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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik PIC Programmieren ohne MPLAB


Autor: Nafets Sumada (sumada)
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Hallo Zusammen

Ich muss in meiner Firma die Programmierung eines PICs vereinfachen. Man 
soll in der Produktion meine Leiterplatte über das ICD2 Kit 
programmieren können.
Leider ist es unschön, dafür jedesmal das MPLAB aufmachen zu müssen, wo 
der C-Code verändert werden kann (durch einen Fehler oder so). Kann mir 
jemand sagen, wie ich den PIC auch ohne MPLAB programmieren kann? Ich 
stelle mir vor, dass ich einfach ein Hex-File zur verfügung stelle zum 
draufspitzen.

Ich hoffe auf eine baldige Antwort

Grüsse von Nafets

Autor: Matthias Keller (mkeller)
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z.B.: (ungetestet)
http://www.edaboard.com/ftopic267847.html

wenn es um hohe Stückzahlen geht lohnt sich vielleicht auch ein 
Stand-allone Gerät von Microchip

... wenn es nur darum geht, dass der C-Code nicht veränderbar ist: 
Einfach nur die hex bereitstellen! Man kann mit MPLAB auch direkt eine 
hex importieren und brennen

Autor: Gerhard (Gast)
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Hallo

z.B.:http://www.elnec.de/
Programmer: PIKprog2

Gruß
Gerhard

Autor: Matthias Keller (mkeller)
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Zumindest für das ICD3 gibts eine Programm unter : 
C:\Programme\Microchip\MPLAB IDE\Programmer Utilities\ICD3

Für die Produktion tuts sicher auch das PICKit3:
ebenfalls von Microchip verfügbar

Autor: Der Micha (steinadler)
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Kann man die Chips nicht schon programmiert bestellen???

Autor: Plan (Gast)
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Mann kann mit einem MPLAB immer eine HEX-Datei öffnen und diese brennen. 
C-Code braucht bei uns die Fertigung nie.

Autor: Plan (Gast)
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Wenn es größere Massen sind, dann empfiehlt sich sowiso ein PM3. Dort 
einmal die HEX-Datei einspielen, dann immer zwei Tasten drücken zum 
Programmieren.

Autor: Master Snowman (snowman)
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oder man baut sich den simplen USB-brenner von sprut nach

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Wir haben hier den PRESTO von ASIX eingesetzt.
Da gab es dann ein paar Links auf dem Desktop für die versch. Typen, die 
wir produzierten (da war alles fertig eingestellt) und am Programmer ist 
ein Knopf zum Brennen.
Für Dumme...

So ein PicKit sollte aber auch langen, da klickt man dann etwas rum...

Autor: Nafets Sumada (sumada)
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Wow! Vielen dank für die Antworten.
Den PIC programmiert zu bestellen, lohnt sich bei uns nicht. wir 
produzieren nur etwa 4 Geräte pro Jahr.
Auch den PIC einzeln programmieren geht nicht. Wir lassen die 
Leiterplatten bestücken, und der PIC ist ein 100 TQFP PIC.
Ich werde aber alle anderen Optionen prüfen.
Nochmals vielen dank.

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Hi versuch mal piklab das hat in der Win version auch nen comando zeilen 
Brennprogramm der die meisten Programmer unterstützt.

Autor: Master Snowman (snowman)
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waaaaaas? vier mal im jahr MPLAB aufzustarten um die vier PICs zu 
programmieren, ist für dich/euch zu viel aufwand, dass ihr ein 
programmer sucht, mit dem man ohne MPLAB programmieren kann!?! mann oh 
mann...

Autor: Falk Brunner (falk)
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Deutschland und seine Luxusprobleme . . .

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Master Snowman schrieb:
> waaaaaas? vier mal im jahr MPLAB aufzustarten um die vier PICs zu
> programmieren, ist für dich/euch zu viel aufwand, dass ihr ein
> programmer sucht, mit dem man ohne MPLAB programmieren kann!?! mann oh
> mann...

Seh es einfach mal so:

Ich (und jede menge andere personen) verwenden GNU/Linux und haben 
versucht die ganze Software kompilieren und unter Linux zum laufen zu 
bekommen.

Du kannst den Müll 100 mal strten wovon dir 99 mal das program SEGV.

Ich bin auf der Sche nach einer möglichkeit, die PIC32 uter Linux auf 
der Befehlszeile zu programmieren.

MPLAB ging bei mir auch unter Windos XP (Maschine ist mittlerweile 
verschrottet) nicht vernünftig.

MPLAB mag zwar zum entwickeln gut sein, aber mal "schnell" flashen ist 
wiklich nicht drin.

Grüße
Michelle

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet UG i.G.) (michellekonzack)

>MPLAB mag zwar zum entwickeln gut sein, aber mal "schnell" flashen ist
>wiklich nicht drin.

