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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltungsfunktion nicht ganz klar


Autor: Alexs (Gast)
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Hallo. Ich verstehe die Schaltung nicht ganz.Welche Rolle spielt die 
Drossel mit dem Reihenkondensator C9. Erhöht sich die Ausgangsspannung, 
wenn die Kapazität geändert wird. Das Nächste ist das Löschen des 
Thyristors. Ist dafür der C7 und R17 zuständig?
Kann mir jemand die Funktionsweise der Schaltung erklären ??

Alexs

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Das Nächste ist das Löschen des Thyristors.
Der wird gelöscht, wenn der Strom durch ihn (annähernd) 0 wird...
> Ist dafür der C7 und R17 zuständig?
Nein, das ist ein klassischer Snubber.
Zum Löschen könnte man eher C9 und L1 verwenden.

Was hängt an KL1?
Was macht die ganze Schaltung?

BTW: der BC327 ist irgendwie verdächtig verkehrt...

Autor: Alexs (Gast)
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Hallo Lothar,
das ist aus einem Elektrofischfanggerät. Das mit dem BC327 ist ein 
Zeichnungsfehler. Was hat die C9 und L1 Kombination genau für eine 
Funktion und was würde bei einer Verdoppelung der 3µF auf 6µF zur Folge 
haben? spielt dann die Induktivität auch eine Rolle bzw. muß angepasst 
werden?

Gruß,
Alexs

Autor: Wasser (Gast)
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>Fischfanggerät

Wie funktioniert das Gerät denn? Ist das die ganze Schaltung oder nur 
ein Teil?

Autor: MaWin (Gast)
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An der Schaltung ist eine Menge mehr falsch abgezeichnet, nicht nur der 
BC327.

Kein Mensch muss Fische mit Elektroschocks fangen, ebensowenig wie mit 
Dynamit.

Auch ein Angler kann man den Schritt vom Sammler (der nicht sät was er 
erntet) zum Bauern machen, und die Fische, die er essen will, vorher 
anbauen, also in die Welt setzen und grossziehen.

Das ist nicht zu viel verlangt. Aber Fischer gehören zu den 
Riesendeppen, die seit jahrzehntausenden nichts dazugelernt haben, und 
meinen, die Seen und Meere wären unerschöpflich, man muss nur immer 
besser beim Angeln werden, mit immer mehr Technik auch den letzten Fisch 
aus seiner Ritze quälen.

Leute, macht aus Fischrogen Millionen, Milliarden kleiner Fische, setzt 
sie aus, und ihr werdet wieder fangen, ganz ohne Elektro und Dynamit. 
Und wenn von 1 Mio Fische 999000 für Wale, Seeadler, Haie und sonstwas 
als Futter draufgehen, dann haben wir vielleicht eines Tages sogar 
wieder diese von euch knapp ausgerotteten Spezies.

Aber nein, Jäger sind Mörder, was konstruktives haben sie nicht gelernt.

Autor: Alexs (Gast)
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Hallo.
Nun ist Mr. MaWin ein Gegner von Elektrofischerei. Zu seiner Beruhigung 
soll gesagt sein, das die Elektrofischerei nicht dazu da ist, den 
letzten Fisch aus dem Wasser zu holen, sondern in 99% aller Fälle dazu 
da ist, um konkrete Bestandsaufnahmen verschiedener Fischarten auf recht 
einfache Weise zu machen. Aus den gewonnenen Zählungen wird u.a. auch 
nachhaltiger Umweltschutz gemacht.Z.B. in einem See oder Fluß sind die 
oder die Fische nicht mehr gezählt worden, weil . . . . z.B. eine 
Wasserverschmutzung aus dem oder dem Grund. . .  Selbst fange ich damit 
keine Fische für den Grill !! Die Diskussion ist für mich somit 
überflüssig. Selbst bin ich Angler.

Die Frage stellt sich nur dem Funktionsprinzip dieser Schaltung. Da habe 
ich Fragen bezüglich der Drossel und des Funktionsprinzips. An Klemme 
KL1 ist das Wasser. (Anode - Kathode). Durch einen  Regler (SG3524) wird 
der Trafo primärseitug mit max. 10A bei 12V angesteuert (14KHz). Durch 
eine Feedbackschaltung (galvanisch) wird die Ausgangsspannung und der 
Strom geregelt. Mein Problem ist letztlich die, das die gemmessene AC 
Spannung am Gleichrichter so bei 350V liegt. Am Ausgang KL1 liegt eine 
mit 100Hz pulsierende Gleichspannung mit ca. 600V an. Das hat doch 
sicher was mit der Ladung an C9 un der Drossel  zu tun? Auf Grund der 
Bestimmung über Elektrofischfanggeräte darf nicht mehr (in Deutschland 
und anderen Staaten) mit Wechselspannung sondern nur mit Gleichspannung 
gefischt werden. Wer kann mir die Schalung in deren Funktionsweise 
erklären ?

Autor: MaWin (Gast)
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> Wie funktioniert das Gerät denn?

