B.

Das klingt so wie ich es mir vorgestellt hatte. (Ich hoffe du lachst dir 
jetzt keinen Ast, weil du mich auf den Arm genommen hast...)


@min

Momentan verstehe ich nicht was du geschrieben hast, werds später 
nochmal prüfen.


@Hansilein

>Warum C? Wegen mikrocontrollern?

Ich habe C mit Mikrocontrollern gelernt, ja. Hat aber mit meinem 
Vorhaben wenig zu tun, ich möchte einfach Berechnungen am Rechner 
vornehmen und diese in 'ganz normalem' C schreiben, weil ich nicht mehr 
brauche.


@Anderer Gast

Wascana werd ich mir mal anschauen. Danke für den Link.


@R.Freitag

Bin grade am Laden der Suse-Distribution. Von Eclipse hab ich schon mal 
gehört, wär sicher eine Möglichkeit.


@Klaus Wachtler

Freut mich dass du verstehst worauf ich hinaus will. Von Debian habe ich 
noch nichts gesehen, werd ich auch mal testen. Ich habs gerne 
'klassisch', glaube ich :) Danke auch für die Erklärungen!


@Link zu

Dir danke ich auch für den Tipp und die Links. Zur

>Sache mit dem Zweifronten-Krieg.

kann ich nur sagen, dass ich mir dessen vollkommen bewusst bin. 
Scheitern ist nicht geplant, wurde aber ins Kalkül genommen :)


Viele Grüße,
Loonix

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Das Wascana habe ich mir auch runtergeladen (93MByte) und installiert. 
Es ist nicht mehr der neuste Stand, Eclipse noch "Europa" ( die 
Versionen sind nach den Jupitermonden benannt), aber es war in diesem 
Buch als Linux-gcc/Eclipse-CDT-kompatible Windowslösung mit sehr 
einfacher Installation empfohlen:
ISBN 978-3-89864-515-7 http://www.dpunkt.de/buecher/2828.html
"Eclipse für C/C++-Programmierer" März 2009 411 Seiten

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Loonix schrieb:

>>Wenn du noch keinerlei Erfahrung mit Linux hast, dann lass es lieber.
>>Lade dir von Microsoft das Dev-Studio und arbeite damit.
> Danke für die Sorge, aber das will ich in diesem Fall nicht tun. Ich
> habe mit VB, VC++ und Konsorten meine Erfahrungen und kann meine Neugier
> nicht mit Dingen befriedigen die ich schon kenne. Du kennst mich halt
> nicht, ich schrecke vor nichts zurück ;)

Gute Einstellung. Das Arbeiten mit dem nackten (per Kommandozeile) GCC 
ist unter Windows und Linux fast identisch, wenn man vom anderen 
Verzeichnisbaumsystem mal absieht....


> Bin grade am Laden der Suse-Distribution.
> Von Debian habe ich noch nichts gesehen, werd ich auch mal testen. Ich
> habs gerne 'klassisch', glaube ich :) Danke auch für die Erklärungen!

Mmmmh. Naja. Von der SuSe hätte ich jetzt mal abgeraten, aber 
grundsätzlich ist die ja auch tauglich. Der grundsätzliche Unterschied 
zwischen SuSe und Debian sind das System, mit dem Programme installiert 
werden, und der Verzeichnisbaum.

> Dir danke ich auch für den Tipp und die Links. Zur
>>Sache mit dem Zweifronten-Krieg.
> kann ich nur sagen, dass ich mir dessen vollkommen bewusst bin.
> Scheitern ist nicht geplant, wurde aber ins Kalkül genommen :)

Ich denke, mit deinen Vorkenntnissen dürftest Du keine großen Probleme 
bekommen. Wenn Du es "klassisch" magst, ist ein Unixoides Betriebssystem
für Dich eh das ideale. :-)

Ich habe mir als DAU unter Windows immer einen abgebrochen und komme als 
DAU jetzt mit Linux (Debian) deutlich besser zurecht. Linux ist sehr DAU 
tauglich....

