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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Arbeitspunkt MOSFET


Autor: Kersten Schmalbach (Gast)
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Hi Leute,

ich möchte mit einer geglätteten PWM-Spannung einen TTL-MOSFET dimmen.

Nun liegt der "dimmbare-Bereich" des MOSFETS zwischen 1,5 und 2 Volt,
also genau 0,5 V Spielraum.

die PWM-Spannung hab ich schön mit einem Spannungsteiler mit 1:10 auf
diesen 0,5 V Spielraum gebracht.

Nun muss ich dazu aber noch einen festen Arbetspunkt-Offset von 1V
draufaddieren, weil der MOSFET ja nicht bei 0,5 V voll auf macht
sondern erst bei 1,5 V.

Wie kann ich nun einen festen Arbeitspunkt von 1V am Gate einstellen
und darauf dann die Spannung vom PWM-Ausgang "draufaddieren"??


Danke

Autor: Richard Zink (Gast)
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Keine Ahnung, obs so geht, aber du kannst glaub ich nen Kondensator
nehmen, bei welchem du an den einen Anschluss +1V und das Gate legst
und an den anderen Anschluss die PWM

Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
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Du brauchst drei Widerstände:

                 + 5V
                  o
                  |
                  |
                 ###
                 ###  R1
                 ###
                  |
            R3    |
  PWM o---#####---o-----o  Ausgang
                  |
                  |
                 ###
                 ###  R2
                 ###
                  |
                  |
                  o
                 GND


Berechnen tust Du die Widerstände so:

1. Fall, PWM Signal "High":

Spannungsteiler aus der Parallschaltung R1||R3 mit R2 muss 1.5 Volt
ergeben:

R13 = (R1 + R2) / (R1 * R3)

5V / 1.5V = (R13 + R2) / R2


2. Fall, PWM Signal "Low":

Spannungsteiler aus R1 mit der Parallelschaltung R2||R3 muss 0.5 Volt
ergeben:

R23 = (R2 + R3) / (R2 * R3)

5V / 0.5V = (R1 + R23) / R23


Naja, fertig rechnen musst Du selber: R13 und R23 jeweils einsetzen,
beide Gleichungen Null setzen, und Gleichungssystem lösen, z.B. in
Abhängigkeit von R3.

Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
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Hmm, genies' mal meine Formel mit Vorsicht... Ich wollte Dir gerade
konkrete Werte ausrechnen, aber irgendwie kommt da Müll raus. Ich habe
da offensichtlich noch einen Fehler drinn. Ich muss ihn nur noch
finden...

Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
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Arrrrrrrggggggglllllllll

Natürlich:

R13 = (R1 * R3) / (R1 + R3)

und

R12 = (R1 * R2) / (R1 + R2)

Grrrr....

Also, als Ergebnis kommt raus:

   R2 = 0.1428571429 * R1
   R3 = 0.5 * R1

R1 kannst Du Dir beliebig wählen, und R2 und R3 entsprechend den obigen
Faktoren wählen.

Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
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So, und nun mein letzter Post zu diesem Thema, hier noch die Formel um
sich die Widerstände für jede beliebigen gewünschten Spannungen
auszurechen.

Es gilt:

a.) Schaltung aus R1, R2 und R3 wie oben.
b.) U = Versorgungsspannung (5 Volt).
c.) Uhigh = Gewünschte Spannung bei 100% PWM.
d.) Ulow = Gewünschte Spannung beo 0% PWM

Dann ergibt das:

  R2 = (R1 * Ulow) / (U - Uhigh)

  R3 = (R1 * Ulow) / (Uhigh - Ulow)

Autor: Kersten Schmalbach (Gast)
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Hey Michael, danke für Deine Mühe!

Ich werde es morgen mal durchrechnen und dann aufbauen. Allerdings muss
die Spannung, die meinen FET ansteuert 100% "sauber" sein, da ich mit
dem FET ein gepulstes Signal dimmen möchte..

Ich pack dann einfach an den Ausgang Deines "3D-Teilers" ;) einen
Kondensator parallel zu GND und damit sollte es doch eine super Lösung
sein, oder?!

Thx nochmal!

Autor: Nadja (Gast)
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HI Leute ,

ich habe ein problem und zwar wie kann ich den ideal offset eine 
Schaltung bestimmen, bei der bei jedem offset eine ausgangsspannug 
kommt,
ziel ist die Fehlerkempensation ???

Autor: Einer (Gast)
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@Nadja
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