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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik OPV negative Hilfsspannung überwachen


Autor: Philipp Putzer (putzer_philipp)
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Servus,

ich möchte gerne die negative Spannung einer OPV Schaltung überwachen. 
Ich hab im Forum auch was gefunden, nur verstehe ich das nicht ganz. In 
einem Beitrag stand etwas von einem Spannungsteiler nach 5V. Ich 
überlege schon eine Weile wie das funktionieren kann, ich glaub ich steh 
aufm Schlauch...

Es soll eben eine minimal-Aufwandslösung sein, ohne OPV usw.


Danke für die Hilfe

Philipp

: Verschoben durch Admin
Autor: MaWin (Gast)
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Also ich würde ein Messgerät anschlieesn, dann kannst du überwachen....


Herr wirf Hirn.


Wer soll denn was wozu überwachen und vor allem was soll er tun wenn er 
Probleme sieht und wie genau soll es überhaupt sein und was hat der, der 
überwacht, überhaupt für Eingänge als Möglichkeiten des Überwachens...

Autor: Wolfgang Schmidt (wsm)
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Lege zwei gleiche Widerstände (z.B. 100k) in Reihe von +5V nach -5V.

Am Abgriff hast du 0V.

Damit gehst du zum AD-Wandler.

Wenn dein Ergebnis positiv wird, dann ist die negative Spannung kleiner 
geworden.

Autor: mhh (Gast)
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Masse --------------------
            |
            |
           LED
            |
            |
            R (für 2mA)
            |
            |
- Us---------------------

Bei Ausfall der neg. Spannung LED dunkel. Und alles ohne OPV. :)

Autor: Uwe Nagel (ulegan)
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...und wenn die negative Spannung betragsmässig grösser wird (-5V Regler 
liefert plötzlich -12V), funktionierts so nicht.
Lieber einen Spannungsteiler berechnen, der eine Spannung in der Mitte 
des Messbereichs des AD-Wandler erzeugt.
Also zB 25k gegen +5V und 75k gegen -5V erzeugt am Abgriff 2,5V.
Diese 2,5V müssen in einem Toleranzfenster liegen. Das kann man mit 
einem AD-Wandler machen, oder auch mit einem Fensterkomparator. Es gibt 
auch spezielle IC's zur Spannungsüberwachung.

MaWin's Einwurf ist natürlich auch berechtigt. Was machst du, wenn die 
+5V für den Prozessor mit dem AD-Wandler ausfällt?

Autor: mhh (Gast)
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+ Us --------------------
        |   |
        |  LED
        |   |
        |   |
        |   R (für 2mA)
       R1   |
        |   |
        |   C
        |-B    NPN
        |   E
        |   |
Masse --(-----------------     Das Verhältnis R1/R2 muss dem
        |   |                  Spannungsverhältnis angepasst werden.
        |   E                  Im Falle keiner größeren Abweichung
        |-B    PNP             LEDs dunkel.
        |   C
       R2   |
        |  LED
        |   |
        |   |
        |   R (für 2mA)
        |   |
- Us---------------------

Autor: Philipp Putzer (putzer_philipp)
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hallo,

dass es mit ner led geht ist mir schon klar. ich will die spannungen an 
digitale Eingägnge meines DSP anschließen. deswegen darf die nie 
negativer sein als minus ein paar hundert mV. am besten aber eben 
minimal 0V


Das mit der Schaltung schau ich mir heute abend an, danke schon mal 
dafür.


Gruß

Philipp

Autor: oszi40 (Gast)
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Dann such Dir einen Optokoppler und werte aus, ob Spannung da ist.

Autor: Philipp Putzer (putzer_philipp)
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ja, danke für die Anregung. Daran hab ich erst gar nicht gedacht, ich 
depp.

Ein CNY17-2 oder so dürfte für die positive und negative Spannung 
reichen


Dank und Gruß

Philipp

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Spannungsteiler + Schottkydiode(n) = Fertig.

>ich will die spannungen an digitale Eingägnge meines DSP anschließen.

Was für Eingänge? Was für ein DSP?

Kai Klaas

Autor: Philipp Putzer (putzer_philipp)
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digitale eingänge, 3,3V maximal. Der DSP ist ein TMS320F28335

Autor: MaWin (Gast)
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> digitale eingänge, 3,3V maximal. Der DSP ist ein

Ui, endlich gemerkt. Zumindest einen Teil.