Denk dran, wenn Du im Internet nach Problemlösungen suchst, das es eben 
Distributionsspezifische Sonderfälle gibt, und Du immer etwas auf die 
Distribution achten musst.
Das ist so wie unter Windows, wo es ja auch unterschiedliche 
Lösungen/Wege für W98, W2000, XP, Vista oder W7 gibt.

> Von Eclipse hab ich schon mal
> gehört, wär sicher eine Möglichkeit.

Anjuta wäre eine andere IDE. Tatsächlich haben alle IDEs ihre eigene 
"Sperrigkeit". Bei C ist das noch unkritisch, bei C++ und diversen 
Bibliotheken und Tools für GUIs wird es schnell unübersichtlich.

Mit meinem eigenen C lernen bin ich leider mal wieder aus Zeitgründen 
stecken geblieben......zwei Wochen raus, und ich fang von vorne an. :-(

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de


Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung

Autor: Thomas K. (tomk)
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Hi,

Loonix schrieb:
> kann mir jemand da draussen vielleicht eine Linux-Distribution
> empfehlen, die mich möglichst schnell in die Lage versetzt eigene
> Programme zu kompilieren. Ich habe da keinen großen Anspruch, ich möchte
> mir einen Laptop (soll nicht ins Netz) zum "C üben" einrichten und habe

Ich gehe mal davon aus, das Dein Laptop mit irgend einem Windows 
arbeitet. (mit was sonst bei der Frage ... ;-) ) Suche mal nach "MinGW" 
bzw. "gnuwin32". Da hast Du den GCC-Compiler ohne das Problem, Dir auch 
noch Linux aneignen zu müssen.

Nicht, das ich etwas gegen Linux habe, im Gegenteil. (Windows kommt mir 
nicht mehr in die Tüte ...) Aber Linux nur wegen einem Compiler zum 
Üben? Und vielleicht hinterher doch wieder mit Windows zu arbeiten (oder 
arbeiten zu müssen ...)

Schönen Tag noch,
Thomas

Autor: Marko B. (glagnar)
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Lass Dich von den "Bedenkentraegern" hier nicht einschuechtern. Manche 
Leute hier halten sich fuer Karl Klammer ("Moechten Sie nicht lieber 
...") Wenns Dir nur darum geht, ein C-Programm zu schreiben und dieses 
laufen zu lassen, dann ist Linux erste Wahl.

Der Tip mit Knoppix ist schonmal gut. Schneller und einfacher geht es 
kaum - brennen, booten, fertig. Dein Windows bleibt unangetastet. Wenn 
Du es regelmaessig benutzen willst, dann kannst Du Knoppix auch auf 
einem USB Stick installieren, das bootet dann ruckzuck.

Falls Du noch ein altes Laptop rumliegen hast, ist Linux die beste Wahl. 
Linux im Textmodus laeuft locker auf einem 486er.

Autor: Bernd (Gast)
Datum:

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Hi
Wenn du AVR Programmieren möchtest gibts dafür eine Live CD

http://www.rn-wissen.de/index.php/Linuxdistributio...

Gruss Bernd

Autor: Hc Zimmerer (mizch)
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Wenn Du auf der Suche nach einem passenden Linux-System bist, nimm 
einfach das, was Dein Kumpel hat.  Die Unterschiede sind nicht so groß, 
dass man sagen kann, dass dieses hier oder jenes dort unbedingt das 
Passende ist.

C mit gcc können die Linuxe alle, klassisch und von der Pike auf.  In 
dieser Hinsicht werden sie sich nicht unterscheiden.  Lass' Dich nicht 
von Beiträgen abbringen, die implizieren, dass Du nun auch noch "Linux 
lernen" müssest: Linux ist nur schwierig, wenn Du dort die Eigenschaften 
von Windows mit Gewalt wiederfinden möchtest, also mit der 
Windows-Brille rangehst.  Ansonsten ist es für Deine Frage relativ egal: 
Du kannst unter Windows cygwin oder MinGW nehmen, um mit gcc zu 
arbeiten, oder direkt Linux nehmen und Du hast volle Integration der 
Kommandozeilen-Tools.

