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Nach einem anstrengenden Tag und Selbstmordfantasien, frage ich mich, wie hoch die Suizidrate bei Ingenieuren und Informatikern ist. In meinem Fall spielt auch Autismus eine Rolle und ich habe eigentlich neben meinen Beruf kein Leben (mehr). Ich kann meine Zeit nicht frei einteilen, einen Freundeskreis zu finden, ist schwierig... Aber wie ist es bei den anderen? Wie werden die damit fertig, ständig Überstunden zu kloppen, ständig erreichbar zu sein und ständig umherzuziehen. Alkohol? Andere Drogen? Ich habe sogar den Verdacht, dass einer meiner Kollegen irgendwas nimmt.
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ich bin zwar kein ing, aber nach 5 jahren berufsleben jetzt auf dem weg dort hin. mir gehts super :) ich würde niemals überstunden machen :-) man braucht prinzipien. dinge, die man für sich festlegt, grenzen, die man nicht bereit ist zu überschreiten. bei mir ist das z.b. ne 40h woche. lieber unter die brücke oder hartz4, als ausbeuten lassen. überleg dir wofür du arbeitest ... um dein LEBEN zu finanzieren. du lebst aber nicht um zu arbeiten... auch wenn manche das nie verstehen werden. manche meinen, sich keine prinzipien leisten zu können, und lassen sich dann von ihrer umwelt kaputtmachen. nicht das ihr mich falsch versteht, ich habe schon 14-16h pro tag gearbeitet, 8h für meinen arbeitgeber, und 6-8h danach für mich selbst an der maschine gestanden und privatkram gebaut, und ich hab auch projekte durchgerissen und nachts mit handy am ohr, hinten im transporter zur messe sitzend, fehler gesucht. aber da hatte ich spaß dran, das war freiwillig, und beruhte auf gegenseitigkeit. die stunden wurden voll bezahlt, und ich habe zum ausgleich diverse betriebseinrichtungen umfangreich privat nutzen können. aber ich würde nie einfach nur weil jemand nicht bereit ist noch jemanden einzustellen der mir arbeit abnimmt, ständig standardmäßig überstunden kloppen. bin doch nicht blöd.
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Wenn Du wirklich die Faxen dicke hast kannst Du ja deine Beduerfnisse verkleinern und aus dem Beruf aussteigen - immer noch besser als Suizid oder?
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@Bleifuß Das kann doch keine Lösung sein. Erstens liebe ich meine Wissenschaft und zweitens wenn ich die Branche verlasse, dann arbeiten die Kollegen doch weiter unter diesen Bedingungen. Wer vor vierzig Jahren die schwach ausgeprägte Sozialpolitik oder die Politik im Allgemeinen kritisierte, dem wurde entgegnet: "Dann geh doch nach drüben." - Diese Leute finde ich furchtbar. Und Ihr Beitrag, Bleifuß, enthält die gleiche Grundhaltung.
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Für mich ist "eher Suizid als sich verdammt noch mal nehmen was man will und die anderen genauso für sich selbst verantwortlich sein lassen" eine unakzeptable Grundhaltung.
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"Nach einem anstrengenden Tag und Selbstmordfantasien," KOMME BLOS NICHT AUF DUMME GEDANKEN, HÖRST DU! "frage ich mich, wie hoch die Suizidrate bei Ingenieuren und Informatikern ist. In meinem Fall spielt auch Autismus eine Rolle und ich habe eigentlich neben meinen Beruf kein Leben (mehr)." Das hat vermutlich weniger mit Deinem Beruf als mit Deinem Handycap zu tun. Hast Du keine Familie? Geschwister, Eltern, gute Bekannte? Dann wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, alle mal wieder zu besuchen. Vor allem die Freunde, die Du schon länger nicht mehr besucht hast. "Ich kann meine Zeit nicht frei einteilen, einen Freundeskreis zu finden, ist schwierig..." s.o. "Aber wie ist es bei den anderen? Wie werden die damit fertig, ständig Überstunden zu kloppen, ständig erreichbar zu sein und ständig umherzuziehen." Ja, das ist schon stressig. Wenn es überhand nimmt, solltest Du mal auf die Bremse treten! Ich kenn das, Du kommst Dir vor wie im Laufrad, und eigentlich spielt sich Dein komplettes Leben rund um den Beruf ab. Einfacher Tipp: Jeden Tag mindestens eine halbe bis eine Stunde raus an die frische Luft, durch die Natur wandern und genießen. Das gibt zumindest einen kleinen Lichtblick auf die "Welt da draußen". Nur zwischen Bett und Beruf zu pendeln geht auf Dauer extrem auf die Nerven. Ich weiß jetzt allerdings nicht, wie sich das Ganze bei Autismus verhält. "Alkohol? Andere Drogen? Ich habe sogar den Verdacht, dass einer meiner Kollegen irgendwas nimmt." Weder noch. Eher zu viel Essen. ;-)
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Ach ja, viel schlimmer wie Stress wegen viel Arbeit oder Druck empfinde ich die langfristig sehr düsteren Aussichten als Ingenieur hier in .de. Bis jetzt läuft alles glatt, aber ich habe schlimme Befürchtungen...
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Apfelessig schrieb: > Nach einem anstrengenden Tag und Selbstmordfantasien, frage ich mich, > wie hoch die Suizidrate bei Ingenieuren und Informatikern ist. Gewiss gering. > In meinem Fall spielt auch Autismus eine Rolle und ich habe eigentlich > neben meinen Beruf kein Leben (mehr). Ich kann meine Zeit nicht frei > einteilen, einen Freundeskreis zu finden, ist schwierig... Eventuell kann ein dafür professionell geschulter Experte helfen. Beratungsstellen gibt es in jedem größeren Ort. Beratung in Anspruch zu nehmen ist kein Zeichen von Schwäche, im Gegenteil; schließlich bedeutet es, dass man sich seinen Problemen stellt und den Kampf mit ihnen aufnimmt. > Aber wie ist es bei den anderen? Wie werden die damit fertig, ständig > Überstunden zu kloppen, ständig erreichbar zu sein und ständig > umherzuziehen. > Alkohol? Andere Drogen? Ich habe sogar den Verdacht, dass einer meiner > Kollegen irgendwas nimmt. Alkohol-/Drogenmissbrauch kommt in sämtlichen Branchen und Berufen vor.
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> Alkohol? Andere Drogen? Ich habe sogar den Verdacht, dass einer meiner > Kollegen irgendwas nimmt. Häh? Kündigen! Wer zwingt dich denn den Scheiss da zu machen?
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PS. nochwas: geh mal ins bordell und lass dir da schoen einen schnattern :-)
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>ständig >Überstunden zu kloppen, ständig erreichbar zu sein und ständig >umherzuziehen. Arbeitest Du zufällig bei einer/m Zeitfirma/Dienstleister ???
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Hi Apfelessig, Suizid ist nie ein Lösung. Alkohol, Drogen, etc. auch nicht. Was du beschreibst, könnte nah am Burn-Out-Syndrom sein. Eine psychologische Beratung kann Auswege aufzeigen oder zumindest helfen, die eigenen Prioritäten angemessen zu ordnen. Wenn es bei mir mal Dicke kommt und ich wenig verfügbare Zeit habe, nutze ich sie für schöne Dinge: - 1x täglich Frischluft (Wetter egal) - 1x täglich lächeln (wenn es sein muss vor dem Spiegel) - 1x täglich essen, was ich will Man muss sich zur Not selbst für das belohnen, was man geleistet hat. Deine Einstellung zu deiner Wissenschaft und deinen Kollegen ehrt dich. Nur es nutzt keinem, wenn du ihnen einen höheren Wert zumisst, als dir selbst. Und wenn es dir hilft, dich online auszutauschen, dann ist das auch besser, als Alkohol, Drogen, oder Suizid. Kopf hoch.
