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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Umfrage Datenlogger


Autor: jens uwe (Gast)
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Hallo µC - gemeinde,

bin gerade dabei als projekt einen Datenlogger auf basis des Atmega128
zu bauen. Sprich 8 10bit AD wandler. Datenen werden auf einer SD/MMC
Karte gespeichert.

Nun würde mich interresieren wie so die Marktlage für ein solches Gerät
ist. Hättet ihr bedarf? oder wie siehst es so aus.


Gruß Jens


[j.u.mueller@gmx.net]

Autor: Erik (Gast)
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Hallo!
Interesse wäre schon da!
Was mich interessiert wäre folgendes:
Wie kann man die gelogten Daten auslesen, resp. zum PC übertragen und
darstellen?!
Wie kann man das Gerät bedienen in Sachen Samplingrate, Start/Stop.
Wie viele Eingangskanäle?
Für hohe Samplingrate empfehle ich Dir CF Karten, da diese viel, viel,
viel schneller sind als all diese lahmen seriellen flash Speicher!

Autor: jens uwe (Gast)
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1.) datenübetragung erfolgt per serrieler schnitstelle -> daten können
dann mit einem Tabellenkalkulationsprogram wie exel dargestellt werden

2.) bedinung erfolgt über display (zZ wegen größe 2*16); 5 Tasten und 6
LCDs -- kann also alles per menüführung am gerät eingestellt werden - es
wird kein pc benötigt -- maximale samplingrate kann ich nich nicht sagen
da ich erst er momentan nur bei 4 MHZ läuft -- 16 sind geplant

3.) 8 Känale

4.) ja wollte ich auch eigendlich verwenden, nur haben mir die Portpins
dann nicht mehr gerreicht -- da außer der benutzerschnittstellem (LCD /
LED / Tasten) noch eine RTC für die zeit angehängt ist. Außerdem ist
noch eine 2. infrarot bzw. usb schnittstelle vorgesehen

Autor: Klaus Leidinger (Gast)
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Hallo Jens,

das interessiert mich auch. Was meinst Du mit "Marktlage"? Soll es
ein kommerzielles Projekt werden, oder interessiert Dich nur, ob es
ausser Dir noch jemand brauchen kann? Wirst Du die HW/SW verfügbar
machen?
Wenn ja, bin ich auch interessiert.

Dann noch ein paar Anmerkungen zu Deinen Punkten:
1) Wenn Du eine mmc Karte hast, bietet die sich doch auch als
Datenübertragung an. Der Datenlogger kann dann an Ort und Stelle
bleiben, und der Laptop auch. Kabellegen entfällt ebenso.

Wenn Du keine eigene Software für die Darstellung machen möchtest,
schau Dir vielleicht mal "RealVieW" von abacom an:
http://www.abacom-online.de/html/realview.html
<spass>
(steinigt Ihn, er hat "Werbung" gemacht)
</spass>
Möglicherweise kannst Du das Protokoll kompatibel machen (zusätzlich zu
den excel Files)

Bin gespannt.

Ciao,
Klaus

Autor: jens uwe (Gast)
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Das ganze ist momentan ein Projekt zum Abitur (besondere Lernleistung).
Die frage ist halt nur ob auch andere hieran interrese haben. In
welcher form eine veröffentlichung dann stattfindet, sprich als
"Industrieprojekt" oder open source projekt, ist komplett offen. Auch
eine veröffentlichung in einer elektronik zeitschrift ist denkbar.

Das mit den transportablen sd karten habe ich mir auch schon überlegt,
evtl. wenn ich keine zeit haben sollte ein zu dem normalen standart
konpatibles protokall zu entwickln wir ein 2. abgespeckter µC
verwendet, der dann auch per serieller  usb  infrarotschnitstelle an
einen Computer angeschlossen werden kann und die Karten ausließt.

Danke für den link. Werde mir gleich mal die spezifikationen des
programs ansehen.


