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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Drehzahlregelung


Autor: Borger (Gast)
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Hallo liebes Forum!

Ich beschäftige mich seit einiger zeit mit einer einfachen 
Blockschaltbilddarstellung für einen Drehzahlregelkreis.

Aus dem Handbuch der Regelungstechnik von Lutz Wendt habe ich eine 
allgemein gehaltene Beschreibung gefunden. Änhlich dem Anhang. (Im Buch 
werden noch Totzeiten des Stromrichters mitbeschrieben).

Mir gehts aber in erster Linie nur darum, warum die Beschreibung eine 
Strecke ohne Ausgleich zeigt. Bei der darstellung wie im Anhang, würde 
ein Motor nach einem Führungsgrößensprung sein Drehzahl bis ins 
Unendliche erhöhen...

Doch gibt es in der Realität schließlich ein Endwert. Denn je größer die 
Drehzahl, desto kleiner der Momentbildende Strom desto kleiner die 
Drehzahlerhöhung, bis es stopt. Und genau dieser Satz schneint mir in 
solchen Darstellungen nicht berücksichtigt.

Hat jemand vielleicht eine einleuchtende Erklärung dafür?
Darstellungen aus anderen Büchern, in denen noch Stromtransformationen 
stattfinden und spezialisierungen drin enthalten sind habe ich mir schon 
angeschaut, doch leider schaffen die nur mehr verwirrung.

Vielen Dank im Voraus.
Gruß Borger

Autor: andreas r. (Gast)
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In deinem Modell fehlt die im Anker induzierte Spannung.
Sie wirkt als negative Rückwirkung von Drezahl auf die Spannung am Anker

Autor: Borger (Gast)
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Danke!

Aber gilt das nicht nur bei GM?

Und hast du vielleicht auch Literaturempfehlung für mich?

Autor: andreas r. (Gast)
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Ich bin von einer Gleichstrommaschine ausgegangen, weil diese deinem 
Modell am nächsten kam, und die am einfachsten zu regeln ist.

Prinzipiell gilt dieser Effekt für alle Maschinen, wobei die 
Beschreibungen dann deutlich komplizierter werden. Stichwort 
"Koordinatentransformationen".

Autor: Borger (Gast)
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könnte man dann Sinnerhaltend eine Rückführung von istwert vor die 
Drehmomenterzeugung ziehen oder müsste das auch eine Verzögerung sein?

Autor: Harry G. (Gast)
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Ich befürchte, daß Du hier zwei Sachen vermischst  bzw. bei der 
Übertragung aus dem Handbuch ins Blockschaltbild unzulässig vereinfacht 
hast . Was fehlt, ist das Modell des Motors. Dieses muß das Verhalten 
des Motors abbilden. In Lehrbüchern ist meist der Motor als solcher 
dargestellt.
Beisbiel Verhalten Nebenschlußmotor/permanenterregter Motor:
1. Drehzahl Proportional zur Eingangsspannung
2. Nur bei Nebenschlußmotor - bei Feldschwächung Drehzahlerhöhung und 
Momentenverringerung.
3. Bei erhöhung des abgeforderten Drehmomentes absinken der Drehzahl 
(dieser Teil fehlt). Das muß das Motormodell abbilden.
Dem kann dann der Drehzahlregler überlagert werden der unter Umständen 
noch einen unterlagerten Stromregler haben kann kann.

Autor: andreas r. (Gast)
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keine zeitverzögerung notwendig, einfache Verstärkung. Auch 
Drehzahlkonstante in Datenblättern von E-Motoren genannt.

Gegenkopplung geht von n_ist zu dem Punkt zwischen den Blöcken "Anker" 
und "Regler".

Autor: Borger (Gast)
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Nur warum ist diese Wirkung in dem Buch nicht berücksichtigt?
Und gibts da Literatur drüber, die ähnliche Beschreibungen zeigen?

Autor: Harry G. (Gast)
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Weil, wenn im Buch ein Motor eingezeichnet ist, dessen Eigenschaften 
vorausgesetzt werden zumal es sich dabei sicherlich um eine schematische 
Darstellung des Regelkreises handelt und nicht um eine Simulation. 
Entweder Du stellst den Motor als Symbol dar oder Du mußt dessen 
Verhalten auch simulieren.

Autor: Harry G. (Gast)
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Habe eine sehr schöne Dokumentation zum Thema gefunden.
[http://www.eit.uni-kl.de/liu/downloads_op/Versuch_GSM.pdf]

Autor: Borger (Gast)
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Ja das ist sehr gut.
Besten Dank!!!

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