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Forum: Platinen Spartan3 AN und Eagle

Autor: Sascha Linau (Gast)
Datum:

hallo community!

Kann mir einer von euch mit einer Eagle library für den xc3s50-an
aushelfen?

ich habe basierend auf dem nexys evaluation Board ein Projekt erstellt.
Das funktioniert auch soweit sehr gut. Weil das ganze mein Hobby ist,
möchte ich jetzt das ganze sozusagen rundum abschließen und versuchen,
mir eine Platine zu eaglen.
Ich finde das recht motivierend und zudem soll ja mit dem Board noch mal
etwas Neues gemacht werden, was neues verkabeln beudeutet.
Das Projekt benötigt kein besonders großes fpga und würde in ein xc3s50
passen, weshalb mir die -AN Typen ins Auge gesprungen sind. Kein
Konfigurationsspeicher sollte ja das layouten für einen rechten Anfänger
zumindestens leichter machen und der ist ja in einem Gehäuse mit
(kleinen^^) Beinchen.
Falls das Bestücken für mich zu viel wird, könnte ich da bestimmt im
Bekanntenkreis Hilfe finden.

Wer könnte (und wäre so nett) mir eine Eagle Library mit dem fpga zur
Verfügung zu zeigen? Vorweg: bei der Suche im Forum habe ich den Spruch
öfter gelesen der vermutlich ohne diesen Hinweis kommen dürfte: Wenn du
eine Platine erstellen willst, erstell die Bauteile selber das gehört
dazu und du bist gefühlt unwürdig ein Layout Programm zu benutzen,
kannst du dieses nicht. Das will ich auch gar nicht abstreiten, aber in
die Lage eines Hobbyisten versetzt, der auch mit einer fertigen Library
noch einem großen Abenteuer entgegensteuert, glaube ich können alle
nachvollziehen, welch große Erleichterung das für mich bedeuten würde.

Danke euch vielmals und schönen Gruß
Autor: Uwe N. (ex-aetzer)
Datum:

Sascha Linau schrieb:
> Wenn du eine Platine erstellen willst, erstell die Bauteile selber das
> gehört dazu und du bist gefühlt unwürdig ein Layout Programm zu benutzen,
> kannst du dieses nicht.

Streckenweise recht barsch ausgedrückt, und trotzdem: da steckt einiges
an Wahrheit dahinter. Ich persönlich nenne das eher Faulheit. Sorry ...
Macht man das nicht öfters, dauert es natürlich etwas länger. Mit etwas
Übung bekommt man dieses Footprint in höchstens 10min. hin.

Interessanterweise kommt ein Großteil solcher Anfragen (gefühlte 80-90%)
von Eagle Nutzern (was wohl auch an der Verbreitung dieses Tools liegen
mag). Ich warte ja mal auf eine Anfrage, wo jemand ein Footprint
erstellt hat und es gerne gegengeprüft haben möchte.

> Das will ich auch gar nicht abstreiten, aber in die Lage eines
> Hobbyisten versetzt, der auch mit einer fertigen Library
> noch einem großen Abenteuer entgegensteuert, glaube ich können alle
> nachvollziehen, welch große Erleichterung das für mich bedeuten würde.

Was ist, wenn dir jemand das Footprint gibt, es aber nicht korrekt ist
??
DAS wird ein Abenteuer. Zumindest solltest du dir die Messfunktionen in
Eagle genauer anschauen, damit du wenigstens Footprints prüfen kannst.

Gruss Uwe
Autor: Lothar Miller (lkmiller) Benutzerseite
Datum:

> Mit etwas Übung bekommt man dieses Footprint in höchstens 10min. hin.
Es mag ja sein, dass man dann das Makro hat, aber noch lange kein Symbol
oder gar ein verdrahtetes Device  :-o
Autor: Kevin K. (nemon)
Datum:

