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Forum: Mikrocontroller und Elektronik lm75


Autor: Peter (Gast)
Datum:

Hallo,

hat jemand Erfahrung mit dem Temperatursensor LM75?

Habe so ein Teil an einem AVR mit LCD-Ausgabe laufen, die
Temperaturwerte werden alle 100 ms gelesen und gleich angezeigt (also
kein Averaging o.ä.)
Die Werte schwanken aber sehr stark, bei 30°C RT von 20°C bis 40°C.
Ist das normal?
Ich habe aber den Sensor mal versehentlich falsch angeschlossen, dadurch
ist er für ca. 5 s ein bisschen warm geworden (ca. Löttemperatur); kann
es sein, dass ich dabei ein paar Schaltkreise verheizt habe?

Dangge schon mal,
Peter
Autor: A.Füßer (Gast)
Datum:

Ich hab schon so einen verbaut. Meiner zeigt immer konstant 4°C zu wenig
an. Hab aber schon gelesen, daß manche Sensorenexemplare ihr Datenblatt
nicht  verstanden haben... :-) Die Geschichte mit deinen Schwankungen
hängt evtl. mit der nicht stabilen Versorgungsspannung zusammen. Hast du
den obligatorischen 100nF Keramikkondensator zwischen VCC und GND nah
am Sensor?

André.

--
CAN@home - http://www.CANathome.de - Hausautomation mit AVR + CAN
Autor: Peter (Gast)
Datum:

Hallo André,

nein, den Kondensator hab ich dem Sensor noch nicht spendiert, deswegen
wird er wohl sauer sein ;-)
Muß ich gleich mal probieren.

Lese den Sensor statt alle 100 ms jetzt nur mehr jede Sekunde aus, die
ausgegebene Temperatur schwankt jetzt nicht mehr so sehr, kommt ziemlich
nah an die Datenblattangabe hin.

In welcher Anwendung werkelt denn Dein LM75?

Gruß,
Peter
Autor: A.Füßer (Gast)
Datum:

Eigentlich sollte der LM75 sehr schnell auslesbar sein (d.h. mit
maximaler I2C-Busgeschwindigkeit). Wenn er mit dem Wandeln nicht
nachkommt unterbricht er den Vorgang und übergibt die alte Temperatur...
vielleicht kommt es auch dadurch zu "Unruhen" auf der
Versorgungsspannung, sodaß er dann zu schwingen beginnt.

> In welcher Anwendung werkelt denn Dein LM75?
siehe Signatur, oder Anhang (dort wo der orangene Pfeil ist, da sitzt
der Sensor). :-)

André.

--
CAN@home - http://www.CANathome.de - Hausautomation mit AVR + CAN
Autor: Andreas Reich (Gast)
Datum:

Mal ganz davon unabhängig würde ich mal behaupten, dass der Sensor, wenn
er ganze fünf Sekunden so heiß geworden ist, ziemlich sicher Schaden
genommen hat - wenn er trotzdem noch funktioniert, hast du großes Glück!
Autor: Matthias (Gast)
Datum:

Hallo,

Wo kann ich diesen Temperatursensor bestellen?


Gruß Matthias
Autor: Peter (Gast)
Datum:

Beim Conrad,

Bestellnummer 165891

Peda
Autor: Gerd T. (Gast)
Datum:

Hi,

nachdem Ihr ja schon Erfahrungen mit dem LM75 gesammelt habt, könnt ihr
mir bestimmt sagen warum ich ihn nicht in den Standby-Betrieb schalten
kann. Dem Oszibild nach stimmen das Timing und die Daten. Nur ist die
Stromaufnahme weiterhin bei ca. 160uA. Wenn ich das
Konfigurationsregister auslese steht das Shutdown Bit auf '1'. Ausserdem
kann ich, obwohl er eigentlich abgeschaltet sein müsste, weiterhin
aktuelle Daten auslesen.

Hat jemand vielleicht eine vernünftige Application Note, ich habe bisher
nur eine gefunden, und die ist nicht gerade das gelbe vom Ei.
Desweiteren bin ich vom Datenblatt etwas enttaüscht, ich habe keinen
Verweis darauf gefunden das die SDA-Leitung einen Pullup braucht.

MfG
GT
Autor: mikki merten (Gast)
Datum:

@gerd
Wenn du das Datenblatt richtig gelesen hättest Seite 2 Pin Description
SDA (open drain) ist ja auch klar bei I2C Bus.
Autor: Gerd T. (Gast)
Datum:

Tatsache, ich nehme alles zurück. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Aber das hätten sie auch in die "typical Applications" einzeichnen
können.
Autor: Hallo (Gast)
Datum:

Hallo,

ich will diesen alten thread nochmal herausholen.

Und zwar habe ich einen LM75 im Einsatz, nun möchte ich ihn
"kalibrieren" jedoch kann ich ihn kaum mit der Platine ins Eiswasser
werfen. Deswegen meine Frage wie mache ich das am besten?


Danke

Hallo
Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
Datum:

>Deswegen meine Frage wie mache ich das am besten?

Am besten in dem du ihn mit einem genaueren Sensor in ein Isothermes
Gehaeuse zusammen setzt und dann die Abweichungen nach einiger Zeit
misst und dann das ganze mit einer linearen Gleichung kalibrierst.

Gruss Helmi
Autor: Jens (Gast)
Datum:

Naja für genaue Sachen ist der LM75 nichts. Da ist z.B. DS1820 o.ä.
besser, allein schon wegen der besseren Auflösung. Unabhängig davon habe
ich hier auch ein paar LM75 als Temperatursensoren im Einatz. Die
Sensoren habe ich direkt mit einem flexiblen, vieradrigen Kabel
angelötet. Ist ein bissel Gefrickel, mit etwas Übung klappt es aber ganz
gut. Als Schutz mache ich ein Stück Schrumpfschlauch drüber. Wenn der
Sensor im Freien eingesetzt wird, bekommt er vorher einen Überzug mit
Schmelzkleber. Diese "Konstruktion" habe ich draußen in einem Eimer mit
Wasser einfrieren lassen und sie geht noch. Ist eine Bastellösung,
erfüllt aber ihren Zweck.
Autor: Hallo (Gast)
Datum:

Danke für die Antworten ich werde das mit dem einfrieren mal probieren
Autor: Jens (Gast)
Datum:

Das Einfrieren war nicht beabsichtigt, ist jedoch ein gutes Zeichen,
dass der Sensor halbwegs wasserdicht ist. Für normales Eiswasser sollte
es auf jeden Fall reichen.
Autor: ich (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

hallo
finde ich toll, dass ein so alter thread nochmal hochkommt.
deshalb moechte ich auch gleich meinen senf dazugeben.
ich habe einen ds75, der angeblich baugleich dem lm75
sein sollte, aber laut datenblatt, sind sie das garnicht.
hat da jemand erfahrung?
besten dank
Autor: Pete K. (pete77)
Datum:

Laut Datenblatt sind sie nur Software-kompatibel.
Autor: ich (Gast)
Datum:

hallo pete
danke fuer deine antwort.
ich hatte den ds75 als austauschtypen fuer den lm75 in einer
tabelle gesehen, aber laut datenblatt, duerfte das ingendwie
schiefgehen. der ds75 ist nur fuer 3.7 also max. 4 v ausgelegt
und der lm75 fuer 5.5 v.
meinst du ich kann den ds75 trotzdem mit einem 5 v tty-signal
betreiben?
Autor: e is m c quadrat (Gast)
Datum:

mit einem pegelwandler schon.

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