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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik PWM Ausgänge


Autor: Marcel Kirsammer (Gast)
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Hallo,

hab hier einen uc der 2 PWM Ausgänge diese Ausgänge müssen dann noch
mit einem RC- Glied beschaltet werden. Meine Frage was für eine Aufgabe
hat diese RC-Glied und wie verändert sich das Signal.
Vieeleicht kann mir das jemand erkären oder weiß eine Seite in der es
gut erklärt wird

Autor: Michael (Gast)
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Mittels einer RC-Kombination (r in Serie, C nach Masse) bildest du aus
einem PWM-Signal eine Gleichspannung.
Michael

Autor: Marcel Kirsammer (Gast)
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ok danke aber was für eine sinn hat das ? z.b. für einen
Gleichstrommotor? und könnte ich nicht ein einfaches digitales signal
in eine gleichspg. umwandeln

Autor: Andi (Gast)
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Das mit dem RC-Glied hat doch den Sinn, das aus dem PWM-Signal, welches
immer zwischen high und low wechselt (+5V/0V bzw. GND), eben eine
variable Gleichspannung (je nach PWM-Frequenz und high- low-Zeiten) im
Kondensator durch gesteuertes laden und entladen des Kondensators
entsteht.
Diese Gleichspannung wird meißt natürlich nicht direkt an z. B. einem
Gleichstrommotor gelegt sondern an eine Basis an einem Transistor zum
Verstärken.

Gruß
Andi

Autor: Bastian (Gast)
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Dazu hab ich aber mal auch ne Frage.
Ist es nicht besser das PWM-Signal direkt an den Transistor zu schicken
oder FET zu schicken, da so weniger Leistung am Transistor abfällt?
Vorrausgesetzt ist natürlich das der endgültige "Verbraucher" PWM
verträgt.

Autor: Khani (Gast)
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Hallo Bastian,

das ist sehr zu empfehlen. Sonst hat man den Transistor als eine
"Super-Bratmaschine" misshandelt. Allerdings sollte man auf keinen
Fall SChutzdioden am Motor vergessen, da sonst nach enorm kurzer Zeit
(< 1 PWM-Periode) der Transistor im Eimer ist.

MfG, Khani

Autor: Michael (Gast)
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@ Bastian,
Wenn du z.B. einen Gleichstromlüfter steuern möchtest, brauchst du eine
gewisse Mindestspannung, bei der der Lüfter anfängt zu drehen. bei einem
12V Lüfter ist es typisch 10,2 bis 13,8 V, also +-10% der
Nominalspannung. 2. beispiel: du willst einen Sinus oder eine Melodie
generieren, dann kannst du das mittels PWM und der RC-Kombination
durchaus in eine Wechselspannung überführen. Googel mal nach Klasse D
Verstärker und lies dir das durch.
Michael

Autor: Bastian (Gast)
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Hat vielleicht jemand ne gute Seite, wo diese PWM gut erklärt ist? Also
mit der Technologie selbst (z.B die am besten geeignete Frequenz) und
der Berrechnung des Impuls-Pausenverhältnis.

Autor: Khani (Gast)
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Hallo Michael,

ich glaube Du redest nicht allgmein von 12V-Gleichstromlüftern, sondern
ganz speziell von (gerne bei PCs verwendeten) bürstenlosen
Gleichstrommotoren (brushless DC-motor). Da kann eine PWM-Steuerung
schon etwas hakelig werden - da hast Du völlig recht. Bei einem
"stinknormalen" Gleichstrom- oder Allzweckmotor ist das kein
Problem.

MfG, Khani

Autor: Michael (Gast)
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@ Khani,
stimmt. Das mit den bürstenlosen habe ich vergessen zu erwähnen. Aber
ich habe mich vor ca. 2 Jahren mal 2-3 Wochen mit Lüftern befassen
müssen und bin zu der Zeit zu der Erkenntnis gelangt, daß andere Lüfter
nicht mehr zu bekommen sind. Logisch lassen sich klassische E-Motoren
wesentlich einfacher mit PWM steuern. Ich meinte den Lüfter im
Besonderen und nicht als Beispiel für alle Elektromotoren.
Michael

Autor: sebastian ohnmacht (Gast)
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ich habe mal eine nicht ganz so passende frage aber dennnoch

ich möchte mit einem von einem 80/51 erzeugten rechtecksignal einen
PClüfter ansteuern damit ich diesen unterschiedlich schnell laufen
lassen kann aber wie errechne ich dier umdrehungszahl

bei welchem rechtecksignal(wieviele impulse pro minute)leuft der lüfter
wie schnell?
welchen welchen Kiondensator brauche ich ?
danke für die hilfe sebastian

Autor: Götz (Gast)
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Da braucht man wohl das Datenblatt des Lüfters.

Da ein Lüfter (Gleichstrommotor) bereits als Tiefpaß wirkt, kann man
sich bei gut gewählter Frequenz das ganze Glätten schenken, das macht
er dann automatisch.

Autor: ...HanneS... (Gast)
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Und wenn der Lüfter einen bürstenloser Motor mit eigener Elektronik hat?

Autor: Andi (Gast)
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@Götz: Hast Du ne Ahnung, was man ohne Filter für schöne Geräusche aus
dem Lüfter rausbekommt.
Bei entsprechend hoher Frequenz sind das schon musikalische Töne.

Ich hatte das damals mit einem RC-Glied (10K und 4,7µF) am Ausgang
gemacht.
Dann ging es zu einem Transistor (Basis am BC547B) und dessen
Ausgangssignal am Emitter ging durch einen R2,2K zur Basis eines BD243
welcher die Masse vom Kolektor zum Emitter des Lüfters durchgeschaltet
hat.
Die PWM-Frequenz lag bei 20Hz in 100 Regelstufen also insgesammt dann
20 * 100 = 2000 Interrupts je Sekunde.

Gruß
Andi

Autor: Götz (Gast)
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Dann nicht :-)

Autor: sebastian ohnmacht (Gast)
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Ich habe noch keinen Lüfter bestellt da ich erst moch das
assemblerprogramm geschrieben hab das dauert bei mir ein bisschen
das datenblatt des lüfters werd ich in den nächsten zwei tagen haben
dann hab ich das besorgt danke schonmal
sebastian

Autor: Andi (Gast)
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@Sebastian: Wozu Datenblatt kommt erst in 2 Tagen?
Über Google und der Modell-Nr. des Lüfters hättest bestimmt die Daten
schon.

Gruß
Andi

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