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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Highspeed Fotografie


Autor: dxwolf (Gast)
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Hallo,

Ich habe mir eine Vorrichtung für die Highspeed Fotografie gebaut. 
Sprich, ein Objekt wird durch ein Diabolo o.ä. zerschossen, in Moment wo 
das Objektes zerplatzt, soll der Blitz auslösen und das Bild einfrieren, 
während die Kamera auf eine Belichtungszeit von ca. 5sec. eingestellt 
ist.

Funktion ist an sich gegeben, macht halt nur Schweinkram :-)

Nun zum eigendlichen Thema, die Blitzansteuerung.
Geplant habe ich, einen Einzeldraht einer Litze am Ende des "Laufs" zu 
spannen, der durchschossen wird. Diese resultierende Änderungs des 
Schaltzustandes soll als Impuls mit einer einstellbaren Verzögerung von 
0-0,5 sec den Blitz auslösen, so das es möglich ist, das zerplatzende 
Objekt auch mit dem Projektil auf's Bild zu bekommen. Der Blitz wird 
durch einen Kurzschluß am Blitzfuß ausgelöst.

Leider bin ich noch nicht auf eine einigermaßen praktikable Lösung 
gekommen und hoffe somit auf Eure Hilfe.

Vielen Dank!!!

Autor: hdd (Gast)
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Hi,

also am komfortabelsten geht es sicher mit einem µC, dann kannst du die 
Verzögerung sehr genau einstellen.
Möglich wäre auch eine astabile Kippstufe die durch den Abschuss 
ausgelöst wird und beim Zurückkippen den Blitz auslöst.
Übrigens würde ich überlegen, ob nicht eine Lichtschranke aus 
Laserpointer und Fototransistor günstiger wäre, dann musst du nicht 
jedes mal den Draht neu spannen.

Autor: Ziff (Gast)
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Das Projektil mit aus Photo ... 0 - 0.5 sek ... aha. Irgendwie fehlen da 
noch ein paar Nullen. Lass mich mal rechnen. Schallgeschwindigkeit ist 
300m/s oder 300mm/ms. Also mit Millisekunden ist noch nichts, das gibt 
noch ein  Geschmier. 300um/us, das duerfte scharf sein. Also 
Mikrosekunden. Der Blitz sollte wenige Mikrosekunden lang sein und auf 
wenige Mikrosekunden genau repetierbar.

Autor: Andreas K. (derandi)
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Kondensator wird von einem einstellbaren Widerstand geladen, der Draht 
schließt den Kondensator kurz.
Draht bricht, Kondensator läd je nach Widerstand schneller oder 
langsamer und ein Komparator löst dann aus.
Widerstand + Komparator, damit hätte man schon zwei Möglichkeiten der 
Zeiteinstellung.

Könnte man auch andersherum machen, Draht hält Kondensator geladen, der 
über einen einstellbaren Widerstand entladen wird.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Einfache Variante: siehe Monoflop.
Genauer: Zähler als TTL ICs.
Komfortabel: Zähler mit Mikrocontroller.

Autor: dxwolf (Gast)
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Hallo Ziff,

Recht hast Du. Ich gehe mal von einer Projektigeschwindigkeit von 150m/s 
aus (CO2 Waffe), geblitzt wird mit recht niedriger Leistung um eine 
schnelle Abbrenndauer zu erreichen. Korrigiert werden muss also die 
Zeitverzögerung, mit der der Blitz nach dem Durchschuss des Drahtes 
auslöst.

Autor: Andreas K. (derandi)
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Ich könnte mir vorstellen, das er mit 0-0,5 Sekunden den Zeitbereich 
meint, den der Verzögerungsmechanismus umfassen sollte...

Autor: dxwolf (Gast)
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Hallo Falk,

Zähler mit Mikrocontroller hört sich gut an, ähnliches ist mir auch 
schon mal bei google über den Weg gelaufen.
Leider ist es aufgrund von Unwissen im µC Bereich bislang nichts 
geworden. Deswegen, mal doof nachgefragt - hast Du eine Schaltung für 
mich? :-) Wäre mir auch was wert...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Statt des Drahtes kann auch ein akustischer Auslöser verwendet werden.

Zwar ist Schall recht langsam, wenn aber ein dynamisches Mikrophon auch 
nur in der Nähe der Mündung untergebracht wird, sollte die Druckwelle 
ausreichen, um ein elektronisch auswertbares Signal zu erzeugen.

Autor: dxwolf (Gast)
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Hallo Andi,

Die Idee ist schön, da habe ich auch alles da :-) Werde ich morgen mal 
testen, danke!

Autor: zoggl (Gast)
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habe ich schon gebastelt, ist nicht so aufwändig.
Ich würde unbedingt einen µC empfehlen, da es nicht bei einem Draht 
bleiben wird, sobald man auf den Geschmack gekommen ist.

Eine Lichtschranke ist immer gut, allerdings nur als Kombination IR+Rot, 
Rot um Einrichten, und IR zum Auslösen, da dir IMMER ein Glassplitter 
durch den Laser segeln wird und Reflexionen verursacht. zudem kannst du 
auch auf leise Schusswaffen triggern (Pfeil und Bogen + wassergefüllter 
Luftballon, Tennisschläger + Ei)

Weiters sind Mikrophon(e) auch praktisch, da fallende Gegenstände 
(Glasflasche auf Boden, Golfschläger durch Glühbirne) sonst nur schwer 
triggerbar sind.

Weiter anlaoge Eingänge mit einstellbaren Schaltschwellen und 
Verstärkern.
Digitale Eingänge.

Multishot mit einstellbaren Zeiten (Stroboskop) und mehreren 
Blitzausgängen

Test Möglichkeiten, um Belichtngseinstellungen zu testen.

auch optisch getrennte Ausgänge sind praktisch, um Abläufe sinnvoll zu 
automatisieren. (zb Verschluss auf , Lampe ein, warten bis Wendel 
ordentlich belichtet, Lampe aus, Schuss , auf IR triggern, Blitzen 
,Verschluss zu)

und weil wir gerade dabei sind und viel Platz auf einem ATmega8 ist:
Langzeittimer für automatische Zeitrafferaufnahmen.
Automatische Belichtungsreihen.

Du solltest dich unbedingt damit beschäftigen, das ist ein wunderbares 
Gebiet der Fotografie und du wirst immer einen Aufbau finden bei dem du 
nicht die richtigen Auslöseszenarien vorgefertigt findest, selbst in die 
Software eingreifen zu können hilft.

ich hoffe dass du das Projekt selbst in Angriff nimmst, hier sind viele, 
di dir gerne hlefen.

sg zoggl

Autor: dxwolf (Gast)
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Hallo und danke für Eure Antworten.

Ich werde mir die Schaltungen von hiviz.com nachbauen, das Transistor 
Photogate mit einer Laserlichtschranke und dem Delay Circuit. Vielleicht 
kommt was brauchbares dabei raus :-)

Viele Grüße

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