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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Abschlussprojekt


Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Hallo,
ich bin in meinem letzen Jahr für Schule und muss mein Abschlussprojekt 
bestehen. Bei meinem Abschlussprojekt handelt es sich um ein mobiler 
Roboter und ich hab die Aufgabe in meiner Gruppe, ein Empfängerprogramm 
zu schreiben das die gesendeten Daten von einer Fernsteuerung erkennt 
und dann bearbeitet sodass dann der uC erkennt ob der Roboter nach 
links/rechts/nach vorn/nach hinten bzw. schnell oder langsam fahren 
soll.
Ich habe das Programm im AVR Studio 4 geschrieben und als ich es gestern 
testen wollte also als mein Roboter gestern die Daten von der 
Fernsteuerung empfing da reagierte er überhaupt nicht.
Hab das Programm jetzt schon so oft durchgeschaut doch finde den Fehler 
nicht.
Das Unterprogramm für die Empfangsroutine befindet sich bei 
"SerComm.asm" (Anhang), mein Lehrer hat mir das gegeben da ich es in 
meinem Hauptprogramm ergänzen muss dass überhaupt mein Programm 
nachfragen geht ob Daten sich im Empfangspuffer befinden.
Das Hauptprogramm befindet sich bei PWM-Programm.aps(Anhang).
Ich wäre für jede Hilfe SEHR dankbar da es sich wie schon gesagt um mein 
Abschlussprojekt handelt und dieses bestehen möchte!
Ich bin für jede Frage offen.

mfg Roberto

Autor: Spezi (Gast)
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Hallo,

um was für eine "Fernbedienung" handelt es sich?
Die meisten arbeiten mit Infrarot-Licht; mit einer seriellen 
Schnittstelle, für die die Routinen in "SerComm.asm" vorgesehen sind, 
haben die nichts am Hut ...

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Das kann ich dir nicht so genau sagen. Diese Fernbedinung hat eine 
andere Gruppe gebaut. Antenne, zwei joysticks für Richtung bzw. PWM. Man 
hat mir nur gesagt dass Baudrate bzw. Datenformat bei Fernbedienung 
sowohl beim Roboter gleich sein sollen und über eine Antenne werden die 
Signale von der Fernbedienung abgesendet und von einer Antenne die am 
Roboter angerichtet ist empfangen.

Autor: Hc Zimmerer (mizch)
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> Das Hauptprogramm befindet sich bei PWM-Programm.aps(Anhang).

Nein.  Wäre auch etwas seltsam, wenn ein *.aps ein Programm enthalten 
würde.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Hab mich geirrt.
Das ist es (hoffentlich ;) )

Autor: jl (Gast)
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Meyer Bob schrieb:
> Man
> hat mir nur gesagt dass Baudrate bzw. Datenformat bei Fernbedienung
> sowohl beim Roboter gleich sein sollen

nicht nur sein sollen, sondern müssen damit sie sich verstehen.

Hol dir doch als erstes mal alle! Informationen zu deiner Aufgabe. 
Welche Baudrate, Anzahl der Stopbits, Anzahl der Bits (8/9?), welche 
Daten (bzw das Protokoll) wird verwendet. Ebenso wichztig ist die 
verwendete Hardware, klar AVR aber mit welchem Quarz, an welcher UART? 
Wie sagtst du denn deinen Mitstreitern was sie steuern sollen, einigt 
euch auf die Schnittstelle (Variable oder Funktionsaufruf) und 
beschreibt diese genau.

Dann schau dir an was an deiner UART so ankommt, liefert die 
Fernbedienung die Signale? Oder nimm einen PC mit Hyperterminal und 
sende ein paar Daten (mit der richten Baudrate und Konfiguration) und 
schau ob diese überhaupt empfangen werden.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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jl schrieb:
> Hol dir doch als erstes mal alle! Informationen zu deiner Aufgabe.
> Welche Baudrate, Anzahl der Stopbits, Anzahl der Bits (8/9?), welche
> Daten (bzw das Protokoll) wird verwendet.

Hab ich alles, die Fernbedienung ist was die Baudrate, Anzahl der 
Stopbits und Anzahl der Bits betrifft genau so eingestellt wie der 
Roboter.
Aber was meinst du mit Protokoll....gib ein Beispiel bitte.

> Ebenso wichztig ist die
> verwendete Hardware, klar AVR aber mit welchem Quarz, an welcher UART?

Mach dir da mal keine Sorgen, wir haben uController-Boards wenn ich 
richtog versteh was du damit meinst...
aber was meinst du mit dem Quarz?

> Wie sagtst du denn deinen Mitstreitern was sie steuern sollen, einigt
> euch auf die Schnittstelle (Variable oder Funktionsaufruf) und
> beschreibt diese genau.

Das Problem ist dass ich nicht so richtig verstehe von was du sprichst, 
ich bin kompletter Amateur darin...mir wurde noch nicht so richtig 
erklärt was ich Berücksichtigen muss bei der UART.

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Meyer Bob schrieb:
> Aber was meinst du mit Protokoll....gib ein Beispiel bitte.
Was geht alles über die Leitung. Anzahl Bytes/Bits, gibt es eine 
Prüfsumme.
Gibt es eine Rückmeldung.... Das nennt man Protokoll.

>> Ebenso wichztig ist die
>> verwendete Hardware, klar AVR aber mit welchem Quarz, an welcher UART?
>
> Mach dir da mal keine Sorgen, wir haben uController-Boards wenn ich
> richtog versteh was du damit meinst...

Er möchte wissen, was für ein "uController-Boards" es gehau ist. 
Verwendeter Prozessor; idealerweise einen Schaltplan

> aber was meinst du mit dem Quarz?
Mit welcher Taktfrequenz wird der Prozessor betrieben. Interner 
RC-Oszillator, Quarz, Oszillator, eventuelle DIV8-Vorteiler gesetzt?

>> Wie sagtst du denn deinen Mitstreitern was sie steuern sollen, einigt
>> euch auf die Schnittstelle (Variable oder Funktionsaufruf) und
>> beschreibt diese genau.
>
> Das Problem ist dass ich nicht so richtig verstehe von was du sprichst,
Tja, das ist schlecht.

Wenn ich Dir sagen, ich habe ein Modellauto und Du sollst eine Steuerung 
dazu bauen (mehr erzähle ich nicht), kannst Du überhaupt nichts machen.

Wenn Du mir sagst, die Fernbedienung hat zwei Knüppel und ein Rad, kann 
ich damit immer noch nichts anfangen. Ich muss wissen, was genau auf 
meinem UART ankommt, wenn man auf der FB den Knüppel bewegt. Wird 
dadurch nur ein Bit gesetzt oder gar ein Analogwert übermittelt....

Autor: Guter Rat (Gast)
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Hallo Bob,

noch ein Versuch den Begriff Protokoll zu erklären:
Dein Empfänger (Roboter) muß verstehen, was die Fernbedienung "sagt".

Dazu muß bekannt sein, mit dem einfachsten begonnen:

Mit welcher Baudrate wird übertragen, das ist die Anzahl der Bits die 
pro
Sekunde übetragen werden -muß bei Sender und Empfänger gleich sein!
Wie wird Übertragen:
Startbit, 8 Datenbits, ggf. ein Paritybit (=Prüfbit) 1 oder 2 Stoppbits?
Das Paritybit wird entweder gesetzt, wenn dei Anzahl der "Einsen" gerade 
oder ungerade ist. (Am Anfang würde ich erst mal die Auswertung dieses 
Bit
weglassen.

Dann wie ist das Kommando aufgebaut?
Mit anderen Worten "Sprechen Sender und Empfänger die gleiche Sprache?"
und welche?
Ich kann (leider) kein Chinesisch, ich höre zwar daß ein Chinese 
spricht,
("Die Baudrate und die Bitseinstellung beim Uart stimmt") aber ich 
verstehe nicht was er sagt. (Was bedeutet das Übertragene Byte)

Erst, wenn Du die obigen Fragen geklärt hast, hast Du eine gute Chance 
die
Fehler zu finden.

Eventuell mitlesende Chinesen mögen mir den Vergleich ihrer Person mit 
mit einem Uart verzeihen, aber ich wollte es mal an einem allgenei 
verständlichen Beispiel erklären.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Christian H. schrieb:


>Was geht alles über die Leitung. Anzahl Bytes/Bits, gibt es eine
Prüfsumme.
Gibt es eine Rückmeldung.... Das nennt man Protokoll.

Alles geht wireless...nichts mit Leitung. Es werden 5 Byte gesendet. Das 
erste Byte enthält die Anzahl der zu erwartenden Zeichen. Die 4 anderen 
Bytes sind für die beiden Joysticks. Ein Joystick für die 
GEschwindigkeit und ein anderer für die Richtung.D.h. zwei Bytes für die 
horizontale Stellung und die vertikale Stellung eines Joysticks. Beim 
ersten Joystick nehmen wir also noch die vertikale Stellung für die 
Geschwindigkeit und beim zweiten Joystick die horizontale Stellung für 
die Richtung.
Das heisst also das zweite Byte das empfangen wird ist das Byte für die 
vertikale Stellung des ersten Joysticks.Das dritte Byte ist dann das 
Byte für die horizontale Stellung des Joysticks(benötigen wir also 
nicht)
Das vierte Byte für die vertikale Stellung der zweiten 
Joysticks(benötigen wir nicht) und das fünfte Byte für die die 
horizontale Stellung des zweiten Joysticks für die Richtungen.

> Er möchte wissen, was für ein "uController-Boards" es gehau ist.
> Verwendeter Prozessor; idealerweise einen Schaltplan

Schaltplan hab ich nicht, kann aber mal erklären was alles so drauf ist:
Atmega32, bei all seinen Ausgängen sind Pins von denen man mit Kabelen 
das Signal abgreifen kann und auf LED's gehen kann.
Anschliessend befindet sich eine RS-232 Schnittstelle auf dem Board, I²C 
schnittstelle um den Controller zu programmieren.

> Mit welcher Taktfrequenz wird der Prozessor betrieben. Interner
> RC-Oszillator, Quarz, Oszillator, eventuelle DIV8-Vorteiler gesetzt?

Auf dem Board ist ein 16MHz Quarz bzw externer Quarz also.

> Wenn ich Dir sagen, ich habe ein Modellauto und Du sollst eine Steuerung
> dazu bauen (mehr erzähle ich nicht), kannst Du überhaupt nichts machen.
>
> Wenn Du mir sagst, die Fernbedienung hat zwei Knüppel und ein Rad, kann
> ich damit immer noch nichts anfangen. Ich muss wissen, was genau auf
> meinem UART ankommt, wenn man auf der FB den Knüppel bewegt. Wird
> dadurch nur ein Bit gesetzt oder gar ein Analogwert übermittelt....

Wir arbeiten hier nicht mit einer Schnittstelle.Wir benötigen nur eine 
Schnittstelle um den uC der Roboters zu programmieren.
Alle Daten werden wireless gesendet und auch wireless empfangen.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Guter Rat schrieb:
> Mit welcher Baudrate wird übertragen, das ist die Anzahl der Bits die
> pro
> Sekunde übetragen werden -muß bei Sender und Empfänger gleich sein!
> Wie wird Übertragen:
> Startbit, 8 Datenbits, ggf. ein Paritybit (=Prüfbit) 1 oder 2 Stoppbits?
> Das Paritybit wird entweder gesetzt, wenn dei Anzahl der "Einsen" gerade
> oder ungerade ist. (Am Anfang würde ich erst mal die Auswertung dieses
> Bit
> weglassen.

19200 Baud, also Teiler 51, 8 Datenbits, keine PArität, 1 Stoppbit.

>
> Dann wie ist das Kommando aufgebaut?
> Mit anderen Worten "Sprechen Sender und Empfänger die gleiche Sprache?"
> und welche?
> Ich kann (leider) kein Chinesisch, ich höre zwar daß ein Chinese
> spricht,
> ("Die Baudrate und die Bitseinstellung beim Uart stimmt") aber ich
> verstehe nicht was er sagt. (Was bedeutet das Übertragene Byte)

Sender und EmpfÄnger sind beide mit Assembler programmiert.

Autor: Datasheet (Gast)
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Nein! Keine Schnittstelle! Das ist wireless!

lol

Autor: Andreas G. (beastyk)
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Jap, UART ist also keine Schnittstelle?

Ich fand die Idee gut mit dem Hyperterminal zu arbeiten um zu sehen was 
die Fernbedienung zur UART Schnittstelle schickt.

