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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 230V ATMEGA32 schalten


Autor: Wisler Electronics (wisler) Benutzerseite
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Hallo Leute,

ich habe mal wieder eine Frage. Ich bin gerade dabei eine Überwachung 
für meinen Holzvergaserofen zu bauen. Die Platine wo der Atmega drauf 
ist habe ich schon fertig. Nur leider habe ich ein Problem mit den 230V. 
Ich muss die Heizkreispumpe über einen ATmega32 schalten. Nur bin ich 
mir etwas unsicher mit der Leiterbahndicke. Auf der Pumpe steht 90W bei 
Volllast. Diese hat drei Stufen. Die beiden unteren Werte weiß ich jetzt 
gerade nicht, aber die sind eigentlich unwichtig, da ich die Platine auf 
die 90W auslegen möchte. Dadurch würde ich einen Strom von
Das müsste doch dann der Spitzenwert sein, wenn ich mich jetzt nicht 
verrechnet habe oder?

Ich habe dieses Printrelais von Pollin:
http://www.pollin.de/shop/dt/OTY1OTU2OTk-/Baueleme...

Das Relais schalte ich über einen Transistor, den ich in der Sättigung 
betreibe. Ich denke des müsste soweit passen.

Ausserdem möchte ich dann die Platine in dieses Geäuse einbauen:
http://www.pollin.de/shop/dt/Nzk5OTM1OTk-/Baueleme...

Dann nutze ich ein LCD und Metalltaster die, dann vom AVR abgefragt 
werden. Leider bin ich mir jetzt nicht ganz sicher wegen der Erdung.

Die Pumpe möchte ich über eine Feinsicherung absichern. Eher gesagt die 
Platine. Ich möchte dann eine 0,5A Träge Feinsicherung benutzen.


Nun zu meinen Fragen:
1. Kann ich die Platine mit dem Relais so aufbauen?
2. Wie muss ich die Leiterbahnen auslegen, dass die auch die 550mA 
aushalten?
3. Muss ich die Taster auch Erden?
4. Reicht es einfach den L1 in das Gehäuse über eine NYM-J Leitung 
einzuführen und dann über das Relais zu schalten?
5. Reicht mir dann eine Träge Feinsicherung mit 0,5A? Ich denke die is 
nämlich ein bissl zu klein, wenn ich meinen Spitzenwert anschaue. Oder 
liege ich da falsch?


Ich bin zwar gelernter Elektriker, doch leider habe ich noch nie eine 
Platine geätzt, die dann an 230V angeschlossen wird. Ich hoffe mir kann 
einer helfen, Leider habe ich im Internet noch nichts brauchbares für 
mein Problem gefunden. Aufgrund meiner Ausbildung weiß ich dass 
Netzspannung gefährlich ist und möchte hier nur nochmal auf Nummer 
sicher gehen.


Danke fürs lesen Grüße Wisler

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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wichtig ist die sichere elektrische trennung deiner kleinspannungs-seite 
vom geschalteten stromnetz, aber da sieht deine platine vom abstand her 
ganz gut aus. ich denke das was du da baust funktioniert 
schaltungstechnisch so weit.

die pumpe würde ich etwas großzügiger absichern, so 1A träge sollte 
reichen. flinke sicherungen könnten evtl. beim einschaltstromstoß schon 
auslösen. der spitzenwert ist gar nicht sooo wichtig dafür, aber eine 
0,5A sicherung halte ich generell für zu knapp. optimal wäre ein 
motorschutzschalter. oder wenn du schon einen µC hast, ein sensor ob die 
pumpe tatsächlich dreht und fördert.

Autor: B.A. (Gast)
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Optisch entkoppelt +       -.·…·–…·m …–-äölköä#
#äölök-ä'äüpoiß0pü098790ßä#
,ö.-ä# ·…öl·…po m,io m,890üpöß0·-'
#äüöpolikolpöäüpöolikjä#+üöpolk_äö.l,kjmn· mn :
MOC3063 + Triac

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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braucht er nicht, er hat ein relais.

Autor: B.A. (Gast)
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Oh sorry, da hab ich meine Tastatur sauber gemacht ...

Optisch entkoppelt + kein festkleben:
MOC3063 + Triac

Über die IR-Diode vom MOC müssen minimal 5mA, ich dimensioniere das so 
dass in etwa 8mA rüber fließen.

Der Triac wird auch warm (nicht sehr), deshalb auf eine Kupferfläche 
löten.