Aber eine Glaubensfrage daraus zu machen, lohnt sich nicht.  Windows und 
Linux wollen beide gelernt seint.  Ich muss (leider) beide kennen. 
Privat ist mir Linux lieber, aber, wenn wir schon dran sind, die BSDs 
(z.B. FreeBSD) sind schon auch einen Blick wert, leider keine Zeit ...

Autor: Stefan B. (Gast)
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> leider keine Zeit ..

Der typ. 50-jährige Berliner kuckt am Tag 333 Minuten Fernsehen (#) - 
laut Statistik ist das DE Rekord. Da ist noch viel rauszuholen ;-)

#) 
http://www.pro-medienmagazin.de/?id=fernsehen&news...

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Karl heinz Buchegger (kbuchegg) (Moderator) wrote:

> Wenn du noch keinerlei Erfahrung mit Linux hast, dann lass es lieber.
> Lade dir von Microsoft das Dev-Studio und arbeite damit. Für Windows
> gibt es auch noch andere freie Compiler (zb dev-cpp:
> http://www.bloodshed.net/devcpp.html) aber fang dir um Gottes Willen
> keinen 2-Fronten Krieg an. Gleichzeitig den Umgang mit einem anderen
> Betriebssystem und Programmieren lernen zu wollen ist ein sicherer Weg
> ins Chaos.

Dann greif' ich mal Karl Heinz "Bedenken" auf ;) und gebe noch kurz 
meinen Senf hinzu

Threadstarter wrote:

> Ich habe C mit Mikrocontrollern gelernt, ja. Hat aber mit meinem
> Vorhaben wenig zu tun, ich möchte einfach Berechnungen am Rechner
> vornehmen und diese in 'ganz normalem' C schreiben, weil ich nicht mehr
> brauche.

Ehrlich gesagt gerade dafür eignet sich ein Visual C doch ausgezeichnet, 
einfach Konsolen Programme erstellen.

Oder auch sowas hier (nur C, kein C++ !!)
http://www.smorgasbordet.com/pellesc/

Noch dazu kennst du VC bereits, bist dort also schon eingearbeitet und 
willst statt dessen lieber in die Vorstufe eines Borland Turbo C 3.x und 
das ganze dann quasi "mit ohne IDE" :-), also nur in der Shell 
rumwerkeln? Jo, geht alles. Dazu kannst du im Prinzip jede Distri 
nehmen. Mir wäre halt generell eine ordentliche Hilfefunktion wichtig, 
wie sie einst Turbo C 3.x mitbrachte. Soll ja mit emacs möglich sein. 
Nur ob es so bequem zu bedienen ist, wie eine gute IDE oder dann doch 
sich eher im Tastenkürzel lernen ergeht ist halt die Frage ..

Linux von USB-Stick booten macht übrigens (finde ich) mehr Laune als von 
CD zu starten (nur mal so als Randbemerkung).

Autor: Loonix (Gast)
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Hallo an Alle und erneut vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

@db1uq

Wie gesagt, werd ich mir das mal ansehen. Der gestrige Feiertag ist 
leider anderweitig draufgegangen...


@berndwiebus

Ich seh schon, wir verstehen uns in der Sache.

>Mmmmh. Naja. Von der SuSe hätte ich jetzt mal abgeraten, aber
>grundsätzlich ist die ja auch tauglich. Der grundsätzliche Unterschied
>zwischen SuSe und Debian sind das System, mit dem Programme installiert
>werden, und der Verzeichnisbaum.

Hab mir das gleich zu Herzen genommen und bin grade am Brennen einer 
Debian-CD. Unter Anderem haben mich die Argumente von Klaus Wachtler 
überzeugt.

>Anjuta wäre eine andere IDE. Tatsächlich haben alle IDEs ihre eigene
>"Sperrigkeit". Bei C ist das noch unkritisch, bei C++ und diversen
>Bibliotheken und Tools für GUIs wird es schnell unübersichtlich.

Von dieser IDE habe ich noch nie gehört, ist nicht sehr weit verbreitet 
oder?