Gruß
Andi

PS.: und woanders werd ich angemault wenn ich nach dem AD9283 und Vpp 
frag!

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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mensch, ich möchte doch nur geholfen bekommen und nicht hier mit blöden 
Kommentaren über meine Ausdrücke zugespammt werden!

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Wenn jemand Dinge falsch benennt, dann muss man ihn auch darauf 
hinweisen dürfen. Ob Daten nun über Funk, über ein Kabel oder über 
Glasfaser übertragen werden ist völlig egal: Wenn zwei Geräte 
miteinander Daten austauschen, so tun sie dies eben über eine 
Schnittstelle.

Autor: Datasheet (Gast)
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Meyer Bob schrieb:
> mensch, ich möchte doch nur geholfen bekommen und nicht hier mit blöden
> Kommentaren über meine Ausdrücke zugespammt werden!

Dann bist du hier falsch ;-)

Nee, aber mal wirklich. Woher sollen wir wissen warum Dein Roboter nicht 
das macht was er soll, wenn wir nicht mal den Schaltplan kennen.

Mal ins Blaue geraten:

- Batterien der Fernbedienung alle
- Zwar ein 16 MHZ Quartz dran, der Controller läuft aber intern auf 8MHz
- Kabel ab, bzw. kalte lötstelle

Geh so vor, dass du einzelne Komponenten testen kannst, damit du 
ausschließen kannst und nicht nur ins blaue rätst.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Mein Roboter soll NUR die Daten die er empfängt verarbeiten und 
entsprechend auf die Ausgänge geben wo ich möchte. Da muss man nicht 
mehr wissen, Baudrate und all das hab ich schon gesagt, ich möchte nur 
dass jemand sich mein Programm anschaut un eventuelle Fehler mir 
mitteilen kann mehr nicht.

Autor: Guter Rat (Gast)
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Hallo Bob,

langsam sehe ich schwarz für das Projekt.
Die Leute wollen Dir helfen, aber mit Kommentaren
Deinerseits wie "Sender und EmpfÄnger sind beide mit Assembler 
programmiert." Oder Daß Kabel am ATMEGA32 sind die zu LEDs gehen
kann keiner hilfreiche Tipps geben.

Daß die Joystickstellungen als Bytes übertragen werden werden
kann sich jeder hier im Forum denken, nur heißt z.B.
 0xFF Joytick ist "vorne" und was soll das Teil dann tun
 oder 0x80 Joystick ist in der Mitte oder oder.........

(Hoffentlich ist wenigstens bekannt was 0x80 bedeutet)

Wie schon Datasheeet schrieb würde ich Komponenten einzeln!!!!!
austesten und dann den nächsten Schritt machen.

Und ob Sender und Empfänger in Assembler, C oder was auch immer 
programmiert sind ist sowas von egal........

Ich würde halt (in Assembler kein Problem wenn mans kann)
so vorgehen:
Z.B. im Sekunden (oder auch anderem Abstand) z.B. das Kommando
bzw. die Bytefolge Joystick in der Mitte senden.
Dann am Senderausgang Checken ob diese Bytefolge gesendet wird.
Am Empfänger messen ob sie richtig ankommt.
Messen ob das Teil reagiert wie gewünscht.

Und mit dem AVR Studio läßt sich auch ein Assemblerprogramm
Schritt für Schritt ausführen...............

Ok, Eingabe sind etwas lästig, aber für einen grundsätzlichen Test
reicht es alle mal.

Ansonsten empfehle ich die Kristallkugel!!!

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Du möchtest, daß sich jemand Dein Programm ansieht und Fehler findet, 
ohne vorher überhaupt zu wissen, was es genau (... GENAU!!!) tun soll?

Ja, wir sind ja alle Hellseher hier ... darum sind wir hier ...



Gruß

Jobst

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Das Programm soll Daten empfangen können, am zweiten Byte erkennen 
können op der Roboter schnell (0xFF) oder gar nicht 0x80 oder nach 
hinten 0x00 fahren soll.
Am fünften Byte soll es erkennen ob es nach links 0x00, gerade aus 0x80 
oder nach rechts 0xFF fahren soll.

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Mal eine Zusammenfassung - was wir eigentlich schon am Anfang erwartet 
hätten:

Es kommen 5 Bytes mit 19200 8N1 am UART an.
1. Byte unwichtig (Inhalt 4?)
2. Byte Geschwindigkeit (0xFF max. vorwärts, 0x80, stop, 0x00 max. 
rückwärts)
3. Byte unwichtig
4. Byte unwichtig
5. Byte Richtung (0xFF max. rechts, 0x80 gerade, 0x00 links)

... woran erkennst Du, welches Byte welches ist? Ich meine - gibt es 
eine Startmarkierung?


Nun die zweite Hälfte der Infos die wir gerne hätten:

An welchen Ausgängen (1) werden wie (2) welche Motoren (wofür? 3) 
angesteuert?
Sind das nur zwei Räder, und die Richtung wird durch unterschiedliche 
Drehzahlen festgelegt. Oder gibt es einen Antrieb und ein gelenktes Rad?


Gruß

Jobst

Autor: jl (Gast)
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typisch Schule, hast du verstanden was du da machen sollst und wie der 
Code der dir zur Verfügung steht funktioniert? Hast du die UART und das 
Interruptsystem ansatzweise begriffen? Wenn nein, dann ist jetzt die 
Zeit gekommen.

Sorry, aber das musste erstmal sein. Hier versuchen dir alle zu helfen 
und dir Vorgehensweisen zur eigenständige Fehlersuche aufzuzeigen da wir 
alle keine Glaskugel haben.


Les mal "http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutori... und 
vergleiche was im Lehrerfile drinsteht

Lehrercode:
;LDI    temp, 0b10011000  ; Sender & Empfänger einschalten
;    OUT  UCSRB, temp  ; RXC Interrupt einschalten
          ; UDRE Interrupt nocht NICHT einschalten


AVR-Tutorial:_UART
    sbi     UCSRB, RXCIE                    ; Interrupt bei Empfang
    sbi     UCSRB, RXEN                     ; RX (Empfang) aktivieren



dein Code:
  LDI temp, 0b00010000
  OUT UCSRB,temp


und jetzt die Frage: empfängst du irgendwas in deiner Interruptroutine?

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Jobst M. schrieb:

> ... woran erkennst Du, welches Byte welches ist? Ich meine - gibt es
> eine Startmarkierung?

Die Bytes werden im Doppelregister Z gespeichert (vom Sender aus) und 
mein Programm lädt nun diese Bytes aus dem Doppelregister und dann 
inkrementiere ich einfach das Doppelregister so oft dass ich dann die 
Bytes herauslade die ich gern hätte.

> Nun die zweite Hälfte der Infos die wir gerne hätten:
>
> An welchen Ausgängen (1) werden wie (2) welche Motoren (wofür? 3)
> angesteuert?

> Sind das nur zwei Räder, und die Richtung wird durch unterschiedliche
> Drehzahlen festgelegt. Oder gibt es einen Antrieb und ein gelenktes Rad?

Wir benutzen 2 Motoren MFA 950 D series 4,5 - 15V DC.
Beide Motoren für zwei Räder und dann haben wir noch ein Stützrad.
Hab den Schaltplan der Hauptplatine des Roboters als Anhang reingesetzt. 
Dort seht ihr alles detailliert.
Hab mich geirrt, es ist KEIN atmega32 sondern Atmega16L.
Der L298 IC ist die Motorsteuerung. Für die PWM benutzen wir PD4 und PD5 
vom uC und für die Motorsteuerung PB0,PB1,PB3 und PC2.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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jl schrieb:
> Lehrercode:
> ;LDI    temp, 0b10011000  ; Sender & Empfänger einschalten
> ;    OUT  UCSRB, temp  ; RXC Interrupt einschalten
>           ; UDRE Interrupt nocht NICHT einschalten
>
>
> AVR-Tutorial:_UART
>     sbi     UCSRB, RXCIE                    ; Interrupt bei Empfang
>     sbi     UCSRB, RXEN                     ; RX (Empfang) aktivieren
>
>
>
> dein Code:
>   LDI temp, 0b00010000
>   OUT UCSRB,temp
>
>
> und jetzt die Frage: empfängst du irgendwas in deiner Interruptroutine?

Ja, die Signale die man mir sendet. Ich hab Timer2 genommen und sein 
Compare Match auf 130 gesetzt dass er dann bei 130 immer ein Interrupt 
auslöst und die Rotuine aufruft die dann schauen geht ob etwas neues im 
Z Register steht.
Ich versteh aber nicht wieso mein Lehrer RXCIE initialisiert wenn wir 
was empfangen doch schon einen separaten Interrupt erzeugen bzw mit 
Timer2 ?

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Meyer Bob schrieb:
> Die Bytes werden im Doppelregister Z gespeichert (vom Sender aus)

Wie kommt denn der Sender an das Z-Register :-?
Die Daten kommen doch über RxD an ...

Die im Plan vorhandenen Anschlüsse für Sensoren werden nicht benutzt?


Gruß

Jobst

Autor: Andreas G. (beastyk)
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Darf ich mal was fragen?
Ich machs einfach mal (und niemand sollte mir da böse sein).
Ich seh gerade nicht wie der Atmel mit dem Wireless Modul verbunden ist, 
ich meine irgendwoher muß doch das Signal in den Atmega16L, seh ich da 
gerade was nicht?

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Andreas G. schrieb:
> Ich seh gerade nicht wie der Atmel mit dem Wireless Modul verbunden ist

Suchen Sie die RXD-Leitung :-) - da wird das VERMUTLICH angeschlussen.


Gruß

Jobst

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Jobst M. schrieb:
> Wie kommt denn der Sender an das Z-Register :-?
> Die Daten kommen doch über RxD an ...
>
> Die im Plan vorhandenen Anschlüsse für Sensoren werden nicht benutzt?

Die Fernbedienung hat auch eine Interruptroutine wo sie ihre Werte in 
das Z Register speichert das sich in der Interruptroutine befindet.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Andreas G. schrieb:
> Darf ich mal was fragen?
> Ich machs einfach mal (und niemand sollte mir da böse sein).
> Ich seh gerade nicht wie der Atmel mit dem Wireless Modul verbunden ist,
> ich meine irgendwoher muß doch das Signal in den Atmega16L, seh ich da
> gerade was nicht?

Eine Huckepack Platine befindet sich über der Hauptplatine und darauf 
befindet sich dann ein Wireless Modul bzw. XBEE. Sein RxD Signal wird 
dann anschliessend nach unten auf die Hauptplatine bzw. uController 
geführt.

Autor: Andreas G. (beastyk)
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Puhhh, hab sie gefunden g ist PIN14 bzw PIN15. Habs vorhin echt nicht 
gesehen schäm ;o)

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Meyer Bob schrieb:
> Jobst M. schrieb:
>> Wie kommt denn der Sender an das Z-Register :-?
>> Die Daten kommen doch über RxD an ...

> Die Fernbedienung hat auch eine Interruptroutine wo sie ihre Werte in
> das Z Register speichert das sich in der Interruptroutine befindet.

>>
>> Die im Plan vorhandenen Anschlüsse für Sensoren werden nicht benutzt?
>

Nein. Wie haben sie das herausgefunden?

Autor: jl (Gast)
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jetzt fang ich nochmal von vorne an:

was ist deine Aufgabe? Welche Schnittstellen (Interface) sind zu deinen 
Mitstreitern definiert worden?

Du schreibst jetzt allen ernstes das deine Kollegen von der 
Fernbedienung dir in das Z-Register schreiben und dann pfuschst du ihnen 
in der UART Routine/Konfiguration herum?

Autor: Andreas G. (beastyk)
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Kann man denn das Signal vom XBee-Modul (wenn es XBee ist) an den 
RxD-Pin einfach so anschliessen? Mir war mal so als hätte ich hier was 
darüber gelesen, TTL und RS232 und so....wäre nur so eine Idee das dort 
das Problem liegt....

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Meyer Bob schrieb:
> Die Fernbedienung hat auch eine Interruptroutine wo sie ihre Werte in
> das Z Register speichert das sich in der Interruptroutine befindet.

Aha. Der Sender speichert seine Daten im Z-Register und damit hast Du im 
Steuerprozessor des Roboters automatisch Zugriff auf diese Daten?
Sie werden also gar nicht übertragen, sie sind einfach da ... ist ja 
schön ... was sollen wir eigentlich noch prüfen?


