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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Problematisches Kleinspannungskabel


Autor: Benjamin Zielke (Firma: TU Berlin) (benjamin_z)
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Hallo,

ich scheitere bei dem Verusch, an ein Stecker-Schaltnetzteil einen neuen 
DC-Stecker zu löten. Das Problem ist, dass die innere Litze (+) nur 
durch ein Geflecht aus lackiertem Draht gegen das Außengeflecht (-) 
isoliert ist. Hat jemand schonmal soetwas gesehen? Wie geht man damit 
um? Ich produziere hier immer Kurzschlüsse, weil das Isolationsgeflecht 
nicht mehr zuverlässig isoliert, wenn die äußere Hülle fehlt. Zusätzlich 
befindet sich auch noch eine Art Alufolie mittendrin, die das ganze noch 
komplizierter macht.

Hoffentlich gibt's da eine gescheite Lösung für.
Danke im Voraus und viele Grüße aus Berlin,
Benjamin

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Mach mal ein (brauchbares) Foto von dem Kabel...

Autor: MaWin (Gast)
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Ersetze das ganze Kabel.

Autor: Benjamin Zielke (Firma: TU Berlin) (benjamin_z)
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Also wahrscheinlich ist es wirklich das Einfachste, das gesamte Kabel zu 
ersetzen. Aber interessieren würde es mich schon, wie man an solch ein 
Kabel einen Stecker lötet. Anbei ein Foto, auf dem man die Konstruktion 
einigermaßen erkennen kann.

Autor: mhh (Gast)
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Wenn ich das Bild richtig deute, musst Du beim löten verhindern, daß die 
Wärme den Draht hinter der Lötstelle erwärmt und dort die Isolierung 
beschädigt - also kleine Metallzange verwenden zum halten.

Autor: ingo (Gast)
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Das ist eigentlich die gleiche Art von Kabel, wie auch für Kopfhörer 
genutzt wird. Habe die Erfahrung gemacht, kurz mit Koloponiumlösung 
eingepinselt, dann lässt sich der verdrillte Lackdraht (so um die 350°C) 
gut löten.
Wie "mhh" schon schrieb nicht zu sehr kürzen...
mfG ingo

Autor: Benjamin Zielke (Firma: TU Berlin) (benjamin_z)
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Servus,

der Lackdraht soll nicht gelötet werden. Dieser dient, zusammen mit der 
einseitig beschichtetetn Metallfolie, als Isolation des inneren 
(unbeschichteten) Leiters.

Autor: Flow (Gast)
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Was du mit
 > Litze aus Lackdraht
beschreibst, kenne ich als Nylongeflecht.
Er ist tatsächlich elektrisch leitfähig?

Autor: Hans H. (loetkolben)
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Ich kenne solche Kabel auch von Kopfhörerkabeln, ließen sich eigentlich
ganz gut löten (vorher Lackdraht mit Spiritusflamme freibrennen),
wie schon geschrieben dabei mit einer Zange festhalten.

Autor: Benjamin Zielke (Firma: TU Berlin) (benjamin_z)
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Servus,
ich habe mir heute mal das andere Ende des Kabels angesehen, dort, wo es 
am Netzteil angeschlossen ist. Es stellte sich heraus, dass der 
Lackdraht doch stromführend ist (ups). Er ließ sich mit entsprechend 
hoher Temperatur (400°C) auch in einem Zug freibrennen und löten. Die 
Litze im Inneren dient lediglich als "Sense" für den Spannungsregler. Am 
DC-Stecker dürfen sich die beiden Leiter also durchaus berühren, müssen 
sie sogar. Jetzt läufts. Vielen Dank.

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