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Forum: Platinen DWG,DXF Footprint für den SD-Card SDBMF-00915B0T2 Multicomp


Autor: Kostas Victor (kostas)
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Hallo Zusammen,

ich würde gerne den oben genannten SD-Cord connector von Multicomp 
verwenden. Ich verwende Target 3001. Anscheinend gibt es die Firma
Multicomp nicht, es ist ein Konsorzium aus mehreren Firmen, habe
ich gelesen. Bezogen habe ich ihn über Farnell. Dazu gibt es auch ein
Datenblatt mit der Zeichnung des Footprints und Gehäuse.

Diese Zeichnung in Target umzusetzen ist eine Strafarbeit für jemand
der Mutter und Vater erschlagen hat. :-)

Ist jemandem zufällig ein DWG oder DXF File von dem Teil in die Hände
gekommen?

Gruß Kostas

P.S. Target ist im Bereich CAD sehr sehr Schwach. Ich werde mir jetzt 
doch mal Eagle anschauen. Mal sehen wie die drauf sind.

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Hallo Zusammen,

ich habe mittlerweile den Footprint in Target erzeugt.

Gruß Kostas

Autor: ... (Gast)
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Kostas Victor schrieb:
> P.S. Target ist im Bereich CAD sehr sehr Schwach. Ich werde mir jetzt
> doch mal Eagle anschauen. Mal sehen wie die drauf sind.

Naja, wir brauchen die Diskussion zwischen Eagle und Target nicht neu zu 
entfachen, aber meistens sitzt der Fehler vor dem Rechner.

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Naja, ich hatte ja keinen Fehler, oder Problem!

Was mich absolut nervt an Target sind die faktisch nicht Vorhandensein
von Standard CAD-Funktionalität. So etwas wie fange Mitte oder fange 
Schnittpunkt oder fange Kante, fange  Tangente u.s.w. fehlt gänzlich.
Ist z.B. wichtig wenn man den Abstand messen möchte zwischen zwei 
Elemente.
Dabei darf ich doch nicht auf das Raster gehen. Raster ausschalten und 
in die Ecke zoomen so dass man nah genug an die Kante kommt ist doch 
nicht in Ordnung.

Ein Paradebeispiel ist auch das Rechteck. Immerhin gibt es zwei
varianten. Eine gefülltes und ein nicht gefülltes. Ein einmal gezogenes
Rechteck, lässt sich nicht mehr mit der Maus vergrößern. Das kann jede
Freeware von einem Zeichenprogramm geschweige denn CAD.
Und wenn jetzt jemand fragt, wo braucht man das schon! Ich brauche es 
z.B.
bei manuell erzeugte Masseflächen. Man zieht ein Rechteck und es muss 
auf Anhieb passen. Ansonsten wieder löschen und neues Rechteck ziehen. 
Es lässt
sich nicht vergrößern, außer ich berechne die Koordinaten und gebe diese 
ein.

Wenn wir etwas tiefer gehen, was soll das mit der der Busleitung.
Aus einer Busleitung erwarte ich, alle Signale die ich in den Bus
einführe aus rausziehen zu können. Was macht Target, eine Busleitung
hat keine Funktionalität. Ich kann aus dem Bus jedes auf den Schaltplan 
befindliche Signal herausziehen.

Und das ist wie weitem noch nicht alles.

Gruß Kostas

P.S. Bei Farnell gibt es demnächst einen Tag der offenen Tür. Dort wird 
auch Eagle vorgeführt. Da werde ich das erste mal was von Eagle sehen. 
Ich kenne es überhaupt noch nicht.

Autor: ... (Gast)
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Kostas Victor schrieb:
> P.S. Bei Farnell gibt es demnächst einen Tag der offenen Tür. Dort wird
> auch Eagle vorgeführt. Da werde ich das erste mal was von Eagle sehen.
> Ich kenne es überhaupt noch nicht.

Na, dann viel Spaß.
Hoffentlich bekommen wir dann auch eine Rückmeldung von dir.

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Ich werde zumindest das was mich an Target stört, mir genauer anschauen,
wenn es überhaupt möglich ist vor Ort.
Darüber kann ich dann natürlich berichten. Allerdings hängt ja viel mehr 
dahinter. Das muss ich dann über eine Testversion versuchen 
herauszufinden.

Gruß Kostas

Autor: Grrrr (Gast)
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Kostas Victor schrieb:
> P.S. Bei Farnell gibt es demnächst einen Tag der offenen Tür.

Könntest Du bitte einen Link auf die Informationen darüber posten?

Ich finde bei Google unter dem Stichwort "Farnell" und "Tag der offenen 
Tür" nichts. Auch nicht direkt auf der Farnell-Seite.

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Sorry, damit kann ich nicht dienen.
Ich habe eine persönliche Einladung bekommen von Farnell in
Oberhaching bei München. Ich bin mir nicht sicher,
ich glaube kommender Woche ist das schon. Ich habe die Einladung
im Büro.

