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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannungswandler heiß (unabhängig vom Wetter)


Autor: Johannes K (Gast)
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Hallo!

Meine Applikation (Mischung diskreter Bauteile und ein Fujitsu- uC) wird 
gespeist von einem TRACO TEN3- Spannungswandler, der aus 9-36V (bei mir: 
24V) 15V Ausgangsspannung erzeugt, welche durch ein von einem PWM-Signal 
geregelten MOSFET eine Leistung steuert.
Dieser Spannungswandler ist in recht kurzer Zeit trotz kaum Belastung 
relativ warm geworden.

Fragen, die sich auftun:

-ist das völlig normal?

-benötigt so ein Spannungswandler eine "Grundlast"?

-sind Spannungswandler resistent gegen hochfrequente (1kHz) 
Spannungs"entnahme" oder gibts Disput?

-bei mir im Labor sinds 32°C. Wer hat mehr?

: Verschoben durch Admin
Autor: Johannes K (Gast)
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Ich hätte eine spannendere Überschrift wählen sollen.

Autor: <-- Beitragsautor ohne Namen (Gast)
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naja, is ja eigentlich "nur ein Trafo", wenn das Teil 84% Wirkungsgrad 
hat (im besten fall), darf es schon ein wenig warm werden - abhängig von 
der entnommenen Leistung.
Im Leerlauf sollte der DC-DC-Converter natürlich nicht so warm werden 
wie unter last.
Was ist für die "warm"? verbrennt man sich den Finger oder eben etwas 
über Raumtemperatur?

Autor: Johannes K (Gast)
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Nein, mehr so "nanu, der ist ja ganz warm".

Ich denke Firma Traco wird böse, wenn Du ihre Teile als nur Trafo 
abstempelst! Denke nicht, dass da ne Kupferspule drin verbaut ist!

Autor: oszi40 (Gast)
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Solange man sich nicht nach 5 Minuten die Finger verbrennt, könnte es 
noch normal sein, meint meine Glaskugel.

Besser wäre das konkrete Datenblatt zu suchen und die Belastung zu 
messen. Betrieb im Grenzbereich ist oft nur ein kurzes Vergnügen.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Denke nicht, dass da ne Kupferspule drin verbaut ist!

Was meinst du was dann drin ist?

MfG Spess

Autor: Johannes K (Gast)
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Ich würde sagen, da ist nen bisserl Silizium drin und zwei Augen (damit 
er das Etikett lesen kann und immer die richtige Spannung regelt). 
Irgendwas Halbleitermässiges halt!

Lirum, larum, eigentlich hatte ich gehofft, irgendjemand könnte mich 
darüber aufklären, dass Spannungswandler bei allzu hochfrequenter 
Belastung warm werden und dass ich das irgendwie zu kompensieren habe!

Autor: MaWin (Gast)
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> -ist das völlig normal?

Warm wird er schon, und die 50, wo man also mit dem Finger sagt es ist 
heiss, wird er bei 32 GradC aussen auch. Aber wohl nicht 100.

> -benötigt so ein Spannungswandler eine "Grundlast"?

Wenn er seine Spannung genau einhalten soll und nicht eine höhere 
Leerlaufspannung liefern soll schon.

> -sind Spannungswandler resistent gegen hochfrequente (1kHz)
> Spannungs"entnahme" oder gibts Disput?

Zumindest wird ihr Ausgangselko belastet auf eine Art, die der 
herstekller nicht in Betracht ziehen musste. Dadurch ergeben sich 
erhöhte Lade/Endladeströme am Elko und damit Verluste an dessen ESR die 
zu höherer Temperatur führen.

> -bei mir im Labor sinds 32°C. Wer hat mehr?

22, ganz ohne Klimaanlage, ist ja schliesslich wäreisoliert und nicht 
wie ein Billigfabrikschuppen nur aus Wellblech, draussen sind's 
angenehme 32, im Pool 25.

> Ich hätte eine spannendere Überschrift wählen sollen.

Nee, weniger Ungeduld. In 8 Minuten eine Antwort zu verlangen ist FRECH.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Johannes K (Gast)

>darüber aufklären, dass Spannungswandler bei allzu hochfrequenter
>Belastung warm werden und dass ich das irgendwie zu kompensieren habe!

Die kleinen TRACO Dinger werden auch im Leerlauf warm, aber man kann sie 
noch anfassen. Zur besseren Pufferung bei pulsartiger Belastung helfen 
Elkos am Ausgang. Aber HALT! Genau im Datenblatt nachsehen, die meisten 
Schaltregler verkraften nur eine begrenzte Kapazität! SOnst können sie 
nämlich instabil werden und verdammt heiß werden.

MFG
Falk

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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ich hatte mal Probleme mit einem DC/DC-Wandler von Traco (24V -> +-5V 
10W), mit nur den Glättungskondensatoren am Ausgang bekam ich nur etwa 
0,5V am Ausgang, zudem war da ein Sägezahn mit schätzungsweise der 
Schaltfrequenz und nochmals so 0,5V Amplitude drüber, mit wenigen mA 
Grundlast auf beiden Ausgangsspannungen lieferte das Teil aber die 
Sollspannung.

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