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Apfelessig schrieb: > Nach einem anstrengenden Tag und Selbstmordfantasien, frage ich mich, > wie hoch die Suizidrate bei Ingenieuren und Informatikern ist Ging mir nach 10 Jahren als Entwickler genauso, musste mich in eine psychosomatische Klinik begeben, 3 Monate dort abhängen ohne Erfolg. Geholfen hat eine Gesprächstherapie und eine gleichzeitige medikamentöse Therapie mit Antidepressiva. Arbeite immer noch als Entwickler, nehme Job aber nicht mehr so ernst und habe es aufgegeben es jedem Ar... recht machen zu wollen. Sollen sie mich rauswerfen, würde auf Abfindung klagen und 1 oder 2 Jahre gut von der Abfindung leben, danach harzen. Such Dir einen Psychologen für eine Therapie, Verhaltens- oder Gesprächstherapie. Es wird helfen !
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Obwohl ich bei unsren Studenten feststellen muss das Informatik- und physikalische Studenten doch etwas "gesellschaftsfremder" sind... das darf man aber nicht verallgemeinern...;)
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Naja, man wird bitter davon, aber auch sehr rebellisch und stolz ... trotzdem weint man manchmal Dingen nach die man eigentlich gar nicht haben will, zumindest nicht in der üblichen Form.
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> danach harzen.
schlechte Lösung. Danach ist dein vorher erarbeitetes Vermögen weg, weil
du es erst verpulvern musst, bevor du Hartz-IV bekommst.
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> Arbeite immer noch als Entwickler, nehme > Job aber nicht mehr so ernst und habe es aufgegeben es jedem Ar... recht > machen zu wollen. Sollen sie mich rauswerfen, würde auf Abfindung klagen > und 1 oder 2 Jahre gut von der Abfindung leben, danach harzen. Korrekte Einstellung! Als Entwickler braucht man viel Humor, harte Eier und den LMAA-Modus, wenn man das nicht hinbekommt, sollte mans lassen.
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> Such Dir einen Psychologen für eine Therapie, Verhaltens- oder > Gesprächstherapie. Es wird helfen ! Oder machs wie ich und such dir ne Psychologin als Freundin, von der kriegste dann gleich die Privattherapie und allet wird jut^^
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@frage (Gast)
> ... harte Eier... den LMAA-Modus ... such dir ne Psychologin als Freundin ...
Eines habe ich jetzt nicht ganz verstanden:
Ist Deine Freundin Urologin, Proktologin oder Phsychologin?
Ich denke, dass ist dir selbst nicht ganz klar - hauptsache deine
Freundin weiß es.
Nachdem sich hier viele ernsthaft eingebracht haben, ist dein Beitrag
ist einfach nur daneben.
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Ich rate zu folgendem: Auf XING oder Faecebook frühere Schulkameraden suchen und Treffs arrangieren In einen Sportverein eintreten, In einen Musikverein eintreten - das schafft neue Freunde Wegen Job: Einfach mal bei den Jobbörsen registrieren und sich ein paar Stellenangeote reinholen. Das dauert oft nicht lange, dann hat man was Besseres. -- die Zarten Jungs hier jetzt nicht weiterlesen ---- Wenn es ganz übel steht, kann man sich an seiner Umwelt abreagieren: 1) Chef, der einen tyrannisiert, einen Drohbrief schreiben und eine tote Ratte vor die Türe legen, oder Bild seiner Kinder dem Brief belegen 2) Dem Ordnungsamt / Gewerbeaufsicht einige brisante Details über die eigene Firma mitteilen, gfs Ausdrucken und Flugblätter auslegen, mit dem Namen des Typen unterschrieben, der einen am meisten ärgert. 3) Man legt von dem Typen, der einen ärgert, ein Monster XING faceebook-Profil an und bewirbt sich bei verschiedenen Firmen 4) Man schreibt mal einen Abschiedsbrief, erklärt die Situation, macht die Firma richtig schlecht, kündigt was Schwerwiegendes an (Sabotage etc) und sendet es an die Zeitungen und die Polizei. Natürlich tust Du nichts, Du erzeugst aber Aufsehen und damit Gegendruck. Luft ablassen hilft!
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Apfelessig schrieb: > Nach einem anstrengenden Tag und Selbstmordfantasien, frage ich mich, > wie hoch die Suizidrate bei Ingenieuren und Informatikern ist. In meinem Meinst Du mit "anstrengend" einen stressigen Tag? Wenn dem so ist, dann sollte der Stress doch helfen, Probleme zu vergessen? Ich jedenfalls liebe zeitlichen Stress auf Arbeit, das vermeidet Langeweile und Grübeln - beides Grundlagen für schlechte Laune. > Fall spielt auch Autismus eine Rolle und ich habe eigentlich neben > meinen Beruf kein Leben (mehr). Ich kann meine Zeit nicht frei > einteilen, einen Freundeskreis zu finden, ist schwierig... Prima, Du kennst den Grund für Deine Probleme, damit hast Du vielen Leuten eine ganze Menge voraus. Freunde oder Bekannte zu finden, dürfte gerade für Leute mit sozialen Schwierigkeiten über das Internet deutlich einfacher fallen als im "realen Leben". > Aber wie ist es bei den anderen? Wie werden die damit fertig, ständig > Überstunden zu kloppen, ständig erreichbar zu sein und ständig > umherzuziehen. Indem man aktiv nach beruflichen Alternativen sucht und lernt, auf dem Weg nach Hause die Arbeit komplett zu "vergessen". Man muss lernen, Abstand zu gewinnen und sich auch nicht mit absolut unbefriedigenden Jobs zu arrangieren oder darüber zu grübeln. Allerdings gibt es kein Rezept, wie man das tut. Das muss schon jeder für sich selbst herausfinden. Bei mir ging das nach 5,5 Jahren Studium und weiteren 5 Jahren Promotion mit praktisch niemals unbelasteten Wochenenden fast von ganz allein. Ich kann jetzt so gut abschalten, dass ich Mühe habe, mich montags wieder an das zu erinnern, was am vorhergehenden Freitag so passiert ist. > Alkohol? Andere Drogen? Ich habe sogar den Verdacht, dass einer meiner > Kollegen irgendwas nimmt. Kann sein, das verstärkt aber das Problem nur. Leute, die "etwas nehmen", haben schon verloren, sind sozusagen die Gefallenen. Das heißt aber nicht, dass man sich nicht einmal im Monat an einem Wochenende ordentlich abfüllen kann. ;) Und wenn es Dich beruhigt: Wenn Dein Kollege wirklich etwas nimmt, dann bist Du wenigstens nicht Derjenige, den es am beschissensten geht. ;) Und noch ein Hinweis: Du solltest Deine Prioritäten richtig setzen und immer, wirklich immer beachten: 1. Körperliche und geistige Gesundheit 2. Körperliche und geistige Gesundheit 3. Lebensqualität 4. Familie 5. Ein gesichertes Auskommen und ein Beruf, der einen ausfüllt
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> Nachdem sich hier viele ernsthaft eingebracht haben, ist dein Beitrag > ist einfach nur daneben. Zieh dir den Stock aus dem Hintern, Nils ;)
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@Apfelessig: Hast du vielleicht eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Wenn es wirklich so schlimm ist kann es durchaus sein, dass du berechtigten Anspruch auf eine Beurfsunfähigkeit hast. Das mit dem LMAA-Modus ist übrigens völlig richtig, auch wenn es etwas daneben klingt.
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es gab mal nen Bericht im Fernsehen,da hieß es das in der IT-Branche laut persönlicher Einschätzung 50% am nervlichen Zusammenbruch arbeiten. Leider habe ich den Link nichtmehr zur Hand.
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Korrektur: soll natürlich "50% vor dem nervlichen Zusammenbruch stehen" heißen .
