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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf welchen Berufszweig als Mathematiker


Autor: Mathematiker (Gast)
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Hallo an Alle,

Ich studiere im 5. Semester Mathematik und muss mich jetzt für ein 
Zweitfach entscheiden. Da ich ein wenig Hobbybastler (Elektronik) bin 
wollte ich zuerst Elektrotechnik wählen. Ist das heutzutage noch 
sinnvoll? Hier im Forum herrscht ja eher Untergangsstimmung.
Mein Onkel ist auch studierter Mathematiker und arbeitet in einer Bank 
als Aktuar (verdient nicht schlecht).
Was hat man sonst noch für Möglichkeiten als Mathematiker? Arbeiten in 
eurem Umfeld Mathematiker?

Danke für eure Antworten.

Autor: Gastino G. (gastino)
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Mathematiker schrieb:
> Hallo an Alle,
>
> Ich studiere im 5. Semester Mathematik und muss mich jetzt für ein
> Zweitfach entscheiden. Da ich ein wenig Hobbybastler (Elektronik) bin
> wollte ich zuerst Elektrotechnik wählen. Ist das heutzutage noch
> sinnvoll? Hier im Forum herrscht ja eher Untergangsstimmung.

Ja, es ist sinnvoll. Insbesondere, wenn Du Interesse dafür mitbringst. 
Die Untergangsstimmung hier täuscht ein wenig darüber hinweg, dass es 
vielen Berufsgruppen noch viel schlechter ergeht.

> Mein Onkel ist auch studierter Mathematiker und arbeitet in einer Bank
> als Aktuar (verdient nicht schlecht).
> Was hat man sonst noch für Möglichkeiten als Mathematiker? Arbeiten in
> eurem Umfeld Mathematiker?

Ja. In Forschung und Vorentwicklung sind durchaus auch Mathematiker 
gefragt. Beim Entwurf von Algorithmen, Filtern, Regelungen usw. hier in 
meinem Umfeld sind auch Mathematiker mit dabei.
Günstig wäre für Dich natürlich, wenn Du Dir dann ein entsprechendes 
Fachpraktikum suchst und Dir auch Kenntnisse in Programmierung (C, evtl. 
auch C++) und Matlab (bei den E-Technikern sehr beliebt) aneignest.

Mein bester Student (von den ganzen Hiwis, Fachpraktikanten, 
Diplomanden) war übrigens auch Mathematiker. ;)

Autor: Mathematiker (Gast)
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Hallo Gastino G.

auf welchem Gebiet arbeitest du?

Autor: Gastino G. (gastino)
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Sensorsignalverarbeitung (Abstands- und Winkelmessung, Objektverfolgung, 
Regelalgorithmen usw.).

Autor: Gast3 (Gast)
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>Ja, es ist sinnvoll. Insbesondere, wenn Du Interesse dafür mitbringst.
>Die Untergangsstimmung hier täuscht ein wenig darüber hinweg, dass es
>vielen Berufsgruppen noch viel schlechter ergeht.

Ach ja, welche sind das, mit vergleichbarer Qualifikation und 
Ausbildung?
Mal ehrlich, schau Dir doch den Siemens-Thread an: es ist einfach so, 
dass es für Ingenieure mittel- und langfristig hier in Deutschland keine 
Daseinsberechtigung mehr geben wird, da sämtliche Entwicklung 
ausgelagert wird! Insgesamt wird die komplette Wirtschaft in Deutschland 
wohl langfristig untergehen, wenn man die diversen Prognosen liest. 
China, Indien und andere Schwellenländer sind einfach viel zu gut, 
günstig und übermächtig. Der Zug in die Zukunft ist bereits gestartet, 
und zwar ohne Europa. Statt dessen werden die Staaten hier in ihrer 
Schuldenlast versinken, was katastrophale Auswirkungen auf die Armut und 
den sozialen Frieden haben wird. Warte mal ab, was in den nächsten 
Monaten und Jahren in Griechenland passieren wird. Ähnliches wird 
langfristig in den meisten europäischen Staate geschehen. Wir haben hier 
einfach keine Chance mehr, das muss man einfach akzeptieren! Dass es die 
Ingenieure nun als erste trifft, ist Pech.

