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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik einfache Strom Spannungswandlung OHNE negative Versorgungsspannung


Autor: Steffen (Gast)
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Ich suche eine Möglichkeit möglichst einfach einen Strom in eine 
Spannung umzuwandeln und zwar OHNE eine negative Versorgungsspannung.

Diese Frage resultiert daraus, dass ich eine D/A Wandlung durchführen 
wollte und D/A Wandler auf der Basis eines R2R Netzwerks einen 
nachgeschalteten OP  mit negativer Versorgungspannung benötigen, um  die 
Strom Spannungswandlung zu machen. Doch so etwas einfaches wie eine 
Strom-Spannungswandlung muss doch auch anders gehen und zwar ohne den 
Strom zu beeinflussen (Also antworte bitte keine "Widerstand" ;-) ).

Autor: X- Rocka (x-rocka)
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ähnliches Problem hatte ich auch mal, ich weiss aber überhaupt nicht 
mehr, wie ich es gelöst hatte...
Welcher DAC ist es denn? Keine Application Note dafür? Google?

Aber abgesehen davon sind negative Spannungen klein und einfach mit 
Ladungspumpen zu erzeugen, zB LM2664 (1 SOT23-5 + 3 kleine Keramik Cs).

Autor: holger (Gast)
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>dass ich eine D/A Wandlung durchführen
>wollte und D/A Wandler auf der Basis eines R2R Netzwerks einen
>nachgeschalteten OP  mit negativer Versorgungspannung benötigen, um  die
>Strom Spannungswandlung zu machen.

Nö, ich hatte nach einem diskret aufgebauten R2/R Netzwerk
als DA auch schon mal einen LM358 als nichtinvertierenden Verstärker
dran. Ohne negative Spannung. Wo ist eigentlich dein Problem und
was hat R2/R DA mit Strommessung zu tun?

Autor: Flo (Gast)
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Spannung über einen Shunt mit Hilfe eines OPs verstärken?

Autor: Gast2 (Gast)
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Ich denke mal dass das was du suchst ein Rail-to-Rail OP mit 0 und 5V 
Versorgung ist.

Autor: holger (Gast)
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>Spannung über einen Shunt mit Hilfe eines OPs verstärken?

Wozu braucht man da R2/R?

Autor: Michael (Gast)
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Zu messenden Strom durch einen Widerstand schicken und die entstehende 
Spannung bei Bedarf verstärken (Elektrometerverstärker z.B. mit AD8648). 
Where is the problem? "Beeinflussen" wird das den Strom kaum oder hast 
du keine Bürde bei der "Stromquelle" mehr? Dann hast du aber generell 
ein Problem um den Strom in eine Spannung zu wandeln. Du könntest 
natürlich auch einen Kondensator laden, also den Kondensator auf null 
Volt bringen, dann den Strom für eine bestimmte Zeit in den Kondensator 
schicken und dann schaun welche Spannung am Kondensator anliegt ;)

Autor: Steffen (Gast)
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Wie groß müsste denn der Shunt bei dem D/A Wandler AD7542 sein, um den 
Ausgangsstrom nicht merklich zu beeinflussen?

Autor: holger (Gast)
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>Wie groß müsste denn der Shunt bei dem D/A Wandler AD7542 sein, um den
>Ausgangsstrom nicht merklich zu beeinflussen?

Klopf, klopf (auf Holzkopf). Hallo jemand zuhause?
Was willst du mit einem DAC? Du brauchst einen ADC;)

Autor: MaWin (Gast)
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> Wie groß müsste denn der Shunt bei dem D/A Wandler AD7542 sein

Schaltung ohne negative Spannung siehe:

http://freenet-homepage.de/mawin/hardware.htm

Man legt die Referenzspannung am Ausgang an, und nimmt am Eingang den 
Analogwert ab.

Autor: Steffen (Gast)
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Es geht einfach darum, dass aus dem DAC "AD7542" aufgrund des R/2R 
Netzwerks ein gewichteter Strom rauskommt. Normalerweise würde ich über 
den Rückkoplungswiderstand und einen Operationsverstäker den Strom in 
eine proportionale Spannung umwandeln ("Strom-Spannungswandler" 
->Wikikpedia), doch leider kommt da einen NEGATIVE Spannung raus. Ich 
habe jedoch keine und möchte mir auch keine erzeugen.
Was gibt es da für Möglichkeiten?
Gibt es da evtl. andere ähnlich günstige und verbreitete D/A Wandler?
Ein Shunt beeinträchtigt doch den Strom aus dem D/A Wandler, oder? 
Welche Größe müsste der Shunt haben.

Autor: Anja (Gast)
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MaWin schrieb:
> Man legt die Referenzspannung am Ausgang an, und nimmt am Eingang den
> Analogwert ab.

Hallo,

das funktioniert zwar, man muß jedoch mit einer reduzierten Linearität 
rechnen. Die Schalter in einem DAC "leben" davon daß die Spannung über 
dem Schalter bei 0V liegt. Deshalb ergibt sich grundsätzlich eine 
Invertierung der Referenzspannung im Normalbetrieb.
Im Invers-Betrieb (Ausgang und Eingang vertauscht) ist die Spannung über 
den Schaltern nicht konstant. Daher ergibt sich eine reduzierte 
Linearität.

Gruß Anja

Autor: T. C. (tripplex)
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Steffen schrieb:
> Es geht einfach darum, dass aus dem DAC "AD7542" aufgrund des R/2R
> Netzwerks ein gewichteter Strom rauskommt. Normalerweise würde ich über
> den Rückkoplungswiderstand und einen Operationsverstäker den Strom in
> eine proportionale Spannung umwandeln ("Strom-Spannungswandler"
> ->Wikikpedia), doch leider kommt da einen NEGATIVE Spannung raus. Ich
> habe jedoch keine und möchte mir auch keine erzeugen.
> Was gibt es da für Möglichkeiten?
> Gibt es da evtl. andere ähnlich günstige und verbreitete D/A Wandler?
> Ein Shunt beeinträchtigt doch den Strom aus dem D/A Wandler, oder?
> Welche Größe müsste der Shunt haben.


Dann drehe die Vorzeichen an den Eingängen um und du hast eine Postive
Spannung.

Du kannst auch einen Negativen Strom in einer Positiven Spannung 
umwandeln,
obwohl der OpAmp nur mit einer Positiven Versorgungsspannung betrieben
wird - wenn du den passenden OPV dir Aussuchst. (OPAx340)


Wenn dir das ganze nicht past warum nimmst du dann nicht einen
ADC welcher dir eine Spannung ausspuckt?

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