Das ist unglaublich, das kenne ich auch von unseren Lehrlingen. Die sind 
nicht in der Lage strukturiert zu denken und diese Gedanken dann auch 
noch für Aussenstehende verständlich in Worte zu fassen. Das lernen die 
bei uns im ersten Lehrjahr: Funktionsbeschreibungen zu schreiben!


Zuerst erzählst Du uns, daß Du nichts mit dem Sender am Hut hast und nun 
erzählst Du uns sowas.
Die Daten müssen übertragen werden und das passiert seriell.
Du machst die Fernbedienung an und die fängt an munter Daten zu senden.
Nun machst Du den Empfänger/Roboter an.
Dieser empfängt irgendein Zeichen mitten aus diesem Datenstrom und geht 
davon aus, daß es sich um das erste von 5 handelt - oder wie sieht das 
aus?


Gruß

Jobst

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Meyer Bob schrieb:
>>> Die im Plan vorhandenen Anschlüsse für Sensoren werden nicht benutzt?
>>
>
> Nein. Wie haben sie das herausgefunden?

...

Wo ist die Kamera? Ist das hier 'Verstehen Sie Spaß?' ?

Ich habe eine Frage formuliert ... nichts herausgefunden.
Aber jetzt wissen wir auch das.


Gruß

Jobst

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Andreas G. schrieb:
> Kann man denn das Signal vom XBee-Modul (wenn es XBee ist) an den
> RxD-Pin einfach so anschliessen? Mir war mal so als hätte ich hier was
> darüber gelesen, TTL und RS232 und so....wäre nur so eine Idee das dort
> das Problem liegt....

Ob da TTL, RS232 oder Netzspannung anliegt, hat auf die Funktion dieses 
Projekts vermutlich keine Auswirkungen ...

Gruß

Jobst

Autor: Andreas G. (beastyk)
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UPS, ist ja schon spät, warten wir mal morgen ab und sehen weiter 
hüstel

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Jobst M. schrieb:
> Aha. Der Sender speichert seine Daten im Z-Register und damit hast Du im
> Steuerprozessor des Roboters automatisch Zugriff auf diese Daten?
> Sie werden also gar nicht übertragen, sie sind einfach da ... ist ja
> schön ... was sollen wir eigentlich noch prüfen?

Nein. Die Daten weren ins Z-Register gespeichert und dann von einem XBEE 
der an der Fernbedienung ist gesendet.


> Zuerst erzählst Du uns, daß Du nichts mit dem Sender am Hut hast und nun
> erzählst Du uns sowas.

Doch, ich weiss nur einige Informationen über die Fernbedienung. Die 
Fernbedienung packt die Daten ins Z-Register sendet sie über den XBEE 
(TXD) an mein Roboter und dieser empfängt sie dann mit einem XBEE bzw. 
im Hauptprogramm sollen die Daten die im Z-Register gespeichert sind 
verarbeitet werden.

> Die Daten müssen übertragen werden und das passiert seriell.
> Du machst die Fernbedienung an und die fängt an munter Daten zu senden.
> Nun machst Du den Empfänger/Roboter an.
> Dieser empfängt irgendein Zeichen mitten aus diesem Datenstrom und geht
> davon aus, daß es sich um das erste von 5 handelt - oder wie sieht das
> aus?

Gehen wir davon aus dass Fernbedienung und Roboter, beide, an sind. die 
Fernbedienung wird betätigt und sendet nun Daten an den Roboter. Dieser 
verarbeitet diese dann und wenn während der Verarbeitung die Position 
der Joysticks auf der Fernbedienung verändert wird dann soll nicht der 
Roboter die vorherige Stellung der Joysticks noch ausführen sondern 
direkt gleichzeitig die neue Stellung ausführen.
Beispiel: Sender sendet nun, der Roboter empfängt und ist erst bei der 
Verarbeitung der zweiten Bytes. Direkt wir die Joystickstellung 
verändert z.B. soll der Roboter nun langsam fahren und nach links. Dann 
fährt der Roboter schnell (da das zweite Byte noch ausgeführt wird) und 
dann nach links und dann erst fährt er langsam.

Autor: jl (Gast)
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stell dir doch mal die einfache Frage: wie kommen die Daten vom XBEE in 
dein Z-Register?

Zwischen AVR und XBEE ist viel Platz und nur ein paar Drähte. Ja und die 
hängen an der UART. Also muss deine UART funktionieren und das tut sie 
nicht. Also kommt nichts im Z-register an was du verarbeiten kannst.

Schau dir das Lehrerprogramm an und das Tutorial von der AVR UART. dann 
sollte etwas klar werden.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:

> Doch, ich weiss nur einige Informationen über die Fernbedienung. Die
> Fernbedienung packt die Daten ins Z-Register

DAS interessiert keinen Menschen.
Wie die Fernbedienung die Daten auf den Weg bringt ist ihre Sache.
Das einzige was interessiert ist: Wie sehen die Daten aus.

> sendet sie über den XBEE
> (TXD) an mein Roboter und dieser empfängt sie dann mit einem XBEE


Auch das interessiert im Grunde niemanden.
Die Daten kommen für dein Programm an der UART an. Wie sie dort 
hingekommen sind, durch Kabel, über Funk oder per berittenem Boten, ist 
deinem Programm egal. Die UART ist deine Schnittstelle, an der du die 
Daten abholst.


> Gehen wir davon aus dass Fernbedienung und Roboter, beide, an sind.

Davon gehst du besser nicht aus.
Du gehst besser davon aus, dass du in den Datenbytes EINDEUTIG erkennen 
kannst, welches das erste Byte der Nachrichtensequenz ist. Dazu 
schreibst du dir auf Papier ein paar derartige vollständige Nachrichten 
hin. Dann setzt du dich hin und deckst vom Anfang der ersten Nachricht 
an gerechnet eine beliebie Byteanzahl ab (möglichst kein Vielfaches von 
5). Und dann fragst du dich, wenn du den Rest siehst: Woran kann ich 
erkennen, wo die nächste Nachricht anfängt.

Und wenn du das nicht eindeutig regeln kannst, dann musst du mit den 
Leuten reden, die die Fernsteuerung bauen. Ihr MÜSST es schaffen, dass 
der Empfänger EINDEUTIG feststellen kann, wann eine neue Nachricht 
anfängt. Selbst dann, wenn man mitten in die Übertragung einsteigt. 
Gerade bei Funk und bei mobilen Einheiten mit ständig wechselnden 
Empfangsbedingungen muss man immer damit rechnen, dass ein Byte verloren 
geht.

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Gerade bei Funk und bei mobilen Einheiten mit ständig wechselnden
> Empfangsbedingungen muss man immer damit rechnen, dass ein Byte verloren
> geht.

Nicht nur das, es können auch Übertragunsfehler auftreten (ich weiss 
nicht, wie gut der XBee da mitmacht). Stell Dir mal vor, der Roboter 
steht vor einem Abhang und Du gibst das "Zurück"-Signal. Im gleichen 
Moment öffnet Dein Nachbar seine Garage (hat vielleicht zufällig auch 
einen XBee integriert). Dein Roboter bekommt leider ein "volle Kraft 
Voraus" mit.

Ups, erkläre das mal Deinen Mitstreitern.



Dh.
Der Sender muss ein eindeutiges Startbyte senden (jetzt kommt die 
Übertragung). Dann kommen die Daten. Im Anschluss eine Prüfsumme (CRC).

Der Roboter wartet, bis er ein Startbyte empfängt. Dann sammelt er 
erstmal die sechs folgenden Bytes und überprüft die Prüfsumme. Ist alles 
korrekt,
wird der Befehl ausgeführt.

Wenn man noch sicherer sein möchte, muss die FB den Befehl mehrfach 
senden.
Idealerweise wird dann noch ein Wiederholungszähler eingebaut. Die 
Datenübertragung sieht dann so aus:

1. START; 0x01; 5 Befehlsbytes; CRC
2. START; 0x02; 5 Befehlsbytes; CRC
3. START; 0x03; 5 Befehlsbytes; CRC

Erst wenn alle drei Befehle gleich sind, wird der Befehl angenommen.
Stimmt etwas nicht, wird ein Notprogramm gestartet (alle Motoren Stop).

Dabei muss natürlich sichergestellt werden, dass START in keinem der 
anderen Bytes vorkommen kann (zB START = 0x55; falls CRC == 0x55 dann 
CRC = 0x56; Befehlsbytes != 0x55).

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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jl schrieb:


> Schau dir das Lehrerprogramm an und das Tutorial von der AVR UART. dann
> sollte etwas klar werden.

Nein...mir ist noch immer nichts klar...





Ich habe euch gesagt was ihr wissen wolltet, Baudrate und all das. Ich 
weiss nicht mehr was ich euch noch sagen soll denn ich habe überhaupt 
keinen richtigen Überblick über die Programmierung.
Niemand hat von einer Fehlermeldung oder so was gesprochen.

Autor: Phantomix Ximotnahp (phantomix) Flattr this
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Meyer Bob schrieb:
> Ich habe euch gesagt was ihr wissen wolltet, Baudrate und all das. Ich
> weiss nicht mehr was ich euch noch sagen soll denn ich habe überhaupt
> keinen richtigen Überblick über die Programmierung.
> Niemand hat von einer Fehlermeldung oder so was gesprochen.

Sagen wirs so: Die Leute haben einfach angst, dass euer Projekt an der 
Stelle mächtig in die Hose geht, und zwar aus gutem Grund.

Da hier viele schon komplexere Projekte hinter sich haben, können sie 
auch die Fehlerquellen einschätzen

Fehlerquellen sind u.a.
- Die Funkübertragung an sich, die gestört sein kann: Bits kippen um, 
Bytes werden nicht erkannt usw usf. Stell dir einfach einen schlechten 
Radiosender vor und dann übertrag damit mal Daten.

- Sofern etwas durchkommt - schön, damit ist das "physical layer" da und 
man kann Daten übertragen. Der nächste Schritt ist dann

- Datenauswertung. Die eingegangenen Daten müssen korrekt sein. Wenn sie 
das nicht sind muss eine Fehlerkorrektur / erneute Übertragung 
stattfinden. Das wär das sogenannte "link layer". In deinem Fall ist er 
mit dem "network layer" vermischt, siehe auch das was Christian H. 
ausführlich beschreibt:

> 1. START; 0x01; 5 Befehlsbytes; CRC
> 2. START; 0x02; 5 Befehlsbytes; CRC
> 3. START; 0x03; 5 Befehlsbytes; CRC

Das kann man schon mit Stolz als Datenpaket bezeichnen.

Zuguterletzt kommt dein "Application Layer" - die Auswertung der 
Befehlsbytes und Ausführung des Befehls.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Phantomix Ximotnahp schrieb:

> Fehlerquellen sind u.a.


Dazu kommt, dass es meiner Meinung nach unpraktisch ist, eine Auswertung 
in diesem Schwierigkeitsgrad in Assembler zu pogrammieren. Da kann 
einfach viel zu viel passieren und man muss viel zu viel bachten was 
einem sonst der Compiler abnimmt. Das fängt bei Buffersystematiken, 
Fehlerauswertung an und hört bei Umrechnereien auf.
Wird das aber von jemanden bearbeitet, der so offensichtlich daneben 
steht wie der TO, dann grenzt das an Selbstmord.

Aber sei es wie es sei.
Du musst systematisch vorgehen.
Vergiss erst mal die Motoren.
Du brauchst eine Möglichkeit, wo du dir ansehen kannst, was dein Roboter 
empfangen hat.
Und du brauchst eine Möglichkeit, wie du dem Roboter zu Testzwecken über 
eine andere Schnittstelle Daten unterjubeln kannst.

Zum ersten Punkt:
Ideal wäre ein LCD, auf dem man sich die 5 empfangenen Bytes ausgeben 
lässt

Zum zweiten Punkt:
Ideal wäre ein serielle Verbindung zu einem PC über die man dem Roboter 
die Datenbytes per Tastatur (zb von einem Terminalprogramm aus) 
übertragen kann.

Dann hat man erst mal reproduzierbare Testbedingungen, die man auch 
auswerten kann. Ohne solche reproduzierbare Testbedingungen und vor 
allen Dingen ohne eine Möglichkeit, wie man sich die empfangenen Daten 
ansehen kann, ist das alles sehr, sehr, sehr schwer zu debuggen.

Autor: jl (Gast)
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es fehlt schon mal das komplette Verständniss wie ein Controller 
funktioniert mit seinen Hardwareblöcken (z.B die UART und wofür sie 
gebraucht wird), oder was das simple Lehrerbeispiel darstellt (UART 
Treiber). Entweder hat der TO die ganze Zeit geschlafen oder der Lehrer 
hat den nötigen Stoff nicht vermittelt.