Autor: Gastino G. (gastino)
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Gast3 schrieb:
> Ach ja, welche sind das, mit vergleichbarer Qualifikation und
> Ausbildung?

Geisteswissenschaften ganz allgemein, Jura, aber auch 
Wirtschaftswissenschaften und Naturwissenschaften. Ich habe mehrere 
Leute mit akademischen Abschlüssen in Verwandt- und Bekanntschaft. 
Beruflich am besten geht es noch immer den Ingenieuren.

> Mal ehrlich, schau Dir doch den Siemens-Thread an: es ist einfach so,
> dass es für Ingenieure mittel- und langfristig hier in Deutschland keine
> Daseinsberechtigung mehr geben wird, da sämtliche Entwicklung
> ausgelagert wird! Insgesamt wird die komplette Wirtschaft in Deutschland
> wohl langfristig untergehen, wenn man die diversen Prognosen liest.

Nein. Es gibt immer wieder Wellen und Trends, die durchaus auch locker 
male eine zweistellige Anzahl von Jahren lang laufen können, aber es 
gibt genauso wieder gegenläufige Trends. Man muss nicht die Entwicklung 
von derzeit besonders schlecht geführten Großkonzernen bis in alle 
Eiwigkeiten extrapolieren!

Außerdem hilft diese Diskussion dem Threaderöffner bei der Beantwortung 
seiner Frage kein Stückchen weiter.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Der momentan bekannteste Mathematiker dürte Herr Nonnenmacher sein...
Ein Bekannter von mir ist auch Mathematiker und macht Risikoanalysen.

Autor: GeilerIng.Specht (Gast)
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> Danke für eure Antworten.

Kein Problem.

Meine ehrliche Meinung?
Vergiss alles was mit Industrie und/oder ET zu tun hat. Du endest als 
ganz arme Sau.

Was richtig brennt ist FINANZMATHE.
Damit wirst Du wenn du dich gut anstellst 2x soviel wie ein guter E-Tech 
Ing verdienen. Dazu wirst Du nicht auf einer Müllhalde arbeiten und ein 
schönes Umfeld (mit Frauen!) haben.
Als ETler sitzt Du quasi in der Scheisse und hast bis zur Rente nur noch 
wenig zu lachen.

Herzliche Grüße aus Berlin

Autor: GeilerIng.Specht (Gast)
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> Mal ehrlich, schau Dir doch den Siemens-Thread an: es ist einfach so,
> dass es für Ingenieure mittel- und langfristig hier in Deutschland keine
> Daseinsberechtigung mehr geben wird, da sämtliche Entwicklung
> ausgelagert wird! Insgesamt wird die komplette Wirtschaft in Deutschland
> wohl langfristig untergehen, wenn man die diversen Prognosen liest.

Diese Projektion ist tatsächlich vom momentanen Standpunkt aus die 
wahrscheinlichste.

Autor: P. S. (Gast)
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Mathematiker schrieb:

> Was hat man sonst noch für Möglichkeiten als Mathematiker? Arbeiten in
> eurem Umfeld Mathematiker?

Mach Informatik dazu und geh in's algorithmic trading.

Autor: derzilp (Gast)
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genauso sieht es aus, Finanzwirtschaft ist die Zukunft ,die Deutsche 
Bank hat 2009 5 Milliarden € Gewinn gemacht, welcher Industriekonzern 
kann das von sich behaupten,Die pfeiffen aus dem letzten Loch, würde es 
nicht die Kurzarbeit geben, wären BMW, und Opel bereits pleite durch die 
Bank weg !!!!!

Die einzigen die das Topen sind die Ölkonzerne !

