"Irgendwelche Quellen" sind tatsächlich ein Aspekt:
Da die Schaltung einen MikroController enthält, der evtl. über ICSP
(In-Circuit-Serial-Programming) programmiert wird, könnte der von Dir
erwähnte Fall einer externen Spannungsquelle eintreten. Für diesen Fall
wurde allerdings die Versorgung des MikroControllers über eine
Germanium-Diode (Uf=0,2V) von der restlichen Schaltung getrennt. Also
besteht hier keine Gefahr.
Das Weglassen der Freilaufdiode hat mich aus Platzgründen beschäftigt,
weil die Platine bisher nur 47mm x 47mm beträgt und deswegen jeder
Millimeter Platz gespaart werden muss.
Auf der anderen Seite soll die Schaltung im KFZ-Bereich als Kleinserie
produziert werden, weshalb die Sicherheit vor Kostengründen stehen
sollte.
Es bleibt jedoch die Frage wie groß das Risiko bei Weglassen der
Freilaufdiode ist:
So wie ich das sehe, können sich die beiden Eingangskondensatoren
(C1,C2) vor dem Spannungsregler bei Abreißen der Versorgungsspannung
nicht mehr durch die Verpolschutzdiode (D1) entleeren. Weil sie aber
aufgeladen sind (ca. 12V) entladen sie sich über den Spannungsregler.
Aus diesem Grund kann ich mir keinen Grund vorstellen, dass hinter dem
Spannungsregler eine höhrere Spannung auftritt als am Eingang.
Ist diese Ansicht richtig ?