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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ATmega128


Autor: Thomas M. (Gast)
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Hi,

der Mega128 hat 128KB Flash, 4Kb RAM und 4KB ROM. Wieso hat er nicht
mehr ROM als nur 4KB? Muss ich jetzt noch ein externes ROM benutzen
oder benutzt der ATmega128 den Flash als ROM? Wenn das so ist würde ich
sehr gerne wissen warum.

Danke!!!

Autor: Michael (Gast)
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4KByte EEPROM!!!
Michael

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

Flash ist Programmspeicher
RAM ist RAM
Die 4k ROM die du nennst sind EEPROM und als (nichtflüchtiger)
Datenspeicher gedacht.

Matthias

Autor: Thomas M. (Gast)
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Eigentlich meinte ich dass, der RAM mit seine 4KB als Arbeitsspeicher zu
klein. Müsste der nicht genauso viel RAM wie auch FLASH haben?

Autor: Michael (Gast)
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Das würde im Umkehrschluss bedeuten, daß du mit soviel RAM arbeitest wie
deine Festplatte groß ist. Muß das sein?
Michael

Autor: Sascha (Gast)
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Nö,

warum?

Die 128kb Flash, sind das, wo du dein Programm und ev. Konstanten
"ablegst". Die 4kb Ram, sind halt irgendwelche Daten, die flüchtig
gespeichert werden.

Sonst müßte ja ein PC mit einer 80GB Festplatte ja 80GB Ram haben :)

Mfg Sascha

Autor: Tobi (Gast)
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@thomas
das programm wird ja direkt aus dem flash ausgeführt und nicht wie bei
einigen archtiketuren erst in dem ram kopiert und von dort gestartet.

Autor: MSE (Gast)
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Ist schon alles richtig, was Ihr sagt. Trotzdem wäre es mir auch ganz
lieb, wenn's ein bisschen mehr RAM wäre. Allerdings kann man ja bis zu
64KByte RAM extern anschließen, wenn es sein muß. Ich habe auch schon
mehr angeschlossen, dann muß man aber mit Bank-Switching arbeiten.

Gruß, Michael

Autor: Christof Krüger (Gast)
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Ich hätte auch gerne paar Megabyte internen RAM, am besten noch eine
USB-Schnittstelle, Ethernet und einen Bereich für programmierbare
Logik.... und wenn ich es mir so überlege, dann wäre eine eingebaute
Festplatte auch toll!

Autor: Sascha (Gast)
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lol

Autor: MSE (Gast)
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Was heißt hier "*lol*"?

Gruß, Michael

Autor: Sascha (Gast)
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"Ich hätte auch gerne paar Megabyte internen RAM, am besten noch eine
USB-Schnittstelle, Ethernet und einen Bereich für programmierbare
Logik.... und wenn ich es mir so überlege, dann wäre eine eingebaute
Festplatte auch toll!"

Warum dann nicht gleich einen Embedded-PC. Bietet, glaube ich dann mehr
Leistung wie ein AVR. Oder?

Mfg Sascha

Autor: Markus (Gast)
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@MSE:
http://www.abkuerzungen.de/

lol = laughing out loudly

Autor: MSE (Gast)
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@Markus:

Danke für die Aufklärung, ich meinte die Frage aber eher so:
Warum '*lol'?

(Wir Berliner fragen in solchen Situationen halt: "was heißt
hier...?")

Gruß, Michael

Autor: MSE (Gast)
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@Sascha:
Wart's nur ab! Kommt alles (ist nur eine Frage der Zeit)!  :)


Gruß, Michael

PS: Programmierbare Logik wäre wirklich nicht schlecht...

Autor: Sascha (Gast)
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"PS: Programmierbare Logik wäre wirklich nicht schlecht..."

Gibt es, glaube ich schon bei 8051-Derivaten. Müßte ST sein.

Mfg Sascha.

PS: Ethernet und USB wäre wirklich gut. Aber ne Festplatte? Dann wird
es auf einer Europlatine ziemlich eng mit dem AVR :)
Dann lieber mehr Flash wie beim Mega256, wenn er kommt.

Autor: MSE (Gast)
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@Sascha:

"ber ne Festplatte? Dann wird
es auf einer Europlatine ziemlich eng mit dem AVR :)"

Neenee, nicht auf dem Board, sondern auf dem Chip! (Als kleine
Nanomaschine... :)   )

Nein, wahrscheinlich kommen in Zukunft wieder andere
Massenspeichermedie, vielleicht ohne bewegliche Teile, die sich gut
mikrominiaturisieren lassen.

Gruß, Michael

Autor: Christof Krüger (Gast)
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Holospeicher und so... aber das geht nu wirklich offtopic :)

Autor: Markus (Gast)
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@MSE:
Flashspeicher existiert schon, da brauchts keine Holospeicher.
4GB Compactflash sind bereits im bezahlbaren Bereich und auch ungefähr
so groß wie der Mega128. Und wem das immernoch zu groß ist, für den
gibts 1GB SD-Cards.

Es kann ja technisch eigentlich nicht so schwer sein, beide (den AVR
und das große Flash) zusammen in einen Chip einzubauen. Aber ich
fürchte, da ist einfach der Markt zu klein.

Markus

Autor: MSE (Gast)
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"Aber ich fürchte, da ist einfach der Markt zu klein."

Märkte werden oft erst mit der Verfügbarkeit von Bauteilen und
technischen Lösungen erschlossen.

Gruß, Michael

Autor: Thomas M (Gast)
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Es sit nurso ,dass ich ein HEX-File habe für ein 80C537 das mit dem Keil
Compiler erstellt wurde und ca. 33KB gross sit. Ich will es für den
Atmel umschreiben und da ich für den 80C537 ein externes RAM von 64KB
habe ich eben die Frage gestellt. Ausserdem müssen noch floatig - Point
Operationen durchgeführt werden.

Danke für das Interesse!

Autor: Markus (Gast)
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@Thomas:
Bei dem 80C537 und dem Keil macht man es üblicherweise zur
Programmentwicklung so, daß man ein EPROM hat, in dem ein Bootloader
steckt und ein RAM, in dem das eigentliche Programm ausgeführt wird.
Das kommt aus der Zeit, als man im wesentlichen mit EPROMs gearbeitet
hat, die sich nicht so einfach löschen und beschreiben lassen.

Heutzutage haben die modernen Mikrocontroller aber oft internen
Flashspeicher, so auch der Mega128. Dein Hexfile wird in dieses Flash
geschrieben, das Programm läuft nicht im RAM (dort kann es bei den AVRs
auch gar nicht laufen). Die 4KB RAM sind deswegen nur für die Variablen
und den Stack da, wodurch man viel weniger RAM braucht. Vermutlich sind
sie für Dein Programm völlig ausreichend.

Markus

Autor: MSE (Gast)
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Und wenn die 4KB RAM nicht ausreichen, dann kann man auch beim ATMega128
64KB RAM extern anschließen (nur für Daten <= Harvardarchitektur, nicht
von Neumann).

Gruß, Michael

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