Naja und als nächstes fehlt es wohl auch an der Teamarbeit.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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So, brauch nun eure Hilfe bei einer anderen Sache.
Ich muss nun die Spannung der Versorgungsbatterie auf dem PC mittels VBA 
anzeigen. Aber zuerst muss ich den analogen Wert der Spannung in den 
A/D-Wandler des Controllers geben, hatte aber bis jetzt noch überhaupt 
nichts mit A/D-Wandlern zu tun...was muss ich da tun, wie muss ich da 
vorgehen und was muss ich beachten dabei ??

mfg

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Mein Tip: Die Tutorials hier lesen.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Die Schnittstelle funktioniert endlich...jetzt fehlt nur noch die 
initialisierung von Timer1 und da hab ich auch schon meine erste Frage:

Ich empfange ja Werte die zwischen 0-1000 gross sind. Der empfangene 
Wert lade ich in meine Zwischenvariable temp und möchte nun diese 
Variable in OCR1AL und OCR1AH setzen aber wie geht das...wie kann ich so 
zu sagen temp in zwei teilen um dann dementsprechend die beiden Register 
zu initialisieren??

Autor: Guter Rat (Gast)
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Kommentare zu den Lehren und oder Schülern und deren Doffheit erspare
ich mir lieber.

Wenn Du schon den Wert 0000 bis 1000, also 2 Byte vorliegen hast,
ist das doch ganz einfach:

Liegt der Wert in ZH:ZL

heißt es
STS  OCRA1L,ZL
STS  OCRA1H,ZH

Wenn es im Templ temph (r16 und r17)

schreibe
STS  OCRA1L,r16
STS  OCRA1H,r17

und dann paßt es.

Kannst das ganze im AVR-Studio ganz einfach simulieren.

Die Assembler-Befehle sind in der Hilfe recht ordentlich beschrieben,
etwas Englisch-Kenntnisse vorausgesetzt.

Weiterhin viel Erfolg bei dem (grausamen) Spiel.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Ah ok.
Aber vorher möchte ich es aber lieber mit zwei uC-Boards ausprobieren 
also das eine Board als Sender und das andere als EmpfÄnger und verbinde 
die beide dann mit einem gekreuztem Kabel.
Und nun sage ich dass den Wert den wir empfangen in temp geladen werden 
soll.
Und wie soll ich temp(Wert zwischen 0-1000) jetzt in beide Register 
laden?

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Meyer Bob schrieb:
> Ah ok.
> ...
> Und wie soll ich temp(Wert zwischen 0-1000) jetzt in beide Register
> laden?
Also doch nicht ok?
Es gab doch gerade den "Guten Rat". Den musst Du nur befolgen.
Was verstehst Du daran nicht?

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Weil ich die Variable temp nehmen möchte um zuerst auf den Boards zu 
schauen ob die PWM überhaupt stimmt!

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Dazu verwendet man üblicherweise keine Variablen, sondern Oszilloskope.

Autor: L. J. (luke1)
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Warum machst du es denn nicht so, wie Guter Rat es schon geschrieben hat 
und speicherst das High Byte in ein Register und das Low Byte in ein 
anderes?

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Nochmal von vorn:

Meine Aufgabe ist es mit Timer1 zwei PWM-Signale zu erzeugen (was 
momentan überhaupt NICHT der Fall ist, da wir noch NIE mit Timer1 
gearbeitet haben)
Ich bin so verzweiffelt wie noch nie !
Ich gebe in mein Programm einfach normale Werte auf OCR1AL und OCR1BL 
und auf dem Oszilloskop bekomme ich sehr seltsame Kurven raus.

Mein Lehrer hat mir gesagt dass wir das ICR Register benutzen MÜSSEN und 
dieser mit einem Wert initialisieren müssen dass die Frequenz der 
Motoren bzw. die Periodendauer 1 ms sprich 1kHz ist.
Wie soll ich das machen??

Autor: Peter Diener (pdiener) Benutzerseite
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Bei der Arbeit mit Mikrocontrollern ist es wichtig, das Datenblatt zu 
lesen. Das für den Atmega16L gibt es hier:

http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...

Man schalte die Lesezeichen ein, suche dort 16-bit Timer/Counter1 und 
klick.
Bitte komplett und eventuell mehrfach lesen.

Im Anschluss an die Beschreibung der Unit kommen alle dafür relavanten 
Register. Man muss sich genau überlegen, was man wo reinschreibt. Das 
ist beim ersten Mal eine Arbeit auf zwei Stunden und dann läuft die PWM.

Eine kleine Stolperfalle ist, dass man die Ausgangspins noch richtig 
konfigurieren muss (DDRx).

Hier gibts sogar ein Beispiel für Timer 1 in Assembler:

http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_PWM


Grüße,

Peter

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Peter Diener schrieb:
> Bei der Arbeit mit Mikrocontrollern ist es wichtig, das Datenblatt zu
> lesen. Das für den Atmega16L gibt es hier:
>
> http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...
>
> Man schalte die Lesezeichen ein, suche dort 16-bit Timer/Counter1 und
> klick.
> Bitte komplett und eventuell mehrfach lesen.
>
> Im Anschluss an die Beschreibung der Unit kommen alle dafür relavanten
> Register. Man muss sich genau überlegen, was man wo reinschreibt. Das
> ist beim ersten Mal eine Arbeit auf zwei Stunden und dann läuft die PWM.
>
> Eine kleine Stolperfalle ist, dass man die Ausgangspins noch richtig
> konfigurieren muss (DDRx).
>
> Hier gibts sogar ein Beispiel für Timer 1 in Assembler:
>
> http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_PWM
>
>
> Grüße,

Danke!
Zumindest hab ich jetzt ein anderes Signal als vorhin auf dem Oszi xD
Jetzt sind solche Sinuswellen mit nem knicks auf dem Oszi...
Hab mal meine initialisierung hier:

; Timer 1 initialisieren

LDI  temp, 0
OUT  TCNT1L, temp
OUT   TCNT1H, temp

LDI   temp, 0xE8
OUT   ICR1L, temp
LDI   temp, 0x03
OUT   ICR1H, temp

LDI   temp, 0b00000010
OUT   TCCR1A, temp

LDI   temp, 0b00011010
OUT   TCCR1B, temp

ICR1 ist auf (Dezimal) 1000 eingestellt da wir eine Frequenz von 1kHz 
möchten.
TCCR1 hat als Teiler 8 und wir arbeiten nach der Methode '14'.
OCR1A + B werden uns gesendet.
Sind die Register die ich initialisiert habe richtig um auf eine 
Periodendauer von 1kHz zu kommen??

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> Die Schnittstelle funktioniert endlich...

Gratulation. Und welches Protokoll habt ihr da implementiert?

Autor: Peter Diener (pdiener) Benutzerseite
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In TCCR1A stellt man mit COM1xy ein, ob die Pins, die PWM ausgeben 
können, das tun und wenn ja, wie. Steht im Datenblatt auf Seite 110.

Normal Port Operation (was du mit TCCR1A = 0 eingestellt hast) bedeutet, 
dass die Pins keine PWM ausgeben, sondern normale Digitalports sind. Das 
war sicher nicht deine Absicht.

Mode 14 ist in Ordnung für eine Motorsteuerung, aber die Bits sollte man 
dann schon richtig einstellen.
Dazu Table 47 auf Seite 112 lesen, die besagt folgende Biteinstellungen, 
damit Mode 14 eingestellt ist:
WGM13 = 1
WGM12 = 1
WGM11 = 1
WGM10 = 0

WGM11 und WGM10 sind Teil des TCCR1A. WGM13 und WGM10 stehen in TCCR1B.

Gehen wir es also mal der Reihe nach durch:

wir fangen mit TCCR1A an und schauen an, wie wir das einstellen wollen:

Nehmen wir an, wir möchten eine nicht invertierte, normale PWM. Wir 
wollen also, dass beim Zählwert BOTTOM der Pin eingeschaltet wird und 
bei Compare Match aus und das für beide Ausgänge. Wir haben "FAST PWM", 
daher gilt Table 45. Also: "Clear OC1A/OC1B on compare match, set 
OC1A/OC1B at BOTTOM"

Daher stellen wir ein:
COM1A1 = 1
COM1A0 = 0
COM1B1 = 1
COM1B0 = 0

"Force Output Compare" wollen wir nicht, also:
FOC1A = 0
FOC1B = 0

Und die restlichen haben wir uns vorher schon überlegt:
WGM11 = 1
WGM10 = 0

Da kommt dann insgesamt raus:
TCCR1A:
COM1A1 COM1A0 COM1B1 COM1B0 FOC1A FOC1B WGM11 WGM10
   1      0      1      0     0     0     1     0

Wir weisen also zu:
LDI   temp, 0b10100010
OUT   TCCR1A, temp

Jetzt machen wir das gleiche für TCCR1B:

Input Capture betreiben wir nicht, also stellen wir ein:
ICNC1 = 0
ICES1 = 0

Die Waveformgeneration-Einstellung haben wir uns schon vorher überlegt, 
also:
WGM13 = 1
WGM12 = 1

Jetzt bleibt noch die "Clock Selection".
Durch 8 möchtest du teilen. Warum? Wenn du das nicht tust, kannst du 
nachher die Pulsweite genauer einstellen. Also tu ich das mal nicht.
"clkI/O/1 (No prescaling)" stelle ich ein:
CS12 = 0
CS11 = 0
CS10 = 1

Da kommt dann insgesamt raus:
TCCR1B:
ICNC1 ICES1  –  WGM13 WGM12 CS12 CS11 CS10
  0     0    0    1     1    0    0    1

Wir weisen also zu:
LDI   temp, 0b00011001
OUT   TCCR1B, temp


TCNT1 müssen wir nicht beschreiben, es ist nach dem Reset auf Null 
gesetzt und darf ruhig von dort aus loszählen. Auch wenn es von einer 
anderen Zahl aus loszählt, macht das nichts.

OCR1A und OCR1B erkläre ich später.

ICR1 ist noch wichtig. Damit stellt man den TOP Wert ein bei Mode 14. 
Wir teilen den Takt nicht runter, der Zähler läuft also mit der 
Quartzfrequenz. Und die kennen wir nicht genau. Du hast geschrieben, es 
sind 16 MHz. Das glauben wir so einfach mal nicht. Das wäre zusammen mit 
einem Atmega8L ein Designfehler. Der Controller darf mit maximal 8 MHz 
betrieben werden.

Aber gut, ich rechne mal für 16 MHz.

Du wolltest 1 kHz PWM-Grundfrequenz, der Zähler soll also jede ms 
überlaufen. Was müssen wir dann als TOP-Wert einstellen?
Die erste Formel auf Seite 104 gibt Aufschluss darüber, was man als 
TOP-Wert einstellen muss (selber nachrechnen). Ich komme auf 15999. Das 
ist in Hex 0x3E7F. Man beachte den Hinweis mit den 16 Bit-Registern auf 
Seite 92.

Wir weisen also zu:
ldi r17,0x3e
ldi r16,0x7f
out ICR1H,r17
out ICR1L,r16


TIMSK und TIFR brauchen wir nicht, da wir keine Interrupts verwenden 
(noch nicht ;) ).

Jetzt dürfen wir die Compareregister auf die der Pulsweite 
entsprechenden Werte setzen:
Ich stell mal ungefähr 25% (4000) bei dem einen und 50% (8000) bei dem 
anderen ein:
ldi r17,0x0f
ldi r16,0xa0
out OCR1AH,r17
out OCR1AL,r16

ldi r17,0x1f
ldi r16,0x40
out OCR1BH,r17
out OCR1BL,r16


So und jetzt noch die Ports als Ausgänge definieren.
Table 31 auf Seite 63 sagt uns, dass OC1A und OC1B die entsprechenden 
PWM-Ausgänge sind und diese auf den Pins PD4 und PD5 liegen.
Deswegen setzen wir das Datenrichtungsregister von Port D entsprechend 
so, dass diese beiden Pins auf jeden Fall Ausgänge sind. An dieser 
Stelle sollte man gleich alle anderen Pins auch richtig setzen oder 
alternativ die Werte nur reinodern.