Gruß Kostas

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Hallo Zusammen,

so, heute war der „Tag der offen Tür bei Farnell“ CadSoft hatte ein 
Stand den ich mir einverleibt habe. Über zwei Stunden habe ich die Jungs 
mit meinen Fragen gequält.

Das was ich jetzt beschreiben werde, ist aus meiner Sichtweise und hat 
sicherlich kein Vergleichscharakter für die Allgemeinheit sonder nur für 
mich! Ich möchte hiermit also niemandem auf die Füße treten.

Vorab meine Entscheidung: Ich werde bei Target bleiben, jedoch die 
Weiterentwicklung von Eagle weiter verfolgen, erstrecht ab der Version 
6. Ab der Version 6 soll eine neue interne Datenstruktur eingeführt 
werden, die es ermöglicht deutlich mehr Funktionalität zu integrieren.

--Signalflächen—
>Eagle< Signalflächen beherrscht Eagle perfekt. Man erstellt ein Polygonzug und 
benennt diesen mit dem Signalnamen. Nachträgliches anpassen der Kontur ist mit der 
Maus recht einfach möglich.  Wenn der Polygonzug andere Signale tangiert oder 
einschließt, werden diese durch eine Aura freigestellt. Ebenfalls werden an den 
Pins mit dem gleichen Signal Thermalbrücken gebildet. Schade nur dass die 
Signalnamen nicht als DropDown zur Verfügung stehen, sonder manuell eingegeben 
werden müssen.
>Target< Hier wird ein gefülltes Rechteck gezeichnet und über das Kontextmenü das 
Signal als DropDown ausgewählt. Leider ist es mit der Maus nicht mehr möglich 
dieses Rechteck in der Größe zu verändern. Wenn z.B.: zwei Signalflächen überlappt 
werden sollen um sicher zu gehen dass sie verbunden sind, und mit der Maus nicht 
sauber gearbeitet wurde, muss das Rechteck gelöscht und erneut gezeichnet werden. 
Oder man berechnet die Koordinaten und gibt diese ein.

--Polygonflächen--
>Eagle< wie bereits erwähnt beherrscht Eagle den Polygonzug.
>Target< hier ist ebenfalls ein Polygonzug möglich. Doch sobald der Polygonzug 
fertiggestellt ist, wird die Kontur umgewandelt in einzelne ungleichschenklige 
Dreiecke die Einzel anwählbar sind. Ich habe also keinen geschlossenen Polygonzug 
mehr.

--Abstandsmessung—
Beide Programme arbeiten ausschließlich mit dem Raster. Es ist also 
nicht möglich von einer Körperkante zu einer anderen Körperkante den 
Abstand zu ermitteln, wenn das Gehäuse nicht auf das Raster ausgerichtet 
ist.

--Weitere CAD-Funktionen—
Beide Programme verfügen über fast keine Standart CAD-Funktionen. Wie 
z.B.: Bogen über drei Punkte, Ausgewählte Objekte Ausrichten, Tangente 
auf ein Bogen, keine Fangoptionen wie fange Mitte, Ende, Schnittpunkt 
der Linie u.s.w.

--Signallabels—
>Eagle< kann für Beschriftungslabels eines Signals Parameter erhalten wie z.B.: 
Signal kommt von Seite17 Plankoordinate B3. Sehr nützliche Funktion wenn es um 
Projekte geht mit mehreren Schaltplanseiten.
>Target< die Funktion ist nicht vorhanden.

--FollowMe Router—
>Eagle< Wenn über Signale darüber gefahren wird, wird beim nächsten Knick 
automatisch ein Via erzeugt. Design Rule Check wird automatisch berücksichtigt. 
Sprich, einhalten der Abstände zu nachbar Signalen. Eine sehr schöne Sache um 
manuell zu Routen. Funktioniert so wie man es erwartet.
>Target< die ähnliche Funktion nennt sich „Mehrere Signale durch Autorouter 
verlegen“ Ich finde, es ist nicht zu gebrauchen. Der Signalbahnverlauf ist völlig 
unkontrolliert.

