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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Fragen zu Peltierelementen


Autor: Läubi (Gast)
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Also ich möchte einen Metallbehälter(10cm x 10cm x 15cm) 1500 cm²
mit einem Peltierelement konstant auf ~6°C kühlen.
Nun steht im Datenblatt nicht wirklich was drinne.
Deshalb hab ich einige Fragen:
- Es wird immer eine Teperatur angeben (z.B. 67°C) ist das die
Teperaturdifferenz zwischen Warm/Kaltseite?
- Die Leitungsaufnahme liegt so um die 4A, kann ich das Ding auch mit
weniger versorgen? Was für auswirkungen hat das genau? (Geringere
Tempdiff? oder dauerts halt nur 'länger')
- Würde ein 3cm x 3cm Element ausreichen den Behälter zu kühlen?
- Wie muß man den Kühlkörper bemessen (aktiv/passiv)

Hier nen Link zu sonem Teil:
http://www.reichelt.de/artikeldruck.html?ARTIKEL=TECB%2013

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi,

dieser Temperaturwert ist die Differenz zwischen warum und kaltseite.
Bei geringerem Stromfluss wird sich eine geringere Temperaturdifferenz
einstellen. Es geht aber dadurch auch "langsamer" weil die
Kühlleistung geringer ist. Eine gescheite Regelung wird daher beim
Abkühlen den vollen Strom fahren und dann entsprechend vermindern.

Autor: Läubi (Gast)
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Also wenn ich sozusagen ne Stromquelle hab die 2A leistet würde das
schon gehen :)
Ich wollte das dan einfach so Kühlschrankmäßig machen, Kühlen bis < 5°C
abschalten und wenn >8° wieder anschalten oder so ähnlich ^^

Autor: raoul4 (Gast)
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ja würde mich auch interessieren. geht das mit solchen Peltierelementen?
hab das jetzt nich verstanden da oben. also wie kalt können die in etwa
kühlen? strom und spannung bekommt es so viel es will!

nochmal ne erläuterung für mich? :-) danke

mfg raoul4

Autor: Gerhard Gunzelmann (Gast)
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Hallo

hab mal mit sowas gespielt. Ist aber nicht so unproblematisch. Wenns
auf einer Seite kühl wird wirds auf der anderen seite Heiß. Die
elektrische Energie die man reinsteckt heizt zusätzlich. Also auf der
heissen Seite einen Kühlkörper drauf und am Besten noch mit nem Venti
anblasen. idealerweise sollte die "heiße Seite" nicht zu heiß werden.
Dann gibts einen "Kollaps", dann wird auch die "kalte" Seite warm.

Gerhard

Autor: Wolle (Gast)
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Ein Peletier-Element ist im Prinzip eine "Temperaturpumpe".
Bei anlegen einer Spannung ist es in Lage zwischen den Platten eine
gewisse Wärmemenge zu transportieren.
Also auf der einen Seite entsteht Wärme und auf der anderen Kälte,
Dabei prodziert es aber auch "Eigenwärme" durch die elektrische
Leistung.
Je nach Güte des Elements kann eine Differenztemperatur hergestellt
werden. Führt man nun z.B. die Wärme ab, wird auf der anderen Seite
diese abgeführte Wärmemenge wieder herangeholt --> es wird kälter.
Halte ich die warme Seite z.B. auf 20°C, kann ich auf der kalten Seite
(nach obigen Beispiel von 67°K Temperaturdifferenz)theoretisch
- 47°C erreichen.
Wird hingegen die kalte Seite auf 0°C gehalten, wird die warme Seite
+67°C.

Autor: Matthias H. (Gast)
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da hätt ich auch noch eine Frage dazu. Hab ein paar von den
Peltierelementen da liegen. Wenn man nun zwei von denen stapelt, also
heisse Seite auf kalte Seite, bekommt man dann 2 x 67°C hin? Natürlich,
wenn man die Wärme wegschaufeln kann.

Autor: Läubi (Gast)
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Wo hast du die Dinger her? Ich hab bisher sowas nur bei COnrad/Reichelt
gesehn, aber eventuell gibts ja noch günstigere Bezugsquellen?

