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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frage zu Schrittmotor- und Treiberwahl


Autor: Erdnuckel (Gast)
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Hallo!

Ich möchte mich mal spaßeshalber am Bau einen kleinen Fahrzeugs 
versuchen (< 1 Kilo Gewicht denke ich). Dazu habe ich mich ein bisschen 
in die Verwendung von Schrittmotoren eingelesen.

Ich möchte mir diese Kombination holen:

Schrittmotoren:
http://www.shop.robotikhardware.de/shop/catalog/pr...

L293d:
http://www.shop.robotikhardware.de/shop/catalog/pr...

Bevor ich 50 Euro in den Sand setze wollte ich mich mal erkundigen, ob 
diese Kombination Sinn macht? Reicht die Leistung des L293d aus? 0,7 A 
scheint an der Grenze zu sein, wie ich gelesen habe? Motor ist auch ok?

Und noch eine zweite Frage:
Der L293 will am Pin 8 die Versorgungsspannung des Motors. Müssen da 
jetzt 12V ran, oder die Spannung, die im Datenblatt des Motors steht? 
Sind das in diesem  Fall 2,2V? Das erscheint mir recht wenig?

Autor: Gast_1234 (Gast)
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>kleinen Fahrzeugs

>Verwendung von Schrittmotoren

nein, die Verwendung macht keinen Sinn

nimm einen Gleichstrommotor
-billiger, kleiner, einfacher anzusteuern, Leistungsfähiger

Autor: Gast_1234 (Gast)
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Was soll das Fzg denn für eine Aufgabe haben, damit Du es mit einem 
Schrittmotor antreiben willst?

Autor: Erdnuckel (Gast)
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Die Aufgabe ist die Befriedigung meines Lern- und Spieltriebes. Einzige 
Zielsetzung bisher: Das Teil soll fahren können und Hindernissen 
ausweichen.

Schrittmotoren wollte ich verwenden um es a) mal probiert zu haben und 
b) vielleich möchte ich mir mal den gefahrenen Weg merken.

Autor: Düsendieb (Gast)
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Der L293 ist nicht die optimale Wahl als Treiber.


Bei unterschiedlichen Drehzahlen ändert sich der induktive Widerstand 
der Motorwicklung. Daduch wird bei höheren Drehzahlen das Motormoment 
geringer und das gute Stück bleibt irgenwann stehen.

Besser einen Treiber mit Stromregelung L6219 oder ähnlich.


Axel

Autor: Erdnuckel (Gast)
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Vielen Dank für die Antworten!

Düsendieb schrieb:
> Bei unterschiedlichen Drehzahlen ändert sich der induktive Widerstand
> der Motorwicklung.

Ich hab gelesen, dass man darauf mit höherer Spannung reagieren kann. 
Ist das die Idee beim L6219?

Ich bin Anfänger und daher bestrebt, die Konstruktion so einfach wie 
möglich zu halten. Wäre eine Schaltung mit dem L293 akzeptabel, wenn ich 
nicht vorhabe ein Rennauto zu bauen, sondern mit moderaten Drehzahlen 
arbeite? Oder ist das ein No-Go?

Nur um sicherzugehen: Die Drehzahl steuere ich über die Wartezeiten 
zwischen den generierten Steuersignalen? Und darüber steuere ich auch 
ein "sanftes" Anfahren?

Viele Grüße und danke schonmal

der Erdnuckel

Autor: Düsendieb (Gast)
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schnell ist relativ. Beim L293 musst Du durch die Wahl der richtigen 
Spannung bestimmen, dass die Motorwicklungen nicht zu warm werden.

Geht schon, ist aber etwas fummelei


Beim L6219 brauchst Du dich nicht um den Motorstrom zu kümmern, das 
macht der Baustein. Ist garantiert einfacher.


Axel

Autor: Düsendieb (Gast)
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Signalfolge:

Langsam
           ----------          ----------           ----------
 ----------          ----------          ----------

      ----------          ----------           ----------
------          ----------          ----------


schnell

      -----     -----     -----     -----     -----     -----
-----      -----     -----     -----     -----     -----
   -----     -----     -----     -----     -----     -----
---     -----     -----     -----     -----     -----

Autor: Düsendieb (Gast)
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Langsam
           ----------          ----------           ----------
 ----------          ----------          ----------

      ----------          ----------           ----------
------          ----------          ----------


schnell

      -----     -----     -----     -----     -----     -----
-----      -----     -----     -----     -----     -----
   -----     -----     -----     -----     -----     -----
---     -----     -----     -----     -----     -----


Axel

Autor: Erdnuckel (Gast)
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Aja da hatte ich blöd formuliert:

Erdnuckel schrieb:
> Die Drehzahl steuere ich über die Wartezeiten
> zwischen den generierten Steuersignalen?

Ich meinte mit Wartezeit z.B soetwas:

Pin A:  Pin B:
0        1
_delay_ms(10);
1        0
_delay_ms(10);
.
.
.

Das entspräche dann deiner Skizze glaube ich?


Das mit dem L6219 ist mir noch nicht ganz klar, zumal ich auch die 
Beschaltung noch nicht verstanden habe, aber ich werd erstmal schauen ob 
ich da noch Literatur zu finde.

Autor: Erdnuckel (Gast)
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Und noch mal zu einer meiner ursprünglichen Fragen, die auch für den 
L6219 gilt:

> Der L293 will am Pin 8 die Versorgungsspannung des Motors. Müssen da
> jetzt 12V ran, oder die Spannung, die im Datenblatt des Motors steht?
> Sind das in diesem  Fall 2,2V? Das erscheint mir recht wenig?

Autor: Erdnuckel (Gast)
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Auch auf die Gefahr hin zu nerven... die Frage eins drüber ist mir 
wichtig.

Also welche Versorgungsspannung kommt an den Motortreiber? In vielen 
Schaltungen sieht man da 12V.

Hier steht bei Nennspannung 2,2V:

http://www.shop.robotikhardware.de/shop/catalog/pr...

Und im Datenblatt 
(http://www.shop.robotikhardware.de/shop/catalog/im...) 
steht:

14 V/Krpm , was ich mal als 14 V bei 1000 Umdrehungen pro Minute deute?

Und falls der wirklich  12 Volt aufwärts braucht... Wie bekommt man 
sowas mit Batterien hin? 8*1,5 V in Reihe wäre ja ganz schön 
aufwändig...

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Die alten Saurier L293/L298 sind nicht für Batteriebetrieb geeignet.
Sie haben bis zu 4V Spannungsabfall und bis 80mA Eigenbedarf.
Sie sterben auch sehr leicht (nicht kurzschlußfest, kein 
Überlastschutz).


Peter

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