Uwe N. schrieb:
> Was ist, wenn dir jemand das Footprint gibt, es aber nicht korrekt ist
> ??
> DAS wird ein Abenteuer. Zumindest solltest du dir die Messfunktionen in
> Eagle genauer anschauen, damit du wenigstens Footprints prüfen kannst.
>
> Gruss Uwe

hm, sowas hatte ich letztens. Brauchte einen IC, für den ich eine
Eagle-Lib irgendwo mal runtergeladen hatte, pack also die SOIC-Variante
in den Schaltplan und route die Platine. Alles wird geliefert, ich löte
fröhlich alles zusammen und als das Bauteil dran war, fällt auf, dass es
das Bauteil nur im SOIC-Gehäuse mit breitem Pinabstand gibt und in der
Lib das schmale Gehäuse verwendet wurde. Naaaaaa, toll! Jetzt ist der IC
um 45° geneigt auf der einen Seite mit der Platine verlötet, auf der
anderen Seite hab ich aus Drahtresten alle Pins mit den Lötpads
verbunden. Sieht beschissen aus, funktioniert aber immerhin. Ist auch
nur ein Prototyp.
Autor: Uwe N. (ex-aetzer)
Datum:

Lothar Miller schrieb:
>> Mit etwas Übung bekommt man dieses Footprint in höchstens 10min. hin.

> Es mag ja sein, dass man dann das Makro hat, aber noch lange kein Symbol
> oder gar ein verdrahtetes Device  :-o

Was für ein Makro ?? Ich rede in der Tat von 10min für das komplette
Footprint mit allem, was dazu gehört: Pads - Lötmaske - Pastenmaske -
Bestückungsdruck.

Verdrahtet ist es natürlich nicht, ist ja erstmal nur ein
Bibliothekselement. ;)

Gruss Uwe
Autor: Uwe N. (ex-aetzer)
Datum:

>> Was ist, wenn dir jemand das Footprint gibt, es aber nicht korrekt ist
>> ??

Kevin K. schrieb:
> hm, sowas hatte ich letztens. ...

Ja, das ist verdammt ärgerlich. Hier halte ich es ähnlich wie mit
Statistiken:
Traue keinem Footprint, welches du nicht selber erstellt hast !

Gruss Uwe
Autor: Georg A. (Gast)
Datum:

Soweit möglich und die Bauteile schon da sind, mache ich immer ein
"Probeliegen" auf dem Ausdruck. Gerade bei so Steckerkram mit den
diversen Nasen kann das schon einiges retten.
Autor: Adler (Gast)
Datum:

Oh weh ich wollte durch einen Absatz meines Beitrages eigentlich
vermeiden, daß der thread diesen Tod stirbt.... nun ja. Aber das
Internetforum - ein Spiegel der Gesellschaft.

Also die librarys im downloadbereich von cadsoft sind doch auch 'as is'
angeboten, oder? Zudem. Wenn ein Bauteil vom jemandem zur Verfügung
bekomme, was er vielleicht sogar selber benutzt hat, gehe ich erst mal
davon aus, daß da keine Fehler drin sind... oder anders gesagt: glaubst
du daß die Fehlerwahrscheinlichkeit geringer wäre, wenn ich allein das
Selbe versuche zu erstellen? Halte ich da alle Layer / Verbindungen und
Dinge die ich noch nicht mal kenne ein? Ich glaube bei mir wären Fehler
sogar wahrscheinlicher.

Mitnichten 'Faulheit'... Wahrscheinlich für dich nicht nachvollziehbar
oder einzusehen, daß ein mickriger deiner Arbeitstage bei jemand wie mir
einige Wochen dauern kann wenn mal weniger Zeit oder Muße bleibt, sich
ganz in Ruhe etwas zu widmen. Ja, ICH(!) wäre reichlich ausgelastet
damit, mir mit einem fertigen Bauteil einfach den Schaltungseditor und
Layouter von Eagle zu BENUTZEN. Sich für Monate rein privat so zu
motivieren und alles was dir andere Menschen, Vorlesungen und Kollegen
beigebracht haben, mal so nebenbei REIN vom Papier zu lernen ist schwer.
Das hat mit Faulheit nun nicht direkt etwas zu tun - wie gesagt, die
Kompomenten Schaltplaneditor und Layouter nur BENUTZEN zu lernen ist
schon ein Haufen. Als Ingenieur solltest du doch sicher auch oft
Aufwände und Ergebnisse abschätzen müssen/können? Wie auch immer mir ist
nicht danach zu jammern oder nach einer lib zu betteln. Es wäre nur
schön, wenn einfach ein thread, der offensichtlich kein Trollpost ist,
einfach in Ruhe zu lassen und sich auf den wesentlichen Inhalt zu
beschränken.