Die Funktion der Pumpe kann man prüfen indem ein Temperatursensor (NTC 
oder PTC) am Rücklaufrohr sitzt.
Wenn die Temperatur im Umlaufrohr zu niedrig geworden ist kann die Pumpe 
anspringen und wenn sie an ist und du vorher die Zulauftemperatur mit 
einem zweiten Sensor gemessen hast muss sich die Temperatur erhöhen.

Die Pumpe ständig laufen zu lassen ist eh quatsch, deshalb erst anmachen 
wenn die Temperatur um ein oder zwei Grad gesunken ist.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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ach ja, noch was allgemeines: ich kann nur davor warnen einen HOLZofen 
ohne wasserzirkulation zu betreiben. außer du möchtest, daß dir die 
ganze anordnung bei einem fehlerhaften überdruckventil um die ohren 
fliegt. ein holzofen erzeugt solange brennstoff vorhanden ist immer eine 
gewisse grundwärme, unter die er sich nicht herabregeln läßt (ohne zu 
verlöschen). und die muß fortlaufend abgeführt werden. wenn nicht fängt 
das wasser im ofen an zu kochen und jagt dir den druck in den leitungen 
ins unermessliche. sollte kein überdruckventil diesen begrenzen sind die 
leiterbahndicken irgendwann dein kleinstes problem. (*kawumm!!*)

sprich diese schaltung würde nur sinn machen um eine pumpe zu regeln 
oder vielleicht zwei verschiedene heizkreise zu steuern...

Autor: Wisler Electronics (wisler) Benutzerseite
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Zuerst einmal danke für eure antworten.

ich denke ich habe jetzt schon ein paar antworten auf meine fragen 
finden können. In einem anderen Forum wurde mir empfohlen einen snubber 
zu verwenden leider weiß ich nicht viel darüber. was meint ihr dazu?

ich habe erlicht gesagt auch nicht vor die pumpe auszuschalten. das 
mache ich nur wenn die abgastemperatur sehr niedrig geworden ist. also 
der ofen fast kein brennstoff mehr in der brennkammer hat.

ich habe auch drei fühler vorgesehen einmal für den vorlauf und den 
rücklauf und halt noch die abgastemperatur, den ich aber vorerst nur 
außen am rohr befestige. im moment ist das auch so. die pumpe wird über 
einen thermischen kontakt gesteuert und geht von selbst an und wieder 
aus.

ich möchte eigentlich im moment nur die funktionen mit einem avr machen 
und später vielleicht noch ein paar sachen dazu bauen.


danke schonmal für euere antworten.

Autor: Ma_ (Gast)
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Ich gehe einfach mal davon aus das, dass weiter Bekannt ist.

Die Pumpe darf erst anlaufen bei erreichen der Wassertemperatur, in der 
Wassertasche von 60° C, um ein Kondensieren des Rauchgasas zu verhinder 
und die Schlackebildung zu minimieren. Es muss ein Überdruckventiel 
vorhanden sein max. 10 bar da die ganzen Komponenten die der 
Heizungsbauer installiert hat einem Prüfdruck standhalten müssen. Da bei 
einer Fehldimensionierung des Pufferspeichers bzw. Fehlverhalten des 
Benutzters nicht ausgeschlossen werden kann, Speicher Überladung, muss 
eine Kaltwassereinleitung gegeben sein, die den Kessel kühlt und im 
Notfall die Hitze in die Kanalisation ableitet. Die max. 
Pufferspeichertemperatur ist der obere Grenzwert, der dringend 
eingehlten werden muss. in der Regel 90°.
Reine Vermutung ein zweites Ausdehnungsgefäß im Ladekreis des 
Holzvergasers.

Gutes Gelingen

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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sowas nennt man thermische ablaufsicherung, gewissermaßen ein 
frischwassergespeister notkühlkreislauf. in groß und redundant gibts 
sowas auch für atomreaktoren.

die kondenswasservermeidung ist ein thema für sich, meistens ist dafür 
eine rücklaufanhebung verbaut. die pumpe fördert erstmal nur im kreis um 
das wasser im kessel umzuwälzen bis dieses 55-60 grad erreicht, danach 
öffnet ein thermostat und läßt genau so viel heißes wasser in den 
heizkreislauf fließen, daß die temperatur am rücklauf zum kessel (dessen 
wassereintritt) die 55-60 grad nicht unterschreitet.

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