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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik C+L Messung


Autor: remo (Gast)
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Hi,
ich suche nach einer einfachen Möglichkeit den Nennwert kleiner 
Kondensatoren und Spulen zu messen.
Die Auflösung soll 0,1pF im Bereich bis 10pF, 1pF im Bereich bis 100pF 
und so weiter sein.
AVRs sind ja gut geeignet um Zeiten mit hoher Auflösung und billig zu 
messen. Damit lässt sich bei Kondensatoren ueber die Zeit beim 
Ladevorgang bis zum Erreichen eines bestimmten Spannungs-Schwellwertes 
(über im AVR integrierten Comparator ?) der Nennwert bestimmen. Bei 
Spulen waere es halt der Strom und nicht die Spannung die zu messen ist.

Kennt jemand so eine Schaltung + AVR SW?

Alternativ könnte ich natürlich einen Komponententester (sieht aus wie 
ein Digitalmultimeter, ist aber auf das Messen von Rs,Cs und Ls 
spezialisiert) kaufen. Ist aber relativ teuer >200Euro, wenn man eine 
halbwegs vernünftige Auflösung will, und ist lang nicht so spannend wie 
eine kleine AVR Schaltung.

ciao
Remo

Autor: H.Howey (Gast)
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Hallo...
Und "einfach" die Anzahl von Impulse messen, in dem man z.B. mit einem 
NE555 einen (zwei) Oszilator aufbaut? Die Frequenz gibt ja dann der C 
oder R vor, die dann der AVR zählen und anzeigen kann. Ich denke das der 
Aufwand für Spulen etwas höher ist, wegen der Überspannung beim 
Ausschalten.
Gruß
H.Howey

Autor: remo (Gast)
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Hallo,

@H.Howey: Danke für die Anregung. Ich befürchte, da bekomme ich 
ziemliche Probleme mit der Synchronisation der Absolutwerte, da ein R-C 
Generator mit einem NE555 doch stark Temperaturabhängig ist. Da bräuchte 
ich zumindest für jede Dekade einen geeignteten C als golden Device zum 
Kalibrieren und dann müsste ich bestimmt mit der Temperaturdrift während 
des Betriebs und der damit verbundenen Erwärmung kämpfen. Das ist so 
befürchte ich ziemlich komplex.

Ich möchte die Hoffnung aber nicht aufgeben, dass schon mal Jemand so 
ein Problem  gelöst hat, oder wie messt Ihr denn unbekannte 
Kondensatoren und Spulen aus? Es ist doch frustrierend, dass ein 
bezahlbares Digital Multi Meter (DMM) mit Kondensator-Messbereich nicht 
zwischen einem 4,7 und einem 5,6pF Kondensator unterscheiden kann, weil 
die Auflösung 1pF ist und die Messungenauigkeit die letzte Stelle 
plus/minus 5% ist. Ein 4,7pF KOndensator kann also eine Wert von 3 bis 6 
im DMM Display hervorrufen. Das ist nicht gerade Vertrauenserweckend, 
oder?

Danke und ciao
Remo

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