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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Quarze oder Oszillatoren?


Autor: Markus (Gast)
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Hi,
mich würde mal interessieren ob ihr eher Quarze oder Oszillatoren für
eure Mikrocontroller verwendet.
Quarze sind genauer (im PPM Bereich), sind aber empfindlich gegen Stöße
und brauchen mehr Platz.
Oszillatoren sind meistens kleiner, es gibt sogar welche bei denen man
die Frequenz per I2C ändern kann. Außerdem sind Oszillatoren nicht
Stoßempfindlich. Dafür sind sie wesentlich ungenauer. Teilweise bis
+/-2%. Für einen UART wird es noch reichen, aber bei Timinggeschichten
wo es auf Genauigkeit ankommt hat man verloren.
Was würdet ihr vorziehen?

Gruß
Markus

Autor: Chris (Gast)
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Hi,
mich würde mal interessieren ob ihr eher Audis oder VWs zum Fahren
verwendet.
Audis sind schöner (im Subjektiven), sind aber empfindlich gegen
Kratzer und brauchen mehr Platz.
VWs sind meistens kleiner, es gibt sogar welche bei denen man die
Fenster elektrisch senken kann. Außerdem sind VWs nicht
Kratzempfindlich. Dafür sind sie wesentlich langsamer. Teilweise bis
-20%. Für eine Spritzfahrt wird es noch reichen, aber bei
Autobahngeschichten wo es auf Geschwindigkeit ankommt hat man
verloren.
Was würdet ihr vorziehen?

Gruß
Chris

SCNR

Autor: Markus (Gast)
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Tolle Antwort, danke. Hat mir echt geholfen

Autor: Lutz Müller (Gast)
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Sorry, aber er hat ja recht. Es kommt auf den konkreten Anwendungsfall
drauf an, wozu auch die Umgebungsbedingungen zählen (Temperatur,
Vibartionen, Feuchtigkeit, Spannungsstabilität etc. Und das gilt nicht
nur für die externe Takterzeugung, sondern auch für den MC, die
Programmiersprache, die Sensoren, halt alles. Das Gesamtergebnis muß
darauf abgestimmt sein.

Gruß
Lutz

Autor: Markus (Gast)
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Das ist mir schon klar. Vielleicht hab ich einen Punkt in der
Fragestellung vergessen zu präzisieren. Ich möchte eigentlich wissen
welche Anwendungsfälle häufiger vorkommen. Wie oft braucht man zb die
Präzision von einem Quarz?
Auf sarkastische Antworten kann ich aber trotzdem verzichten

Autor: Thorsten (Gast)
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Also ich verwende wenn es nur irgendwie geht Quarze, da die keine
zusätzliche Stromaufnahme haben. Oszillatoren ziehen gerade bei höheren
Frequenzen oft mehr Strom als die ganze µC-Schaltung. Außerdem sind
Quarze wesentlich billiger. Gerade die 3.3V Oszillatoren z. B. sind
schweineteuer (bei kleineren Stückzahlen) und schwer erhältlich. Ja ich
weiß, die gibts bei Farnell. Aber 8 Euro ist schon happig, dafür krieg
ich 20 Quarze.

Gruß
Thorsten

Autor: crazy horse (Gast)
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solange ich nicht genau Zeiten mit meinem System messen will, nehme ich
immer Keramikresonatoren, wesentlich preisgünstiger als Quarze (für ein
Einzelstück nicht unbedingt entscheidend - liefert man 1000 Platinen aus
, sind das 300 Euro), völlig problemloses Schwingverhalten, schnelleres
Anschwingen. Die mit integrierten Kondensatoren (vereinfachen auch noch
mal die Bestückung) kosten in Mittelklasse-Stückzahlen 8Cent, ohne C's
noch billiger.
Komplette Quarz-Oszillatoren habe ich noch nie eingesetzt.

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi Markus

<Sarkasmus aus>

Mal im Ernst, du hast die Antworten doch schon selbst vorgegeben. Davon
mal abgesehen, gibt's auch kleine Quarze...

Autor: Markus (Gast)
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>Hi Markus
>
><Sarkasmus aus>

War das "Hi Markus" sarkastisch gemeint? ;)

Es gibt kleine Quarze. Ich verwende schon ziemlich kleine (SMD) Quarze
mit 6x3,5mm. Man braucht trotz allem zb auch noch die externen
Kondensatoren (SMD 0603 oder 0402). Es gibt aber von Maxim Oszillatoren
im SOT23 oder µMAX8 Gehäuse was bedeutend kleiner ist. Außerdem bieten
diese Oszillatoren Features die man bei Quarzen vergeblich sucht, zb
der erwähnte per I2C einstellbare Oszillator. Ein anderer hat wahlweise
eine hohe Frequenz (600kHz bis 16MHz fest vorgegeben) oder 32kHz
zwischen denen man umschalten kann und gleichzeitig ist noch ein
Resetbaustein mit drin.
Es gibt also viele Gründe die für einen solchen Oszillator sprechen
könnten, aber im Prinzip spricht nur die Genauigkeit für einen Quarz.
Aber wie oft braucht man das?
Ich hoffe es wird jetzt etwas klarer worauf ich hinaus will.