Als reinen Denkanstoß für dich und einige andere:

-Warum exisiert eigentlich so etwas wie die avr-lib und wird hier in
diesem elitären Forum erklärt/angewendet? Ist es nicht für einen
völligen Mikrocontroller Anfänger sinnvoller, erst die Zeit zu
investieren und entsprechende Funktionalität selber zu realisieren? Man
will (nein muss) doch alles bis ins Detail verstehen und können. Fertige
library Funktionen zu benutzen.... faul? Unwürdig?


- noch Student und auf Tiefkühlessen geeicht? Nicht mehr Student und
dabei hin und wieder frisch zu kochen oder gar so weit zu sagen, ich
mache öfter etwas richtig leckeres? Es exisitieren ja inzwischen einige
gar nicht so schlechte Fonds aus dem Glas - wenn ich jetzt als Koch
sagen würde wenn man schon ein gutes Essen kochen will, sollte man
gefälligst nicht faul sein und sämtliche Fonds selber herstellen. Und da
gehörte nicht mal Wissen und Erfahrung dazu sondern NUR Zeit.... Früher
die Mutter faul eingestuft wenn zum Weihnachtsbraten ein Glas Fond kam?
Oder der Blätterteig tiefgekühlt war?

-Linux Benutzer? Distribution benutzt?

-Ich verstehe nicht, warum es Formatvorlagen für Tabellenkalkulationen
und Textverarbeitungen gibt.

-Wofür Steuersoftware und Ratgeber für jedermann? Wenn man Steuern
zurückbekommen will, wärs am sinnvollsten sich das Wissen ums
Steuerrecht selbst anzueignen - wenn man sich schon selber hinter die
Bögen setzt und dies nicht einen gelernten Steuerberater machen lässt.


Da der Thread sowiso gestorben ist, habe ich mir erlaubt, dies noch zu
schreiben. Ich befürchte zwar, daß das vom Gros abprallt oder einfach
nicht ankommt, einigem hier im Forum traue ich aber auch zu, daß sie in
2 Minuten Pause einfach mal einen Schritt zurücktreten können und
vielleicht sogar wollen ....
Autor: Adler (Gast)
Datum:

Ja, ich bin Sasche und schreibe ganz bewusst unter einem allseits
geschätzten Pseudonym.
Der Effekt eines höflichen nicht anonymen Posts war geringer als
erhofft.
Autor: P. L. (tripplex)
Datum:

Das Problem an den Forum ist das wenn man nicht so viel Anhnung
hat runtergemacht wird, und wenn man etwas versucht man
es doch lieber lassen soll weil es gekauft billiger ist, oder
es nicht so gut sein wird wie ein Produkt von HP.
Bringt man dann doch mal zuende wird man fertig gemacht, auf der
Frage "brauche ich einen Vorwiderstand für eine LED unbedingt?"
oder die "Verflixte Reihenschaltung" gibt es 100erte von Trollbeiträgen
wo jeder Blödmann was schreiben kann.
Ich habe auch in diesen Threads gepostet, aber danach sein gelassen
weil man den Thread nicht ernstnehmen konnte.

Auf einen Post wie man den die Spikes in einen Schaltregler
entfernen kann, oder komplizierte Fragen zu einen ADC oder einer
Schaltung wo Fachliteratur knapp ist traut sich dann keiner was
zu schreiben, oder die wenigen Leute die etwas dazu schreiben könnten
haben den Post verpasst/überlesen.

So ist das halt hier im Forum.


