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Forum: Platinen Wozu braucht man einen Lötzinnabroller?


Autor: Gast? (Gast)
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Das ist eine wirklich ernst gemeinte Frage!

Wozu braucht man einen solchen Abroller? Mir erschließt sich nicht 
annähernd der Sinn von einem Gestell, das mich 40€ ärmer macht und die 
Zinnrolle festhält.

Oder anders ausgedrückt: Wie verarbeitet ihr Lötzinn, vorzugsweise bei 
herkömmlichen Schaltungen oder Reparaturen?

Bei mir liegt die Rolle Zinn immer mit auf dem Tisch, meistens links von 
mir auf dem Schaltplan oder was da halt so rumliegt.
Von der Rolle hängen abgerollt 20-30 cm Zinn herunter, oder liegen nach 
oben gebogen neben der Platine. Für eine Lötstelle nehme ich das Stück 
Zinn in die Hand, setze an, mache meine Lötstelle und fertig.
Wenn das Ende irgendwann anfängt die Rolle mitzuziehen sobald ich es 
bewege, rolle ich wieder 20-30 cm ab und lasse die locker rumliegen.

Um mal ein Beinchen zu verzinnen, biege ich 3-4 cm Zinn senkrecht nach 
oben und habe dann die Hände frei für den Lötkolben und das Bauteil.
Ähnlich mache ich es bei Bauteilen, die ständig aus der Platine fallen 
o.ä.

Wozu brauche ich da einen solchen Abroller?
Das Gestell kann ich nicht mal eben aus dem Weg fegen, andererseits ist 
die Zinnrolle aber auch schwer genug um nicht ständig vom Tisch zu 
fallen.

Wie entnimmt man das Zinn aus diesem Abroller?
Lässt man genauso wie ich es mache immer 20-30 locker auf dem Tisch 
liegen, oder schneidet man sich immer Stücken von z.B. 10cm von der 
Rolle?

Mit 10cm Zinn komme ich auf einer Platine nicht wirklich weit.
Was passiert dann mit den restlichen 1-2cm, die man nicht mehr 
festhalten kann, weil sonst die Finger etwas warm werden?
Soll ich dann ständig das Stück Zinn zwischen den abgeschnittenen 
Bauteilbeinchen suchen und mit der Zange festhalten?
Oder gleich wegwerfen, also 2/10 der Rolle auf direktem Weg in den Kübel 
befördern?

Fragen über Fragen...

Mir kommen diese Abroller ähnlich unpraktisch vor die zugeteiltes Zinn 
in der Berufsschule, das einem vom Arbeiten abhält, nur weil 
irgendwelche Voll**piep** Zinnkügelchen basteln wollen.

Oder habe ich mir nur eine schlechte Arbeitsweise angewöhnt und soetwas 
gehört an jeden Platz?

Autor: Christian K. (Gast)
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Ich mache das genauso wie du, son abroller nimmt nur unnütz Platz weg 
sonst nichts. Wobei es gibt ja auch abroller, wo man mehrere Rollen 
nebeneinander einsetzen kann und somit verschiedene dicken vor sich hat. 
Die finde ich OK aber die einzelabroller brauch keiner.

Christian

Autor: g457 (Gast)
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Gast? schrieb:
> Oder anders ausgedrückt: Wie verarbeitet ihr Lötzinn, vorzugsweise bei
> herkömmlichen Schaltungen oder Reparaturen?

Von einem Lötzinnabroller runter :-) Was es bringt? Sieht schick aus ;-) 
Geld würde ich dafür allerding keines locker machen.. meinen hab ich mir 
aus der Grabbelkiste gelötet - das sieht natürlich gleich nochmal viel 
schicker aus also so ein 0815-Ding von der Stange ;-))

HTH

Autor: mike (Gast)
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..da frag ich mich, wenn du so ein Ding gar nicht brauchst, warum denkst 
du darüber nach?
Mach' es genau anders herum: denk' über Sachen nach, die du vielleicht 
brauchen könntest (oder weil du sie gut findest)..
Schau' auf HSE, QVC, o.ä. da bekommst du Sachen, die kein Mensch 
braucht, aber immer gehen, wie geschnitten Brot.....
Lötzinnabroller sind für Conrad-Kunden, die schon alles haben :-))

Autor: mike (Gast)
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...ach, und lass die Drogen weg. Ist doch schon spät genug. :-))

Autor: Gast? (Gast)
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Wieso ich darüber nachdenke - ganz einfach: Ich blätter durch den 
Reichelt-Katalog, um nach einer neuen Lötspitze Ausschau zu halten.

Dabei sehe ich eben diesen 40€ teuren Abroller und habe mich gefragt, 
wer soetwas ernsthaft kauft.

Ein Abroller/Halter für verschiedene Stärken ist sicher praktisch. 
Meistens verarbeite ich aber nur eine Stärke pro Platine oder pro 
Arbeitsschritt (erst die SMDs, dann den Rest z.B.) und lege mir dann 
einfach die passende Rolle auf den Tisch.

Wobei, ich glaub aus so einem Halter würde ich mir auch nur die 
benötigte Rolle nehmen...