Gruß
Markus

Autor: Oryx (Gast)
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Hi,
+-2% Toleranz sind für eine anständige serielle Datenübertragung schon
fast zuviel.

Wenn du gerne solche speziellen Sachen nehmen willst, bitte schön.
Wenn Maxim mal wieder mit 16 Wochen Lieferzeit daherkommt, wirst du
wissen, was ich meine.


Deine Frage sollte lieber lauten:
Ist es notwendig, so einen speziellen Chip zu nehmen oder reicht ein
preiswerter, überall verfügbarer Keramikresonator. Wenn es noch genauer
sein muss, halt ein Quarz.

@Chris
super Antwort. Und zu 100% treffend.

MfG
Oryx

Autor: Markus (Gast)
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+/-2% ist der absolute worst case wenn man den kompletten Spannungs- und
Temperaturbereich ausnutzen würde. Was die Verfügbarkeit angeht
brauchste dir meinen Kopf nicht zu zerbrechen. Das ist mein Problem.
Mich interessiert nur das was im Betreff steht.

Und die Antwort finde ich absolut unpassend (siehe Beitrag "Sitten
verkommen")

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Die Fragestellung ist dürftig formuliert, daher ist der Sarkasmus
zumindest verständlich.

Quarze oder Oszillatoren?

Die Frage hätte entweder lauten sollen:
"Diskret aufgebaute Quarzoszillatoren oder fertige
Quarzoszillatoren?"
oder, wenn was andere gemeint war:
"Quarze oder Keramikresonatoren?"

So aber ist die Frage kaum qualifizierter als:
"SRAMs oder Speicherbausteine?"
"Microcontroller oder AVR?"

Also, lieber Markus, Deine Definition des Wortes "Oszillator" ist
der Stein des Anstoßes gewesen.
Daß Du das hartnäckig nicht erkannt hast, hat nur der Verschärfung des
Tones hier gedient.

Autor: Markus (Gast)
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Wenn Maxim die Teile als Oszillatoren bezeichnet hab ich ein kleines
Problem damit einen anderen Begriff dafür zu verwenden. Wären es
Resonatoren oder Quarz-Oszillatoren gewesen hätte ich sie entsprechend
auch so genannt

Autor: Oryx (Gast)
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Hallo Markus

>+/-2% ist der absolute worst case wenn man den kompletten Spannungs-
>und
>Temperaturbereich ausnutzen würde.

Der Worst case kommt immer schneller als man denkt.

>Was die Verfügbarkeit angeht
>brauchste dir meinen Kopf nicht zu zerbrechen. Das ist mein Problem.
Da bin ich aber dankbar. Ich habe es nur gut gemeint und auch mal auf
die Nachteile deiner neuen Idee hingewiesen.

>Mich interessiert nur das was im Betreff steht.
Betreff: Quarze oder Oszillatoren?
Das ist nicht viel.

>Es gibt also viele Gründe die für einen solchen Oszillator sprechen
>könnten, aber im Prinzip spricht nur die Genauigkeit für einen Quarz.
>Aber wie oft braucht man das?
>Ich hoffe es wird jetzt etwas klarer worauf ich hinaus will.

Die Genauigkeit vom Quarz brauchst du nicht.
Nimm doch einfach den Oszillator.

Ich weiss leider immer noch nicht, worauf du eigentlich hinaus willst.


MfG
Oryx

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Markus, Dir sollte aber auch klar sein, daß eine völlig beknackte
Bezeichnung auch wenn Maxim sie verwendet nicht besser wird.
"Oszillator" ist ein so allgemein und vage gehaltener Begriff, daß
niemandem dadurch assoziiert wird, daß es sich um ein spezifisches
Bauteil der Firma Maxim handelt.

Du hättest Dir (und anderen hier) das Leben vereinfacht, wenn Du den
Bezug zu Maxim durch Nennung einer Typenbezeichnung hergestellt
hättest:
"Quarze oder Maxim MAX4711*-Oszillatoren?"


*) nein, das ist nicht die Typenbezeichnung

Autor: Thorsten (Gast)
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Wenn das so weiter geht, hat dieser Thread bald 1000 Postings. 995 davon
enthalten mehr oder weniger das Gleiche.

Autor: Markus (Gast)
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jo, desshalb lass ich das hier glaub ich und ziehe andere Quellen zu
Rate da ich hier glaub ich jetzt auch keine verwertbare Antwort mehr
bekommen. Wenn einer mal eine etwas unklar formulierte Frage stellt
kann man mit einer Rückfrage den Mißstand klären statt den Sarkassmus
auszupacken. Zumindest handhabe ich das so
Also, so long

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