Ich habe keine Libary zu deinen Spartan XC3S50, und ich habe auch keine
Ahnung was der genau macht.
Im Datenblatt ist ein TQFP144 Gehäuse angegeben, und dieses Gehäuse
ist schon als Footprint in Eagle in einigen Bibliotheken zu finden.
Du müsstest nur noch ein Schaltplan Symbol für den Erstellen und
die Pins belegen. Ist zwar eine menge Arbeit aber es lohnt sich.
Besonders bei den Footprints muss man gut aufpassen.

Meine Eagle Libary ist komplett eigens erstellt, Footprints sind zwar
übernommen aber "verbessert" , und die Symbole auch selbst sowie
auch die Schrift so wie es mir gefällt angepasst.

Da weiß man was man hat ;)
Auch wenn's blöd ist, fang damit an.
Hey, du willst machst coole Sachen mit nen FPGA und hast nicht deine
eigene Lib angelegt?
Wobei der ATMEGA16 im TQFP44 Gehäuse auch schön fies zum anlegen war.
Autor: Uwe N. (ex-aetzer)
Datum:

Adler schrieb:
> Wenn ein Bauteil vom jemandem zur Verfügung
> bekomme, was er vielleicht sogar selber benutzt hat, gehe ich erst mal
> davon aus, daß da keine Fehler drin sind...

Naja, von etwas ausgehen ist etwas anderes wie wissen. Wissen im Sinne
von, du weißt, daß das Footprint korrekt ist. Dieses Wissen kann dich
vor einer teuren Schrottplatine bewahren.

> oder anders gesagt: glaubst
> du daß die Fehlerwahrscheinlichkeit geringer wäre, wenn ich allein das
> Selbe versuche zu erstellen? Halte ich da alle Layer / Verbindungen und
> Dinge die ich noch nicht mal kenne ein? Ich glaube bei mir wären Fehler
> sogar wahrscheinlicher.

Ob die Fehlerwahrscheinlichkeit geringer wäre hängt davon ab, ob du die
Zeichnung des Footprints im Datenblatt lesen kannst. Und bin mir sicher,
das du das kannst. Natürlich bedarf es einer gewissen Einarbeitungszeit
für solche Tools, aber du willst ja schliesslich auch ein komplexeres
Projekt verwirklichen, da braucht's ein wenig Muse sich in die benötigte
Software reinzufuchsen. Da kommst du nicht drumherum.
Ich persönlich schlage mich gerade mit den Xilix'schen FPGA-Tools herum,
wenn du vom Layouten kommst ist das auch ein gewaltiger Unterschied.

> Mitnichten 'Faulheit'... Wahrscheinlich für dich nicht nachvollziehbar
> oder einzusehen, daß ein mickriger deiner Arbeitstage bei jemand wie mir
> einige Wochen dauern kann ....

Das halt ich für ein wenig übertrieben ;)

> Sich für Monate rein privat so zu
> motivieren und alles was dir andere Menschen, Vorlesungen und Kollegen
> beigebracht haben, mal so nebenbei REIN vom Papier zu lernen ist schwer.

Den meisten Kram habe ich mir privat angeeignet (einfach aus Interesse),
übrigens mit dem Adler, allerdings bin ich mit den Feinheiten dieses
Tools nicht mehr wirklich vertraut, lang ist es her ...
Spezielle Kenntnisse, da hast du recht, bekommst du aber erst mit den
ganzen Seminaren und den Erfahrungen, die man halt so sammelt. Die dort
behandelten Themen sind für die meisten Basteleien ein wenig zu viel des
Guten.

> Als Ingenieur solltest du doch sicher auch oft
> Aufwände und Ergebnisse abschätzen müssen/können?

Bin kein Inschenör. ;)
Aber anhand eines Schematics eine Abschätzung über Lagenanzahl- und
Aufbau, Zeitaufwand usw. muss ich trotzdem machen können.

Ergebnisse abschätzen ?? ;)

> Es wäre nur schön, wenn einfach ein thread, der offensichtlich kein
> Trollpost ist, einfach in Ruhe zu lassen und sich auf den wesentlichen
> Inhalt zu beschränken.

Auch wenn es dir nicht schmeckte - das tat ich.

Gruss Uwe

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