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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schock / Vibrations IC


Autor: Marcel (Gast)
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Hi zusammen,

ich bin auf der suche nach einem Schock- bzw. Vibrations IC. kennt
jemand zufällig eins das man zudem noch einfach besorgen kann?

Vielen Dank,

Marcel

Autor: Chriss (Gast)
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Du meinst wahrscheinlich ein Beschleunigungssensor.

Such mal hier nach ADXL.

Es gibts sensoren für ein oder zwei achsen.

Gruß
Chriss

Autor: Marcel (Gast)
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nein nicht umbedingt. eher was einfacheres.

ich brauche nur ein signal wenn ein gegenstand bewegt wurde.
die beschleunigung interesiert mich eher weniger.

also eigentlich was total effes.

Autor: anfänger (Gast)
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es gibt rüttelsensoren. allerdings auf mechanischer basis. die werden in
alarmanlagen verwendet. ich glaub man kann die bei conrad kaufen. die
digitalsierung musst du dann selbst übernehmen.

Autor: Olaf (Gast)
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Nimm einen Piezosummer aus einer alten Uhr, kleb da irgendein Gewicht
drauf und bastel einen OP zur Verstaerkung dahinter.

Olaf

Autor: Marcel (Gast)
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mmh ist leider alles nicht das richtige für mich. es sollte schön klein
sein also nix was grösser als nen IC ist.

ausserdem werden davon so ca. 50 stk. aufgebaut und das ganze muss so
klein wie möglich sein. es kann auch nen BGA sein somit spare ich noch
mehr platz. ich setze jetzt schon 0201 bauteile ein.

Autor: Benedikt (Gast)
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Genau, Piezos sind derart scheiß empfindlich, damit kann ich erkennen
wenn ein Auto 10m vorm Haus vorbeiläuft (ist kein Scherz, das geht
wirklich !)

Wenn man ordentlich klopft, bekommt sogar einige 100V raus. Da reichen
kleinste Erschütterungen für einige mV.

Autor: AxelR. (Gast)
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Hi,
genau! Piezo und MAX951 hinter. Funzt prima, ist klein und braucht nur
ein paar µA Ruhestrom.
Axel

Autor: Quark (Gast)
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Hi,
und die 100V die aus dem Piezo rauskommen können,
stören den Max951 nicht?
Danke
Quark

Autor: AxelR. (Gast)
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hahaha!
Man kann natürlich auch einen Piezo aus einem
Ultraschallbrillenreiniger im Schraubstock einspannen - dann kommts hin
mit einigen 100Volt. Aber nicht wenn das Murata-Piezo-Shock-Sensörchen
auf'm Tisch liegt und man mit dem Mittel-und Zeigefinger auf dem Tisch
trommelt.
Axel

Autor: Quark (Gast)
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@axel
hehe, ja in den Schraubstock einspannen, das war genau mein
einsatzbereich gg
Ich bezog mich auf das Posting von Benedikt:

"Wenn man ordentlich klopft, bekommt sogar einige 100V raus."

Ich wußte nicht, das er mit einem Hammer drauf rum klopft. g

Schöne Nacht noch

Quark

Autor: Winfried (Gast)
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Schutzbeschaltung am Eingang sollte natürlich sein...

Autor: AxelR. (Gast)
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der max951 beinhaltet einen OPV, eine stabile Refernzspannung und einen
Komparator. Der opv ist als invertierender Verstärker beschaltet. Der
invertierende Eingang geht über 33K auf den Piezo, die Gegenkopplung
erfolgt über 1M vom Ausgang auf den invertierenden Eingang. Der andere
Pin vom Piezo kommt an die Referenzspannung, ebenso der
nichtinvertierede Eingang.
der Komparator folgt auf den OPV. selbst bei 100V am Eingang flössen
gerademal 3mA in den Engang hinein. zwei Dioden im Eingang könnten die
Eingangsspannung auf ungefährliche Werte begrenzen. Ich habe jedoch
keine drinn, da bei mir im Extremfall (Gerät fällt vom Tisch) gerademal
2,28Volt in der Spitze erzeugt werden.(hat mein Speicheroszi gedenfalls
angezeigt). Als Sensor verwende ich einen Murata Shock Sensor
(Buerklin).
Axel

Autor: Quark (Gast)
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@Axel
vielen Dank für die Erklärung.
So kenne ich das von Dir (Deinen Postings),
gute Präzise Hinweise, Hilfen und Erklärungen.
Lese ich immer wieder gerne.
Danke und Grüße
Quark

Autor: Olaf (Gast)
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Es gibt solche Sensoren natuerlich auch fertig. Ich hab sie jedenfalls
in Tokyo in einem Elektronikgeschaeft in huebschen Plastikbeuteln an
der Wand haengen sehen. Lagen so bei 50-100E. (es gab verschiedene
Typen)

Allerdings waren das auch keine BGA, sah eher wie ein kleineres Relais
aus.

Hersteller und Typ hab ich mir aber nicht gemerkt. Ich vermute mal der
japanische Elektronikbastler bastelt sich damit sein eigenes
Erdbebenwarngeraet. Das braucht man bei uns ja seltener.

Olaf

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