@tomk

>Ich gehe mal davon aus, das Dein Laptop mit irgend einem Windows
>arbeitet. (mit was sonst bei der Frage ... ;-) )

So ist es :)

>Suche mal nach "MinGW" bzw. "gnuwin32". Da hast Du den GCC-Compiler ohne
>das Problem, Dir auch noch Linux aneignen zu müssen.

Ok, danke für den Tipp. Mittlerweile habe ich aber echt Lust auf Linux 
bekommen.


@glagnar

>Lass Dich von den "Bedenkentraegern" hier nicht einschuechtern.

Nee, einschüchtern lasse ich mich bestimmt nicht. Ich höre mir aber gern 
alle Argumente an - gerade die "Zweifler" können einem in kniffligen 
Situationen die nötige Motivation verschaffen :)


@Bernd

Danke für den Link. Ich habe zwar jetzt nichts mit AVRs vor, aber 
vielleicht brauch ich das irgendwann mal.


@mizch

>Linux ist nur schwierig, wenn Du dort die Eigenschaften von Windows mit
>Gewalt wiederfinden möchtest, also mit der Windows-Brille rangehst

Da sehe ich kein Problem. Mit Windows ists so ne Sache - ich kanns 
anwenden und auch unter Windos programmieren aber ich konnte mir schon 
immer vorstellen dass es wohl auch anders ginge. Da ich keine klassische 
'Ausbildung' im IT Bereich bekommen habe und wirklich alles 
Learning-By-Doing war, hänge ich nicht in meiner Sichtweise fest. Sonst 
wäre ich wahrscheinlich auch nie so weit gekommen.

>Aber eine Glaubensfrage daraus zu machen, lohnt sich nicht.  Windows und
>Linux wollen beide gelernt seint.

Das kling vernünftig und ich glaube, die meisten sehen das so.


@Stefan B.

Der war nicht schlecht ;)


@platinenschwenker

>Ehrlich gesagt gerade dafür eignet sich ein Visual C doch ausgezeichnet,
>einfach Konsolen Programme erstellen.

Du hast ja recht, ich wills halt nicht wahrhaben ;)

>Jo, geht alles. Dazu kannst du im Prinzip jede Distri nehmen.

Schau, das wusste ich ja nicht sicher.

>Linux von USB-Stick booten macht übrigens (finde ich) mehr Laune als von
>CD zu starten (nur mal so als Randbemerkung).

Ok, werd ich mir merken. Danke.

Autor: Loonix (Gast)
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Also, ein kleiner Zwischenbericht:

* Habe jetzt Debian direkt installiert und laufen lassen.
* Eine test.c erstellt und schon gesehen , dass der Inhalt als Code 
erkannt
  wurde. (Die C-Schlüsselwörter werden hervorgehoben)
* Den Terminal geöffnet und test.c anzeigen lassen

-> Jetzt muss ich mal schauen wie man so ein Programm ausführen lassen 
kann.

Grüße an Alle die mitgeholfen haben. Ich freue mich über weiteren 
Austausch.

Autor: Gerry E. (micky01)
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Loonix schrieb:
> Also, ein kleiner Zwischenbericht:
>
> * Habe jetzt Debian direkt installiert und laufen lassen.
> * Eine test.c erstellt und schon gesehen , dass der Inhalt als Code
> erkannt
>   wurde. (Die C-Schlüsselwörter werden hervorgehoben)
> * Den Terminal geöffnet und test.c anzeigen lassen
>
> -> Jetzt muss ich mal schauen wie man so ein Programm ausführen lassen
> kann.
>
> Grüße an Alle die mitgeholfen haben. Ich freue mich über weiteren
> Austausch.

Dann helfe ich mal.

Unter Linux oder sonstigen unixartigen Betriebssystemen ein Programm 
"test" zu nennen ist eine schlechte Idee, da die Shell schon so ein 
Kommando kennt. Nenn es daher lieber mal v1.

"gcc -o v1 -Wall v1.c" übersetzt das dann.
Starten tut es mit dann mit "./v1"

Autor: Loonix (Gast)
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Hallo Gerry,

>Unter Linux oder sonstigen unixartigen Betriebssystemen ein Programm
>"test" zu nennen ist eine schlechte Idee, da die Shell schon so ein
>Kommando kennt.

