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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Machbare Ideen sind gefragt.


Autor: Dieter Z. (derpurzel)
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Hallo alle miteinander

Das Wechselstromnetz in Europa basiert ja auf ein Verbundnetz.
Wenn ein kraftwerk ausfaellt , uebernimmt ja ein anderes in Europa die 
ausgefallende Arbeit.
Arbeitet ja im entfernten Sinne wie eine USV

Wuerde gerne in meinem Haushalt sowas mit einem "Gleichspannungsnetz" 
machen.
Also eine "zentrale Gleichspannungs-USV"

Ich bin mir schon bewusst das das in richtung "verrueckt" klingt. 
Aber........

Kann mich mal jemand in die richtige Richtung schubsen?

derpurzel

Autor: Grrrr (Gast)
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Dieter Z. schrieb:
> Kann mich mal jemand in die richtige Richtung schubsen?

Google mal mit dem Stichwort "USV". Dann stelle präzise Fragen.

Autor: Stromi (Gast)
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Was moechtest du denn mit Gleichspannung betreiben?

Autor: Dieter Z. (derpurzel)
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@Grrrr
Na das Goggeln nach Gleichspannungsusv hat ja sogar einen Treffer 
gebracht.
Allerdings fuer meine Anwendung wohl doch nicht so das Gelbe vom Ei.

Ich wiederhole mal meine "präzise Frage"

>Wuerde gerne in meinem Haushalt sowas mit einem "Gleichspannungsnetz"
>machen.





@Stromi

Na ja , eigendlich alle "Kleingeraete"
Das soll heissen keine Waschmaschine, kein Trockner,kein 
Durchlauferhitzer.
usw.

Aber Fernseher , Microwelle , dev. Computer/Controller, Licht und solch 
Kram.

Der input in dem "Gleichspannungsnetz" soll aus Solarzellen ,oder 
Oeffentliches Stromnetz ,oder Notstromgenerator usw. kommen.
Der Output soll - je nach Abnehmer- Trapetz-Wechselrichter oder 
Sinuswechselrichter oder Step-up/down Scaltregler oder auch direkt die
Gleichspannung verwenden (Was bevorzugt wird)

Es wird angestrebt, auch mal ohne Oeffentlichen Netzzugang eine Weile
"normal Weiterleben " zu koennen.

derpurzel

Autor: Gaast (Gast)
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Du wirst dann ja wahrscheinlich Bleiakkus verwenden.

Die Energie in einem Bleiakku berechnet sich: Kapazität * Nennspannung
Die Energie, die du speichern willst, berechnet sich: Zeit * mittlere 
Leistung

Was auch noch interessant ist weil halbwegs anschaulich: Nimm 
beispielhaft einen Bleiakku, der günstig erscheint. Berechne: Kapazität 
* Nennspannung / Preis. Einheit auf kWh/Euro umrechnen.

Autor: Grrrr (Gast)
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@ Dieter Z.

Ehrlich gesagt frustriert mich Deine "Beratungsresistenz". Ich schreibe 
Du sollst nach "USV" suchen, aber Du suchst nach "Gleichspannungsusv". 
Das ist ungefähr so sinnvoll, wie nach "Autobenzin" zu suchen.

Wenn Du meinem Rat gefolgt wärest, dann hättest Du u.a. festgestellt, 
das
die Aussage

> Das Wechselstromnetz ... basiert ja auf ein Verbundnetz.
> ...
> Arbeitet ja im entfernten Sinne wie eine USV

keineswegs zutrifft.

Deine Antwort:
> Es wird angestrebt, auch mal ohne Oeffentlichen Netzzugang eine Weile
> "normal Weiterleben " zu koennen.
bestätigt mich noch in meinem Ratschlag.

Wenn Du schon um Rat fragst, solltest Du ihm auch folgen und Deine 
Kritik erstmal ein wenig zurückstellen, bis Du definitiv feststellst, 
das Du mehr weisst als der Ratgeber.