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Also, mir ging es ähnlich. Hab dann einfach gekündigt, die haben echt blöd geschaut. Damit hat keiner gerechnet, wirst ja gesperrt beim AAMT. Zufällig hab ich dann einen supernetten Job 2 Wochen später gefunden. Folgendes empfehle ich Dir: 1) Entferne sämtliches was mit Arbeit zu tun hat aus Deiner Wohnung 2) Hör auf Dein schlechtes Selbstbewusstsein mit Arbeitsleistung kompensieren zu wollen, d.h. sag auch mal: "das dauert eine Woche" und nicht "ist morgen fertig" 3) Tu so als ob Du morgen stirbst und überlege Dir was Du dann machen würdest. Dann fallen Dir wieder Sachen ein, an die Du schon lange nicht mehr gedacht hast. 4) Autogenes Training Gruß
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Einen richtigen "Bourn Out" hatte ich auch schon ... Man arbeitet ewig auf ein Projektziel hin, hat schon massive Probleme weil Milestones etc. nicht eingehalten werden können und dann ist man endlich am Ziel und hat den voll Funktionsfähigen Proto in den Händen ... Aber irgendwie ist da noch was, warum hab ich nochmal gleich das letzte Jahr 250 Überstunden gemacht ? Sollte sich der Erfolg nicht anders anfühlen ? Keine Freude das scheinbar unmögliche doch noch geschafft zu haben ... Da Fällt man in ein ganz schön tiefes Loch aus dem man sich von selbst nicht so leicht rausziehen kann.
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Man arbeitet um zu Leben und lebt nicht, um zu arbeiten! Harald hatte da nen schönen Punkt: Stell dir vor, morgen stirbst Du - was würdest Du am meisten bedauern, nicht gemacht zu haben? Und das ist DEIN PERSÖNLICHER MILESTONE, Terminsetzung unverzüglich. Egal was, und wieviel Du dir erarbeitest - lebenswert ist nur die Zeit, die Du mit der Familie, Frau/Freundin, Kindern u. Freunden verlebst. Achte mal wieder auf kleine Dinge um Dich herum u. erfreu dich daran.
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Wer wirklich unter Dampf steht, ist: 1. Entweder schon platt 2. hat bestimmt keine Zeit hier solchen Scheiß zu schreiben
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wenn du keine familie hast sprich kinder, kannst du doch in die vollen gehen und auf der arbeit mal auf den tisch hauen....aber lass die waffe zu hause...
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> Ein gesichertes Auskommen und ein Beruf, der einen ausfüllt
Dieses Glück haben nur noch sehr wenige Leute. Man arbeitet eben das,
womit man irgendwie finanziell über die Runden kommt. Ich kenne ehrlich
gesagt niemanden, der sein Hobby zum Beruf machen konnte oder das
arbeitet, was er eigentlich will.
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gast0 schrieb: >> Ein gesichertes Auskommen und ein Beruf, der einen ausfüllt > > Dieses Glück haben nur noch sehr wenige Leute. Man arbeitet eben das, > womit man irgendwie finanziell über die Runden kommt. Ich kenne ehrlich > gesagt niemanden, der sein Hobby zum Beruf machen konnte oder das > arbeitet, was er eigentlich will. Jetzt kennst Du zumindest hier im Forum jemanden, der genau das getan hat - aber das geht natürlich nur in der Selbstständigkeit :-) Ich empfinde (empfand) es als furchtbare Vorstellung, etwas tun zu müssen, das mir keine Freude macht. Dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade. Ich freue mich z.B. jeden Morgen sehr darauf, ins Büro/Labor zu kommen. Chris D.
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>Ich freue mich z.B. jeden Morgen sehr darauf, ins Büro/Labor zu kommen.
Hallo Chris, und Beiträge kreuzen sich bei gewissen Themen ja immer
wieder. Das Dus selbstständig bist und ne eigene Firm hast wissen wir ja
nur wann willst du endlich expandieren ? ich glaube einige würden sofort
bei dir anfangen ;-)
Datum:
Wie alt bist du? Meine Frau hat jede Menge Freundinnen, die sich immer bei uns ausheulen, wie schlecht die Männer sind und wie allein die sich zu Hause fühlen. Die würde ich gerne mit ein paar ordentlichen Ingenieuren zusammenbringen, damit das Gejammere verstummt. Die Frauen sind zwischen 27- 34, soll ich dich mal auf eine Party einladen?
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Michael S. schrieb: >>Ich freue mich z.B. jeden Morgen sehr darauf, ins Büro/Labor zu kommen. > > Hallo Chris, und Beiträge kreuzen sich bei gewissen Themen ja immer > wieder. Das könnte damit zu tun haben, dass ich zu diesen Themen einiges aus eigener Erfahrung beitragen kann kann ;-) > Das Dus selbstständig bist und ne eigene Firm hast wissen wir ja > nur wann willst du endlich expandieren ? Oh, ich bin schon lange dabei. Aber ich setze dabei auf gesundes Wachstum - das ist dann nicht arg so schnell wie bei anderen, dafür streng monton und deutlich wachsend :-) Auf gut Deutsch: keine Schulden machen, ordentliche Rücklagen bilden, Gewinne größtenteils investieren > ich glaube einige würden sofort bei dir anfangen ;-) Mal schauen :-) Eventuell muss ich ab Mitte des Jahres noch eine Halbtagsbürokraft haben - aber das gehe ich erst nach dem Umzug in größere Räume an. Aber vielleicht nochmal zu meiner Intention: Ich habe das alles auch mitgemacht: Unzufriedenheit, bekloppte Chefs, auch Angst um den Arbeitsplatz, ständiger Termindruck mit Deadlines, die unmöglich zu halten waren, unbezahlte Überstunden usw. Eine gewisse Zeit hält man das durch aber irgendwann muss man dann doch Konsequenzen ziehen, wenn man nicht unglücklich durch's Leben gehen möchte oder gar krank werden will. Wenn ich hier den einen oder anderen dazu bringen kann, zumindest mal über eine Veränderung nachzudenken hätten meine Beiträge schon ihren Zweck erfüllt. Natürlich ist Selbstständigkeit nicht immer einfach und es gibt auch Papierkrams etc. Aber es lohnt sich (trotz vieler Unkenrufe) sehr, sich hier in DE selbstständig zu machen. Ich genieße es, Vorhaben/Probleme etc. diskutieren und dann eben sofort eine Entscheidung treffen zu können, die nicht in einer Woche umgeworfen wird, weil sich irgendeine Abteilung querstellt. Ich weiss nicht, ob ich es wirklich so rüberbringen kann, aber ist ungeheuer faszinierend und motivierend, wenn man an seinem Unternehmen feilen kann, hier und dort etwas verbessert und sieht, dass es die richtige Entscheidung war. Und auch bei falschen Entscheidungen ist es ebenfalls spannend, Lösungen und den eigenen Denkfehler zu finden. Ich hätte das bei Start meiner Unternehmung selbst nicht gedacht, aber das entwickeln einer Unternehmensstrategie ist hochinteressant - insbesondere, wenn man das selbst direkt mit einem "Los geht's!" umsetzen kann. Sieh meine Beiträge also bitte nicht als "Ich bin der Held und Angestellte arme Würstchen", sondern als "Guck mal, wie ich das gelöst habe - vielleicht wäre das ja auch etwas für Dich?" Chris D.
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Claudio H. schrieb: > Wie alt bist du? Meine Frau hat jede Menge Freundinnen, die sich immer > > bei uns ausheulen, wie schlecht die Männer sind und wie allein die sich > > zu Hause fühlen. Die würde ich gerne mit ein paar ordentlichen > > Ingenieuren zusammenbringen, damit das Gejammere verstummt. Die Frauen > > sind zwischen 27- 34, soll ich dich mal auf eine Party einladen? Wo wäre die Party denn? Ich wäre auch gern dabei, bin 32 :-)
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Claudio H. schrieb: > Wie alt bist du? Meine Frau hat jede Menge Freundinnen, die sich immer > bei uns ausheulen, wie schlecht die Männer sind und wie allein die sich > zu Hause fühlen. Die würde ich gerne mit ein paar ordentlichen > Ingenieuren zusammenbringen, damit das Gejammere verstummt. Die Frauen > sind zwischen 27- 34, soll ich dich mal auf eine Party einladen? Das klingt aber so, als wären die bereits mit Ingenieuren zusammen.
