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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Spannungsversorgung durch IO Port erlaubt?


Autor: Aige (Gast)
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Hallo,

ist es sinnvoll durch einen IO Port die Spannungsversorgung für zB ein 
IC zur verfügung zu stellen?

Braucht man dann noch einen Kondensator um die Spannung zu stabilisieren 
oder ist das nicht nötig, weil ja die VCC vom Controller schon 
stabilisiert ist?

Die Ports von meinem Controller schaffen max. 40mA, wenn da der 
Kondensator mit drin ist, dann fließt im Schaltmoment mehr und der Port 
wird kaputt, ist das so richtig?

Gruß

Autor: Huch (Gast)
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> ist es sinnvoll durch einen IO Port die Spannungsversorgung für zB ein
> IC zur verfügung zu stellen?
Nein.
Damit haben sich dann die anderen Fragen auch erledigt.

Autor: NuKlar (Gast)
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Wenn man nur alle Jubeljahre in einen externen EEPROM schreibt,
oder nur gelegentlich mal den Beschleunigungssensor auslesen will:

Klar klemmt man dann das Ding an einen IO-Port und schaltet es nur ein
wenn man es braucht. Abblockkondensatoren sollte man natürlich 
weglassen.
Das mögen die Ports nicht unbedingt.

Autor: Aige (Gast)
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Wie macht man es dann, wenn man ein IC an- oder ausschalten möchte je 
nach bedarf?

Autor: Marius Wensing (mw1987)
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Transistor ist das Zauberwort...

MfG
Marius

Autor: Aige (Gast)
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Autor: Peter R. (pnu)
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Die Erfahrung und das Datenblatt sagen da Verschiedenes.

Nach meiner Erfahrung sind die Ausgänge eines atmega8 kurzschlussfest 
gegen Null oder 5V, jedenfalls habe ich noch nie einen Kontroller 
dadurch gekillt. Ich, Bastler, kann es darauf ankommen lassen.

Das Datenblatt sagt etwas Anderes, gibt einen Grenzwert von I an.

Der Innenwiderstand Ri, wenn man den I/O als Spannungsquelle benutzt, 
liegt im -zig-Ohm-Bereich. Gegen einige mA Last wäre da nichts 
einzuwenden. Die Stabilität, die Vcc hat, wird aber durch Ri zunichte 
gemacht.
Es gibt aber viele IC's, die nicht so hohe Ansprüche an die Stabilität 
von Vcc stellen, die könnte man schon so versorgen.

Stützkondensatoren sind wegen des Ladestroms problematisch. Ein 
Stützkondensator von 0,1 uF ergibt mit Ri von etwa 40 Ohm eine 
Zeitkonstante von 4 us. d.h. der Ladestrom fließt nur sehr kurze Zeit. 
Das könnte der I/O wohl aushalten.

einige uF (Elko) wären aber zu groß.
Da müsste man etwa 100 Ohm zwischen I/O und Pufferkondensator schalten.

Ein anderes Problem ist das Rückspeisen, wenn die Betriebsspannung des 
Kontrollers ausbleibt. Der Rückstrom über die Schutzdioden wird wohl zu 
groß.
Aber gerade dann schaltet womöglich brown-out ein und macht den Eingang 
hochohmig. Die ganze Entladung des Stützkondensators muss dann über die 
Schutzdioden laufen.

Da müsste man dafür sorgen, dass Vcc des Kontrollers langsam sinkt.

Autor: Aige (Gast)
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interessante Antwort, danke

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