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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik IDE-Festplatten im 8-Bit Modus


Autor: Christof Krüger (Gast)
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Hallo,

ich bin grad dabei eine Festplatte anzusprechen. Das ganze klappt schon
halbwegs, allerdings bekomme ich es nicht hin, die Festplatte in den
8-Bit-Modus zu versetzen. Immer wenn ich das versuche, setzt die
Festplatte das ERR-Flag im Status Register.

Daher eine recht allgemeine Frage: Unterstützen heutige Festplatten
diesen Modus überhaupt noch oder muss ich meine Hardware ausbauen, um
mit ganzen 16-bit ansprechen zu können? Die Festplatte ist eine 6.4GB
von IBM, Baujahr 98

Autor: Benedikt (Gast)
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Die Befehle werden als 8bit, Daten immer als 16bit übertragen.
Wie soll den der 8bit Modus funktionieren ?

Autor: Christof Krüger (Gast)
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Es gibt im "AT Attachment-2 Interface (ATA-2)" einen Modus, in dem
auch Daten zeitmultiplext 8-Bit breit auf DD0-DD7 übertragen werden
können. So könnte man sich etwas Aufwand sparen. Leider wird dieser
Modus in der ATA-3 Spezifikation nicht mehr erwähnt. Daher meine Frage,
ob die Festplattenhersteller diesen Modus daher auch nicht mehr
implementieren. Dachte immer, ATA wäre stets abwärtskompatibel und wenn
sich ein Controller auf das Vorhandensein eines 8-Bit-Modus verlässt,
kann er mit neuen Festplatten wohl nicht mehr umgehen.

Autor: Johannes (Gast)
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Heutige Festplatten beherrschen den 8-Bit-Modus nicht mehr.

Autor: Christof Krüger (Gast)
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grummel

Dann war mein kleines Lochrasterplatinchen von gestern für die Katz, wo
ich DD8-DD15 einfach mal ignoriert hab :-/

Was für einen Baustein würdet ihr empfehlen, um die weiteren 8-Bit
bidirektional zeitgemultiplext ansteuern zu können? Würde nur ungerne
noch einen weiteren Port am AVR dafür opfern. Da wirds doch sicherlich
etwas aus der 74er-Reihe geben, oder?

Autor: Jens Renner (Gast)
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ATA-2 ist schon lange nicht mehr aktuell (wenngleich die Basics die
selben sind). Ich glaube, ATA-5 ist die älteste noch gültige
Spezifikation.

Als bidirektionalen Latch habe ich den 74646 verwendet. Klappt gut.

Autor: Johannes (Gast)
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Alternativ kannst Du auch ein CPLD nehmen, falls Du noch andere
Peripherie wie z.B. SRAMs ansteuerst.

Autor: Christof Krüger (Gast)
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Also einen SRAM wollte ich in meinem endgültigen Aufbau auch ansteuern.
Momenten mache ich bei meinem Projekt eher ein persönliches
proof-of-concept für alle beteiligten Komponenten, also
Displayansteuerung, ext. Mem, ATA und was sonst noch alles kommen wird.
Mir wurde von einer Seite auch schon empfholen, das ext.Mem-Interface
zum lesen/schreiben der Register der Festplatte zu benutzen. Da sich
aber wohl die Datenübertragung nicht auf 8 Bit verschlanken lässt,
wirds ohne weitere Hardware nicht gehen.

Was hat du dir denn vorgestellt, was so ein CPLD dann alles übernehmen
sollte? Meinst du, dass man statt mehreren diskreten Bauteilen wie z.B.
den Latch für ext.MEM dann lieber einen CPLD nimmt? (Also, bevor noch
ein zweites 74xx-Gatter raufkommt, kann man gleich ein CPLD nehmen?)
Oder hast du noch andere Ideen?

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