Dein Verhalten ist meiner Ansicht nach also nichts weiter als 
überheblich.

Dann sieh mal selbst zu wie Du klarkommst.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Dieter Z. schrieb:
> Ich wiederhole mal meine "präzise Frage"
>
>>Wuerde gerne in meinem Haushalt sowas mit einem "Gleichspannungsnetz"
>>machen.

Und wo ist da jetzt die Frage?

Autor: Tim T. (tim_taylor)
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Dieter Z. schrieb:

Unsinn.

> Hallo alle miteinander
Hallo Du.

> Das Wechselstromnetz in Europa basiert ja auf ein Verbundnetz.
Soweit noch richtig, zumindest Inhaltlich.

> Wenn ein kraftwerk ausfaellt , uebernimmt ja ein anderes in Europa die
> ausgefallende Arbeit.
Hier schon der erste Fehler, es übernimmt nicht eins sondern alle ein 
bischen.

> Arbeitet ja im entfernten Sinne wie eine USV
Eigentlich nicht, ist aber erstmal egal.

> Wuerde gerne in meinem Haushalt sowas mit einem "Gleichspannungsnetz"
> machen.
Ein Verbundnetz?

> Also eine "zentrale Gleichspannungs-USV"
Ahso, warum dann Gleichspannung und nicht Wechselspannung?
Köntest dir die Extraleitungen sparen und gibts fertig zu kaufen.

> Ich bin mir schon bewusst das das in richtung "verrueckt" klingt.
Nö, klingt eher doof.

> Aber........
Nix aber, einfach doof.

> Kann mich mal jemand in die richtige Richtung schubsen?
Wohin willst du?
http://www.mikrocontroller.net/forum/gesperrt oder 
http://www.mikrocontroller.net/forum/null

> derpurzel
Der Heimwerkerkönig

Autor: Dieter Z. (derpurzel)
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Ich bin mir schon bewusst , das dieses ein Deutsches Forum ist.
Deswegen bin ich ueber das typische Deutsche Verhalten auch nicht
verwundert.

Ich hatte mir eigendlich vorgestellt , das man ueber die Machbarkeit
sachlich diskutieren kann - in einer Form das es Mitleser anspricht
dieses als lesenswertes Forum zu schaetzen - .

Leider ist es mir ja nicht gelungen.

Das liegt aber mit Sicherheit nur daran, das ich mein Vorhaben nicht so
deutlich vorbringen kann das es auch wirklich jeder auf Anhieb versteht.

Auch moechte ich mich hier in aller Deutlichkeit dafuer Entschuldigen,
das ich zu dusselich bin, Beispiele so zu bringen, das sie bis auf das
letzte Ituepfelchen Wasserdicht sind und vor allem fuer jeden
auf Anhieb verstaendlich sind.

Damit der unbedarfte Mitleser trotzdem ein wenig von der Technik
lesen kann, will ich hiermit mein Wissen von einer USV
(Unterbrechungsfreie StromVersorgung) posten.
Ist zwar Offtopic , aber Egal.

Eine Unterbrechungsfreie StromVersorgung hat die Aufgabe den Verbraucher
ohne Unterbrechung seinen Strom zu liefern.

Eine Unterbrechungsfreie StromVersorgung hat zwei oder mehr Quellen von 
den sie den Verbraucher ohne Unterbrechung seinen Strom zu liefern kann.

Ueblich ist es auf der Welt das Wechselspannung verwendet wird,
deshalb sind die meisten USV Wechselspannungs-USV.

Es giebt - Grob gesagt - zwei Arten von USV
Eine Online USV und eine Offline USV.

Eine Online USV ladet eine Batterie und schaltet gleichzeitig den Strom 
aus
der Netzsteckdose auf den Verbraucher.(Verbraucher bekommt online seinen 
Strom )
Faellt der Strom aus , wird "Blitzartig" ein Wandler angeschmissen der 
dann
den Verbraucher seinen Strom zur Verfuegung stellt.
Dieser Wandler bezieht seinen Strom aus der vorher geladenen Batterie.