Wir weisen also zu:
LDI   temp, 0b00110000
OUT   DDRD, temp


So und das ganze jetzt zusammengefasst und in der richtigen Reihenfolge.
Wir wollen schließlich erst alles konfigurieren und dann erst den Timer 
einschalten.
;Portrichtung PD4 und PD5 auf Ausgang
LDI   temp, 0b00110000
OUT   DDRD, temp
;ICR1 konfigurieren; TOP Wert auf 15999 -> 1 kHz PWM bei 16 MHz Takt
ldi r17,0x3e
ldi r16,0x7f
out ICR1H,r17
out ICR1L,r16
;TCCR1A konfigurieren: non inverting PWM auf beiden Ausgängen, Mode 14
LDI   temp, 0b10100010
OUT   TCCR1A, temp
;TCCR1B konfigurieren: Mode 14, Clocksource = MCLK / 1 -> Timer ist jetzt an
LDI   temp, 0b00011001
OUT   TCCR1B, temp

;So und jetzt noch die von mir willkürlich gewählte Testpulsweite einstellen
ldi r17,0x0f
ldi r16,0xa0
out OCR1AH,r17
out OCR1AL,r16

ldi r17,0x1f
ldi r16,0x40
out OCR1BH,r17
out OCR1BL,r16

Eine kleine Motivation am Rande:
DDRD = 0b00110000;
ICR1 = 15999;
TCCR1A = 0b10100010;
TCCR1B = 0b00011001;
OCR1A = 4000;
OCR1B = 8000;
Das macht genau das gleiche.

Das war aber jetzt genug Denkanstoß, für die serielle Schnittstelle 
bitte selber machen.

Grüße,

Peter

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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VIELEN DANK!
Die PWM funktioniert :D:D
Nur noch ne Kleinigkeit...
Ich empfange ja Werte die im Z-Register stehen und die zwischen 0-255 
sind.
Diesen Wert setz ich in den LOW-Bereich des Y-Registers also so:

LD  YL, Z+

Diesen Wert vergleiche ich dann mit zwei anderen Werten um zu schauen ob 
der Roboter schnell oder langsam fahren soll (also für die PWM).

CPI   YL, 0x91
BRSH   UP

Nun springen wir dementsprechend auf den Befehl wo der Roboter schnell 
fahren soll.

UP:  LDI temp, 0x80
     SUB   YL, temp   ; hier ziehen wir dann vom empfangenen Wert 128 ab 
da der empfangene Wert (gehen wir davon aus dass dieser 210 ist) grösser 
als 127 ist und weil wir bei 0 anfangen wollen.

      LDI   temp2, 0x7E
      MUL   YL, temp2  ; Hier multiplizieren wir den Wert mit 128 um auf 
ca. 15999 zu kommen.

Nun möchte ich diesen Wert auf OCR1AL+H geben aber wie geht das??
Hab das geschrieben:

      OUT OCR1AL, YL
      OUT OCR1AH, YH

Aber mein Oszilloskop sagt mir dass das falsch ist ;(

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:

>       LDI   temp2, 0x7E
>       MUL   YL, temp2  ; Hier multiplizieren wir den Wert mit 128 um auf
> ca. 15999 zu kommen.
>
> Nun möchte ich diesen Wert auf OCR1AL+H geben aber wie geht das??
> Hab das geschrieben:
>
>       OUT OCR1AL, YL
>       OUT OCR1AH, YH

Instruction Set ansehen!
Das Ergebnis vom MUL findet sich in den Registern r0, r1

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Wo finde ich diesen Instruction set?

Autor: Guter Rat (Gast)
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Nochmals der Hinweis:

Im AVR-Studio sind unter Assembler - Hilfe die Befehle mit
jeweils einem Beispiel aufgeführt. Da steht dann auch daß
ggf. nicht jeder Befehl mit jedem Register funktioniert.
(Dann meldet der Assembler Fehler).

Übrigens paß auf beim mul-Befehl, der schreibt Hardware-bedingt
in die Register r0 und r1! Wenn die Register anderweitig verwendet
sind kann es zu seltsamen Reaktionen kommen.
Der Mul-Befehl weiß natürlich nicht ob Du -oder jemand anders- r0 und r1 
verwendet! Der schreibt das Ergebnis der Multiplikation einfach ins 
Register!

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Wäre das dann richtig:

     OUT OCR1AL, r0
     OUT OCR1AH, r1

...?

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Eine Multiplikation mit 128 = 2^7 macht man besser mit Schiebe-Befehlen. 
In diesem Fall 7 bit nach links schieben. Aufpassen bei 16bit.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Ahhh Fehler...nicht mit 128 multiplizieren sondern mit 126 !!!

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Also
Y*126 = Y*128-Y*2 = (Y << 7) - (Y << 2)

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Und wie soll ich das nun schreiben? o.O

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:
> Und wie soll ich das nun schreiben? o.O

Was für eine Frage?
Nochmal: Wenn du Assembler programmierst, dann brauchst du das 
Instruction Set. Hol es dir von Atmel.
AUch AVR-Studio hat es mit. Einfach den Cursor auf den Befehlscode 
setzen und F1 drücken.

Und dann machst du erst mal deine Hausaufgaben:

Wie sieht der Assemblercode aus für
   (Y << 7) - (Y << 2)

Wieviele Instructionen brauchst du dafür?
Wieviele Takte macht das dann?
(Hinweis:  Y<<7 ist die C-Schreibweise für: Ein Register um 7 Bit nach 
links schieben)

Und dann das ganze für MUL nochmal.

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Meyer Bob schrieb:

> Wäre das dann richtig:
>
>      OUT OCR1AL, r0
>      OUT OCR1AH, r1

Nein: Abschnitt "Accessing 16-bit Registers" im Datenblatt beachten. 
Beim Schreiben H vor L und beim Lesen L vor H.

"To do a 16-bit write, the high byte must be written before the low 
byte. For a 16-bit read, the low byte must be read before the high 
byte."

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:
> Wo finde ich diesen Instruction set?

Na wo wohl?
Das entsprechende Dokument für Atmel Prozessoren kann man bei Intel 
downloaden

(Ne, Scherz. Natürlich bei www.atmel.com. Das war jetzt wahnsinnig 
schwer zu erraten)

Autor: Heini (Gast)
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Meyer Bob schrieb:
> Wo finde ich diesen Instruction set?

Sag mal, handelt es sich um das Abschluusprojekt Eurer Theater-AG?

Das könnte manches erklären!

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Karl heinz Buchegger schrieb:

.
> AUch AVR-Studio hat es mit. Einfach den Cursor auf den Befehlscode
> setzen und F1 drücken.

Ich drück F1 und lande dann immer bei irgendeiner Suchmaschine

> Wie sieht der Assemblercode aus für
>    (Y << 7) - (Y << 2)

> Wieviele Instructionen brauchst du dafür?
> Wieviele Takte macht das dann?
> (Hinweis:  Y<<7 ist die C-Schreibweise für: Ein Register um 7 Bit nach
> links schieben)

Und was ist die Assemblerschreibweise? ;)

> Und dann das ganze für MUL nochmal.

Wieso dann nochmal für MUL wenn ich jetzt die Schiebevariante nehme?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:
> Karl heinz Buchegger schrieb:
>
> .
>> AUch AVR-Studio hat es mit. Einfach den Cursor auf den Befehlscode
>> setzen und F1 drücken.
>
> Ich drück F1 und lande dann immer bei irgendeiner Suchmaschine

Im AVR-Studio?
Dann ist da was falsch konfiguriert.

>
>> Wie sieht der Assemblercode aus für
>>    (Y << 7) - (Y << 2)
>
>> Wieviele Instructionen brauchst du dafür?
>> Wieviele Takte macht das dann?
>> (Hinweis:  Y<<7 ist die C-Schreibweise für: Ein Register um 7 Bit nach
>> links schieben)
>
> Und was ist die Assemblerschreibweise? ;)

Ich denke das ist DEIN Abschlussprojekt.
Du wirst doch wohl noch ein Register nach links oder rechts schieben 
können.

Hol dir endlich von Atmel das verdam... Instruction Set.
Das ist ja nicht auszuhalten. Ein Assembler Programmierer, der seine 
Befehle nicht kennt.

>
>> Und dann das ganze für MUL nochmal.
>
> Wieso dann nochmal für MUL wenn ich jetzt die Schiebevariante nehme?

Weil du dann zb feststellen würdest, welches davon schneller ist, also 
weniger Takte verbraucht.
Du könntest auch das Register 128 mal mit sich selbert addieren.
Würdest du das etwa tun, nur weil das hier jemand vorbringt?

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Einfach mal vergleichen, was schneller ist.

Ach ja, ich glaube MUL arbeitet nur mit 8bit.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Christian H. schrieb:
> Einfach mal vergleichen, was schneller ist.
>
> Ach ja, ich glaube MUL arbeitet nur mit 8bit.

8 * 8 -> 16 Bit Ergebnis

Für ihn perfekt, wenn er die Register frei hat.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Christian H. schrieb:
>> Einfach mal vergleichen, was schneller ist.
>>
>> Ach ja, ich glaube MUL arbeitet nur mit 8bit.
>
> 8 * 8 -> 16 Bit Ergebnis
>
> Für ihn perfekt, wenn er die Register frei hat.

Ja, da hast du recht.
Das steht bei der Hilfe:

mul r5,r4                 ; Multiply unsigned r5 and r4

movw r4,r0                ; Copy result back in r5:r4

Nun versteh ich aber nicht wieso wenn wir r0 ind r4 laden, wird dann r1 
automatisch in r5 geladen oder wei?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:

> mul r5,r4                 ; Multiply unsigned r5 and r4
>
> movw r4,r0                ; Copy result back in r5:r4
>
> Nun versteh ich aber nicht wieso wenn wir r0 ind r4 laden, wird dann r1
> automatisch in r5 geladen oder wei?

movw   -  move word, also 16 Bit, also 2 Register

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
>> mul r5,r4                 ; Multiply unsigned r5 and r4
>>
>> movw r4,r0                ; Copy result back in r5:r4
>>
>> Nun versteh ich aber nicht wieso wenn wir r0 ind r4 laden, wird dann r1
>> automatisch in r5 geladen oder wei?
>
> movw   -  move word, also 16 Bit, also 2 Register

Aber ich dachte r4 wäre der Faktor mit dem r5 multipliziert wird??

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:
> Karl heinz Buchegger schrieb:
>>> mul r5,r4                 ; Multiply unsigned r5 and r4
>>>
>>> movw r4,r0                ; Copy result back in r5:r4
>>>
>>> Nun versteh ich aber nicht wieso wenn wir r0 ind r4 laden, wird dann r1
>>> automatisch in r5 geladen oder wei?
>>
>> movw   -  move word, also 16 Bit, also 2 Register
>
> Aber ich dachte r4 wäre der Faktor mit dem r5 multipliziert wird??

In dem Beispiel ja.
Niemand hindert dich daran, das Ergebnis der Multiplikation in ein 
anderes Registerpärchen umzukopieren, wenn du nach der Multiplikation r4 
oder r5 noch brauchst.
Du kannst damit machen was du willst. Und wenn du das Ergebnis der 
Multiplikation (welches in 2 Registern vorliegt) auf die Register r4 und 
r5 kopieren möchtest, dann möchtest du das. Weder Atmel noch der µC 
hindern dich daran.

     MUL   reg1, reg2

multipliziert den Inhalt des Registers reg1 mit dem Inhalt des Registers 
reg2. Das Ergebnis, welches dann 16 Bit hat, liegt in den Registern r0 
und r1. Was du im Anschluss mit den Registern r0:r1 machst .... bleibt 
dir überlassen.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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LDI   temp2, 0x7E
MUL   temp, temp2

MOVW   temp2, r0

OUT   OCR1AH, temp
OUT   OCR1AL, temp2

Das müsste doch jetzt funktionieren oder???

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:
> LDI   temp2, 0x7E
> MUL   temp, temp2
>
> MOVW   temp2, r0
>
> OUT   OCR1AH, temp
> OUT   OCR1AL, temp2
>
> Das müsste doch jetzt funktionieren oder???

Kommt drauf an, was sich hinter temp und temp2 verbirgt.

Aber warum lädst du nicht gleich OCR1AH aus r0 und OCR1AL aus r1? Das 
ist wahrscheinlich zu banal.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Das heisst dann muss ich diesen MOVW überhaupt nicht machen?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:
> Das heisst dann muss ich diesen MOVW überhaupt nicht machen?

Warum solltest du?

Ein MOVW macht einen Move des Inhalts eines Registerpärchens in ein 
anderes Registerpärchen. Hat ja nichts mit einer Multiplikation zu tun.