Autor: Stefan Hennig (stefanhennig)
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Nur soviel: Ich bin Mathematiker mit Nebenfach Physik und arbeite als 
Softwareentwickler für Automotive. Ich werde aller Voraussicht nach bald 
mit der Weiterbildung als Aktuar beginnen. Es geht nicht ums Geld, 
sondern darum, dass ich mich nach mehr als 10 Jahren im Job nicht mehr 
für das Geld verar^h^hkaspern lassen will.
Sondern wenigstens für mehr Geld.

Grüße,
  Stefan

Autor: Gast9 (Gast)
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"genauso sieht es aus, Finanzwirtschaft ist die Zukunft"

Das ist doch totaler Blödsinn! Nach Deiner These kann also die 
Finanz"wirtschaft" im luftleeren Raum existieren? Falls dem so ist, 
tritt automatisch eine massive Inflation auf den Plan, der die schönen 
Milliarden der Banken auf den Wert eines Brotlaibs zusammenschrumpfen 
lässt. Nach Deiner Aussage existiert "Geld" zum reinen Selbstzweck. Die 
Gefahren solch obskurer Denkweise hat die Finanzkrise zumindest ein 
wenig aufgezeigt. Mir nützen Milliarden von Euro nichts, wenn ich dafür 
nichts kaufen kann!

Autor: Gastino G. (gastino)
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Ich denke auch, dass in den nächsten Jahren ein gewisser 
"Reinigungseffekt" passieren wird. Ein Wirtschaft verträgt es nicht 
jahrzehntelang, wenn produzierendes Gewerbe immer mehr eingeht und nur 
noch Banken übrig bleiben.
Die größte Schuld an dem Dilemma haben auch nicht die Banken, sondern 
die Industrie, die kaum Eigenkapital mehr hat, praktisch alles per 
Kredit finanziert und jeden Gewinn sofort in Wachstum investiert, 
anstatt Rücklagen für bessere Zeiten zu bilden.

Autor: Interessierter (Gast)
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@  Stefan Hennig

>Nur soviel: Ich bin Mathematiker mit Nebenfach Physik und arbeite als
>Softwareentwickler für Automotive. Ich werde aller Voraussicht nach bald
>mit der Weiterbildung als Aktuar beginnen. Es geht nicht ums Geld,
>sondern darum, dass ich mich nach mehr als 10 Jahren im Job nicht mehr
>für das Geld verar^h^hkaspern lassen will.
>Sondern wenigstens für mehr Geld.

Hallo Stefan.
Wie machst du das mit dem Aktuar (selber Zahlen oder eine Stelle suchen 
wo es angeboten wird?).
Ich bin Etechnikingenieur und mache zur Zeit meinen Master in Mathematik 
(hab noch 2 Jahre). Bin auch sehr interessiert danach eine Weiterbildung 
als Aktuar zu machen. Deshalb mein Interesse. Verdient man danach 
wirklich mehr Geld?

Autor: Mathematiker (Gast)
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Wenn ich euch so höre glaub ich, dass es besser ist BWL als Nebenfach zu 
nehmen und nach dem Studium in die Bank zu gehen. Naja, danke nochmal 
für die Antworten.

Autor: Gastino G. (gastino)
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Ich kann dazu nur sagen, dass eine Bekannte (Mathematikerin) aus dem 
Studium damals zu einer Bank gegangen ist. Ich fand ihr Einkommen damals 
jedenfalls nicht so überragend. Vor allem angesichts der Tatsache, dass 
sie dafür in Frankfurt wohnen musste.

So pauschale Aussagen wie "Mache das und Du verdienst viel besser als X" 
sind jedenfalls Blödsinn.

Autor: hahalol (Gast)
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Meeeep. Kann dir auf der Stelle 3 Fälle nennen, wo das Einkommen 
zwischen 60-100k liegt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Auf jeden Fall 
ist die Arbeit in der Bank in der Regel profitabler als eine Arbeit in 
der Industrie, darüber denke ich mal brauchen wir nicht diskutieren.