--Eigene Library—
>Eagle< sehr nützlich finde ich den Library Explorer welcher in einem Grid die 
Bezeichnung und eine etwas genauere Beschreibung zur Ansicht bietet. Auch sehr 
nützlich die Möglichkeit zu einem Bauteil mehrere Gehäuse hinterlegen zu können.
Doch die negativen Seiten gegenüber Target überschatten die Lib. Extrem 
wie ich finde.
Um ein Bauteil in die Lib aufzunehmen muss natürlich jeweils ein Symbol 
und ein Gehäuse gezeichnet oder kopiert werden. Es ist jedoch ein 
weiterer, überflüssiger  Schritt notwendig
um die Beiden zu Verheiraten. Leider ist mit der Name entfallen dafür, 
die Funktion ist jedoch jeder einzelne Pin vom Symbol muss mit einem 
Gehäse-Pin verbunden werden.
Es ist auch nicht möglich mehrere Teilsymbole (z.B.: 4-Fach OR-Gate) mit 
einem Gehäuse zu verbinden. (Diese Aussage könnte möglicherweise nicht 
korrekt sein. Wir sind hier nicht näher darauf eingegangen)  Die Option 
Pins vertauschen zu können im Schaltplan setzt voraus dass das Bauteil 
bereits dieses Attribut gesetzt bekommen hat. Es ist also nicht möglich 
im Schalplan Pins zu vertauschen ohne gesetztes Tausch-Attribut.
Die Pads können quasi nur standartformen annahmen. Wenn ein Pad eine 
eigene Form haben soll, so ist das zwar möglich, wird jedoch bei der 
Prüfung zu einem Fehler kommen.
>Target< die Übersicht finde ich nicht gelungen. Das Anlegen von Bauteile ist 
jedoch ein saubere Sache. Man benötigt ebenso ein Gehäuse und ein Symbol. Doch 
damit ist es bereits geschähen. Die Zuordnung der Pins zwischen Schaltplan und 
Gehäuse wird automatisch erledigt. Klarer Vorteil gegenüber Eagle ist auch die 
Möglichkeit mehrere gleiche Signale automatisch zu verbinden. Wenn ein Stecker 
eine GND-Pin hat und das Gehäuse selbst noch zwei Laschen die ebenfalls elektrisch 
miteinander verbunden sind,  reicht es einfach die gleiche PinNr zu vergeben. 
Schon werden die Pins automatisch verbunden. Die Zwischenschicht entfällt also 
gänzlich. Auch sehr schön ist, das mehrere Symbolteile zusammengefasst werden 
können die das Bauteil beschreiben. Im Schaltplan ist dann möglich die Einzelteile 
herauszuziehen.

--Die Sicherheit zu haben, ein Signal ist angeschlossen—
>Eagle< hat keine direkte visuelle oder akustische Information ob das gerade 
angelegte Signal auch wirklich verbunden ist. Eagle verlässt sich hier 
ausschließlich auf das Raster. Das Raster ist also Gesetz.
>Target< An jedem Pin ist jeweils ein Kreuz angebracht sobald ein Signal 
angeschlossen ist, verschwindet dieses Kreuz. Auch ertönt ein Beep wenn eine 
Verbindung zustande gekommen ist. Schade nur dass das nicht geht auch bei 
Referenzsymbole. Ich bringe es immer wieder fertig ein Referenzsymbol nicht 
angeschlossen zu haben.

--SDI-/MDI Forms—
>Eagle< sehr schön das Schaltplan und Layout auf ein eigenes Fester angeordnet 
ist. Damit ist zwei Monitor-Betrieb einwandfrei Möglich. Die Tatsache das es 
jedoch nicht als SDI(Single Dokument Interface) umgesetzt wurde sondern als eigene 
Anwendung im eignen Adressraum, halte ich für sehr bedenklich. Es hat den Nachteil 
das der Schaltplan geändert werden kann, und das Layout bekommt das erst einmal 
nicht mit. Deshalb auch die Empfehlung, unbedingt beide Dokumente zu öffnen.
>Target< Sichere interne Verarbeitung zwischen Schaltplan und Layout. Die 
MDI-Technik (Multiple Dokument Interface) ist jedoch in vielen Fällen unpraktisch. 
Zweiten Monitor betreiben ist quasi nicht möglich. Nur mit dem Trick den Desktop 
auf beide Monitore zu erweitern.

--Produktionsdatenausgabe—
>Eagle< mehrere Durchläufe müssen manuell angestoßen werden um alle Gerber Daten 
zu bekommen. Sehr unschön ist z.B.: die Layer Drill und Hole werden nicht 
automatisch exportiert.
>Target< Alle notwendigen Daten werden in einem Rutsch erzeugt.

--Fernsteuern per Script—
>Eagle< ist komplett Script-Orientiert. Man könnte also mit Notepad und Script 
hacken
ein komplettes Projekt erstellen.
>Target< Meines Wissens nach verfügt Target nicht über Scriptfunktionalität.

Fazit:
Mein Eindruck nach etwa zwei Stunden intensives Gespräch mit den Eagle 
Leuten am Stand, ist nicht besonders berauschend, um nicht zu sagen, 
enttäuschend. Ich finde das Target in wichtigen Aufgaben die Nase vorn 
hat. Das beide Systeme Vor- und Nachteile  haben ist eigentlich klar. 
Allerdings habe ich Grund in der Annahme, Eagle wird durch den Einkauf 
durch Farnell mittelfristig profitieren. Der zweite Grund ist, sie haben 
eingesehen das ihre Datenstruktur nicht mehr optimal ist und werden 
sozusagen das Fundament der Software ersetzen. Ob es ein komplettes 
Redesign sein wird, ist fraglich denn dann müssten sie Converter 
erstellen die vorhandene Projekte in die neue Struktur überführen. Meist 
sprengt das den Rahmen. Aber wer weis, ich werde sicherlich Eagle nicht 
aus den Augen verlieren.

Gruß Kostas

Autor: Michael M. (Gast)
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oh mein gott, die armen...

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Michael M. schrieb:
> oh mein gott, die armen...


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