Und jetzt hol dir endlich das verdammte Instruction Set Manual von 
Atmel. Da kannst du nämlich schön sauber nachlesen, was die einzelnen 
Befehle eigentlich machen.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Ist gut...brauch das nicht mehr.
Hab das PWM am Laufen ;)
Einen GROSSEN Dank an alle.
Und den grössten Lob geht aber an Peter Diener. Ohne deine 
Initialisierungen wäre ich verloren gewesen. :)
Nun gehts an den A/D-Wandler :P
Sobald ich ne Frage hab meld ich mich. ;)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:
> Ist gut...brauch das nicht mehr.

Ach?

> Hab das PWM am Laufen ;)

Die PWM

Puls - Weiten - Modulation  ist nach den Regel der deutschen Sprache 
weiblich. Die Modulation, nicht das Modulation.

(Das könnte sich in deinem Abschlussprojekt schlecht ausnehmen, wenn du 
Abkürzungen verwendest, von denen du noch nicht einmal weißt, was sie 
bedeuten und du daher welchen Artikel verwenden musst.

> Nun gehts an den A/D-Wandler :P
> Sobald ich ne Frage hab meld ich mich. ;)

Warts ab, ob dir dann noch jemand antwortet :-)
Ein Assembler Programmierer der sich weigert das Instruction Set Manual 
downzuloaden. Ich hab schon viel erlebt, aber sowas ist selbst mir noch 
nicht untergekommen. Was kommt als nächstes? Urlaub in USA ohne ein Wort 
Englisch zu können und ohne Wörterbuch? Das hingegen hab ich schon 
miterlebt: deutsche Frau, die sich in Florida im Motel beim Checkin 
masslos darüber aufregt, dass hier keiner Deutsch spricht :-)

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Bei uns nennt man das "Befehlsliste", gut zu wissen dass die auch anders 
heisst ;)

Auf die Rechtschreibung schau ich nicht ^^ als nicht-Deutscher ist mein 
Deutsch regelrecht GUT !

Hoffe zumindest dass mir noch irgendjemand antwortet :P

Autor: P. S. (Gast)
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Meyer Bob schrieb:
> Das heisst dann muss ich diesen MOVW überhaupt nicht machen?

Hast du eigentlich eine Zeile an deinem Projekt schon selbst 
geschrieben? Ich verstehe echt nicht, warum immer so viele dieses 
Betruegereien mitmachen :-/

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Peter Stegemann schrieb:
> Hast du eigentlich eine Zeile an deinem Projekt schon selbst
> geschrieben? Ich verstehe echt nicht, warum immer so viele dieses
> Betruegereien mitmachen :-/

Ich habe ALLES selber geschrieben bis jetzt. Das mit Timer1 konnte ich 
nicht wissen und mit der Schnittstelle hatte ich noch nicht genügend 
Erfahrung.
Ich betrüge nicht, ich informiere mich.

Autor: Holger S. (strabe)
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Oh Mann, lasst sie abkacken - faule Bande !

Autor: Guter Rat (Gast)
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Das mit dem SELBER Geschrieben ist doch nicht mal so falsch....

Hat er es doch über die Tastatur reingeklopft, ups, geschrieben.

Oder doch copy and paste?????

Bin mal gespannt wie das Theaterstück weiter geht,
mit dem A/D-Wandler gibt es noch Freude!

Autor: schablonski (Gast)
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ich zahl schon mal den pychiater vom danegger

Autor: schablonski (Gast)
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buchegger mein ich

Autor: Heini (Gast)
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Es ist nur seltsam, dass an manchen Stellen völlig unerwartete 
Lichtblicke durchschienen.
Woanders nennt man so was "Täterwissen".
Ich halte die ganze Nummer für ein bait.

Autor: Dr, Pillepalle (Gast)
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Ich glaub Ihr seid alle krank .
Gute Besserung :-)

Vielleicht hilft das hier weiter
http://www.avr-asm-tutorial.net/avr_de/index.html

wenigstens in deutsch , schäm :-(

Autor: Daniel B. (inox5) Benutzerseite
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@Meyer Bob
Du hättest dich mal ruhig bei kbuchegg bedanken können. Der hat nämlich 
die Sache auf den Punkt gebracht.
Du bastelst da rum, aber raffst nur die Häfte. Die Leute, die hier 
schreiben, bemühen sich wirklich sehr um dich, das sind hier zum Teil 
diplomierte, vielleicht promovierte Ingenieure, und das hab ich noch 
nicht oft so hier im Forum gesehen, und was machst du? Du machst mehr 
oder weniger Copy&Paste und kriegst es noch nichtmal auf die Reihe dir 
dein Handwerkszeug zu besorgen.

Klingt hart, aber ich musste das jetzt mal schreiben.

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Heini schrieb:
> Ich halte die ganze Nummer für ein bait.

Ich schaue mir das ganz auch nur noch amüsiert an.

Vor allem verblüfft mich das totale Desinteresse ...


Gruß

Jobst

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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"zielorientiert" heisst das...
Wenn andere meine Arbeit machen und ich sie dann abgebe, ist
mein Aufwand optimal.
Alle, die sich hier aufregen, sind doch nur neidisch, weil sie
immer alles selber machen!

Autor: Peter Diener (pdiener) Benutzerseite
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Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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@ Peter Diener

Wie bist du auf 15999 gekommen?
hab alle Werte in die Formel getan:

1kHz = 16MHZ/ (2 x 1 x TOP)

Formelumstellung nach Top:

TOP = 16MHz / 2kHz = 8000 ???

Kannst du mir bitte erklären welche Werte du genommen hast evtl. ob ich 
mich mit den Werten geirrt hab?

mfg

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:
> @ Peter Diener
>
> Wie bist du auf 15999 gekommen?
> hab alle Werte in die Formel getan:

Welche Formel hast du genommen?

> 1kHz = 16MHZ/ (2 x 1 x TOP)

Warum 2?
Du benutzt Fast PWM. Das ergibt bei jedem Sweep durch den Timerrange 
einen kompletten Puls.

Das ist auch völlig logisch.
Bei 16 Mhz und einem Vorteiler von 1 muss der Timer jedesmal 16000 
Zählvorgänge in einem PWM-Durchgang machen, damit er in 1 Sekunde 1000 
komplette PWM-Durchgänge schafft.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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fOCnxPFCPWM= (fclk_I/O) / (2 ⋅ N ⋅ TOP)

Diese Formel hab ich genommen

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Und warum dann 15999 anstatt 16000?

Und habe nicht so richtig verstanden wieso man diese '2' unterm Bruch 
weglassen kann...

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:
> Und warum dann 15999 anstatt 16000?

Wenn du von 0 wegzählst und 3 Zählvorgänge machen sollst, ehe du wieder 
bei 0 bist, wie weit musst du dann zählen

 0, 1, 2, 0, 1, 2

 |        |
 +--------+

Es wird bis 2 gezählt und damit hat man 3 Zählvorgänge bis man einmal 
rundum ist. Also ist die höchste Zahl, bis zu der gezählt werden muss, 
immer um 1 kleiner als die Anzahl der Zählvorgänge für einmal rundum.
Oder anders ausgedrückt: Eine Minute hat zwar 60 Sekunden, aber die 
höchste 'Sekundennummer' ist 59. Nach der 59 wird wieder bei 0 
angefangen. Der Sekundenzeiger tickt aber 60 mal für eine Runde auf dem 
Zifferblatt.

> Und habe nicht so richtig verstanden wieso man diese '2' unterm Bruch
> weglassen kann...

Du solltest dir die Formel aussuchen, die zum eingestellten Modus passt. 
Es macht wenig Sinn, wenn du Fast-PWM Modus benutzt und du dann die 
FOrmel für Phase/Frequency-correct PWM benutzt.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Meyer Bob schrieb:
>> Und warum dann 15999 anstatt 16000?
>
> Wenn du von 0 wegzählst und 3 Zählvorgänge machen sollst, ehe du wieder
> bei 0 bist, wie weit musst du dann zählen
>
>  0, 1, 2, 0, 1, 2
>
>  |        |
>  +--------+
>
> Es wird bis 2 gezählt und damit hat man 3 Zählvorgänge bis man einmal
> rundum ist.

Ja, aber wenn man nun z.B. den Startwert rechnen möchte von TCNT0 dann 
hat man ja folgende Formel:

Die Frequenz soll 440 Hz(LA) sein.

Frequenz = Systemtakt / (2 x Vorteiler x Zählschritte)
         = Systemtakt / (2 x Vorteiler x (256-x))
256-x    = Systemtakt / (2 x Vorteiler x 440 Hz)
x        = 256 - (Systemtakt / (2 x Vorteiler x 440 Hz))
x        = 185 = Startwert

256 - x = 256 - 185 = 71 = Zählschritte

Und nun muss man also den Wert "185" in den TCNT Register eintragen und 
nicht 184 ! So hab ich es auf jedenfall in der Schule gelernt...oder ist 
das falsch?


>
>> Und habe nicht so richtig verstanden wieso man diese '2' unterm Bruch
>> weglassen kann...
>
> Du solltest dir die Formel aussuchen, die zum eingestellten Modus passt.
> Es macht wenig Sinn, wenn du Fast-PWM Modus benutzt und du dann die
> FOrmel für Phase/Frequency-correct PWM benutzt.

Ich habe die Formel benutzt die mir Peter Diener auf Seite 104 
vorgeschlagen hat...

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:

> nicht 184 ! So hab ich es auf jedenfall in der Schule gelernt...oder ist
> das falsch?

Du sollst nachdenken wie es zu den Formeln kommt und nicht blind 
auswendig lernen.
Was macht der Timer? Was bedeutet das daher?

(Und du sollst auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Du redest von 
einem Startwert vorgeben. Das hat aber nicht das Geringste mit den 
Hardware-PWM Modi zu tun. Von 185 bis 256 sind es 71 Zählschritte, schon 
richtig. Aber der Zähler zählt ja gar nicht bis 256. Als 8 Bit Zähler 
ist bei 255 Schluss, und dann gehts mit 0 weiter.)

>>> Und habe nicht so richtig verstanden wieso man diese '2' unterm Bruch
>>> weglassen kann...
>>
>> Du solltest dir die Formel aussuchen, die zum eingestellten Modus passt.
>> Es macht wenig Sinn, wenn du Fast-PWM Modus benutzt und du dann die
>> FOrmel für Phase/Frequency-correct PWM benutzt.
>
> Ich habe die Formel benutzt die mir Peter Diener auf Seite 104
> vorgeschlagen hat...

Und nochmal:
Du sollst selber denken was du tust und nicht einfach nur blind 
abschreiben. Hast du dasselbe Datenblatt benutzt wie er?

Peter Diener hat sich die Mühe gemacht, dir lang und breit die 
Einstellung des Timers und wie man zu ihr kommt zu erklären. Für den 
Fall: Modus 14! Also Fast-PWM!

Ich, als Unbeteiligter und wahrscheinlich auch viele andere Mitleser 
haben mir das gemerkt. Nur du, derjenige den es eigentlich betrifft, 
hast dir das nicht gemerkt. Sagt dir das irgendetwas?


Es ist wirklich nicht zuviel verlangt, wenn du beim Nachrechnen der 
Werte, die Überschrift des Kapitels überprüfst, ob du auch tatsächlich 
die Formel für Fast-PWM benutzt oder ob du im falschen Kapitel 
nachsiehst.

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Meyer Bob schrieb:
> Startwert

Der Startwert ist immer 0.
Der Endwert ist das, was Du angibst.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Ok, habs jetzt verstanden.
Wie schon gesagt, hab die PWM am laufen aber das Problem jetzt...ich 
sende und sende und sehe auch dass was gesendet wird...aber ich empfange 
nicht das Z-Register, mit den Bytes, mit dem Programm was ich 
geschrieben hab.
Habe die Schnittstelle genau überprüft, Baudrate und alles und es ist 
alles gleich...
Der Sender ist zu 100% richtig da der Lehrer den gemacht hat.