Autor: derBankstering (Gast)
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Einsteiger im Trainee Program der DB verdienen 51k fix + Bonus, davon 
träumen die meisten Ing Einsteiger !

Autor: min (Gast)
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Die Finanzindustrie wird irgendwann das ganze Papier fressen müssen oder 
es kann noch als Brennstoff zum Heizen genutzt werden. Der Kapitalismus 
ist am Ende!
Die Menschen müssen sich auf nachhaltiges ökologisches nicht 
profit-orientiertes (solargetriebenes)  Wirtschaften besinnen müssen
oder werden sich im Krieg/Terrorismus zerfleischen.

Autor: Hansilein (Gast)
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Also ich denke das wichtigste ist es darüber nachzudenken, womit Du Dein 
restliches Leben verbringen willst.
Wenn du an finanzdingen kein Interesse hast wirst Du darin auch nicht 
erfolgreich sein.

Autor: hahalol (Gast)
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> Einsteiger im Trainee Program der DB verdienen 51k fix + Bonus, davon
> träumen die meisten Ing Einsteiger !

So siehts aus! Der Ing ist einfach nicht viel wert, da es zuviel davon 
gibt.
In den Hintern gekniffen sind wir Leute :-) Aber immer noch besser als 
am Bhf. Brötchen verticken, also gehts uns nicht ganz dreckig.

Autor: Gastino G. (gastino)
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hahalol schrieb:
> Meeeep. Kann dir auf der Stelle 3 Fälle nennen, wo das Einkommen
> zwischen 60-100k liegt. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Ich kann Dir auf Anhieb noch viel mehr Ingenieure nennen, bei denen das 
Gehalt genauso aussieht. ;)

> Auf jeden Fall
> ist die Arbeit in der Bank in der Regel profitabler als eine Arbeit in
> der Industrie, darüber denke ich mal brauchen wir nicht diskutieren.

Das ist erst mal nur eine Behauptung, denn hier geht es um "einfache" 
Angestellte, keine Investment-Zocker.

Autor: hahalol (Gast)
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Als Finanzmathematiker kannst Du sogar mehr als nen Investmentbanker 
verdienen in Deutschland. Wenn Du wüsstest was da Gehaltsmässig abgeht, 
würdest Du dich hinter dem nächsten Baum verstecken mit deinem 
armseligen Ing/Inf Diplom. Wir sind die neue Arbeiterklasse und werden 
zu 90% inzwischen auch so bezahlt.

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Bitte aber nicht vergessen, dass einem der Job auch Spaß machen sollte 
und nicht nur viel Geld bringt.

Wenn es Dir Spaß macht dich rein mit Zahlen und Statistiken zu 
beschäftigen, dann ist ein Job in der Versicherungsbranche sicherlich 
interessant, besonders wenn man z.B. zu einer Rückversicherer kommt, die 
ziemlich viel Forschung machen.


Aber wenn Dir das basteln liegt und Du wirklich Spaß daran hast, wieso 
dann nicht wirklich Informatik dazu? Auch ich habe mehrfach mit 
Mathematikern zusammengearbeitet, die exzellente Programmierer waren.

Und von wegen Untergang: Wer wirklich was drauf hat wird auch in zukunft 
in Deutschland gut leben können.
Gruß
Tom

Autor: Gast3 (Gast)
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>Bitte aber nicht vergessen, dass einem der Job auch Spaß machen sollte
>und nicht nur viel Geld bringt.

Das ist doch der totale Quatsch. Hier in den Foren sieht man doch, was 
mit den Menschen geschieht, die "das Hobby zum Beruf gemacht haben": 
Explodierende Arbeitslosenquote, null Chancen für Absolventen, einen Job 
zu bekommen, und tiefschwarze Zukunftsprognosen!

