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Forum: Platinen Lötpaste wie viele Lötstellen sind möglich?


Autor: Michael (Gast)
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Hi,

In letzter Zeit werden die Mehrkosten für Platinen bei mir immer größer, 
bzw. sie bleiben zwar gleich, da ich aber mehr löte schlagen sich die 
Mehrkosten stärker auf meinem Konto nieder.
Jetzt möchte ich mich von dem Lötzinnrollen abwenden und die Lötpaste 
gezielt auf ein Pad auftragen das Bauteil anlöten und fertig, ohne 
eventuelle Lötbrücken. Vielleicht in Zukunft einen Pizzaofen umbauen und 
dann richtig reflowlöten.
Mein Problem bzw. frage ist die: Wie viele Bauteile kann ich mit den 
5g/10g Spritzen den Löten? Die sind ja nicht grad günstig.

Wäre Dankbar für Antworten.

Gruß
Michael

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Die Zinnspritzen sind nicht brauchbar. Am Anfang ist die Paste ja noch 
pastig. Spaeter muss man die Spritze waermen, so waer sie hart. Ja. klar 
man lagert sie verschlossen im Kuehlschrank.
Bei Professioneller Anwenung mag's ja gehen, wenn die spritze nach einem 
Tag, zwei gebraucht ist... als Hobbybenutzer liegt die einige monate 
rum, wird hart. Und mir ist kein Verduenner bekannt. Ich hab allerdings 
auch nicht probiert zu verduennen.
Der hart werdende Inhalt einer Kolophoniumspritze kann zumindest mit 
Alkohol, oder Isopropanol verduennt werden.

Autor: Stefan --- (xin)
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Für die Fertigung nehmen wie die Paste im Becher, aber für Prototypen 
verwenden wir bleihaltige -billigere- Paste aus der Spritze die, wenn 
Sie neu -also auch vom Hersteller neu- ist, gern 6-12 Monate bei guter 
Lagerung verwendbar ist. Wir lagern sie nicht im Kühlschrank, sondern 
einfach in einem dunklen Schrank bei ~20-22°C); sie ist also sofort 
gebrauchsfertig.
Mit einer 10g Spritze müsstest Du einige hundert, wenn nicht einige 
tausend Punkte setzen können. Dazu kommt, dass man nicht ständig 
nachführen, bzw. abrollen muss.

ABER: die Paste von Aoyue wurde uns bisher (3x) immer völlig überaltert 
geliefert - würde ich also gleich von vornherein gar nicht erst in 
Betracht ziehen.

Autor: Michael (Gast)
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Hi,

was würdet ihr sonst für ne Paste nehmen? Wie macht ihr das dann wenn 
nicht mit Paste?

Gruß
Michael

Autor: Stefan --- (xin)
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Wir nehmen gern diese hier:
http://shop.afterbuy.de/Loetgeraete-Loetpaste-fuer...
muss nicht unbedingt dieser Händler sein. Wollte einfach nur eine Paste 
zeigen, mit der wir gute Erfahrungen gemacht haben. Ruf besser vorher 
an, und lass Dir bestätigen, dass es sich um die abgebildete Paste 
handelt. Kleinere Händler schicken gern mal was gerade so zu bekommen 
war.

!!! UND FRAG NACH DEM PRODUKTIONSDATUM AUF DER SPRITZE !!!

Die Paste hat einen Verwendungszeitraum (lt. Hersteller) von 6 Monaten. 
Gewährt der Händler Dir nur 3 Monate, liegt sie entsprechend lange bei 
ihm herum; und evtl. nicht so gelagert, wie Du es machen würdest.

Nachtrag: Der Schmelzpunkt auf deren Site ist falsch angegeben. Muss 229 
°C heißen.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Naja wieviele Platinen mit wievielen Pads hast Du denn?
Ich bin froh dass ich mir jetzt hier nen pneumatischen Dispenser 
ergattern konnte, mit dem ich die Loetpaste nun maschinell auftragen 
kann. Das Gequetsche mit den Handspritzen ging mir maechtig auf den 
Senkel.

Aber um Deine Frage zu beantworten: So eine 5g-Spritze reicht fuer 
etliche hundert Pads. Wie aber schon gesagt wurde ist die Handhabung 
durch das Eintrocknen in der Spitze ziemlich muehseelig. Und dann kosten 
die Spitzen bei Reichelt 1.80EUR pro Stueck was auch nen ziemlicher 
Hammer ist.

Gruss,
Michael

Autor: Stefan (Gast)
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Wen Du die Spitzen aus Metall nimmst, kannst Du sie mit einem Draht 
-Beinchen vom Widerstand- prima aufstechen. Das klappt unzählige Male 
ganz prima. Wir dispensen immer noch mit der Spitze, die wir vor über 
einem Jahr aufgesteckt haben :)

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