Vielen Dank für eure Meldungen

Jens

Autor: Wolfgang (Gast)
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Wenn es nicht unbedingt ein Atmega sein muss, könnte ich einen
Messwertspeicher mit einem MSP430F149 zur Diskussion stellen.
Besonderer Wert wurde auf geringen Stromverbrauch gelegt, um einen
langen Batteriebetrieb
zu ermöglichen. (Durch ausgefeilte Programmierung und
Schaltungsoptimierung kann bestimmt der Stromverbrauch noch weiter
gesenkt werden)
einige technischen Daten des: „Prototyps“
a)  4 Eingangskanäle (erweiterbar auf 8 Kanäle) 12 Bit Auflösung, Ueing.
1,5/2,5V
b)  Betriebspannung:3V
c)  Smart Mediakarte als Speicher
d)  Stromverbrauch ca. 300µA bei einer Messzykluszeit von 1s
e)  Kleinste Messzykluszeit: ca. 3ms (ohne Optimierung)
f)  Auslesen der Karte über Kartenleser oder Parallelschnittstelle (über
I/O Bustreiber HCT245)
Z. Zt. arbeite ich an einem weiteren Gerät mit 16 Bit Auflösung und
einer CF – Karte bzw. einer SD-Karte als Speicher.
Da ich mit der SD – Karte  noch keine Erfahrungen habe, gleich noch
eine Frage an SD – Nutzer: wo kann ich mir ein Datenblatt
herunterladen, welches eine Aussage zu den elektrischen Kenngrößen, wie
z.B. Stromverbrauch in Ruhe bzw. in Betrieb usw. macht.
MfG
Wolfgang

Autor: jens uwe (Gast)
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Hallo Wolfgang,

das Datenblatt bekommst du wenn du mal ein bischen googelst und nach sd
- card - association suchst.

Sofern das Display ausgeschaltet ist komme ich mit maximal 130mA bei 5
Volt aus.

Wie siehst bei dir die bedinung aus?

Autor: waquner (Gast)
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130 milli ??
oder 130 micro

Autor: Hans (Gast)
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ich entwickle sowas ähnliches gerade...nebenbei ... das problem bei mir
ist derzeit der zeitfaktor ;(

auf jeden fall bastle ich auch mit dem mega128 aber mit einem schönen
24bit adc... mal schaun bis wann ich mal zum ätzen komm...code ist
nicht viel dahinter um mal zu sehen ob und wie der adc tut ;)

das problem stromaverbrauch sehe ich auch... nur soviel strom braucht
ein avr auch nicht... wenn man bedenkt das der ja als datalogger die
meiste zeit schlafen darf ;)

das gleiche gilt für adc und cf/sd zeug..

der mega128 sollte genug rechenpower und speicher haben um alles
wichtige an schnittstellen zu bieten... irda-stack und ip sollten kein
problem sein... usb wär schön ... ethernet ist meiner meinung nach
besser... allein schon weil man keine extra treiber basteln muss..
einfach nur einen simplest server und ein schönes datenformat...
fertig... implementieren sollte es ja geben.. siehe ethernut usw

ich habe vor das ding open hardware zu machen... nur lizenz technisch
hab ich mich noch nicht schlau gemacht...

najo.. bald sind weihnachten...dann hoff ich zeit dafür zu finden...

73 de oe6jwf / hans

Autor: jens uwe (Gast)
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Ja wenn die Zeit nicht wäre, träum

Ich bin momentan soweit, das die Hardware, und die Einzelkomponenten
der Software, bis auf den Speicher, funktionieren. Muss mich nächstes
Wochenende umbedingt an die Sache Speicher machen und dann alles
einwenig, menügeführt verknüpfen.

@ Hans: Was verwendest du den für eine ADC? Wie weit bis du mit deinem
Projekt? Nur design fertig oder schon weiter?


Gruß Jens

Autor: Hans (Gast)
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ich hatte schon einige prototypen mit verschiedenen adcs am laufen...
nur hatte ich immer probleme mit dem adc... das ding thermisch soweit
zu stabilisieren ist nicht soo einfach... liegt aber hauptsächlich am
layout und an der beschaltung...drum gabs redesign nach appnotes ;)

sd und ethernet hatte ich nie am laufen weil das restliche design noch
schwankte...

derzeit möchte ich als adc einen ad7715 von analog rein tun... vorher
wars ein ads8344...