Obwohl ich noch gut verdiene, bereue ich es bitter, Ingenieur geworden 
zu sein. Hätte ich mich früher für ein Studium mit sicherer Zukunft 
entschieden, müsste ich mir heute keine Gedanken machen, wie ich bis zur 
Rente so in 30 Jahren über die Runden kommen soll. Ingenieursstellen 
werden hier mittelfristig komplett abgebaut werden. Übrig bleiben 
Millionen von Ingenieuren, die mit Hartz IV oder unter der Brücke ihr 
Dasein fristen dürfen! So sieht die Zukunft der Ingenieure hier aus. Wer 
das nicht sieht, betreibt eine Vogelstrauß-Taktik.

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Sorry, das ist doch vollkommener Unsinn. Womit, wenn nicht mir guter 
Ingenuersleistung soll denn deutschlands wirtschaft in Zukunft gegen 
Länder wie Indien/China bestehen?

Es gibt für uns überhaupt keine Alternative als unsere Köpfe für gute 
Produkte einzusetzen. Und doch, die Arbeit muss zumindest für jemanden 
halbwegs intelligenten auch Spaß machen, dafür verbringt man zu viel 
Zeit damit.
Tom

Autor: Gast3 (Gast)
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>Sorry, das ist doch vollkommener Unsinn. Womit, wenn nicht mir guter
>Ingenuersleistung soll denn deutschlands wirtschaft in Zukunft gegen
>Länder wie Indien/China bestehen?

Wir haben keinerlei Chance, gegen die Leistungen der Menschen in China, 
Indien etc. zu bestehen. Die sind uns einfach in allen Belangen haushoch 
überlegen, schon zahlenmäßig! Außerdem sind die Menschen dort 
erstklassig qualifiziert, leistungsfähig, hochmotiviert. Das müssen wir 
einfach akzeptieren und rechtzeitig die Konsequenzen ziehen. In 
Deutschland werden lediglich Jobs übrigbleiben, die unbedingt benötigt 
werden, z.B. Ärzte, Landwirte, Jobs im Lebensmittelbereich, Lehrer, 
Beamte. Letztere dürfen dann den Untergang  verwalten.

: Wiederhergestellt durch Admin
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Gast3 schrieb:

> Das ist doch der totale Quatsch. Hier in den Foren sieht man doch, was
> mit den Menschen geschieht, die "das Hobby zum Beruf gemacht haben":
> Explodierende Arbeitslosenquote, null Chancen für Absolventen, einen Job
> zu bekommen, und tiefschwarze Zukunftsprognosen!

Man sollte nicht den Fehler begehen, dieses Forum mit der Realität 
gleichzusetzen.

Grundsätzlich werden Unzufriedene immer deutlich mehr Beiträge 
beisteuern als Zufriedene, so dass das Bild, welches entsteht, ziemlich 
verzerrt ist.

Entsprechend muss man z.B. die Beiträge von Absolventen, die nichts 
kriegen, einordnen.

Selbst wenn man nur die Anzahl der gesamten Forenschreiber/leser und die 
der hier negativ Schreibenden in Relation setzt, dann ist die 
Unzufriedenheit in der Tat gering.

Chris D.

Autor: Stefan Hennig (stefanhennig)
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Interessierter schrieb:
> @  Stefan Hennig
>
> Hallo Stefan.
> Wie machst du das mit dem Aktuar (selber Zahlen oder eine Stelle suchen
> wo es angeboten wird?).
> Ich bin Etechnikingenieur und mache zur Zeit meinen Master in Mathematik
> (hab noch 2 Jahre). Bin auch sehr interessiert danach eine Weiterbildung
> als Aktuar zu machen. Deshalb mein Interesse. Verdient man danach
> wirklich mehr Geld?

Interessierter: Das ist jetzt erstmal OT, bitte per PM.

Grüße,
 Stefan

Autor: Gast3 (Gast)
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>Man sollte nicht den Fehler begehen, dieses Forum mit der Realität
>gleichzusetzen.