Und damit hast du ein habes Dutzend vorheriger Antwirten
obsolet gemacht, wo Leute mangels Informationen wild rumraten
mussten, weil du zu faul warst, Grundbedingungen anzugeben.

Der digitale Eingang hat seine Umschaltschwelle zwischen
0.8V und 2V.

Selbst Wolfgangs Spannungsteiler, obwohl theoretsich die
perfekte Lösung, passt nicht, weil du nicht A/D-Eingänge
nutzen willst und es keine +5V gab.

Angepasst auf 47k und 100k und an digitalen Eingang ergibt
sich: -4.5V werden sicher als genug erkannt, und -0.8V
sicher als zu wenig. Das könnte gehen, abeer man muss
immer noch raten, weil du ja Genauigkeiten in deiner Forderung
bis heute nicht angibt.

Auf jeden Fall sind die Vorwiderstände ausreichend, um bei
zu negativen Spannungen zu hohen Strom über die
Eingangsschutzdioden zu verhindern.


Das:

> deswegen darf die nie negativer sein als minus ein paar
> hundert mV. am besten aber eben minimal 0V

zeigt daß du CMOS-Eingänge mit ihren Eingangsschutzdioden
und die entsprechenden Datenblattangaben nicht verstanden
hast.

Autor: Philipp Putzer (putzer_philipp)
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mal langsam, ja.

das ding soll nur nur so einfach wie möglich +- erkennen können. Dass 
ich nicht nur zu einer LED gehen will habe ich mal vorausgesetzt, sonst 
kann ich mir die überwachung ja gleich sparen und einfach messen. Das 
ding steck irgendwann in einem kompletten System drin wo kein Mensch 
mehr reinschaut/ oder kann. und mit so "einfach wie möglich" ist bei mir 
ein ADC ausgeschlossen, den brauch ich für andere Sachen komplett

und ich glaube kaum, dass es meinem DSP gefällt wenn ich den auf dauer 
-3,3V an den Eingang lege auch wenns mit irgend so einer Pfusch-Lösung 
einfacher wäre.

Jedenfalls danke an den mit der Idee mit dem Optokoppler, so werd ichs 
machen


Gruß

Philipp

Autor: MaWin (Gast)
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Klar Mann, mit Optokoppler, keine Wunder daß uns die offensichtlich 
wesentlich klügeren Chinesen technologisch  mit Siebenmeilenstiefeln 
überholen, zumindest unsere neue Generationen nachwachsender ...

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Wenn du es partout ohne OPamps machen willst, könntest du es so wie im 
Anhang probieren. (Das rechte Bildchen soll es sein. Das linke konnte 
ich nicht mehr löschen...)

Um eine einigermaßen definierte und stabile Schaltschwelle zu erreichen, 
würde ich eine Zenerdiode und einen pnp-Transistor verwenden: Sobald die 
Summe aus 3,3V und Betrag von -5V rund 7,3V unterschreitet, bleibt an R1 
weniger als 0,5V hängen und der BC556 schaltet aus. Die Spannung an R2 
fällt dann auf 0V. Die Schaltung erkennt also eine Unterspannung, sobald 
die negative Versorgungsspannung betragsmäßig 4V unterschreitet.

Durch Änderung der Zenerspannung läßt sich die Umschaltschwelle in 
gewissem Umfang anpassen. R1 ist dann so zu wählen, daß bei 
Nomnalspannung rund 2mA durch die Zenerdiode fließen. Damit die 
Schaltung bei so kleinen Zenertrömen zufriedenstellend arbeitet, sollte 
eine Kleinleistungszenerdiode verwendet werden.

Nachteilig an der Schaltung ist der relativ hohe Stromverbrauch, der mit 
einer geschickten OPamp-Schaltung natürlich vermieden werden könnte.

Achtung: Wann immer man einen Strom von einer positiven 
Versorgungsspannung in eine negative fließen läßt, sollten an den 
Spannungsversorgungen unbedingt Latch-Up-Schutzdioden angebracht werden 
(hier vertreten durch die zwei Schottkys 1N5819)!!!

Kai Klaas

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