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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik benötige ich wirklich einen Quarz ??


Autor: Daniel (Gast)
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Hallo zusammen,

ein digitaler Drucksensor wird von einem Tiny13 ausgelesen und die
Daten werden seriell mit 1200 Baud auf einen 433MHz Sender gegeben. Ein
Empfänger gibt die Daten an einen Mega8 zur Auswertung.
Am Mega8 hängt ein 16MHz Quarz. Der Tiny13 wird von seiner internen
9,6MHz Quelle getaktet.
Kann es sein, dass z.B. durch Temperaturschwankungen die interne
Taktquelle des Tiny13 so stark schwankt, dass die serielle
Kommunikation nicht mehr richtig funktioniert?
Ich kann dem Tiny13 aus Platz- und Pin-gründen keinen Quarz geben. Gibt
es andere Möglichkeiten, die Zuverlässigkeit der Kommunikation
sicherzustellen.
Auf eure Antworten freue ich mich sehr !!!

Daniel

Autor: toddoy (Gast)
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Hat der Atiny überhaupt eine UART oder machst du die per Software

Autor: Pöschi (Gast)
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Hi Ho,

der interne Takt wir über eine R-C Schaltung realisiert, die auch sehr
von der Spannungsversorgung abhängt. Von der Temperatur weis ich nicht,
aber geh mal davon aus, dass die auch einfluss hat, wichtiger ist aber
glaube die Spannungsversorgung.

Gruß Pöschi

Autor: mmerten (Gast)
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Beim TINY13 kann der interne Oszillator über das OSCCAL-Register
abgeglichen werden. Der interne RC-Oszillator ist zwar recht spannungs-
und temp.-stabil +- 1%, hat aber 5% Fertigungstoleranz von der
Nennfrequenz.

Autor: Oryx (Gast)
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Hi,
der interne RC-Oszillator hat immer das Toleranzproblem.

Als Kompromiss aus Platz, Preis und Toleranz ist ein Resonator in
Betracht zu ziehen. Eine Toleranz von 0,5% ist für eine serielle
Datenübertragung OK.

Oryx

Autor: Achim Walther (Gast)
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Bist Du Dir sicher, dass der ungenaue Oszilator die Ursache ist?

Ich würde die Ursache eher in der Funkstrecke suchen. Welche Codierung
verwendest Du für die Funkübertragung? Handelt es sich um ein echtes
Funkmodem oder gibst Du die seriellen Signale direkt an den Sender. AM
oder FM?

Achim.

Autor: Daniel (Gast)
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@toddoy: der Tiny13 hat keine UART....ich mache das per Software

@Pöschi: ich versorge den Tiny13 mit einer Spannung von 3,3V aus einem
Spannungsregler. Bei unterschiedlichen Temperaturen kann ich keiner
Spannungsänderung feststellen.

@mmerten: das interssiert mich sehr. Wie kann ich das ausgleichen? Wie
messe ich denn erst die interne Taktfrequenz ?

@Oryx: auch der Oszi passt nicht mehr....muss irgendwie den internen
nutzen

@Achim: sicher bin ich mir da nicht....kam nur darauf, da ich zuerst
auch den Mega8 (Empfänger) mit dem internen Takt versorgt habe. Das
klappte fast garnicht. Nun mit Quarz ist es deutlich besser geworden.
Eigentlich schon völlig ausreichend. Es könnte jedoch sein, dass durch
Abgleich des Tiny13 die Sache noch besser wird.
Ich verwende die Manchester Codierung. Es ist kein Funkmodem....nur ein
reiner AM Sender und ein AM Empfänger


Vielen Dank für eure Antworten !!!

Wie das mit dem Abgleich nun genau funktioniert würde mich sehr
interessieren !!!


Daniel

Autor: peter dannegger (Gast)
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Bei der Manchestercodierung ist das völlig unkritisch.

Ein UART synchronisiert nur einmal, und dann muß es bis zum 10. Bit
noch stimmen.

Der Manchestercode synchronisiert aber auf jedes Bit, da sind also
Abweichungen bis 20% kein Problem.
Er muß ja nur unterscheiden können, ob die Pulsdauer eine halbe oder
eine volle Bitzeit lang ist.


Peter

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