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Forum: Platinen Kennlinie glätten


Autor: Max (Gast)
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Hallo,

ich möchte mithilfe eines digitalen Potentiometers künstlich eine von 
mir gewollte Strom- Kennlinie erzeugen. Ich befürchte aber, dass beim 
Umschalten des Potis auf den nächsten Wert eine Art Treppe entsteht. Das 
heißt, dass der Strom sprunghaft auf den nächst höheren Wert springt und 
dieser Sprung zu groß ist.

Wie kann ich diesem sprunghaften Verhalten entgegenwirken? Ich möchte 
also schaltungstechnisch meine Kennlinie glätten.

Danke im Voraus!

lg Max

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Max (Gast)

>Wie kann ich diesem sprunghaften Verhalten entgegenwirken?

Nicht soviel rumspringen.

>Ich möchte also schaltungstechnisch meine Kennlinie glätten.

Sag lieber was das insgesamt werden soll, siehe Netiquete. Digitale 
Potis sind nun mal digital, damit haben sie halt eine 
Quantisierung. Das bekommt man nur durch ein Poti mit mehr 
Stufen/Auflösung hin.

MfG
Falk

Autor: Max (Gast)
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Prinzipiell soll es nichts anderes machen als ich schon erwähnt haben. 
Ich möchte einen von mir beeinflusste Stromkennlinie simulieren. Das 
heißt ich möchte softwaretechnisch auf den Stromfluss Einfluß nehmen und 
das mit einem Oszi ausmessbar machen.

Die Auflösung des Potis kann ich leider nicht erhöhen und nicht so viel 
rumspringen ist auch nicht möglich.

Ich dachte eher an den Einsatz eines relativ großen Kondensator, der 
sich langsam auflädt... aber irgendwie scheitern meine Überlegungen 
IMMER sobald ich dieses Bauteil in meinen Schlatungsentwurf integriere. 
Kann mir da jemand helfen?

Autor: ohne login (Gast)
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Je nach benötigtem Dynamikumfang, Reihenwiderstand zum Poti und/oder 
halt ein anderes mit geringerer Quantisierung wählen. (Ok da das nicht 
realisierbar ist, fällt das flach.)

Ich würde erst mal eine schnöde Stromquelle (oder -Senke) aus einem 
einzigen Transistor bauen und damit herumexperimentieren.
Ob das ganze reines persönliches Interesse ist oder gar Anforderungen 
irgendeiner Art (wie Stromkonstanz oder erlaubter Lastbereich) erfüllen 
soll, erwähnst du ja nicht. Von daher wäre das ja erst mal ein Anfang.
Den erwähnten Kondensator habe ich nicht ganz verstanden ehrlich gesagt. 
:-(

Autor: ohne login (Gast)
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ach und Folgendes: Verschieben? Hier liest sicher kaum einer mit.

Autor: Max (Gast)
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Also mit Kondensator meinte ich eine Schaltung in der Art.

Dabei soll R2 mein Poti darstellen. Nun gibt es durch die große 
Kapazität doch keine Stromsprünge mehr an meinem Messgerät Pr2?! Denn 
erst wird der Strom vom C gezogen und baut sich dann langsame durch 
meinen R2 auf. Je nach Ladezustand des C habe ich auch eine fallende 
oder steigende e Funktion als Stromverlauf.

Der Lastbereich ist prinzipiell egal. Ich möchte am Oszi nur einen 
Stromverlauf verdeutlichbar machen können. Da ist es egal, ob es sich um 
Zehntel, Hundertstel, Milli oder Mikroampere handelt. Was mit 
Stromkonstanz gemeint ist weiß ich leider nicht!

Wenn das so funktioniert hätte ich noch eine Frage:
Tut mir Leid, dass sich die Anforderung da ändert, aber kann ich den 
Kondensator auf einfache Weise durch einen Mikrocontroller zuschalten 
und wegschalten? Damit möchte ich den Unterschied zwischen Glättung und 
Sprüngen erkennen?! Dabei soll aber, falls möglich, keine Leistung von 
meinem Mikrocontroller in die Schaltung fließen.

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