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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wahl einer geeigneten Frequenz


Autor: Sergej E. (sergej_m)
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Hallo,
Ich möchte eine Schaltung mit einem Atmega32 aufbauen und habe mir 
überlegt welche Taktfrequenz ich wählen sollte.
Maximal gehen 16MHz bei diesem µC, doch welche hardwarebezogenen Vor- 
und Nachteile haben niedrigere Frequenzen?

Die Tutorial hier gehen nicht besonders tief in die Materie hionein
z.B. 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Entscheidu...
oder
http://www.mikrocontroller.net/articles/Taktfrequenz

Wichtig finde ich neben dem Stromverbrauch und der Rechenzeit auch 
eventuelle Störanfälligkeit, Stromtreiberfähigkeit etc...

Im Datenblatt und hier auf der Seite habe ich nichts darüber gefunden.

Vielen Dank

Autor: Entwickler (Gast)
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Nimm 16MHz und gut ist's!

Autor: mhz (Gast)
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na mehr Mhz  entspricht höheren stromverbrauch ...
man wählt die Frequenz auch danach was man brauch bzw nach der maximalen 
rechnzeit

ein 8MHz SPI brauch 16MHz CPUtakt ... siehe datenblatt
eine UART brauch ja nach datenrate auch ihren takt...
man könnte ihn auch auf maximaler frequenz laufen lassen ..
is meist aber unnütz
wenn du errechnest das die 3,68MHz reichen fr UART + I²C zB
dann nimm das und fertig ...



wenn du auf minimalen strombedarf aus bist ...
dann kann man bei vielen die internen teiler nutzen ...
zB nur maximalen takt nutzen wenn man es brauch ... danach wieder 
runtertakten .  sowie interruptbasierend arbeiten.

aber auch hier gilt ... Takt nach der minimal benötigten rechenzeit

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Es gibt da folgendes zu bedenken:

- Der Strom- und damit auch der Leistungsverbrauch ist näherungsweise 
proportional zur Taktfrequenz.

- Für Spannungen < 5V muss die Taktfrequenz meist kleiner sein (z.B. 
typischerweise bei 3,3V: <12.8MHz), näheres sagt das Datenblatt.

- "Krumme" Frequenzen sind manchmal günstig, wenn man den UART nutzen 
will, weil man die Standardraten dann genauer einstellen kann.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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stichwort baudratenquarz.

oder einfach: so langsam wie möglich und so schnell wie nötig.

zum testen nutz ich meistens recht hohe taktraten weil ich keine 
probleme mit der rechenleistung haben möchte und der stromverbrauch da 
nicht so die rolle spielt.

Autor: Entwickler (Gast)
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>na mehr Mhz  entspricht höheren stromverbrauch ...

Das ist nur die halbe Wahrheit, die Rechengeschwindigkeit ist nämlich 
auch höher. Und je eher der µC mit seiner Arbeit fertig ist, so eher 
kann er sich schlafen legen.
Meine Erfahrung für nierdrigen Stromverbrauch: schnell rechnen und lange 
schlafen lassen - und wenn es sein muß: ganz tief!

Autor: Dex (Gast)
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Hi,

mal ne Frage:

ich habe einen atmega 162 der mit 16 Mhz läuft und eine hohe Datenrate 
für 9 Schieberegister ausgebit(~1,38 Mhz oder auch 72LED*256*25Hz*3bit), 
wie binde ich einen zweiten atmega 162 am besten an, so das die Daten 
"am schnellsten und ohne CPU zeit zu verbrauchen"?
--> Daten sind 72*8bit Helligkeit die sich so im 10ms Takt ändern können

(Die ICs sind im Abstand von ca. 3cm angeordnet)

1) Uart mit 1Mbit ( ala #define UBRR_VAL 0x0000 ) @ 16 Mhz
2) Mit SPI ?

--> hat wer schon mal 2 µCs mit so einer Datenrate (1Mbit) schon am 
laufen gehabt? bzw. sind hier Probleme zu erwarten?



mfg
Dex

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