Sender :
LDI  temp, 0b10011000
OUT  UCSRB, temp

LDI  temp, 0x86
OUT  UCSRC, temp

;Baudrate initialisieren

LDI  temp, 0x00
OUT  UBRRH, temp

LDI  temp, 0x33
OUT  UBRRL, temp


Empfänger :

; Serielle Schnittstelle initialisieren

LDI    temp, 0b10010000
OUT    UCSRB,temp

LDI    temp, 0b10000110 ; asynchron, Parameter 8N1
OUT    UCSRC,temp

LDI    temp, 0
OUT    UBRRH, temp

LDI    temp, 51
OUT    UBRRL, temp

Ist alles gleich und nun die Empfangsroutine (Vorher wird ein Interrupt 
ausgelöst wenn sich was im UDR befindet und in dieser ISR wird das 
Z-Register empfangen und am Ende der ISR wird dieser Unterprogramm 
aufgerufen):

RCECHR:  LDI ZL, LOW(R_str+1)     ; +1 da erstes Byte Stringlänge ist
        LDI ZH, HIGH(R_str+1)

  LD   temp, Z+
        OUT   PORTA, temp  ; hier müsste ich im grunde gesehen den 
ersten empfangenen Wert auf den LED's sehen...es passiert aber überhaupt 
nix, die LED'S gehen beliebig an und aus und als PWM wird nicht den Wert 
angezeigt den ich sende sondern der die die LED's anzeigen, also die 
ganze Zeit etwas anderes.

CPI   temp, 0x91  ; empfangener Wert mit 145 vergleichen
BRSH   UP          ; grösser oder gleich 145 dann nach
            ; vorne fahren bzw. auf 'UP' springen

CPI  temp, 0x6F  ; empfangener Wert mit 111 vergleichen
BRLO   DOWN          ; wenn kleiner als 111 dann nach hinten fahren
            ; bzw. auf DOWN springen

Wo ist da der Fehler???

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Meyer Bob schrieb:
> Der Sender ist zu 100% richtig da der Lehrer den gemacht hat.

Ich kenne auch solche Lehrer. Denn Lehrer haben immer recht.

> in dieser ISR wird das Z-Register empfangen
Du empfängst kein Z-Register, sondern musst die Empfangenen Daten 
irgendwo ablegen. Meinetwegen auch in das Z-Register.

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Was wird in Deinem Interrupt gemacht?
Da wird wohl der "Fehler" liegen.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Das wird in meinem Interrupt gemacht:

isr_rxc:        PUSH  temp
          IN      temp, SREG
          PUSH    temp
    PUSH  i
    PUSH  j
    PUSH  ZL
    PUSH  ZH
    PUSH  XL
    PUSH  XH

    LDS  ZL, R_ptrL
    LDS  ZH, R_ptrH
    LDS  i, R_chr
    LDS  j, R_exch

                IN  temp, UDR

                ST  Z+, temp
                INC  i
    CP  i, j
    BREQ  irx_1

    STS  R_chr, i
    STS  R_ptrL, ZL
    STS  R_ptrH, ZH
    RJMP  irx_e

irx_1:    CLR  temp
    STS  R_chr, temp
    STS  R_sts, temp

    LDI  XL, LOW (R_str+1)
    LDI  XH, HIGH(R_str+1)
    ADD  XL, j
    ADC  XH, temp

irx_2:    LD  temp, -Z
    ST  -X, temp

    DEC  i
    BRNE  irx_2
    LDS  temp, R_exch
    ST  -X, temp

    RCALL  RCECHR

irx_e:    POP  XH
    POP  XL
    POP  ZH
    POP  ZL
    POP  j
    POP  i
    POP  temp
    OUT  SREG, temp
    POP  temp
          RETI

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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LDS  ZL, R_ptrL
    LDS  ZH, R_ptrH
    LDS  i, R_chr
    LDS  j, R_exch

                IN  temp, UDR

                ST  Z+, temp
                INC  i
    CP  i, j
    BREQ  irx_1


Wenn die beiden gleich sind, wird IMHO R_ptrL/R_ptrH nie wieder auf den 
Anfang des Empfangsbuffers zurückgesetzt.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Versteh ich nicht...

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:
> Versteh ich nicht...

Dann spiel Computer und schleuse händisch am Papier 10 Bytes durch deine 
Interrupt Routine durch und sieh nach was R_ptrL/R_ptrH machen.

(Kann natürlich auch sein, dass ich falsch liege)

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> ann spiel Computer und schleuse händisch am Papier 10 Bytes durch deine
> Interrupt Routine durch und sieh nach was R_ptrL/R_ptrH machen.
>
> (Kann natürlich auch sein, dass ich falsch liege)

hm, ich gebe momentan die Werte die ich sende durch einen Potentiometer 
ein.
Kannst du mir nicht einfach sagen was der Fehler genau ist...denn was so 
ll ich machen um zu sehen was R_ptrL/R_ptrH machen?

Autor: Matthias (Gast)
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> Der Sender ist zu 100% richtig da der Lehrer den gemacht hat.

Das ist eine Annahme die du nicht treffen darfst.
1.) Lehrer sind auch nur Menschen und Irren ist menschlich. (meine 
Lehrer waren damals teilweise ausserordentlich "menschlich").
2. Selbst wenn es sich um "proven code" handelt heisst das nicht dass 
dieser in jedem Kontext direkt wieder funktioniert. Gerade in Assembler 
ist saubere Modularisierung eher schwer bis unmöglich und braucht 
genaueste Schnittstellenbeschreibung.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Wenn die beiden gleich sind, wird IMHO R_ptrL/R_ptrH nie wieder auf den
> Anfang des Empfangsbuffers zurückgesetzt.

Normalerweise doch da ich in meinem Unterprogramm ja als erstes den 
Pointer initialsiere?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:
> Karl heinz Buchegger schrieb:
>> Wenn die beiden gleich sind, wird IMHO R_ptrL/R_ptrH nie wieder auf den
>> Anfang des Empfangsbuffers zurückgesetzt.
>
> Normalerweise doch da ich in meinem Unterprogramm ja als erstes den
> Pointer initialsiere?

Wo?

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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RCECHR:  LDI ZL, LOW(R_str+1)     ; +1 da erstes Byte Stringlänge ist
         LDI ZH, HIGH(R_str+1)

         LD   temp, Z+

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:

> Kannst du mir nicht einfach sagen was der Fehler genau ist...denn was so
> ll ich machen um zu sehen was R_ptrL/R_ptrH machen?


Du sollst Computer spiele.
Schnapp dir Papier und Bleistift und spiel den Code durch

Du hast irgendwo Speicher

   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
   |   |   |   |   |   |   |   |   |   | ....
   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+

Dann gibts da noch 2 Speicherzellen, die R_ptrL/R_ptrH heißen und die 
offensichtlich auf den Anfang dieses Speichers zeigen sollen und 
anzeigen, wo das nächste Byte, welches über die USART hereinkommt 
abgelegt werden soll. Nehmen wir mal an, das ist alles richtig 
aufgesetzt und R_ptr zeigt auf den Anfang dieses Speichers


   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
   |   |   |   |   |   |   |   |   |   | ....
   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
     ^
     |
     +-----------+
                 |
    R_ptr        |
    +-----+      |
    |  o---------+
    +-----+


OK. Das erste Byte kommt, die ISR wird aufgerufen
Was passiert?


    LDS  ZL, R_ptrL
    LDS  ZH, R_ptrH

In den Z-Pointer wird der Inhalt von R_ptr geladen

   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
   |   |   |   |   |   |   |   |   |   | ....
   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
     ^^
     |+---------------------------------+
     +-----------+                      |
                 |                      |
    R_ptr        |        Z-Poiner      |
    +-----+      |        +-----+       |
    |  o---------+        |  o----------+
    +-----+               +-----+


    LDS  i, R_chr
    LDS  j, R_exch

i und werden mit der momentanen Anzahl an Zeichen im Buffer geladen. Das 
waren 0. j kriegt die Anzahl an erwarteten Zeichen, sagen wir 5

    IN  temp, UDR
    ST  Z+, temp

Die USArt wird ausgelesen und das Byte dorthin abgelegt, wo der Z 
Pointer hinzeigt. Der Z-Pointer wird um 1 erhöht

   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
   |   |   |   |   |   |   |   |   |   | ....
   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
     ^    ^
     |    +-----------------------------+
     +-----------+                      |
                 |                      |
    R_ptr        |        Z-Poiner      |
    +-----+      |        +-----+       |
    |  o---------+        |  o----------+
    +-----+               +-----+

    INC  i

Dann wird die ANzahl der empfangenen Zeichen um 1 erhöht

    CP  i, j
    BREQ  irx_1

und entschieden, ob es schon genug sind. Sind es noch nicht. 1 ist da, 5 
wollen wir. Also gehts weiter:

    STS  R_chr, i
    STS  R_ptrL, ZL
    STS  R_ptrH, ZH

i abspeichern (also die 1) und den Z-Pointer nach R_ptr abspeichern, 
damit beim nächsten ISR Aufruf der Z-Pointer wieder mit dem Wert geladen 
werden kann, wo das nächste Zeichen abgelegt werden soll

   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
   |   |   |   |   |   |   |   |   |   | ....
   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
         ^^
         |+-----------------------------+
         +-------+                      |
                 |                      |
    R_ptr        |        Z-Poiner      |
    +-----+      |        +-----+       |
    |  o---------+        |  o----------+
    +-----+               +-----+

    RJMP  irx_e

und Ende der ISR

So. Jetzt kommen die nächsten Zeichen herein.
Bei jedem wird der Z-Pointer um 1 erhöht und jeweils der R_ptr 
nachgezogen.

Jetzt nehmen wir einmal an, dass es genug Zeichen sein werden, damit sie 
ausgewertet werden.
Also: Die ISR wird aufgerufen. Das ist die Situation im Speicher

   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
   |   |   |   |   |   |   |   |   |   | ....
   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
                     ^
                     |
                 +---+
    R_ptr        |
    +-----+      |
    |  o---------+
    +-----+

Der Z-Pointer wird wieder eingerichtet

    LDS  ZL, R_ptrL
    LDS  ZH, R_ptrH


   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
   |   |   |   |   |   |   |   |   |   | ....
   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
                     ^^
                     |+------------+
                 +---+             |
    R_ptr        |       Z-Pointer |
    +-----+      |       +-----+   |
    |  o---------+       |  o------+
    +-----+              +-----+

   IN  temp, UDR
   ST  Z+, temp

Das zeichen wird abgelegt und der Z-Pointer um 1 weiter

   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
   |   |   |   |   |   |   |   |   |   | ....
   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
                     ^    ^
                     |    +--------+
                 +---+             |
    R_ptr        |       Z-Pointer |
    +-----+      |       +-----+   |
    |  o---------+       |  o------+
    +-----+              +-----+


    INC  i

ein Zeichen mehr

    CP  i, j
    BREQ  irx_1

und diesmal sinds genug!
Wie gehts weiter

irx_1:    CLR  temp
    STS  R_chr, temp
    STS  R_sts, temp

    LDI  XL, LOW (R_str+1)
    LDI  XH, HIGH(R_str+1)
    ADD  XL, j
    ADC  XH, temp

R_chr wird auf 0 gesetzt, R_sts wird auf 0 gesetzt und die empfangenen 
Bytes werden umkopiert

irx_2:    LD  temp, -Z
    ST  -X, temp

    DEC  i
    BRNE  irx_2

Der Z-Pointer bewegt sich dabei wieder an den Anfang des Buffers zurück. 
ISt alles umkopiert, sieht die Sache so aus:

   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
   |   |   |   |   |   |   |   |   |   | ....
   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
      ^              ^
      +----------------------------+
                 +---+             |
    R_ptr        |       Z-Pointer |
    +-----+      |       +-----+   |
    |  o---------+       |  o------+
    +-----+              +-----+


    ST  -X, temp
    RCALL  RCECHR

Dann machst du noch was mit dem X-Pointer und rufst die Verarbeitung 
auf.
Ist die Vorbei wird die ISR verlassen.

Aber was ist mit R_ptr (low und High). Die zeigen nicht mehr dort hin, 
wo das nächste zu empfangende Byte abgelegt werden soll.

Kommt das nächste Byte rein, dann wird es hier

   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
   |   |   |   |   | * |   |   |   |   | ....
   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
                     ^
                     |
                 +---+
    R_ptr        |
    +-----+      |
    |  o---------+
    +-----+

abgelegt.
Es sollte aber hier

   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
   | * |   |   |   |   |   |   |   |   | ....
   +---+---+---+---+---+---+---+---+---+
     ^
     |
     +-----------+
                 |
    R_ptr        |
    +-----+      |
    |  o---------+
    +-----+

abgelegt werden, denn schliesslich beginnt ja jetzt die nächste 
Nachricht vom Sender!
Und da R_ptr nie auf den Anfang zurückgesetzt wird, wandert er immer 
weiter durch den Speicher, bis beim Ablegen der empfangenen UART Daten 
irgendwann Speicher überschrieben wird, der definitiv nicht mehr zum 
Speicher gehört, der für den Empfangsbuffer vorgesehen war.