Schau Dir doch mal die Zukunftsprognosen verschiedener 
Wirtschaftsexperten an. Die sprechen doch eine sehr deutliche Sprache! 
Das hat mit diesem Forum hier nichts zu tun, sondern mit der Realität. 
Es ist klar, dass viele nicht wahrhaben wollen, dass Deutschland 
mittelfristig untergehen wird. Das mag weh tun, aber ich halte es für 
besser, sich mit der Realität abzufinden, anstatt unberechtigte 
Hoffnungen zu haben. Und dass vor allem die Aussichten für Ingenieure 
auf absehbare Zeit grottenschlecht sind, dürfte selbst dem größten 
Optimisten inzwischen klar sein.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Gast3 schrieb:

> Wir haben keinerlei Chance, gegen die Leistungen der Menschen in China,
> Indien etc. zu bestehen.

Auch dort kochen sie nur mit Wasser - wie wir hier immer wieder 
feststellen.

> Die sind uns einfach in allen Belangen haushoch
> überlegen,

Das ist natürlich falsch.

> schon zahlenmäßig!

Das schon eher - wobei man nicht vergessen darf, dass großes Land = 
große Probleme bedeutet. Es gibt weder das Indien noch das China und 
die Regierungen dort haben einiges damit zu tun, alleine die Staaten 
zusammenzuhalten.
Von Infrastrukturprobleme, Bestechung und Klüngel mal ganz abgesehen.

> Außerdem sind die Menschen dort
> erstklassig qualifiziert, leistungsfähig, hochmotiviert.

Es gibt dort nur wenige, die eine Ausbildung haben und nur sehr wenige, 
die erstklassig qualifiziert sind. Die reinen Abgängerzahlen reichen als 
Argument nicht. Wissenschaftliches Denken in den Köpfen zu verankern 
funktioniert nicht einfach, indem man die Leute ins Studium stopft.
Das sieht man ja schon hier in Ansätzen.

> Das müssen wir
> einfach akzeptieren und rechtzeitig die Konsequenzen ziehen.

Vor allem sollte man nicht dramatisieren (oh, Gott, die gelbe Gefahr!). 
Konsequenz sollte eine gute Bildung sein.

> Deutschland werden lediglich Jobs übrigbleiben, die unbedingt benötigt
> werden, z.B. Ärzte, Landwirte, Jobs im Lebensmittelbereich, Lehrer,
> Beamte. Letztere dürfen dann den Untergang  verwalten.

Wir schrumpfen doch eh - das passt scho' ;-)

Chris D.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Gast3 schrieb:

> Schau Dir doch mal die Zukunftsprognosen verschiedener
> Wirtschaftsexperten an.

Ach, das sind sicher die, die damals auch Aktien empfohlen haben und 
auch die Bankenkrise vorausgesagt haben?
Und dann kamen die Leute, die sich gegenseitig mit Schrumpfungsprozenten 
der hiesigen Wirtschaft übertroffen haben ...

Wirtschaftsexperten reden dem nach dem Mund, der sie bezahlt.

> Die sprechen doch eine sehr deutliche Sprache!

Ja und? Das ist nur eine Meinung von vielen.

> Das hat mit diesem Forum hier nichts zu tun, sondern mit der Realität.

Nein, das sind Prognosen, keine Tatsachen.

Wenn ich alle prognosen sog. Wirtschaftexperten auflisten würde, die in 
den letzten 10 Jahren nicht eingetroffen sind, wäre ich heute abend noch 
damit zu Gange.

> Es ist klar, dass viele nicht wahrhaben wollen, dass Deutschland
> mittelfristig untergehen wird. Das mag weh tun, aber ich halte es für
> besser, sich mit der Realität abzufinden, anstatt unberechtigte
> Hoffnungen zu haben. Und dass vor allem die Aussichten für Ingenieure
> auf absehbare Zeit grottenschlecht sind, dürfte selbst dem größten
> Optimisten inzwischen klar sein.

Realität ist, dass auch hier Ingenieurdienstleistungen in Zukunft 
weiterhin gebraucht werden. Dass einige Konzerne massiv entlassen werden 
(müssen), ist dabei nicht wirklich wichtig. Dafür entstehen im Kleinen 
hochflexible, innovative Unternehmen.