Eine Offline USV wandelt den Strom aus der Netzsteckdose immer in 
Gleichstrom um (die Batterie arbeitet als Puffer und Speicher )
und aus diesen Gleichstrom wird immer ueber einen Wandler der Strom fuer
den Verbraucher erzeugt.

Ein Stromverbund stellt immer dem Verbraucher den Strom 
unterbrechungsfrei
zur Verfuegung . Im Falle wo eine Quelle ausfaellt wird dieses von
anderen Quellen uebernommen.

ich sehe da schon Aenlichkeiten mit einer Online USV.


So nun genug Offtopic

Machbare Ideen sind gefragt


Ich wollte mir mehrere Solarpanels aufs Dach packen.
Diese aber nicht nach der ueblichen Art verschalten
sondern jedes Panel soll seinen eigenen Regler bekommen.
Somit habe ich x Gleichstromquellen.
Sollte ich noch irgendwie die Moeglichkeit haben , einen Windquirl
unterzubringen wuerde die Gleichstromquelle auch dazukommen.

Auf der Verbrauchsseite sind als Abnehmer die Kuehlschraenke , die 
Gefriertruhe Tv usw. was man ebend nun in einem Haushalt so hat.

Nun wohne ich in einer Gegend , wo oefters mal der Strom ausfaellt.
Mal 5min , mal bis zu 8Stunden . Es kann aber auch sein das es mal
4 Wochen werden.
Da muss man sich eine sogenannte Inselloesung schaffen.
Bis jetzt konnte das nur ueber einen Krachmacher (Notstrom)
gemacht werden. Ist nicht so doll.

Nun habe ich gedacht , wenn ich das hier im Forum vortrage , auch fuer 
den Interessierten Mitleser was abfaellt.
Ich hoffe auch das ich den einen und anderen Irrweg nicht beschreite
weil Vorschlaege kommen die Besser sind als meine Ideen.

Sollten aber alle Wissenden nun vergrault worden sein,
werde ich auch bestimmt alleine zum Ziel kommen.
Ich finde es nur schade wenn ich mein "Wissen" ins Grab nehmen muss
und andere "Dumm" sterben muessen.

derpurzel

Autor: Hans (Gast)
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>Ich finde es nur schade wenn ich mein "Wissen" ins Grab nehmen muss
>und andere "Dumm" sterben muessen.

Ich denke, wir werden damit schon klar kommen ;-)

Schau mal lieber, daß Du Deinen Sonnenstand geloggt kriegst.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Dieter Z. schrieb:
> Ich hatte mir eigendlich vorgestellt , das man ueber die Machbarkeit
> sachlich diskutieren kann - in einer Form das es Mitleser anspricht
> dieses als lesenswertes Forum zu schaetzen - .
>
> Leider ist es mir ja nicht gelungen.
>
> Das liegt aber mit Sicherheit nur daran, das ich mein Vorhaben nicht so
> deutlich vorbringen kann das es auch wirklich jeder auf Anhieb versteht.
> Machbare Ideen sind gefragt
>
> Ich wollte mir mehrere Solarpanels aufs Dach packen.
> Diese aber nicht nach der ueblichen Art verschalten
> sondern jedes Panel soll seinen eigenen Regler bekommen.
> Somit habe ich x Gleichstromquellen.
> Sollte ich noch irgendwie die Moeglichkeit haben , einen Windquirl
> unterzubringen wuerde die Gleichstromquelle auch dazukommen.
>
> Auf der Verbrauchsseite sind als Abnehmer die Kuehlschraenke , die
> Gefriertruhe Tv usw. was man ebend nun in einem Haushalt so hat.

dann erkläre doch einfach Dein Vorhaben, so, daß man dem folgen kann.

Mehrere Gleichspannungsquellen, die einzeln sind. Mehrere Verbraucher, 
die einzeln sind. Jedes Gerät also sein eigenes Panel???