Man korrigiere mich wenn ich mich irre, aber auch für den PIC dürfte es 
eine Vielzahl von Software zum Programmieren geben, wahrscheinlich auch 
von Microchip. Oder?

Und selbst wenn die Auswahl eingeschränkt wäre, für 4 Geräte pro Jahr 
tut es die unständlichste Lösung, selbst wenn das bedeutet, MPLAB bei 
der Sekretärin auf dem Rechner zu installieren und dort zu flashen.

MfG
Falk

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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MPLAB ist von Microchip und ich habe auch die angepaßtensourcenvon PKit2 
für Linux nur geht eben nischt...

Wenn jetzt jemand das gnupic Project erwähnt, ich bin auf der 
Mailingliste und es geht eben nicht überall.

Und was Micr0$oft basierende Produkte betrifft, NEIN DANKE!

Die Firma M$ schuldet mir seit 1999 eine zweistellige mio summe und ich 
werde mich hüten auch nur in einziges Programm von denen zu kaufen. 
Raubkopien von Windos kommenach nicht in Frage

Frankreich hatte meine Klage gegen M$ abgewiesen, was ne echt geile 
Lobby-Arbeitvon M$ war, denn wenn ich damit durchgekommen wäre, hätte 
ich die MS-EULA in die Tonne getreten und Software-Hersteller hätten 
Haftung für ihren Software-Schrott übernehmen müssen.

Somit habe ich 600.000 Euro an M$ für nicht funktionierenden Software 
gezahlt (Die hatten auch den vollen Service übernommen) und meine Firma 
ist nach 16 Monaten Konkurs gegangen und hat 70 Arbeitslose 
hinterlassen.

Grüße von ner stinkgen
Michelle

Autor: Master Snowman (snowman)
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also zusammengefasst: du suchst eine programmiermöglichkeit unter linux 
um 4x im jahr einen PIC zu programmieren. nebenbedingung ist, dass es 
extremst einfach laufen soll und kein M$-produkt benötigt.

4 gedanken:
- wieso hast du uns nicht von anfang an gesagt, dass windows nicht in 
frage kommt..?
- sorry, ich kenn mich mit linux zu wenig aus (hab's alle 2 jahre neu 
versucht, war mir zu nervtötend), aber gibt es nicht eine möglichkeit 
einfache windows-programme unter linux laufen zu lassen? falls ja, bau 
dir einen einfachen Sprut-brenner.
- falls obiger punkt nicht geht: vielleicht rückt dir Sprut den 
sourcecode raus für seinen in Delphi geschriebenen parallelportprenner, 
so kannst du es mit Lazaurs für linux kompillieren.
- soviel ich weiss, soll es doch auch programmer geben, die unter linux 
laufen. vielleicht ist mit ihnen kein debuggen möglich, aber das 
brauchst du glaub ich eh nicht.

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Master Snowman schrieb:

> - falls obiger punkt nicht geht: vielleicht rückt dir Sprut den
> sourcecode raus für seinen in Delphi geschriebenen parallelportprenner,
> so kannst du es mit Lazaurs für linux kompillieren.

Für den brenner8/9 gibt es nen Linux Tool wird auch von Spurt 
bereitgestellt

> - soviel ich weiss, soll es doch auch programmer geben, die unter linux
> laufen. vielleicht ist mit ihnen kein debuggen möglich, aber das
> brauchst du glaub ich eh nicht.

Gibs fast jeder läuft auch unter Linux Programm hatte ich oben schon 
erwähnt, auch Debuggen funkt, GPuils/gpsim z.b..

Autor: Tajas R. (tony)
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Hi,
ich benutze Piklab unter Linux. Das Ganze läuft mit einem ICD2 Clone 
(über echtes USB) und piklab benutzt als Backend die alten Bekannten.

Bei der ersten Einrichtung muss man je nach Distri ein paar 
Kleinigkeiten konfigurieren und Zugriffsrechte gewähren (Bei OpenSuse 
musste ich den USB-Zugriff speziell erlauben) aber ansonsten läuft das.

Man kann sich dann auch ganz einfach ein 2-3 Zeilen bash-skript 
schreiben und den Programmiervorgang somit ganz einfach voll automatisch 
mit einem Klick ausführen.

Hoffe das hilft weiter.

LG

EDIT: Ansonsten kann man sich gern per PM melden.

Autor: stephan_ (Gast)
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Der Brenner8 bzw. Brenner9 von sprut ist bestens dafür geeignet. Dazu 
usburn als Linux-Software.

http://sprut.de/electronic/pic/projekte/brenner8/

http://sprut.de/electronic/soft/usburn/linux/usbur...

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