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Apfelessig schrieb: > Nach einem anstrengenden Tag und Selbstmordfantasien, frage ich mich, > wie hoch die Suizidrate bei Ingenieuren und Informatikern ist. In meinem > Fall spielt auch Autismus eine Rolle und ich habe eigentlich neben > meinen Beruf kein Leben (mehr). Ich kann meine Zeit nicht frei > einteilen, einen Freundeskreis zu finden, ist schwierig... Vielleicht ein Stoffwechselproblem. Abhilfe: - Ernährung mit Vitaminen und nicht zuviel Fett/Fleisch. - Sport (muss nicht extrem sein, mit dem Fahrrad zur Arbeit reicht). - Viel Schlaf, denn der Körper muss seine steuernden Substanzen aufbauen und recyceln können. - Psychopharmaka können kurzfristig helfen, sollten einem aber nur aufzeigen, dass es auch anders geht. Der Organismus hat eigene, bessere Medizin, die "nur" aktiviert zu werden braucht. Dabei helfen die oben genannten Punkte. Ein fähiger Arzt kann hier helfen. Ich kenne aber auch keinen und unser Gesundheitssystem hat sich gegen Fälle wie dich und mich gewandt, aber es gibt bestimmt welche. Außerdem kann man sich auch selbst helfen. Meine These, wenn die körperliche Gesundheit stimmt, kehrt auch die Sonne zurück und die Verbitterung ist gebannt. Dann erkennt man in den Mitmenschen (auch in den Bösewichtern, wie Chefs, Kollegen und Kunden) das was sie eigentlich sind: arme Würstchen, die auch ihre Sorgen haben und um das Überleben kämpfen müssen. Den Rat "such dir eine Freundin und alles wird gut" gebe ich dir nicht, weil das falschrum gedacht ist. Werde eine fröhlicher Mensch und die Menschen kommen zu dir. Bemüh dich die Sorgen der anderen wahrzunehmen, dann bist du auch nicht mehr so böse auf sie. Zu den Existenzängsten: Frage dich, ob du ein Dach über dem Kopf und genug zu essen hast, hast du keine Verantwortung gegenüber Familie, bist du frei von schweren Behinderungen? Wenn du alle Fragen mit ja beantworten kannst, bist du frei und brauchst keine Sorgen haben. Wir haben in Deutschland zur Zeit keinen Krieg, keine Naturkatastrophen, keine Seuchen und derzeit nicht einmal einen Diktator. Die Schwarz-Gelbe Koalition werden wir locker verkraften. Also eigentlich kein Grund zur Sorge.
Datum:
Hi Apfelessig! Willkommen in der Burn-Out-Area! Das Problem kenn ich nur zu gut denn die gleichen Gedanken habe ich vor gut 2 Jahren auch gehabt. Als erstes solltest du in deiner Arbeit anfangen zurück zustecken. Auch mal NEIN sagen. Wenn du schon lange keinen Urlaub mehr hattest dann nimm dir einen! Such dir ein Hobby was dir wirklich spass macht und nicht direkt mit deinem Beruf zutun hat. Wenn du ein Hobby hast dann google mal im Internet nach Interessen-Gruppen oder Clubs die das selbe Hobby als Ziel haben. Das hilft auch deinen Bekanntenkreis zu erweitern. ;) Sollte sich deine derzeitige Lage schon über Monate hinwegziehen, rate ich dir einen Psychologen aufzusuchen. Du hast geschrieben das in deinem "Fall auch Autismus eine Rolle spielt". Lässt du das auch per Medikamente Therapieren? Wenn ja, dann such aufalle Fälle deinen behandelden Arzt auf! Ich würde aber egal was schnellst möglich was unternehmen. Sonst rutscht du genau wie ich noch tiefer rein und das ist dann nicht mehr lustig. Bei mir wurde das ganze dann so schlimm dass ich richtige Depressionen bekommen hab. Ich hab weder in der Arbeit noch Privat, noch richtig was auf die Reihe bekommen. Ein Freundeskreis existierte plötzlich nicht mehr. Gesundheitliche Probleme mit dem Herz traten auf. Irgendwann aber (ich weiss den ausschlaggebenden Grund nicht) entschloss ich mich ärztliche Hilfe aufsuchen. Seit dem geht es kontinuierlich bergauf.... mfg und Gute Besserung ;)
Datum:
>>Suizid ist nie ein Lösung. Alkohol, Drogen, etc. auch nicht.
Suizid richtig durchgeführt ist IMMER die Endlösung.
Diese Gedanken haben alle Menschen, auch Ingenieure!;-)
Nur in ganz wenigen Fällen sind die auslösenden Probleme nicht
lösbar.
Gruß
Datum:
juppi schrieb: > Suizid richtig durchgeführt ist IMMER die Endlösung. > > Diese Gedanken haben alle Menschen, auch Ingenieure!;-) Diese Gedanken haben nicht alle Menschen. Suizidgedanken sind ein Symptom einer schweren Depression die sich aber gut behandeln laesst. Durch geeignete Therapien verschwinden diese quaelenden Gedanken auch wieder.
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also ich kann da nur sport empfehlen... mal ne stunde joggen gehen, ein paar hanteln stemmen, mit dem velo den berg hinauf... (aber richtig, muss weh tun gg)
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> Suizid richtig durchgeführt ist IMMER die Endlösung.
Das ist reine Hypothese.
BEWEISE (!!) erstmal, dass es danach nicht noch schlimmer ist.
Das steht nämlich durchaus nicht fest.
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wer noch nie Selbstmordgedanken hatte ,macht sich selbst etwas vor!! .....und das ist völlig normal.
Datum:
Die meisten Probleme wären lösbar, aber es gibt eben Leute die sind so weit herunter dass sie nicht mehr in der Lage sind und auch garnicht mehr wollen die Kraft aufzubringen die erforderlich wäre. Therapie kann da helfen, aber leider auch nicht in jedem Fall. Es kann auch so kommen dass man sich hinterher der Sache bewusst ist dass man nie wirklcih normal sein kann, sondern einfach so ist wie man ist. Man kann nur lernen damit umzugehn und es nicht ganz so schlimm werden zu lassen. Nach der Therapie fühlt man sich oft noch viel minderwertiger als zuvor. Sport hilft tatsächlich sehr. Aber wie will man sich dazu aufraffen wenns einem eh nur noch dreckig geht und man Sport vielleicht schon sein ganzes Leben lang gehasst hat? Ob Suizid ne Lösung ist oder nicht ist wohl eher philosophischer Natur. Genauso die Frage ob es Gott gibt und wenn ja welchen. Das können wir uns sparen. Ich persönlich gehe davon aus dass es danach vorbei ist. Ein Mensch ist doch nichts um Universum. Im Endeffekt gibts doch garnichts was wirklich wichtig ist. Ich finde es auch fast arrogant vom Menschen zu denken er wäre so wichtig dass er nach seiner primitiven Existenz noch was anderes zu erwarten hat.
Datum:
Skurril sind halt immer nur die Gründe, warum sich die Leute umbringen: "Meine Freundin hat mich verlassen" (andere haben gar keine Frau) "Mein Job wurde gekündigt" (Millionen leben von Hartz4, oder im Rest der Welt sogar ohne Harzt4) "Ich hab eine 6 bekommen und trau mich nicht das meiner Mama zu sagen" (die hatte auch mal eine 6, und hat es ihrem Kind noch nie gesagt) Wie ist das bei merkwürdigen Filmen immer: Mir fallen 32768 Möglichkeiten ein, wie man sich in den jeweiligen Situationen ANDERS machen könnte, aber der Akteur wählt gerade die eine, die laut Drehbuch ins noch grössere Chaos führt. ABER: Die Selbstmordraten sind in Ländern wie Finnland im Winter am grössten, hier normal, und in Griechenland und Spanien am niedrigsten, ein sonniges freundliches Wetter ist also definitiv lebenserhaltend.
