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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik µC an 12V nur mit vorwiderstand?!


Autor: martin köhler (Gast)
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ich habe hier eine 12Volt bleibatterie und frage mich ob es gehen würde
nur mittels vorwiderstand einen µC (tiny15) daran zu betreiben.
mir ist schon klar das 7805er etc besser wäre...ich möchte nur wissen
ob sowas als notlösung funktioniert. der µC würde nie den modus
wechseln..also kein powerdown etc. hat jemand sowas schonmal gemacht?!
gruss martin

Autor: Sf2 (Gast)
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Mess mal was bei deinem Programmablauf so in den AVR für ein Strom
fließt. Dann berechne damit den Vorwiderstand. Wiso solte das nicht
gehen? du musst nur schauen, dass der avr immer möglichst gleich
beansprucht wird.

Autor: martin köhler (Gast)
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genau das war die überlegung. denke auch das eigentlich nichts dagegen
sprechen dürfte. aber war mir nicht ganz sicher

Autor: Thorsten (Gast)
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Könnte man nicht einfach nur ne 6.8V Zener-Diode in die Plusleitung der
Batterie legen?

Autor: Andi (Gast)
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Oder alles zusammen?
1K in Reihe von +12V in Reihe, 5,1V Zener parallel zu GND und danach
einen Kondensator zu GND.
Fließen dann halt permanent 12mA.
Mit nen Widerstand alleine könnte die Spannung bei Reset zu hoch sein
da es ein paar mS dauert, bis der Tiny anläuft.
Und wenn man im verbauten Zustand Flashen will geht die Spannung evtl.
runter.

Gruß
Andi

Autor: Erik (Gast)
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Keine so gute Idee mit dem Vorwiderstand. Bei jedem Taktzyklus zieht der
uC wieder Strom und somit ändert sich der Spannungsabfall am R und deine
Betriebsspannung schwankt... Ein Spannungsteiler mit x fachem an
Querstrom wäre stabiler aber unökonomisch.

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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Vorwiderstand alleine geht nicht. Das Problem ist in der Tat das des
Stromes, der bei Schaltvorgängen sehr groß ist und zumindest geblockt
werden muss. Wollte man dies passiv machen ginge es nur mit einer
Z-Diode im Pluszweig, da hier ein weitgehend stromunabhäniger
Spannungsabfall vorliegt. Leider verbraucht die Diode dann genausoviel
Energie wie ein Spannungsregler und funktioniert nur bei stabiler
Versorgung. Man könnte die Batterie nach den Versorungsleitung mit
einem keramischen Kondensator blocken, dann durch die Z-Diode und dann
nochmal am Chip blocken. Das Blocken ist auf beiden Seiten wichtig, da
die Z-Diode für hohe Frequenzen eine Kapszität darstellt, die perfekt
leitet und der Spannungsabfall dann nicht funktioniert. Ausserdem
sollte man im Falle eines Defektes der Z-diode noch eine weitere
parallel zum Chip ziehen, die im Normalfall keinen Strom zieht. Bei
einem 6V-Bedarf z.B. eine 7,2V-Diode und eine flinke Sicherung zur
Batterie hin, die im Falle des Anspreches der Schutzdiode durchbrennt.

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