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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Daten per Infrarot übertragen


Autor: David .. (david1)
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Guten Morgen,
Ich möchte per Infrarot Daten übertragen, ok eigentlich nur 
Steuerbefehle über eine Distanz von 5-am besten 10m, wenns nich 10 sind 
is aber auchnich schlimm.

Und zwar geht das darum dass ich auf meiner Modellbahn fahrende 
LKWs/Autos (Stichwort Car-System) hab und diese über Infrarot steuern 
möchte.

Also 2 Möglichkeiten, globale Sender, also an der Decke hängen mehrere 
Sender die die gesammte Anlage abdecken und ich so Allgemeine Befehle 
wie "Fahrzeug1:geschwindikeit-20" geben kann, oder bzw ich kombinier das 
ganze damit dass ich lokale Sender hab die den Fahrzeugen wenn sie links 
abbigen senden "Blinker link, 3s".

Soweit so gut, allerdings wie soll die Übertragung laufen?
Dass ganze muss nähmlich so weit wie's geht Störsicher sein und auch für 
Messen geignet sein bei denen sehr Starke Lampen hängen die relati viel 
IR aussenden, und am besten auch gegen Sonnenstrahlen sollte das ganze 
ziemlich Störsicher reagieren.


Hat da jemand ne Idee?

Gruss
David

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Mache es so:
"Fahrzeug1:geschwindikeit-20:dauer-5s"
Damitbleibt das Fahrzeug wenigstens stehen wenn die Verbindung abbricht, 
denn es ist sicher nicht so schlimm als wie wenn das gegen ein 
Model-Haus fährt (sieht doof aus)

Der IR-Empfänger sollte gekapselt sein in ein Metall-Gehäuse, denn der 
reagiert sonst auch auf Störungen. (Empfangsseite Drahtgeflecht)
Über den Daumen: 20m bei Dunkelheit, 10m bei Licht, 2,5m bei Sonne.

Ansonsten Funk, z.B. RFM12 (oder RMF12 bin mir nicht ganz sicher bei der 
Bezeichnung), die Module sind recht günstig.

Autor: David .. (david1)
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Das mit dem "Protokoll" war erstmal nur en Beispiel, mir gehts ja 
erstmal um die Datenübertragung.

Die Rfm Module gehen nich, weil die zu groß sind und wahscheinlich auch 
nen haufen Strom fressen im vergleich zum Rest.


Vorhin hab ich iwo gelesen dass es wohl störsicherer werden soll wenn 
ich mit nem Timer z.B. 38kHz auf den einen Pin von ner IR Diode geb, und 
auf den anderen das TX Signal des Uarts, das gleiche auf der anderen 
Seite, also wieder 38kHz auf den einen Pin, und den anderen Pin auf Rx 
vom Uart.

mein dad meinte auch das würde funktionieren und damit sollte man 
Problemlos 4200baud fahren können.
Hat da jemand Erfahrung damit?



Zur Störsicherheit, dass is ersmal egal da ich die eh nicht 
gewährleisten kann, später soll aber jedes Fahrzeug vorne zwei IR-Dioden 
bekommen und hinten zwei IR-Sender, um damit den Abstand zwischen de 
Fahrzeugen zu regeln, das wird allerdings noch nen ziemlichen 
Entwicklungsuafwand benötigen, von dem her konzentrier ich mich ersmal 
drauf Steuerbefhle verschicken zu können ;)


Gruss
David

Autor: Michi (Gast)
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Naja mit einer passenden Frequenz sollte es funktioniern und am 
Empfänger ein Bandpassfilter.

Sonnenlicht hat 0 Hz, da Gleichlicht, die Lampen senden ein vielfaches 
von 50Hz aus. also nimm einfach ne Frequenz, die sich nicht durch 50 
teilen lässt und stell deinen Bandpassfilter darauf ein.




Zerfetzt mich ruhig, wenn ich da jetzt nen Fehler im Denkansatz hab, 
aber das sollte meiner Meinung nach eine einfache Lösung sein.

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Baue eine "Tankstelle". Wenn der Auto-Akku fast leer ist fährt es zu 
dieser Strom-Tankstelle und sorgt selbst für genug Saft...

Autor: David .. (david1)
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Das mach ich sowieso, aber da ich nich unbegrenzt Geld zur Verfügung 
hab, reisen die RFM Module bei 10 Fahrzeugen und mehr ziemlich schnell 
en riesen Loch ins Budget.

Autor: Alex (Gast)
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Den IR-Sender mit einer Modulation zu versehen ist der richtige Ansatz. 
Wenn du z.B. den UART Datenstrom senderseitig mit 38 KHz modulierst, 
kannst du für den Empfang z.B. einen TSOP 1738 (gibts bei Reichelt, ca. 
1,10 EUR) verwenden, das ist ein fertiges IR-Empfangsmodul für 38kHz. 
Das Teil hat einen eingebauten Filter für 38 KHz und gibt die Daten 
fertig demoduliert aus. Allerdings hat der Empfänger soweit ich weiß 
auch einen eingebauten Bandpass für die Daten, das bedeutet, du musst 
deinen Datenstrom Manchester-Encodieren, um die untere Grenzfrequenz der 
Daten festlegen zu können (z.B. 4800 Baud daten -> 9600 Baud manchester 
encodiert = Frequenzbereich von 4800 bis 9600 Hz).

Funktioniert so ähnlich wie eine IR-Fernbedienung vom Fernseher, es gibt 
auch eine Menge Beispiele dafür.

Wenn du die Datenpakete dann noch mit einer Prüfsumme versiehst und ggf. 
mehrfach ausstrahlst solltest du keine Probleme bekommen (vorausgesetzt 
es besteht Sichtverbindung).

Autor: Alex (Gast)
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Im Anhang noch das Datenblatt vom TSOP1738. Auf S. 3 wird das mit der 
Datenmodulation erklärt.

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