Ich sehe nirgends in deinem Code eine Stelle, an der R_PtrL bzw R_PtrH 
wieder auf den Anfang des Bufferspeichers zurückgesetzt wird.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:
> RCECHR:  LDI ZL, LOW(R_str+1)     ; +1 da erstes Byte Stringlänge ist
>          LDI ZH, HIGH(R_str+1)
>
>          LD   temp, Z+

und was hat das mit R_PtrL bzw R_PtrH zu tun?

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Meyer Bob schrieb:
>> RCECHR:  LDI ZL, LOW(R_str+1)     ; +1 da erstes Byte Stringlänge ist
>>          LDI ZH, HIGH(R_str+1)
>>
>>          LD   temp, Z+
>
> und was hat das mit R_PtrL bzw R_PtrH zu tun?

Hab mich verschaut...sorry.
Jetzt versteh ich die ganze Empfangsroutine. :)
Dankeschön !
Soll ich das dann so machen:

  RCALL  RCECHR

        LDI     temp, 0
        STS   R_ptrL, temp
        STS   R_ptrH, temp

irx_e:  POP    XH
  POP    XL
  POP    ZH
  POP    ZL
  POP    j
  POP    i
  POP    temp
  OUT    SREG, temp
  POP    temp
  RETI

Hab es damit probiert und klappt noch immer nicht...

Autor: Guter Rat (Gast)
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Der Karl Heinz hat das doch so gut erklärt,

aber Du hast es immer noch nicht gerafft.

Mit Deinem Code
       LDI     temp, 0
        STS   R_ptrL, temp
        STS   R_ptrH, temp

Setzt Du den Zeiger auf die Adresse 0x0000, und an der gibt
es gar kein DRAM.

Warum schreibst Du nicht
 LDI   temp, high(empf_buf)
 STS   R_ptrH, temp
 LDI   temp, low(empf_buf)
 STS   R_ptrL, temp

Dann sollte wenigstens der Zeiger wieder auf den Beginn des
Empfangsstrings zeigen.

Für "empf_buf" mußt Du natürlich den Namen einsetzen, mit dem
Du den Speicher wo der Empfangsstring hin kommt benannt hast.
Ich glaube daß das "R_str" bei Dir heißt.

Auch im Simulator des AVR-Studios läßt sich soetwas, wenn auch
mit einiger "Tipperei" austesten, langsam, aber es geht zur
Not.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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...

RCALL  RCECHR

  LDI   temp, high(R_str+1)
        STS   R_ptrH, temp
   LDI   temp, low(R_str+1)
        STS   R_ptrL, temp

irx_e:  POP    XH
        POP    XL
        POP    ZH
        POP    ZL
        POP    j
        POP    i
        POP    temp
        OUT    SREG, temp
        POP    temp
        RETI

...so?

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Es funktioniert...mit dem einzigen Nachteil...beim Empfang zeigt der 
Oszilloskop mir den Wert nur 1 Sekunde an bzw. er empfängt den Wert 
nicht ständig...woran könnte das liegen?
Hab das geschrieben;

 LDI   temp, high(R_sts)
        STS   R_ptrH, temp
   LDI   temp, low(R_sts)
        STS   R_ptrL, temp

Damit gehts aber er zeigt mir den Empfangswert nur eine Sekunde an und 
dann nichts mehr...

Autor: Christian S. (c_h_r_i_s_u)
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Ich kenn jetzt nicht genau alle Details eurer Schaltung & 
Programmierung. Kann es aber vielleicht sein, dass der Sender nur einen 
geänderten Zustand (neue Stellung der Joysticks) sendet und nicht 
kontinuierlich?

Ist aber nur so eine Idee.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Es könnte auch ein ganz banaler Programmfehler sein.
Bisher haben wir ja immer nur kleine Ausschnitte gesehen.

Spielt für mich allerdings keine Rolle mehr. Ich bin raus. Für meinen 
Geschmack und unter Bedachtnahme dass es sich um ein Abschlussprojekt 
handelt, wurde hier sowieso schon zu viel und bei zu banalen Dingen 
geholfen. Ein Abschlussprojekt soll ja auch einen Sachverhalt (welchen?) 
dokumentieren und dieses Ziel sehe ich für mich persönlich mitlerweile 
gefährdet. Aber das ist IMHO

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Jetzt weiss ich zu mindest warum mir keiner mehr hilft...vielen Dank -.-
Wie wenn es euer Abschlussprjekt ist..hätt es auch anders benennen 
können dann wärt ihr bestimmt mit was anderem gekommen...

Hab mich ständig bei jedem bedankt, frag mich nur was ich falsch gemacht 
hab..bin eben sehr schwer von Verstand aber das intressiert doch niemand 
hier..

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Was Du falsch gemacht hast? Ich spreche jetzt nicht von den Fehlern im 
Programm.

Bisher hast Du dir allen in den Ar*** schieben lassen. Von Dir kam nur 
grob vermurkster Code. Wenn man Dir konstruktive Hilfe anbot, kommt nur 
ein "verstehe ich nicht" - und zwischen den Zeilen "will ich auch nicht 
verstehen". Sorry, aber so kommt es rüber.

Wenn man Dir sagt, du sollst alles schrittweise auf dem Papier 
durchgehen, kommt ein "verstehe ich nicht". Erklärt man Dir, wie das 
gemeint ist, kommt ein "Danke, brauche ich nicht mehr"

Karl heinz Buchegger schrieb:
> Und jetzt hol dir endlich das verdammte Instruction Set Manual von
> Atmel. Da kannst du nämlich schön sauber nachlesen, was die einzelnen
> Befehle eigentlich machen.

Meyer Bob schrieb:
> Ist gut...brauch das nicht mehr.
> Hab das PWM am Laufen ;)
> Einen GROSSEN Dank an alle.

Dann schreibst Du:
> Ich habe ALLES selber geschrieben bis jetzt.

Danach übernimmst Du den von anderen vorgeschlagenen Code blind in Dein 
Programm. Das alles sind auch nur Vorschläge, da bisher noch niemand den 
kompletten Code gesehen hat. Die Vorschläge sind also nicht an Deinen 
Code angepasst; das musst Du aber selber machen.

Und so weiter, und so fort...

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Ja, es soll aber überhaupt nicht so rüber kommen, kann mich sehr 
schlecht in Deutsch ausdrücken, kommt vielleicht davon weil ich kein 
Deutscher bin ;)
Ich habe nicht alles blind in mein Programm kopiert sondern habe zu erst 
versucht es zu verstehen und dann habe ich es nochmal selbst hinein 
geschrieben.
Das mit dem "ich habe ALLES selber geschrieben" war so gemeint dass ich 
sozusagen den Rahmen schon hatte, aber kleinere aber uach sehr wichtige 
Details gefehlt haben.

Hatte gestern Abend sehr viel nachgedacht und bin dann schlussendlich 
auf eine plausible Lösung gekommen und habe mein Fehler gesehen. Was ich 
sende empfange ich gleichzeitig.
Hatte Karl heinz Buchegger erklärung etwas falsch vrstanden und es war 
mein Fehler dass ich 2 Minuten drauf geschrieben hab "hab ich nicht 
verstanden" tut mir sehr leid...

Autor: Guter Rat (Gast)
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Wenn jemand auf den Vorschlag "Hol Dir das Instruction Set"
"Brauch ich nicht" antwortet, dem ist nicht zu helfen, der
will sich nicht helfen lassen, ich nenne das "Beratungsresistent".

Selbst ich, der schon >30 Jahre in Elektronik-Entwicklung
erfolgreich unterwegs ist, beschaffe mir bei einem für mich neuen
µP das Instruction Set (selbst bei bekannter µP-Familie) und! 
Datenblatt.
Ich will nämlich wissen wie! das Teil funktioniert und ob die
gewünschten Funktionen einfach oder evtl. überhaupt machbar sind.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Meyer Bob schrieb:

> Hab mich ständig bei jedem bedankt,

Darum gehts in diesem Fall gar nicht. Zumindest nicht für mich.
Für mich geht es darum dass du einen Abschluss für etwas bekommst, wovon 
du ziemlich offensichtlich keine Ahnung hast.
Ich weiß nicht um welchen Abschluss es sich dabei handelt, aber ich 
möchte nicht in der Situation sein, einen 'Mitarbeiter mit Abschluss' zu 
bekommen, dem ich als aller erstes erst mal ein halbes Jahr lang die 
Grundlagen beibringen muss. Neben meiner eigentlichen Arbeit, 
wohlgemerkt! Denn eigentlich hat er ja einen Abschluss, also ein 
Zeugniss welches aussagt, dass er einen gewissen Level aufweist, 
zumindest die Grundlagen daher mitbringt.

Dass man dem Nachwuchs einmal ein wenig weiterhilft, ist unter uns 
Klosterschwestern Ehrensache. Dass jemand beim Gedanken an seine 
Abschlussarbeit nervös ist und sich in etwas verrennt und man ihm da 
wieder raushilft ist auch Ehrensache. Aber alles hat irgendwo seine 
Grenzen.

Autor: Guter Rat (Gast)
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Hallo Karl Heinz,

Du hast die Sache auf den Punkt gebracht, 100% Zustimmung!!!

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Guter Rat schrieb:
> Wenn jemand auf den Vorschlag "Hol Dir das Instruction Set"
> "Brauch ich nicht" antwortet, dem ist nicht zu helfen, der
> will sich nicht helfen lassen, ich nenne das "Beratungsresistent".
>
> Selbst ich, der schon >30 Jahre in Elektronik-Entwicklung
> erfolgreich unterwegs ist, beschaffe mir bei einem für mich neuen
> µP das Instruction Set (selbst bei bekannter µP-Familie) und!
> Datenblatt.
> Ich will nämlich wissen wie! das Teil funktioniert und ob die
> gewünschten Funktionen einfach oder evtl. überhaupt machbar sind.

Ich sagte das weil ich es schon bei Hand hatte ohne es zu wissen, wie 
shcon gesagt, bei uns nennt man das Befehlsliste und als ich die sah bei 
atmel.com brauchte ich sie mir ja nicht mehr dort anzuschauen da ich sie 
ja in meinem Kursus vom Lehrer hatte.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Dass man dem Nachwuchs einmal ein wenig weiterhilft, ist unter uns
> Klosterschwestern Ehrensache. Dass jemand beim Gedanken an seine
> Abschlussarbeit nervös ist und sich in etwas verrennt und man ihm da
> wieder raushilft ist auch Ehrensache. Aber alles hat irgendwo seine
> Grenzen.

Ich konnte die Überschrift dieses Threads auch Hobby Projekt nennen.
Ich bin keiner der blind copie paste macht ohne nachher zu wissen wie 
das was ich programmiert habe funktioniert, ganz im Gegenteil. Ich 
zerbreche mir den Kopf wie ihr darauf gekommen seid denn meine Erfahrung 
die ich bis jetzt in Assembler hab (ca. 1 Jahr) ist einfach nicht gross 
genug um selbst Fehler zu finden etc. Wenn ich dan nachvollzogen habe 
wie ihr darauf gekommen seit schreibe ich es selbst in mein Programm und 
arbeite weiter daran.
Manchmal bin ich zu "Übermotiviert" und möchte alles sehr schnell in 
Gang bringen...aber aus Fehlern lernt man...

Autor: Guter Rat (Gast)
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1 Jahr "Erfahrung" in Assembler und dann diese Antworten,
ich glaub das nicht. Die Hilfetips sind so gut, da sollte man
bereits nach ein paar Tagen, wenn auch langsam, mit klarkommen.

Autor: Meyer Bob (Firma: Schule) (roberto007)
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Ich komm ja jetzt nach ein paar Tagen damit klar?
Die PWM läuft ja...wo ist da das Problem?

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Schreib das Programm entweder komplett fertig (mit Fehlern) oder besser, 
nimm Dir kleine Bröckchen vor und teste diese einzeln. Wenn dann 
einzelne Teile nicht funktionieren, poste deinen kompletten und 
compilierbaren Code. Das kann sich dann jemand ansehen (falls Du nocn 
nicht jeden hilfswilligen vergrault hast).

Du solltest auch genau schreiben, was nicht funktioniert und wie es 
funktionieren soll. Nur zu schreiben "PWM" geht nicht, reicht nicht aus.

Aber ich befürchte, dass du damit auch nicht weiter kommen wirst.

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