Der UJT liefert Nadelimpulse, die den Thyristor zünden, der 500V 
(350*1.414) aus den 3uF als 0.75 Joule Schock ins Wasser leitet.

Inwieweit die Spule als Schwingkreis oder Anstiegsdämpfung wirkt, ist 
unklar, weil der Schaltplan falsch ist.

Elektrofischen macht einen Teich leer, und ist nur mit besonderer 
Genehmigung der Fischereibehörden zu wissenschaftlichen Zwecken erlaubt 
für Leute, die darin so ausgebildet wurden, daß die Fische nur betäubt 
und nicht getötet werden. Daher ist ein Selbstbauwunsch immer 
krimineller Natur, die Profis haben TÜV-getestete Geräte.

Autor: Peter X (Gast)
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Hallo Alexs,
du hast recht. Du siehst es aus technischen Seite. Ich hoffe, das dir 
ein Analoger eine Antwort auf deine Frage geben kann. Die Schaltung ist 
sicherlichlich von Deka-Gerätebau bzw. die Idee kommt davon. Im Prinzip 
funktioniert die Schaltung (NPN mit PNP vor dem Übertrager tauschen!).
Peter X

Autor: Alexs (Gast)
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Hallo MaWin.
Selbst habe ich den Elektrofischerschein und bin über die gesetzlichen, 
aktuellen EG-Vorschriften sehr wohl informiert. Nun ist es halt die 
Geschichte mit der Gleichspannung die mich zu einem Umbau des Gerätes 
bewegt. Sage mir doch bitte, was an der Schaltung falsch sein könnte. Im 
primären Kreis ist ein NPN statt eines PNP gezeichnet (Fehler von mir). 
Die Frage nur, warum die Spannung nach  dem Gleichrichter kleiner ist, 
wie am Ausgang KL1 ? Der Thyrisor zündet alle 100Hz. In dieser Zeit wird 
doch dann der 3µF Kondensator in Reihe über die Drossel geladen ? Die 
Ladung hat doch dann einen Zusammenhang mit dem Leitwert - in diesem 
Fall WASSER. Kann die LC Kombination  als extra (quasi) 
Gegenschwingkreis betrachtet werden ?? Das ist das Thema!

Grüße aus Fischland :-)  Alex

Autor: MaWin (Gast)
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> Sage mir doch bitte, was an der Schaltung falsch sein könnte.

Abgesehen vom BC327 sind sicherlich nicht alle Bauteile die an der 
waagerechten Linie hängen miteinander und somit mit KL1 verbunden.

Die Spannung an C1 müsste eher bei 500V liegen (350V*1.414) insofern 
sind entweder die 350 oder die 450 falsch oder etwas dazwischen fehlt. 
So, wie die Schaltung im Momwent ist, zündet Thy1 und leitet die 
Gleichpannung der 500V durchs Wasser (vorausgesetzt es ist leitfähig 
genug) bis zum Sank-Nimmerleinstag.

Die Idee, daß L1 den C1 als Schwingkreis nutzt um 500V auf 1000V zu 
erhöhen und Thy1 wegen Stromumkehr wieder löscht, steht auf extrem 
wackeligen Füssen, ist sie doch von der Leitfähigkeit des Wassers 
abhängig.
Die Schaltung ist unsicher.

Ein "Umbau des Gerätes" bringt dem Ding auch keinen TÜV, du darfst es 
nicht verwenden. Es macht eh keine Sinn, weil die Schaltung auf genau 
das ausgelegt ist, was sie tat, und für nichts anderes. Mit 
Wechselspannung zu fischen macht eh keinen Sinn (ausser man wirft das 
5kV Kabel ins Wasser), weil die Fische zur Anode schwimmen sollen. 
Impulse sollen die Leistung pro Impuls begrenzen (Weidezaungerät) sind 
aber gefährlicher als Gleichspannung (weil Muskelkontraktionen bei 
Gleichspannung wieder abebben würden, bei dauernden Impulsen aber 
nicht).

Kauf dir ein zugelassenes TÜV geprüftes Gerät, wenn du darfst.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Was mich an der Schaltung noch etwas nachdenklich stimmt ist der C17. 
Ist der wirklich so eingebaut?

Autor: Alexs (Gast)
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Hallo, ja. Die Schaltung ist genau so aufgebaut. Müßte mal versuchen, 
was ohne C17 los ist. Sollte auch ohne die 0,47µF funktionieren. Besorge 
mir bis zum Wochenende ein anderes Oszi.

Autor: www (Gast)
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www

Autor: www (Gast)
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700v 1000w
von5 bis 100 Hz
radius 2 m.

Elektrofischfanggerät

Autor: OhJe (Gast)
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Toll www, für diese Selbstdarstellung holst du einen 5 Jahre alten 
Thread aus dem Keller?
Was sollen wir daraus lernen?
Das du am besten das Teil an dich selbst anschliesst und dir damit das 
Rauchen abgewöhnst?

Autor: IncreasingVoltage .. (increasingvoltage)
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Ich dachte solche Geräte sind verboten?

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