Datum:
Hallo Apfelessig, Du erwähnst einen autistischen Hintergrund. Das erfordert unbedingt kompetente Betreuung. Leider sind diese Spezialkenntnisse auch bei den psychiatrischen Fachkollegen nicht besonders verbreitet. Du solltest dennoch umgehend derartige Hilfe in Anspruch nehmen. In der Regel findet man doch mit der Zeit jemand mit der entsprechenden Kompetenz. Dieses Forum ist wirklich sehr vielseitig. Deshalb finde ich es gut, Daß auch mal sowas angesprochen wird. Nur zur Info: Auch unter den sogenannten Heilberuflern gibt es durchaus welche, die gern programmieren und statt vorm EKG auch vorm Oszi sitzen und ab und zu Selbstentwickeltes ätzen. Autismus ist keine Krankheit, sondern eine "Störung" in der sozialen Interaktion. Da lässt sich Vieles trainieren und erlernen. Auch Einstein, Mozart und manche andere haben diese Problematik gehabt. Schließlich besteht dabei auch die Fähigkeit, sich besonders intensiv in ein Gebiet zu vertiefen und ein hohes Mass an Kompetenz zu erreichen. Aber: sucidale Tendenzen sind immer ein Alarmsignal. Da muss sofort fachgersecht interveniert werden. Viele Grüße tween20
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MaWin schrieb: > Skurril sind halt immer nur die Gründe, warum sich die Leute umbringen: > "Meine Freundin hat mich verlassen" (andere haben gar keine Frau) > "Mein Job wurde gekündigt" (Millionen leben von Hartz4, oder im Rest der > Welt sogar ohne Harzt4) > "Ich hab eine 6 bekommen und trau mich nicht das meiner Mama zu sagen" > (die hatte auch mal eine 6, und hat es ihrem Kind noch nie gesagt) Sind das Ursachen oder Auslöser? Ich glaube eher Letzteres. Karlheinz R. schrieb: > Autismus ist keine Krankheit, sondern eine "Störung" in der sozialen > Interaktion. Was ist der Unterschied zwischen einer Krankheit und einer Störung?
Datum:
Claudio H. schrieb: > Die würde ich gerne mit ein paar ordentlichen > Ingenieuren zusammenbringen, damit das Gejammere verstummt. Läuft ein Mann die Strasse entlang, sieht einen Frosch. Meint der Frosch: "Küss mich und ich werde mich in eine Prinzessin verwandeln." Der Mann schnappt den Frosch und steckt ihn in die Tasche. Nach ein paar Minuten das gleiche Spiel "Küss mich..." Er steckt den Frosch wieder in die Tasche. Nach dem dritten Mal meint der Mann "Hör mal: ich bin Programmierer und hab keine Zeit für eine Freundin, aber ein sprechender Frosch ist cool." Abgesehen davon: hier ist das Jammerforum! Wie willst Du hier den Gesuchten finden?
Datum:
Karl Koch, Boris Floricic..... einige sprechen von selbstmord..... andere von mord... beide sind jedoch tot....
Datum:
> Ich persönlich gehe davon aus dass es danach vorbei ist. Ein > Mensch ist doch nichts um Universum. Im Endeffekt gibts doch garnichts > was wirklich wichtig ist. Ich finde es auch fast arrogant vom Menschen > zu denken er wäre so wichtig dass er nach seiner primitiven Existenz > noch was anderes zu erwarten hat. Es ist arrogant, Dinge zu behaupten, über die man nach eigener Aussage keine Aussage machen kann ("gehe davon aus" = kein Beweis). Es ist auch mehr als eine philosophische Frage. Jeder Gläubige weiß, dass es mit dem körperlichen Tod nicht zuende ist. Das bedeutet automatisch, dass man seinem Leid mit dem physischen Tod möglicherweise kein Ende setzt. Vorsicht ist also die Mutter der Porzellankiste. Wer nicht gläubig ist, leugnet damit die wesentlichen Informationsquellen über das Leben nach dem Tod und verliert somit gleichzeitig jede Information über das, was nach dem physischen Tod kommt, bleibt also ebenfalls in der Ungewissheit. Im übrigen ist es ja gerade der kalte, herzlose Materialismus, der die geistig-seelische Seite des Menschen ignoriert, der Leute in die Verzweiflung und den Suizid treibt. Das beste Mittel gegen Depression ist, anderen Menschen Gutes zu tun. Dafür wurde der Mensch geschaffen, und wenn er diese schöpferische, liebende Seite nicht lebt, fehlt ihm etwas Essentielles, was dann zur Depression führt. Ich meine mit "lieben" nicht speziell die Frau an seiner Seite (weil, die fehlt ja gerade manchmal), sondern die allgemeine, brüderliche Liebe, die versucht, allen Menschen auf ihrem Weg weiterzuhelfen, ihren Horizont zu erweitern, sie seelisch zu fördern und zu unterstützen.
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Kauf Dir einen Hund. Ist viel billiger und gesuender als Pfuschologen und Happy-Pillen.
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@Chris D. >Jetzt kennst Du zumindest hier im Forum jemanden, der genau das getan >hat - aber das geht natürlich nur in der Selbstständigkeit :-) <Ironie> Er ist es, der allgegenwärtige, immer selbst präsentierende, natürlich beste Chef der Welt seiende, multitalentige und einzigartige Chris D. Du hast es absolut geschafft, wer bezahlt dich denn fürs im Forum abhängen? </Ironie> Hast du es eigentlich nicht langsam satt dein Ego sozusagen für Lau von wirklich belasteten Leuten hier aufpolieren zu lassen? @Mr T. >Abgesehen davon: hier ist das Jammerforum! Wie willst Du hier den >Gesuchten finden? Nein, dies ist auch das Forum, in dem man sich einfach mal anonym als Superheld darstellen kann. Schau dir das doch mal an, der eine erzählt ständig von seiner imaginären Weltfirma und deren tollen Kunden und Produkten, während sich andere in der realen Wirtschaft zu tatterigen Krüppeln stressen lassen. An Alle: Am "besten" fand ich den Vorschlag "stell dir vor du stirbst", das nenn ich mal einen Mutmacher - hats euch denn eigentlich unter die Schädeldecke gehagelt?
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ich denke es sind mehr als es sich selbst gegenüber hier zugeben wollen ... ich mein meinen namen würd ich da hier auch nicht drunter setzen ... man würde nie wieder eine berufsunfähigkeitsversicherung oder eine lebensversicherung bekommen ;-) im übrigen gehöre ich auch zu den leuten die da schon mehr als einmal drüber nachgedacht haben ... das leben is halt kein ponyhof...
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D. Chris schrieb: > Er ist es, der allgegenwärtige, immer selbst präsentierende, natürlich > beste Chef der Welt seiende, multitalentige und einzigartige Chris D. Danke, danke :-) Wie war das: Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen. > Du hast es absolut geschafft, wer bezahlt dich denn fürs im Forum > abhängen? Naja, bei ein bis zwei Beiträgen pro Tag liegt das noch im "Mal eben abschalten"-Rahmen. > Hast du es eigentlich nicht langsam satt dein Ego sozusagen für Lau von > wirklich belasteten Leuten hier aufpolieren zu lassen? Mach Dir mal um mein Ego keine Gedanken. Aber lies vielleicht einfach mal meinen Beitrag - insbesondere den letzten Satz. Ich hoffe, das kannst Du. > An Alle: > Am "besten" fand ich den Vorschlag "stell dir vor du stirbst", das nenn > ich mal einen Mutmacher - hats euch denn eigentlich unter die > Schädeldecke gehagelt? Womit Du jetzt unheimlich viel zum Thema beigetragen hast. Chris D.
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Da Apfelessig nicht mehr antwortet, können wir auch nicht sagen, wie er sich entschieden hat :-(
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stefan schrieb: > Da Apfelessig nicht mehr antwortet, können wir auch nicht sagen, wie er > sich entschieden hat :-( Zumindest kam noch nichts in den Nachrichten
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(-> markbrandis) Nun mal abschließend vereinfacht: Störung/Krankheit Krankheit ist behandelbar oder auch heilbar (vgl WHO-Definition des Krankheitsbegriffs). Eine Störung ist hier zum Beispiel eine angeborene Kommunikationsbehinderung aus dem autistischen Formenkreis, die vom Betroffenen als Einschränkung wahrgenommen wird, aber nicht heil-/therapierbar ist. Derjenige stellt sich auf dieses Defizit ein, in dem ihm die Strategien fehlen und fokussiert sich auf die ihm eigenen Stärken und kann so gut zurechtkommen. Mozart, Beethoven Newton, Edison haben es gezeigt. Kommen wir nun aber lieber doch zur Elektronik zurück, dem eigentlichen Forumsthema. Die theoretische Elektrotechnik habe ich beispielsweise eher als eine etwas schwer kommunizierbare Materie empfunden, die aber zum Verständnis essentiell ist. Dagegen beim Beschäftigen mit meinem CAN-HausBus fühle ich mich jedenfalls nicht im einem autistischen Eck, sondern inmitten einer kreativen Gemeinschaft, die viel Interssantes und Nützliches auf die Beine stellt.