73 de oe6jwf

Autor: jens uwe (Gast)
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was verstehst du unter thermischen problemen? ist der ad - wandler
direkt das problem oder deine "messchaltung" aus wiederständen oder
wie sie auch immer aussieht?

Autor: jens uwe (Gast)
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bei mir stellt sich momentan die frage ob es reicht die zur aufnahme der
messung nötigen daten (samplingrate, anzahl der messungen,...) direkt am
gerät einzustellen oder ob eine vorkonfiguration per pc sinnvoll ist

Autor: Hans (Gast)
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am einfachsten ist du bastelst beides rein.. so hab ich das bis jetzt
immer gemacht.. dann hast nie probleme... und ich bin derzeit stark am
überlegen ob ich nicht den avr butterfly hernehm und da alles drauf
mache.. der hätte flash, lcd,... alles drauf.. und ich bräucht das rad
nicht ein 2. mal erfinden ;)

das thermische prob bezieht sich auf die referenz...

die wandern bei mir dauernd... sprich zu billig ;)

73 de oe6jwf

Autor: jens uwe (Gast)
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ist den der avr butterfly nicht zu groß und vor allem zu kostenspielig
für eine "professionelle" anwendung? für einen protyp sicherlich eine
nette alternative zum ständigen designen von neuen platinen

Autor: Hans (Gast)
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20$ zu teuer??
ich weis ja nicht wies bei dir ist.. aber wenn ich ein ganzes design
mal zusammenklicksen darf, das ganze auch noch als prototyp testen..
und dann noch jedes mal (damits auch gut ausschaut) fertigen lassen mit
lötstop usw und dann noch bestücke... dann komm ich sicher auch auf 20$
... und mit der arbeitszeit sind selbst die 44e die rs haben will dafür
ok... wenns nur kleinstserien sind und man genau das braucht was da
drauf ist..oder nicht großartig mehr (weil so wies bei mir ist wo ich
nur ein 0815 erweiterungsboard mit bedrahteten bauteilen drauf hab..)
dann ist das schon eine erleichterung.. kein bauteil zusammen suchen..
auflöten und beim dummen tqfp herumpfuschen (meistens löte ich so gegen
3-4 in der früh weil da nie wer stört ;)

und wie gesagt..wenn man bei kleinstserien schon einen haufen
fehlerquellen ausschalten kann.. das ist viel zeit wert.. und
spätestens nach 2h kannst 20-40e auch an arbeitszeit verkraften.. und
das board geht in die entwicklungskosten sogar positiv ein.. denk nur
an den prototyp samt bauteilen + fertigungszeit.. bis der lötlack
trocken ist oder die platine geätzt und ggf. gebohrt ist...

da kommst 100% so billiger wenn ich mir das so überleg...

73 de oe6jwf

Autor: Franz (Gast)
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Hallo Hans,

wo bekommt man den einen avr butterfly für 20$?

Mir fällt da nur Digikey ein, aber die wollen 18$ Versand und noch x$
Mindermengen-Pauschale.

Franz

Autor: Hans (Gast)
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das hab ich auch gerade bemerkt... reichelt will 38e und hier im shop
sinds noch 28.90e.. also schon ok der preis...

ich muss mal meinen ex-kv aus meiner schulzeit fragen..der hat die
dinger irgendwoher recht günstig bekommen...

Autor: Jens123 (Gast)
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ebay?? =)

ich bin gerade dabei auch eine nDatalogger zu bauen..
Laeuft auch soweit 4 (8) mal 2 kanaele ueber einen 8 kanal analog
multiplexer

laeuft gut soweit man muss ebend nur die eingaennge genau kalibrieren

Autor: jens uwe (Gast)
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@ jens123
was verwendest du für einen multiplexer / speicher? auf was für eine
samplingrate kommst du?

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