Ich jenne nur sehr wenige Geräte, die direkt mit Gleichspannung laufen.
Welchen praktischen Nutzen soll dieser Lösungsansatz also haben?
Eigener Wechselrichter für jedes Gerät mit eigenen Akku und Solarpanel?

Eigener Regler für die Quellen, um einen zentralen Akku zu laden und ein 
Wechselrichter, der die übliche Wechselspannung erzeut, dürfte wohl 
jedem sinnvoller erscheinen.

Eben die ganz normale Variante mit Inselbetrieb...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Micha H. (mlh) Benutzerseite
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Dieter Z. schrieb:
> Ich finde es nur schade wenn ich mein "Wissen" ins Grab nehmen muss
> und andere "Dumm" sterben muessen.

Ja, das Leben ist schon tragisch.



Aber, wo Du den Begriff "Insellösung" schon gebracht hast, suche einfach 
danach. Bald wirst Du feststellen daß Deine gesuchte Idee nichts neues 
ist, sondern weitverbreitet und üblich ist und auch käuflich erhältlich.
In Griechenland etwa gibts sowas zu Tausenden.

Autor: Oliver (Gast)
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>Ich finde es nur schade wenn ich mein "Wissen" ins Grab nehmen muss
>und andere "Dumm" sterben muessen.

Tja, mit dem Risiko wirst du wohl leben müssen. Und bisher ist das 
Wissen anscheinend ja noch nicht vorhanden, das willst du dir ja erst 
noch erarbeiten.

Solargestütze Inselversorgung ist nun aber eigentlich nichts neues. 
Systeme dafür gibt es seit Jahren, angefangen bei Wohnmobilen, Booten, 
und auch für Festinstallationen. Notstromversorgungen gibt es in allen 
Größenordnungen, bis hin zur Versorgung von ganzen Krankenhäusern.

Und dann gibt es inzwischen auch Brennstoffzellen. Absolut geräuschlos. 
Mit etwas googlen findest du da bestimmt einiges.

Alle diese Systeme haben eins gemeinsam: Sie sind TEUER. Richtig feste 
TEUER. Eine Solaranlage mit Pufferbatterien, die mal eben eine 
Kühlschrank rund um die Uhr betreiben kann, willst du nicht bezahlen 
wollen.

Und an der Stelle scheitern dann die immer wieder mal aufkommenden 
Träumereien von einer unabhängigen Stromversorgung.

Jetzt hast du ja noch nicht verraten, wo dein Dominizil liegt. Wenn das 
natürlich eine Gegend ist, die mit 356 Tagen Sonnengarantie glänzt, wird 
das alles etwas einfacher. Nur braucht eine Klimaanlage auch ganz nett 
Strom.

Oliver

Autor: Tim T. (tim_taylor)
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Vorab du hast online und offline USV verdreht.

Dein Anwendungsfall ist nicht so einzigartig das es, wie bereits 
geschrieben, dafür keine Fertiglösungen gibt.

Es ist doch SAUEINFACH:

Solarpanele -> Laderegler -> Dicke Bleigel Akkus -> Wechselrichter -> 
Kühlschrank

Wenn du noch einen Windgenerator,der auch nicht weniger Krach als ein 
Benzingenerator macht, anschließen willst, einfach per Laderegler an die 
Akkus hängen.
Und für ein paar Euro fünfzig mehr gibt es auch Wechselrichter mit 
seperatem Netzeingang.

Aber insbesondere für Kühlschränke eine Gleichspannungsversorgung 
aufzubauen ist Schwachsinn.

Ich hatte vor ein paar Jahren mal einen 12V Bus zuhause weil ich dachte 
so die ganzen Wandlungsverluste der unzähligen 
Kleingeräte-Steckernetzteile umgehen zu können. Doch sorgten bei mir 
dann die verschiedenen Spannungsstufen (5, 6, 9, 12) dafür das es sich, 
zusammen mit den Übertragungsverlusten, nicht rentiert hat. Dabei hatte 
ich noch garnicht die Verluste einbezogen die ein paralleler Bleiakku 
verursacht hätte.

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