Danke für den Hinweis. Ist es aber nicht so dass die Datei durch Ihren 
Speicherort identifizierbar ist, also die Test-Funktion des OS nicht mit 
einer Test.c eines Benutzers verwechselt werden dürfte?
Ist nur eine Vermutung, ich sträube mich nicht gegen einen anderen 
Dateinamen. Aber so ein OS kennt ja verdammt viele Funktionen, deren 
Namen ich dann nie verwenden dürfte - kann das sein?

>"gcc -o v1 -Wall v1.c" übersetzt das dann.
>Starten tut es mit dann mit "./v1"

Dem -Wall bin ich noch nicht begegnet, müsst ich erst mal nachschauen 
wofür das ist. Zwischenzeitlich habe ich ein kleines "HalloWelt" mittels 
GCC via Kommandozeile kompiliert und ausführen lassen - hat geklappt ;)


An der Stelle möchte ich gleich etwas erhellen, was im Verlauf des 
Threads mißverständlich diskutiert wurde:

Loonix:
>> mich belehren lassen dass Linux quasi seinen eigenen C-Compiler
>> mitbringt.

Karl-Heinz Buchegger:
>Das ist Unsinn.
>In der Distri ist zwar einer mit drinnen, aber installieren musst du ihn
>nach wie vor. Genauso wie auf jedem anderen Betriebsystem auch.

Gerd B.:
>Also unter Linux, zB Ubuntu, legst Du ne Testdatei file.c an mit Inhalt
>
>int main(arg..)
>{
>}
>
>Und tippst dann im Terminal:
>
>gcc file.c (oder so ähnlich)
>
>Mehr braucht man nicht.

Also recht haben beide. Ich musste, wie kbuchegg geschrieben hat, den 
gcc und make erst noch installieren. Anschliessend konnte ich so wie von 
Gerd beschrieben ein erstes "HalloWelt"-Programm erstellen und testen.

So lief das Ganze mit der Installation:
* Terminal öffnen, "su" eingeben und Root-PW nennen
* "apt-get install gcc" eingeben
-> evtl. Debian-CD einlegen und bestätigen, GCC wird installiert
* "apt-get install make" eingeben
-> Make wird installiert

Ich kann jetzt schon sagen dass mir die Geschichte verdammt gut gefällt. 
Nochmal herzlichen Dank an Alle!

Autor: Loonix (Gast)
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Noch ein Nachtrag:

Sobald man die Installation hinter sich hat, kann man hier aufsetzen:
http://www.linux-fuer-alle.de/doc_show.php?docid=178

Autor: Gerry E. (micky01)
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Prinziell kannst Du ein Programm auch "test" nennen.
Beim Aufruf über die Shell musst Du dann aber einen Pfadnamen angeben, 
zB "./test". Das funktioniert, aber manchmal vergisst man das, und dann 
kommt keine Fehlermeldung.

-Wall musst Du nicht benutzen, es geht auch ohne. Nur mit -Wall bekommst 
Du oft Hinweise auf Programmierfehler, an die Du anders garnicht denken 
würdest.

Autor: Loonix (Gast)
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>-Wall musst Du nicht benutzen, es geht auch ohne. Nur mit -Wall bekommst
>Du oft Hinweise auf Programmierfehler, an die Du anders garnicht denken
>würdest.

Ok, das spricht natürlich für die Verwendung von -Wall. Super Tipp, 
Danke!

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Empfehlung:
gcc -Wall --std=c99 -pedantic -g -O0
Kann man sich auch in ein Alias packen, das ist für Testzwecke recht 
optimal. Mit -O0 kommt GCC nich auf die Idee, Zeugs wegzuoptimieren 
(Debugging!), C99 versteht sich und -g für Debug-Symbole.