Zur Uhrzeit, das geht sogar ohne Drogen. Leider...

Autor: Flux Kompensator (Gast)
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kann man sich einfach aus einem stück blech, ner stange und bischen 
siliconschlauch super selber basteln fürn appel & ei. durch den schlauch 
hat man eine geringere reibung und kann auch mehrere lötzinn-adern 
durchfädeln, so hat man immer das passende zeug zur hand :)

Autor: Arne (Gast)
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Vor 20 jahren hat man sich gedacht "Hä? 40 Mark? Seid ihr meschugge?" 
und weitergeblättert. Aber heute muss ja jeder Mist sofort in ein Forum 
gepostet werden!

Autor: Max M. (xxl)
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Mit so einem Teil hat die Rolle Lötzinn immer ihren Platz.
Dadurch ist der Arbeitsplatz aufgeräumter. Lose ist die
Rolle schnell mal verlegt oder unbemerkt vom Tisch gefallen.
Seid doch ehrlich, Frickeltische sind sehr schnell unaufgeräumt
und wer Ordnung hält ist nur zu faul zum suchen.
Kaufen muss man so ein primitives Teil nicht. Selberbauen ist
da angesagt. Für meine Lötspitzen hab ich an meiner Lötstation
mir auch einen Halter gebaut und möchte den nicht mehr missen.

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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Ich habe so ein Ding mein Lebtag nicht benutzt. Im Regal liegt die 
20-kg-Rolle, von der ich mir so immer mal 100 g um die Hand abwickele 
und juchheissa - los gehts!

Autor: Ulf (Gast)
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Die Teile sing einfach nur genial. Zum Hobby ist es ungeeignet. Es ist 
interessanter für die Fertigung. Jedesmal Lötzinn von der Rolle abrollen 
kostet nur Zeit. Einfach hinlangen und anziehen.

Autor: Harri (Gast)
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Ich hab auch die dicke 1kg Rolle (oder sind da doch nur 500gr drauf? 
egal.) im Schrank und rolle immer immer mal 2-3m davon auf einen kleinen 
Spulenkörper ab. Damit hab ich beim arbeiten ein schönes handliches 
Röllchen am Tisch.

Autor: Gast007 (Gast)
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Also,
bei un kommt immer morgens der Lötzinnabroller. Der rollt uns dann im 
Hof immer ca. 1m Lötzinn ab. Dies bleibt dort dann bis Nachmittags 
liegen. Dann kommt immer der Lötzinnaufroller, rollt dieses morgens 
angelieferte Stück Lötzinn auf, und nimmte es mit. Wir wissen bis heute 
nicht woher die kommen und wohin die gehen. Seltsame Welt ...

Autor: Hans (Gast)
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Hi!
Ich habe einen billigeren Blödsinnabroller beim Reichelt gefunden. Es 
kostet 4 Euro und paar gequetschte. Hier der Link:
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=90932;PROVID=2402

Gruß
Hans°

Autor: guest (Gast)
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Lötzinnabroller sind für gestresste Nutzer

Autor: Ulrich Trettner (ullerich)
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Hi,

Ulf schrieb:
> Zum Hobby ist es ungeeignet. Es ist
> interessanter für die Fertigung. Jedesmal Lötzinn von der Rolle abrollen
> kostet nur Zeit. Einfach hinlangen und anziehen.

So isset. Ich frage mich, warum die Amateure sich immer unpassende 
Schuhe anziehen müssen.
Entweder man braucht ihn im Hobby, dann bastelt man ihn sich selber. 
Wessen Zeit zu kostbar dafür zu teuer ist, der kauft sich ihn.

Wir haben so rund ein halbes Dutzend davon mit verschiedenen 
Durchmessern (da gibt es nämlich einen Aufsatz für eine weitere Rolle).

Ulrich

Autor: Hans (Gast)
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Heute habe ich den für 4,90 Euro vom Reichelt bekommen. Nicht schlecht. 
Ich musste nur Abisolierband für Lötzinrolle aufwikeln, damit die 
Lötzinnrolle nicht rumwackelt. Und ich musste das ganze drehbare Ding 
irgendwie fester machen, dass es sich nicht selber dreht. Also da habe 
ich zwei M5 Unterlegscheiben gelegt. Jetzt ist der Blödsinnabroller 
prima.

Autor: Alex W. (a20q90)
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Ich habe mir schon ersthaft überlegt einen solchen Abroller (natürlich 
nicht für das Geld) mehrfach zu kaufen! Ich habe unterschiedliche 
Lötzinnstärken und Legierungen! Die Rollen aufm Tisch muss man immer 
wieder nachziehen. Die wandern dann gerne mal von einem Punkt zum 
anderen ;-)

So ein Abroller hab ich mir des öfteren gewünscht!

Ich bau mir demnächst ein Stück Rohr hin, und schie die Rollen drauf ;-)

Autor: Tiesto (Gast)
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Meine Rolle steht auf dem Tisch, und dreht sich um eine Schraube in 
ihrem Inneren...und das, obwohl hier irgendwo nen Abroller rumliegt...

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