Horrormeldungen machen sich einfach besser - das gilt für Medien wie 
auch "Experten".

Chris D. (gerade nach 2009 sehr optimistisch)

Autor: Gastino G. (gastino)
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Chris D. schrieb:
> Auch dort kochen sie nur mit Wasser - wie wir hier immer wieder
> feststellen.

Und oftmals auch mit viel zu wenig...

Ich glaube, China ist das am meisten überschätzte Land der Welt. Die 
sind sicher aufgrund ihres Protektionismus (Währungsabwertung, 
Rohstoffe) sehr unangenehm, aber die haben auch heftige politische und 
gesellschaftliche Probleme, auf denen ganz sicher nicht die in allen 
Bereichen innovativste Wirtschaft wachsen wird. Dazu gehört weit mehr 
als nur viele Leute und eine passable Ausbildung.

Autor: Gastino G. (gastino)
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Chris D. schrieb:
> Wenn ich alle prognosen sog. Wirtschaftexperten auflisten würde, die in
> den letzten 10 Jahren nicht eingetroffen sind, wäre ich heute abend noch
> damit zu Gange.

So ist es. Was in den letzten Jahren an Stumpfsinn prognostiziert wurde 
und immer noch wird (auch innerhalb der Firmen), geht auf keine Kuhhaut 
mehr. Für mich sind das keine Experten, sondern Wirtschafts-Astrologen.

Autor: Franziskus (Gast)
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>Selbst wenn man nur die Anzahl der gesamten Forenschreiber/leser und die
>der hier negativ Schreibenden in Relation setzt, dann ist die
>Unzufriedenheit in der Tat gering.


Ich denke auch, dass die Leute die fachbezogen posten also z.B. im 
Analogtechnik-Forum nicht unbedingt die gleichen sind die hier andauernd 
rumjammern...

Autor: Brockmöller (Gast)
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Mathematiker haben es ganz schön schwer, seitdem wir Taschenrechner und 
PCs haben, die uns das Rechnen abnehmen. :-)

Autor: Voyager_1 (Gast)
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Mathematiker werden vorallem von Banken und Versicherungen gesucht. Also 
Mathematiker sind durchaus sehr gefragt und verdienen besser als manche 
BWLer.

Lieber Brockmüller. Mathematik ist nicht nur das Rechnen. Mathematik ist 
die Sprache der Wissenschaft.;-)

Autor: Brockmöller (Gast)
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Voyager_1 schrieb:
> Lieber Brockmüller. Mathematik ist nicht nur das Rechnen. Mathematik ist
> die Sprache der Wissenschaft.;-)

Das hätte ich jetzt nicht gedacht. :-) Schon seltsam, dass manche Leute 
immer noch nicht Ironie als solche erkenne. Brocki hat eine hohe Meinung 
von der Mathematik. Brocki legt wert auf Mathematik. Brocki vertieft 
sich gerne in mathematische Formeln. Wenn ich mich mit Mathematik 
beschäftigen darf, dann ist das so, als wenn ich mit meinem Kollegen und 
Freund Stöver musiziere. :-)

Autor: Karlchen (Gast)
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Früher dachte ich die Physik wäre die Erklärung für das Universum und 
alles. Heute glaube ich, es ist die Mathematik die uns viele, viele 
Forschungsjahre später mal alles erklären wird.

O.k., wir wissen die Lösung ist 42, aber wie kommt man dahin?

Autor: gnom (Gast)
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6 * 7
2  3  7

(1+1) * (1 + 2) * (1 + 2 + 3)

Faszinierend :-)

Autor: gnom (Gast)
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blödes Forum hat die * geklaut :-/

Autor: Karlchen (Gast)
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... hm, 1+2+3 soll 7 sein, komisch ...

Autor: Ralf (Gast)
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...als Tutor im Grundstudium...ha ha ha

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