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______________ | ______________| || | || | || | || &&& || <ô¿ô> || \-/ || W || /|\ || / | \ || O | O || / \ || / \ || / \ || () () || || http://www.youtube.com/watch?v=4q3XAWCh258
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MaWin schrieb: > ABER: Die Selbstmordraten sind in Ländern wie Finnland im Winter am > grössten, hier normal, und in Griechenland und Spanien am niedrigsten, > ein sonniges freundliches Wetter ist also definitiv lebenserhaltend. Interessanterweise stimmt das so mit dem Winter nicht unbedingt. In Finnland zum beispiel werden die meisten suizide im schnitt im Juli begangen...
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MaBSD schrieb: > Interessanterweise stimmt das so mit dem Winter nicht unbedingt. In > Finnland zum beispiel werden die meisten suizide im schnitt im Juli > begangen... Ja, weil das Wetter und das Drumherum den Kontrast zur eigenen Stimmung noch stärker erscheinen lässt.
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MaWin schrieb: > ABER: Die Selbstmordraten sind in Ländern wie Finnland im Winter am > grössten Eigentlich sind die Selbstmordraten an Feiertagen am höchsten, Weihnachten, Silvester, Geburtstage,...
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hallo, ich bin ein Ingenieur mit über 30-jährigen Berufspraxis. Fachlich war ich immer top und an ziemlich großen Kisten beteiligt. Zwischenmenschlich leider nicht so. Mich quällten ähnliche Gedanken wie Dich, weil ich nicht bei Kollegen und Vorgesetzten gut ankommen konnte, trotz super Ergebnisse. Nach mehreren Kündigungen, Scheidung und Verlust des Hauses war ich bereit eine fachliche Hilfe zu suchen. Nun nach weiteren zehn Jahren stehe ich vor Diagnose: Autismus. Mein Rat bitte suche eine qualifizierte Hilfe und lasse Dich nicht entmutigen, wenn Du zuerst auf eine Niete im weßen Kittel triffst. Grüße!
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Autismus gilt ja als Krankheit - insofern am besten noch kombinieren mit Burn-Out und krankschreiben lassen. Dann kannst Du Party feiern bei Lohnfortzahlung, ist doch optimal. Deinen Kollektivwahn solltest Du gleich auch mituntersuchen lassen. Wenn Du selbst ernsthafte und unlösbare Probleme hast, was interessieren Dich dann die Probleme Deiner Kollegen? Was soll das denn? Denkst Du ernsthaft, die können Dir weiterhelfen? Aber war sowieso wohl nur ein Troll-Thread ?!
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So Dinge wie Autismus, Legasthenie, und Analphabetismus, machen viele Probleme im Leben. Dafür muß der Betroffene nichts können. Ein wenig von diesen Dingen steckt in uns anscheinend Normalen immer auch, nur nicht extrem. Jeder der mal etwas in sich hinein hört, kennt seine Schwächen. Und wenn was nicht erkannt ist, und das gibt es wohl viel zu oft, dann lebt man damit immer sehr sehr beschwerlich. Ein Autist, kann vielleicht eine e-Funktion mit Bruch im Exponenten im Kopf berechnen, aber vielleicht nicht die Schuhe zu binden. Ich erinnere mich an Top-Ingenieure in einem ehemaligen Unternehmen. Die suchten sogar gezielt nach solchen Leuten. Irgend jemand wußte dort, daß solche Menschen excellente Arbeit leisten. Irgendwie, war da alle paar Jahre dann einer dabei. Bei Besprechungen, standen die auch noch ihren Mann, mit Top-Argumenten. Bei zwischenmenschlichen Gesprächen, stammelten die gelegentlich irgend was unbrauchbares. Der Projektmanager sprach auch noch abfällig darüber, nach dem Motto, wir haben da mal einen gefunden, der ziellos in der Gegend herum irrte, und eingefangen...
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Eine tolle Idee: Erfolgreich mit Autisten http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,570496,00.html
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Man sollte sich etwas zentraler positionieren. Es gibt Momente wo der Chef/Kunde Druck macht und es gibt auch Momente wo man unter den Augen des Chefs/Kunden noch an der Messe am zu zeigenden Prototypen rumwerkelt. Und alle sind dann Happy wenn's laeuft. Irgendwann wird allen gewahr, dass die Termine viel zu kurz waren, das Projekt sich als eher ambitioes herausstellt, und es nun laeuft. Und irgenwann wird allen klar dass was sie sehen und bestaunen zwar funktioniert, aber ausser dem Ingenieur keiner eine wirklich genaue Ahnung hat. Und sie es auch nicht duplizieren koennten wenn sie die Dokumentation dazu haetten.
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>Autismus gilt ja als Krankheit - insofern am besten noch kombinieren mit >Burn-Out und krankschreiben lassen. >Dann kannst Du Party feiern bei Lohnfortzahlung, ist doch optimal. Was für'n Blödsinn. Autismus gibt es in verschiedensten Ausprägungen. Vom leichten kaum merkbaren Fehlverhalten gegenüber der Umwelt über Aspergersyndrom bis zum Savant. Was das mit Burn out zu tun hat, ist mir schleierhaft. Übrigens: Auch eine psychische Krankheit ist eine echte Krankheit, bei der man "keine Party feiert". Depressionen haben z. B. eine ähnliche Mortalität wie manche Krebsformen. Leute mit schizoiden Persönlichkeitsstörungen sind manchmal kaum noch lebensfähig. Da Partyfeiern zu unterstellen, ist gelinde gesagt dummfrech. PS.: Lohnfortzahlungen gibt es nur für 6 Wochen, dann übernimmt das zu einem gekürzten Betrag die Ersatzkasse. Jemand, der eine EU-Rente beantragt, kann auf Höhe H4 leben und muß alle 2 Jahre einen Neuantrag stellen. Wird der abgelehnt, hat man keinerlei Ansprüche mehr. Eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt ist ausgeschlossen.
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> Autismus gibt es in verschiedensten Ausprägungen. Vom leichten kaum > merkbaren Fehlverhalten gegenüber der Umwelt über Aspergersyndrom bis > zum Savant. >Was für'n Blödsinn Wenn man vorab wertet ohne zu nachzufragen, ist das Arroganz, weiter nichts. Ich bin da etwas altmodisch und auch kein Arzt - früher gab's diese ganzen Krankheiten nicht. Da mußte man seine Probleme selber lösen, weil es keine Psychologen vor Ort gab, usw. ... und das geht notgedrungen auch. Heute sind die Möglichkeiten eben besser. > Depressionen haben z. B. eine ähnliche Mortalität wie manche Krebsformen. Ja, sterben müssen wir alle einmal - aber das liegt zum Gutteil auch an einem selbst zu kämpfen. Kämpfen muß jeder - anderswo verhungen die Menschen, kämpfen jeden Tag um Ihre Existenz, die haben da gar keine Zeit sich um irgendwelche Depressionen den Kopf zu zerbrechen, geschweige denn Medikamente zu kaufen - da geht's ums Überleben. Du hast offenbar noch nichts von der Welt gesehen! Und komischerweise sind die trotz Ihres elenden Lebens glücklich, Im übrigen sehen sich die Autisten selbst ja gar nicht als krank an - deshalb ja auch meine Idee mit dem Burnout-Syndrom. Jeder brauch mal ne Auszeit und wenn es einem zu wild wird (und Suizidgedanken sind ja wohl das allerletzte), dann muß mal zu Notmaßnahmen greifen. Schaffe, Schaffe, und dann tot umkippen oder Amok laufen kann's ja wohl nicht sein. > Jemand, der eine EU-Rente beantragt, kann auf Höhe H4 leben und muß alle > 2 Jahre einen Neuantrag stellen. Ich denke mal, wenn einer krank ist, kann er noch einiges mehr rausholen, ansonsten wäre es eine traurige Gesetzgebung - wobei Du Recht haben könntest; das ist dann leider ein trauriges Schicksal, unserem Staat sei Dank. Aber Du hast keine Repressalien in den 2 Jahren so wie bei H4. > Wird der abgelehnt, hat man keinerlei Ansprüche mehr. Du scheinst Dich ja sehr genau auszukennen. > Eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt ist ausgeschlossen. Wenn Du kein Geld hast, kannst Du noch einen H4-Antrag stellen - der wird auch genehmigt, wenn Du ihn rechtzeitig stellt. Eine Wiedereingliederungsvereinbarung mußt Du sogar unterschreiben. Die Chance besteht immer, auf welchen Niveau ist eine andere Frage. Ohne Antag wär dann noch das Sozialamt der letzte Rettungsanker. Ansonsten heißt es dann betteln oder verhungen, so sind nun mal die Regeln in diesem Staat. Einen Antrag mußt Du schon stellen, egal ob krank oder nicht.