Autor: Matthias H. (Gast)
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eine günstige Bezugsquelle ist, wenn man auf Arbeit eine Maschine
ausschlachtet und beim Öffnen der Heizplatten feststellt, dass da 8
Peltierelemente drin sind. :-)

Autor: Läubi (Gast)
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Nungut, das sit natürlich sehr günstig :D

Autor: Marko (Gast)
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Hi,

bei Pollin gibts gerade auch diese Peltierelemente.

Bin auch am Überlegen, ob ich damit ne Schale mit NaPS zum
Platinenätzen beheizen kann.
Heizen bis 55°, dann abschalten und ab 53° wieder einschalten o. s. ä.

Gruss

Autor: Olaf (Gast)
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Also das hintereinanderschalten von mehreren Peltierelementen geht,
bis zu drei Stueck hab ich schon gesehen. Das ist dann aber extrem
unwirtschaftlich. Macht man in der Industrie nur fuer sehr kleine
Sensoren.

Man kann ein Peltierelement natuerlich auch mit weniger Leistung
betreiben.
Sie haben einen extrem schlechten Wirkungsgrad. Ein Element mit 12V/4A
braucht etwa eine Kuehlkoerper mit 15x15x15cm und einem grossen
Luefter. Ob man damit den gewuenschten Behaelter runterkuehlen kann
haengst ausschliesslich von seiner Waermeisolierung nach aussen hin ab.
Ich schaetze mal so wenn da ueberall so 2-3cm Styropor drum sind koennte
es gehen. Das kann man natuerlich auch genau berechnen, meine Erfahrung
sagt mir das es so in etwa gehen muesste.

Dieser Anwendung wird das Peltierelement in der Naehe des Taupunkts
beschrieben. Es wird sich dann Wasser darauf niederschlagen. Das muss
verhindert werden. Teurere Elemente sind deshalb an den Kanten nicht
offen sondern mir Silikon vergossen. Ich denke mal das kann man auch
selber machen. Aber nicht das Silikon aus dem Baumarkt nehmen weil das
Essigsaeure freisetzt.

Ausserdem sollte man Peltierelemente normalerweise nicht mit PWM
betreiben. Oder wenn schon dann sehr schnell damit sich eine mittlere
Temperaturdifferenz einstellt. Es darf nicht sein das das Element in
seiner Regelung andauernd abgestellt wird weil dann Waerme von seiner
heissen Seite auf die Kalte zurueckfliesst. Dann wird es nicht sehr
alt. Deshalb ist auch der angestrebte 2-Punktregler wie beim
Kuehlschrank hierfuer nicht so gut. Eine analoge Regelung waer besser.

Auserdem sind die Teile sowieso Verschleissteile. Sie verbrauchen sich
also im Dauerbetrieb nach ein paar Jahren.

Olaf

Autor: Läubi (Gast)
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Also:
- Großer AKTIV gekühlter KK
- Behältnis Isolieren
- µC gesteurtet Regelung über Leistung??

Autor: Olaf (Gast)
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Ob die Regelung mit einem Microcontroller gemacht wird ist nicht so
wichtig, das geht natuerlich auch. Es geht aber auch mit einem
Operationsverstaerker.

Ich denke mal am besten waere wohl eine Regelung mit einem stellbarem
kleinen Schaltnetzteil weil sonst der Regeltransistor auch gut warm
wird.

Olaf

Autor: Läubi (Gast)
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Würde schon gerne nen µC nehemn, dann kann man Gleich noch ne
Temperaturanzeige auf nem kleine LCD oder 7Segmentanzeige realisieren.
Wie aufwendig ist den so ein 'kleines' Schaltnezteil (muß ja immerhin
gut 4A leiten, und ich hab noch nie nen SNT gebaut)

Autor: Klaus Falkenberg (Gast)
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http://www.rossmannweb.de/Katalogdateien/PE_0909/A...

Hallo,
das sollte eigentlich alle Fragen beantworten.

Gruß
Klaus

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