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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schwingungstyp von Quarzen und Resonatoren


Autor: Sebastian Hepp (sebihepp)
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Hallo,

welche Art von Schwingung erzeugen denn Quarze und Resonatoren?
Bisher habe ich nur Quarzoszillatoren verwendet. Diese erzeugen ja
eine Rechteckschwingung. Wie sieht das bei Quarzen aus? Ist das auch
eine Rechteckschwingung oder eine schöne Sinusschwingung?

Viele Grüße
Sebihepp

Autor: Klaus2 (Gast)
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ein quarz an sich erzeugt ja nur mit externen beschaltung eine 
schwingung. am quarz selbst kann man dann einen sinsu sehen - afaik. 
dieser wird von der beschaltung in ein rechteck gewandelt und so hat man 
quasi wieder das gleiche signal wie bei einem quarzoszi - nur das da 
alles in einem gehäuse ist. sonst bau dir mal einen quarzoszi auf einem 
steckbrett auf, dann lernst du am meisten... :)

Klaus.

Autor: Sebastian Hepp (sebihepp)
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Danke für den Beitrag.
Ich habe bereits einen kleinen Oszillator gebastelt. Darin waren 2
Inverter, ein Widerstand und ein Kondensator. =)

Ich habe mich das nur gefragt, weil mich der Quarzpendler von b-kainka
interessiert hat. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann muss man
einfach eine Schwingung auf eine Antenne (Im Notfall einfach 2 Drähte,
welche in entgegengesetzte Richtung zeigen) geben. Auf Empfängerseite
braucht man dann einen Parallelschwingkreis aus L und C und hat dann
die Amplitude der Schwingung, welche es noch zu Verstärken gilt.
Mir geht es dabei nicht ums Modulieren, sondern rein um das Senden
und Empfangen von Schwingungen. Der Sender sollte aber eine Sinus-
frequenz verwenden um nicht andere Frequenzen zu stören (Obertöne).
Die Rechliche Seite ist mir auch bekannt. Es geht mir nur um die
Theorie.

Man könnte dann doch einfach 2 Frequenzen wählen, eine für LOW und
eine für HIGH, und wenn man Daten sendet einfach für eine definierte
Zeit auf der entsprechenden Frequenz senden. Der Empfänger erkennt
dann ob LOW oder HIGH gemeint ist. Damit wäre das auch unabhängig
vom Takt, denn es wird einfach kein Signal gesendet. Lediglich die
minimale Sendezeit muss eingehalten werden, damit der Empfänger das
auch registrieren kann.

Viele Grüße
Sebihepp

Autor: Sebastian Hepp (sebihepp)
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Würde folgende Schaltung funktionieren?

http://www.ferromel.de/tronic_2523.htm

Als OP denke ich an den LF356 mit einer Grenzfrequenz von 5 MHz.
Der Mikrocontroller schaltet dann einfach mit einem Mosfet die
Versorgungspannung zu, wenn gesendet werden soll. Und an den
Ausgang wird ein kleines Stück draht angeschlossen.

Autor: Sebastian Hepp (sebihepp)
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Achja, kann ich den LF356 auch mit 5V betreiben? Im Datenblatt
sind +- 18V angegeben. Aber da steht nichts von der minimalen
Spannung. Natürlich wird dann am Ausgang nur maximal etwas weniger
als 5V sein.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Hallo Sebastian,

>Der Sender sollte aber eine Sinusfrequenz verwenden um nicht andere
>Frequenzen zu stören (Obertöne).

Einen reinen Sinus erhälst du nur mit einer Amplitudenregelung. Bei 
einem normalen Quarzoszillator dagegen verstärkst du das Signal immer 
mit mehr als V=1, damit die Schaltung sicher anschwingt und bei 
irgendwelchen Änderungen von Parametern stabil weiter schwingt. Deshalb 
fährt das Signal immer unweigerlich an irgendeiner Stelle in die 
Begrenzung.

Bei einem Sender macht man das dann so, daß man das HF-Signal direkt vor 
der Antenne noch durch ein sehr schmalbandiges PI-Filter führt, welches 
die Harmonischen ganz erheblich unterdrückt. Von der Antenne wird dann 
ein sauberer Sinus abgestrahlt. Wird der Sinus amplituden- oder 
frequenzmoduliert, kommen dann natürlich noch die Seitenbänder hinzu.

Kai Klaas

Autor: Sigint 112 (sigint)
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@Sebastian:
  Warum der ganze Aufwand? Es gibt für ein paar Euro fertige 
Trancievermodule bei Pollin und Co. zu kaufen, die funktionieren und 
zugelassen sind. Da ist man auf der sicheren Seite.

Gruß,
  SIGINT

Autor: Sebastian Hepp (sebihepp)
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@Kai Klaas
Okay, ich dachte immer die Sender schaffen es, einen reinen Sinus zu
erzeugen. Also benutzt man in der Praxis einen Filter.

@Sigint
Nunja, ich wollte halt verstehen, wie genau die Funkübertragung
funktioniert. Ich kannte zwar schon das grobe Prinzip, aber die
Details werden gerne verschwiegen. (Dass zum Beispiel nie ein
reiner Sinus erzeugt wird, sondern das Signal gefiltert wird)

Ich habe auch schon ein Auge auf die RFM-Module von Pollin geworfen.
Allerdings bin ich mir der rechtlichen Lage nicht sicher. Ich sehe
kein Prüfzeichen (Vielleicht bin ich ja Blind =D). Ausserdem frage
ich mich noch, ob ich die 433MHz oder 868MHz Module benutzen soll.
Eigentlich tendiere ich ja zu den 868MHz wegen der höheren Reichweite.
Aber auf dieser Frequenz darf man nur unter bestimmten Bedingungen
funken (kurze Zeit, weniger als 10mW).

Kleine Tests oder der Austausch von 8 Bytes pro Minute... Ich brauche
also keine große Datenrate. Aber ich habe auch keine Ahnung von
Antennen. Ich habe schonmal aufgeschnappt: Antennenlänge am besten
gleich Wellenlänge / 2, aber genaueres (Material, Beschaffenheit)
weiss ich nicht. Am liebsten würde ich ein Stück Draht benutzen
und die Reichweite sollte bei etwa 50m bei Sicht und 10m in der
Wohnung liegen. Weiter wäre natürlich schöner. Ausserdem möchte ich
einfach einzelne Bytes (Oder Bits) senden und empfangen können
ohne großen Schnickschnack. Die Codierung kann ich übernehmen.

Schön finde ich den weiten Spannungsbereich der RFM-Module.

Es wäre schön, wenn Ihr mich beraten könnt. Ich bin absoluter Neuling
auf diesem Gebiet.

Viele Grüße
Sebihepp

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

als Anregung für die RFM-Module vielleicht bei mir:

http://www.avr.roehres-home.de/sensoren/index.html

Gruß aus Berlin
Michael

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