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smoerre schrieb: > Ich bin da etwas altmodisch und auch kein Arzt - früher gab's diese > ganzen Krankheiten nicht. Da mußte man seine Probleme selber lösen, weil > es keine Psychologen vor Ort gab, usw. ... und das geht notgedrungen > auch. > Heute sind die Möglichkeiten eben besser. Früher gabs diese Krankheiten nicht? Woher weisst Du das? Wann war denn "früher"? Vor 500 Jahren haben sie die Betroffenen in Käfige gesperrt und als Attraktionen gegen Bares auf Jahrmärkten ausgestellt. Vor 70 Jahren hat man sie ermordet, Euthanasie nannten sie das. Dein Motto ist "Augen zu und durch"? Oder hast Du nur nicht den Hauch einer Ahnung vovon Du redest? Würdest Du selbst unter so einer Krankheit leiden die es nicht gibt würdest Du nicht so einen Humbug von Dir geben. Kopfschüttelnd Frank
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> Würdest Du selbst unter so einer Krankheit leiden die > es nicht gibt würdest Du nicht so einen Humbug von Dir geben. wie gesagt, Autisten sehen sich selbst nicht als krank an. > Dein Motto ist > "Augen zu und durch"? Oder hast Du nur nicht den Hauch einer Ahnung > vovon Du redest? Immer mal sachlich bleiben. Was machste denn, wenn der Arzt nicht vor Haustür ist oder noch schlimmer, Du kein Geld für teure Medikamente hast oder das Geld für die Medikamente sparen willst bzw. mußt ?! Irgendwie mußt Du ja dann auch klarkommen.
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Nein, die Leute gehen einfach sang- und klanglos unter und keiner bekommt es mit. Und die, die es mitbekommen aber den Hintergrund nicht kennen, bezeichnen einen als Versager. Ich hatte glücklicherweise Menschen, die bedingungslos an mich geglaubt haben und mich vor dem Absturz gerettet haben. Das ist auch keine Intelligenzfrage - auch ein IQ von 130 sagt Dir dummerweise nicht, wie Du dein Leben in den Griff bekommst. Er lässt Dich aber glücklicherweise erkennen, dass es offenbar ein nicht identifiziertes Problem gibt, dass Du alleine nicht in den Griff bekommst. Man selber erlebt leider immer nur die Wirkweise und die Folgen, aber nie die Ursache. Und Depressionen, die aus Verzweiflung über das eigene Versagen resultieren, sind etwas, was ich keinem wünsche und wo ich bis zum eigenen Durchleben auch gesagt hätte: Stell Dich nicht so, da muss man halt durch. Kopf hoch, dann ist's in 2 Wochen wieder gut. Vergiss es, Depressionen (nicht zu verwechseln mit Stimmungstiefs) heilt man nicht nebenbei selber. Depressionen sind potentiell letal und betreffen auch immer das Umfeld im letztlich massiven Dimensionen, wenn man privat verbandelt ist. Das Glück eines Backups in Form von Vertrauen hat leider nicht jeder - der ehemals engste Freund meiner Frau wurde eines Morgens im Stadtpark gefunden. An einem Seil von einem Baum hängend. Solche Hinweise, man soll sich nicht so anstellen, wirken immer wie eine derbe Beleidigung und erzeugen ein ganz grosses Unmutsgefühl.. Auch wenn ich die Aussage nachvollziehen kann, solange man selber davon nicht betroffen ist.
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>früher gab's diese ganzen Krankheiten nicht. Wenn Asperger das erst 1944 publizierte, heißt das lange noch nicht, daß es diese Krankheit nicht schon vorher gab. Man gab dem (unbekannten) Kind einen Namen. Wer hätte auch gedacht, daß ein Magengeschwür in 80% der Fälle eine Infektion ist? Damals hat man Rollkuren und Billroth-OPs an den armen Schweinen durchgeführt. Damit war das weitere Leben gezeichnet, während man heute i. d. R nach 7 Tagen mit 3 Medis geheilt ist. >Ja, sterben müssen wir alle einmal - aber das liegt zum Gutteil auch an >einem selbst zu kämpfen. Vielleicht solltest Du selber mal eine Depression bekommen. In vielen Fällen wird sogar ein Defizit von Neurotransmittern im Gehirn diskutiert. Damit ist die Krankheit sogar physisch fassbar. Dein Problem (und das der meisten im Volk) ist, daß eine psychische Erkrankung als "Auszeit", schwacher Wille dargestellt wird. >Im übrigen sehen sich die Autisten selbst ja gar nicht als krank an Das macht ein Trisomie-21-Erkrankter auch nicht. >Du scheinst Dich ja sehr genau auszukennen. Mit Sicherheit. Ich habe einen GdB von 70%. >Eine Wiedereingliederungsvereinbarung mußt Du sogar unterschreiben. Aber nicht auf dem 1. Arbeitsmarkt. Kannste in der REHA versuchen. Das Studium ist dann für die Katz.
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smoerre schrieb: > Ich bin da etwas altmodisch und auch kein Arzt - früher gab's diese > ganzen Krankheiten nicht. Da mußte man seine Probleme selber lösen, weil > es keine Psychologen vor Ort gab, usw. ... und das geht notgedrungen > auch. > Heute sind die Möglichkeiten eben besser. Schmarrn ?! Am Beispiel der Posttraumatischen Belastungsstörungen ( früher Kriegszitterer) , lässt sich gut aufzeigen, das erst vor knapp 100 Jahren mit der Erforschung begonnen wurde. http://de.wikipedia.org/wiki/Kriegszitterer Menschen mit diesen psychischen Störungen konnte gar nicht geholfen werden, sie wurden einfach als Pflegefall ins Irrenhaus gesteckt. Genauso habe ich einen Onkel ,der den Krieg lediglich als Kleinkind miterlebt hat. Dieser ist auch der Auffassung, dass die Überlebenden (Großeltern) des Krieges ihre (psychischen)Probleme auch alleine in den Griff gekriegt haben ( Kriegserlebnisse verdrängen). Aber auch da weiss man heute, dass viele alte Menschen bis heute Albträume und Angstzustände haben und eigentlich gar nicht mit dem Erlebten fertig werden. Somit kann mir niemand erzählen, dass es früher keine psychischen Erkrankungen usw. gab. Die Menschen mussten es halt mit sich ausmachen und ein Leben lang darunter leiden. Eben auch weil es ein gesellschaftliches Tabuthema war ( oder noch ist) . Gruß
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> Vergiss es, Depressionen (nicht zu verwechseln mit Stimmungstiefs) heilt > man nicht nebenbei selber. die heilt man ggf. mit einer Schocktherapie - danach ist man entweder geheilt oder tot. Ist zwar eine sehr krasse Form - wenn aber gar nichts mehr hilft, ist es einen Versuch wert. > der ehemals engste Freund meiner Frau wurde eines Morgens im Stadtpark > gefunden. An einem Seil von einem Baum hängend. ich kenne auch solche Fälle - ich denke mal das hat auch viel mit dem Erlebnisbackground, Egoismus und Selbstmitleid und insbesondere auch falschen Medikamenten zu tun. Ein entscheidender Faktor ist wohl auch der mangelnde Glaube an sich selbst und an Gott. > Wenn Asperger das erst 1944 publizierte ... Ich habe ja gesagt, daß heute die Möglichkeiten besser und vielfältiger sind. Jeder sollte auch diese Möglichkeiten nutzen, sofern sie ihm bei seinem Problem helfen. Wenn nicht, dann muß man andere Möglichkeiten wählen - es gibt ja genug Auswahl. > Vielleicht solltest Du selber mal eine Depression bekommen. Wer sagt Dir, daß ich die nicht schon längst welche habe. Wie jede gute