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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Druckserver: IPP oder SMB


Autor: Reinhard Biegel (Gast)
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Hallo!

Habe vor, selbst einen kleinen Druckserver zu entwickeln (auf 8051 mit
int. TCP/IP stack). Soll also ein 'Adapter' von Ethernet auf USB oder
wenigstens Parport werden.

Wollte mal fragen, ob jemand damit Erfahrung hat, bzw. ob es wirklich
sinnvoll wäre, das über IPP (internet printing protocol) laufen zu
lassen statt über SMB (würde mich an samba orientieren).
Setzt sich IPP eigentlich wirklich durch? Die neuesten sites, die
Google findet sind aus dem 2000er Jahr :-/

Hat vielleicht jemand einen link zu einem ähnlichem Projekt?

Achja... natürlich gibt es solche Geräte fertig zum Kaufen. Mir geht es
allerdings hauptsächlich um den Lerneffekt und ca. 50€ für die
billigsten is auch nicht gerade wenig.

Vielen Dank im Vorraus,
mfg
Reinhard

Autor: mthomas (Gast)
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lpd-Protokoll duerfte einfacher zu implementieren sein (mit google RFC
suchen), W2K/XP kann auch damit "umgehen". ParPort ansteuern ist
relativ einfach, USB duerfte recht kniffig werden. "50EUR" wird als
Argument kaum lange Stand halten.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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DSL-Router mit integriertem Printserver gibt es schon für 20 Euro.

Autor: Christian (Gast)
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Wo, das lohnt ja bei 20 Teure nur den Printserver, ohne die
Routerfunktionalität zu nutzen...

Gruß
Christian

Autor: Johannes M. Richter (Gast)
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..und um die 20 Euro kriegt man oft einen ARM-Prozessor, ein paar
Megabyte an RAM... - vielleicht kann man damit noch andere Sachen
spielen ;)

Autor: Reinhard Biegel (Gast)
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@Andreas:
Danke für den Tipp, wär auf jeden Fall ne Überlegung wert.

Nachteile:
1. Kein Lerneffekt gg
2. So ein Ding würde sich nur schwer hinter dem Drucker verstecken
lassen. Eine Lösung wie "Ethernet-USB-Adapterstecker" wäre mir
lieber.


Hat vielleicht noch jemand Tipps zu IPP/SMB?

mfg
Reinhard

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Ich glaube SMB kannst du vergessen, am einfachsten dürfte LPD sein.

Autor: Matthias Friedrich (Gast)
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"So ein Ding würde sich nur schwer hinter dem Drucker verstecken
lassen. Eine Lösung wie "Ethernet-USB-Adapterstecker" wäre mir
lieber"

wie soll das gehen? hast du dir mal gedanken darüber gemacht, was du
dafür alles für teile brauchst?
ich überschlage mal kurz die "großen" bausteine:

8051 oder ähnlich
ethernet-controller mit phy, oder alternativ 8051 mit ethernet+phy
zusätzliches ram, evtl rom
usb-controller

dann kommt noch einiges an diskreten teilen, einwenig glue-logic, und
ein netzteil.
ich schätzte mal mindestens 100x100, wenn du 2-lagig bleiben willst.

ausserdem ist die software nicht ganz trivial und du brauchst einen
usb-host wenn du einen drucker dran anschließen willst.

ich will das projekt ja nicht kaputtreden, aber da hast du dir wirklich
sehr viel vorgenommen.

Autor: Reinhard Biegel (Gast)
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Hi Matthias!

Bis jetzt hätte ich mir das so vorgestellt:

Als µC den DS80C400, dann brauch ich für Netzwerk nur noch den
Übertrager+Buchse (gibts mittlerweile schon in einem Bauteil).

Wegen RAM: Hoffetlich reicht kleines SRAM, deshalb auch die Frage, ob
wer Erfahrung mit sowas hat (von wegen Druck starten, bevor komplett
gespoolt wurde usw. --> Speicher sparen)

Bei Parallel Version: Direkt mit µC ansteuern
Bei USB Version: entsprechenden IC (denke da an sowas wie FT232/425,
nur halt als Host-Version).

Netzteil: Linear Regler + 3 Kondensatoren (nen Trafo werd ich net auf
dem Print platzieren)

Wenn man jetzt noch ein Bisschen für Reset-Schaltung usw. einrechnet,
sollte das schon kleiner werden, als ein kleiner Router.

mfg
Reinhard

Autor: Reinhard Biegel (Gast)
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uups.... EEPROM muss natürlich auch noch drauf.

mfg

Autor: Hannes Hering (Gast)
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Hi Reinhard!

> Als µC den DS80C400, dann brauch ich für Netzwerk nur noch den
> Übertrager+Buchse (gibts mittlerweile schon in einem Bauteil).

Ich bin au grad an nem Projekt mit dem DS80C400. Wer stellt denn die
Übertrager mit Buchse in einem Bauteil her? Und wo kann man die dann
auch kaufen? Würd mich au interessieren! ;)

MFG

Hannes

PS: Auch an deinem Restlichen Projekt würd ich mich auch wegen
Lerneffekt interessieren!

Autor: crazy horse (Gast)
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Bei Halo gibts die, nennt sich fast-jack. Habe gerade mit Erfolg den
HFJ11-S101E an den Beck IPC SC12 gebastelt, astrein. Das Schönste: ist
billiger als der nackte Übertrager+Filter (in dem Fall wars der
FS22-101Y4), die RJ45 bekommt also mehr als geschenkt, viel kleiner ist
es natürlich auch.

Autor: Hannes Hering (Gast)
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Hallo,

@crazy horse: Danke für die Info! Ich stell mich grad bloß bissel doof
an bei der Suche des Ladens, wo's des Teil gibt! Hast du mir da ne URL
oder so?

MFG

Hannes

Autor: Hannes Hering (Gast)
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Sorry ... hat sich erledigt!

MFG

Hannes

Autor: Matthias Friedrich (Gast)
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"Als µC den DS80C400, dann brauch ich für Netzwerk nur noch den
Übertrager+Buchse (gibts mittlerweile schon in einem Bauteil)."

Der ds80c400 hat afaik keinen eingebauten phy. der kommt also noch
dazu. eine rj45-buchse mit integriertem transformer reicht da nicht.


"Bei USB Version: entsprechenden IC (denke da an sowas wie FT232/425,
nur halt als Host-Version)."

sowas gibt es nicht, du musst dann schon einen host-controller mit dem
entsprechenden profil programmieren.

der 80c400 hat zwar interes ram und rom, aber du brauchst auf jeden
fall flash für deine software und wahrscheinlich auch noch ram dazu
wenns ein usb-host geben soll.

"Netzteil: Linear Regler + 3 Kondensatoren (nen Trafo werd ich net
auf
dem Print platzieren)"

bei einem so großen projekt würde ich ein schaltnetzteil einsetzen.

Autor: Reinhard Biegel (Gast)
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Hi!

OK, PHY is nicht eingebaut, da hab ich wohl zu viel gelesen...
Würde also ein 64-pin LQFP dazukommen :-(

Dafür könnte man den Printserver von nem anderen Server booten lassen
und sich so den Flash sparen (also nur mit SRAM).

SNT will ich net extra machen (auch kein fertiges, Steckernetzteil
verschwindet unterm Tisch und aus).

Wird vielleicht doch ganz schön viel...
Wie ist denn z.B. so einer aufgebaut:
http://www.geizhals.at/a82507.html ?

mfg
Reinhard

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