Am Rande: Microsoft Visual C++ ist für aktuelles C99 eine ganz schlechte 
Idee. VC++ ist ein C++-Compiler, die Unterstützung für C ist armselig. 
Derzeit kommt VC++ mit C89 klar und bisher hat Microsoft keine 
Absichten, auf C99 aufzurüsten. Ansonsten ist es bei VC++ recht 
umständlich, auf ISO-C99 zu kommen; einerseits schmeißt Microsoft einen 
da mit vermeintlich 'sichereren' Pendanten zu Standardfunktionen zu 
(strcpy -> strcpy_s, strtok -> strtok_s), zum Anderen wird gibts da so 
eindeutig zweideutige Aussagen in der Dokumentation, von wegen _strcpy 
und ISO-C++...

Der GCC macht von Haus aus ebenfalls eine Menge 'Unfug' 
(=Erweiterungen), mit --std=c99 und -pedantic stellt man das aber 
zuverlässig ab.

Autor: Gerry E. (micky01)
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Sven P. schrieb:
> Der GCC macht von Haus aus ebenfalls eine Menge 'Unfug'
> (=Erweiterungen), mit --std=c99 und -pedantic stellt man das aber
> zuverlässig ab.

Ich danke Dir für diesen Tipp, Sven.

Autor: Loonix (Gast)
Datum:

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Hallo Sven,

>Am Rande: Microsoft Visual C++ ist für aktuelles C99 eine ganz schlechte
>Idee. VC++ ist ein C++-Compiler, die Unterstützung für C ist armselig.
>Derzeit kommt VC++ mit C89 klar und bisher hat Microsoft keine
>Absichten, auf C99 aufzurüsten. Ansonsten ist es bei VC++ recht
>umständlich, auf ISO-C99 zu kommen;

das ist eine schöne und fundierte Zusammenfassung der Gründe, warum ich 
die V-Irgendwas Tools nicht verwenden möchte. Mir fehlt für sowas immer 
ein bischen das Fach-Chinesisch. (Ok, C99 hätte ich früher nennen 
können...)

Weiter kann ich mich nur Gerry anschließen ;)

Grüße,
Loonix

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Empfehlung:
> gcc -Wall --std=c99 -pedantic -g -O0

Hier fehlt noch ein -Wextra, da -Wall nicht, wie man meinen könnte, alle 
Warnungen einschaltet.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Ist wahr.

Autor: Gerry E. (micky01)
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Rolf Magnus schrieb:
>> Empfehlung:
>> gcc -Wall --std=c99 -pedantic -g -O0
>
> Hier fehlt noch ein -Wextra, da -Wall nicht, wie man meinen könnte, alle
> Warnungen einschaltet.

Danke für den Hinweis, das war mir neu.

Autor: abc (Gast)
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Bei sidux ist standardmäßig schon ein C-Compiler dabei. Aber man kann 
diesen auch bei jeder anderen Distribution nachträglich installieren. 
Sidux hat halt noch ein paar weitere Vorteile im Vergleich zu den großen 
Mainstream-Distris. So funktioniert z.B. das kontinuierliche Update weil 
es sich um ein roling release handelt. Bei *buntu gibts da regelmäßig 
große Probleme.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Bei *buntu gibts da regelmäßig große Probleme.

Was für Probleme? Ich hab keine mit meinem Kubuntu.

Autor: Loonix (Gast)
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Hallo Rolf,

auch dir vielen Dank für deinen Beitrag. Ich glaube dieser Thread ist 
für viele C-Freunde interessant, sofern sie noch keine Pinguine sind ;)

Autor: Laias (Gast)
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Also ich hatte bisher auch noch keine Probleme mit (K)(X)Ubuntu...

Ist schön einfach gehalten, basiert auf Debian und es gibt eine schöne 
deutsche Wiki: http://wiki.ubuntuusers.de/Startseite

Unter Ubuntu sollte man das Paket "build-essential" installieren und 
schon kann man loslegen.

Ich persönlich nutze auch Eclipse, allerdings die offizielle Version.

Kleiner Tipp zu Eclipse und Gnome(bei der neusten Version):

Oftmals gibt es Probleme mit dem Klicken der Maus... Ein einfaches 
Startskript löst das Problem: 
http://leine.info/2009/11/04/probleme-mit-ubuntu-9...

mfg

Laias

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