Etechniker habe auch ich die ein oder andere Krankheit - dazu stehe ich. Ich habe halt gelernt damit zu leben bzw. tue selbst was dagegen im Rahmen meiner Möglichkeiten ... und wenn man sich seine Umwelt so anschaut, dann hat wohl mittlerweile jeder eine größere Macke. Im Extremfall kann man das sogar in bare Münze umsetzen - brauchst ja nur mal was auf Youtube nachzuträllern und schon haste einen Plattenvertrag in der Tasche, wenn die Klickrate stimmt. Ist auch okay, wenn heutzutage sowas klappt. >Im übrigen sehen sich die Autisten selbst ja gar nicht als krank an > Das macht ein Trisomie-21-Erkrankter auch nicht Dann muß man das auch respektieren und Möglichkeiten aufzeigen und genau das wird nicht getan. Man versucht stattdessen die Leute umzupolen, das klappt nicht. > Dein Problem >(und das der meisten im Volk) ist, daß eine psychische Erkrankung als "Auszeit", schwacher Wille dargestellt wird. das ist Deine Interpretation. Eine Auszeit und schwacher Wille sind zwei verschiedene Baustellen, Du mischt alles zusammen. > Aber nicht auf dem 1. Arbeitsmarkt. Kannste in der REHA versuchen. Das > Studium ist dann für die Katz. Totaler Quatsch - es gibt immer Mittel und Wege, wenn man unbedingt krankhaft der Meinung ist arbeiten zu müssen auch wenn man es gar nicht mehr braucht. Du kannst ja auch ins Ausland gehen, am besten mal irgendein Entwicklungsland, wo der GdB keinerlei Rolle spielt. Da mußt Du dann arbeiten, kannst auch noch in Richtung Deines Studiums umsetzen, wenn Du es schaffst, oder gehst total zugrunde. > Dieser ist auch der Auffassung, dass die Überlebenden > (Großeltern) des Krieges ihre (psychischen)Probleme auch alleine in den > Griff gekriegt haben ( Kriegserlebnisse verdrängen). Ist doch gut, wenn er es für sich selbst geschafft hat und einen individuellen Lösungsweg gefunden hat, der vielleicht auch auf den ein oder anderen anwendbar ist - dann laß ihn doch seinen Erfolg. Immer an anderen rumkritisieren und Patentrezepte aufstülpen wollen, nur weil es die herrschende Lehrmeinung so vorsieht. Fazit: Finde Euch damit ab, daß bisweilen auch mehrere (von mir aus auch skuril-bizarre) Wege zum Ziel führen - das hat schon damals bis zum heutigen Tag offenbar niemand kapiert.
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>die heilt man ggf. mit einer Schocktherapie - danach ist man entweder >geheilt oder tot. Ist zwar eine sehr krasse Form - wenn aber gar nichts >mehr hilft, ist es einen Versuch wert. Aus welcher Zeit kommst Du Denn? Was Du meinst ist eine Elektrokrampftherapie (EKT). Das ist wohl nicht Mittel der ersten Wahl, sondern der letzte Versuch, wenn Medikamente und Psychotherapie versagt haben. Auch in psychatrischen Anstalten begehen Depressive noch genügend Selbstmord. 70-80 % der Selbstmorde geht auf das Konto von Depressionen Ich finde es schon etwas mit zurückgebliebener Einstellung gedacht, wenn man die Depression mit gutem Willen und "selbst was dagegen tun" heilen will. Wenn Deine Denksweise ein Neurologe hört, der denkt sich aber auch seinen Teil. >Totaler Quatsch - es gibt immer Mittel und Wege, wenn man unbedingt >krankhaft der Meinung ist arbeiten zu müssen auch wenn man es gar nicht >mehr braucht. Das brauchst DU mir nicht zu sagen, ich rede aus Erfahrung. Es gibt 2 Möglichkeiten, man beantragt EU-Rente kann sich aber eine qualifikationsadäquate Beschäftigung für alle Zukunft abschminken. Oder man beantragt keine und kämpft sich krank durch die Arbeitswelt. PS.: Schon manchen Diabetes-1-Kranken wurde die Anrechnung als chronische Krankheit werwehrt. Also ob der jemals wieder davon gesund würde. Dem Portträger wurde die parenterale Ernährung gestrichen, um die Pflegestufe runter zu bekommen usw.
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smoerre schrieb: > ich kenne auch solche Fälle - ich denke mal das hat auch viel mit dem > Erlebnisbackground, Egoismus und Selbstmitleid und insbesondere auch > falschen Medikamenten zu tun. > Ein entscheidender Faktor ist wohl auch der mangelnde Glaube an sich > selbst und an Gott. .. und genau diese Haltung gegenueber Betroffenen fuehrt zu Ausgrenzung und Schuldzuweisung, genau das Gegenteil von dem was sie brauchen. Einem schwerst Depressiven Egoismus, Selbstmitleid oder mangelnden Glauben an Gott vorzuhalten ist als ob man ihm eigenhaendig die Schlinge um den Hals legt. Das kannst Du doch nicht ernst meinen, oder? Sicher willst Du nur trollen ;) Mach das doch woanders, warum gerade hier wo Leute mitlesen die u.U. ein echtes Problem haben/hatten, die fuehlen sich doch ins Gesicht geschlagen. Grus F.
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> Aus welcher Zeit kommst Du Denn? Was Du meinst ist eine > Elektrokrampftherapie (EKT). das habe ich überhaupt nicht gemeint, aber das würde jetzt zu weit führen, deshalb lasse ich das jetzt mal. > Auch in psychatrischen Anstalten begehen Depressive noch genügend > Selbstmord. > 70-80 % der Selbstmorde geht auf das Konto von Depressionen wenn das wirklich so ist, dann läuft mächtig was falsch, da die meisten ja wohl auch wegen Despressionen dahin gekommen sind. > man die Depression mit gutem Willen und "selbst was dagegen tun" heilen > will. Wenn Deine Denksweise ein Neurologe hört, der denkt sich aber auch > seinen Teil. wer mit Erfolg heilt, der hat am Ende recht, auch wenn die Methode vielleicht nicht okay ist. Wie hoch ist denn die Erfolgsrate bei Neurologen, etc. ? Ich meine jetzt Heilung des Patienten. Schon mal danach gefragt ? Die Antwort hast Du oben gegeben - 70-80% Selbstmordrate in einer Klinik, unfassbar! > Es gibt 2 > Möglichkeiten, man beantragt EU-Rente kann sich aber eine > qualifikationsadäquate Beschäftigung für alle Zukunft abschminken. Oder > man beantragt keine und kämpft sich krank durch die Arbeitswelt. Ehrlich gesagt, ich kapiere Dein Problem nicht ganz. Du hast offenbar die Möglichkeit eine EU-Rente zu bekommen. Die Möglichkeit schlägst Du aus wegen irgendwelcher möglichen Probleme in der Zukunft, okay. Jetzt mal die Gegenfrage: Wie alt bist Du und wie lange bist Du schon aus dem Arbeitsprozess heraus? Du hast den Spatz in der Hand (das haben andere nicht!) und wählst die Taube auf dem Dach - das ist unglaublich! Selbst wenn Du jetzt noch die super Arbeit bekommen solltest, wie hoch ist dann denn später Deine Rente? Man kann sich auch in seiner Freizeit verwirklichen, das nur mal nebenbei. > Einem schwerst Depressiven Egoismus, Selbstmitleid oder mangelnden > Glauben an Gott vorzuhalten ist als ob man ihm eigenhaendig die Schlinge > um den Hals legt. Das macht er immer noch selbst, so ihm denn die Entscheidungskompetenz durch Ärzte nicht abgenommen wurde. In dem Zusammenhang ist auch die Verteilungsstatistik der Suzide interessant - hauptsächlich in Industriestaaten und Schwellenländern, und bei Männern. http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Su... Also die Ursachenforschung ist gefragt.



