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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Blutzuckermessgerät


Autor: LüLü (Gast)
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Hi,

mich interessiert eine Schaltung, mit der man den Blutzucker messen
kann. Das Prinzip ist mir klar, aber hat vielleicht einer von euch
Hinweise zu einer schaltungstechnischen Umsetzung oder einfach nur
weitere Hinweise? Ist sowas überhaupt möglich, mit relativ einfachen
Mitteln umzusetzen??

Vielen Dank im Vorraus für eure Antworten

Autor: Dierk (Gast)
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Welches Prinzip meinst du? Voltammetrie?

Autor: LüLü (Gast)
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genau die meinte ich, habe aber leider im Laufe meiner weiteren Suche
festgestellt, dass es anscheinend mehrere Methoden der Messung gibt
ohne  Blut abzunehmen.

Wäre euch sehr dankbar wenn ihr vielleicht einfach mal schreiben
könntet welche Möglichkeiten ihr so kennt und vor allem wie es dann
auch mit der Schaltungstechnischen Umsetzung ist...

Vielen Dank im Vorraus

Autor: Dierk (Gast)
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"Ist sowas überhaupt möglich, mit relativ einfachen
Mitteln umzusetzen??"

unblutig mit einfachen Mitteln: nein

Google mal nach

"GlucoWatch"

"Hypomon"

Autor: Fasti (Gast)
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Hi!

Also das wird sicher nix. Es gibt mehrere große Firmen auf der Welt,
die da sehr viel Geld hineingesteckt haben und bisher ist da noch nix
dabei raus gekommen. Es wurden viele Bersprechungen gemacht, viele
Prototypen gezeigt viel Hoffnung geschürt und rausgekommen ist bisher
kein einziges zuverlässig arbeitendes Gerät. Spontan fallen mir dazu so
Systeme ein wie von Pendragon Medical die Hautimpedanzmessung mit
elektrischen Wechselfeldern (Hat bei vielen nicht richig funktioniert
und mittlerweile ist die Firma angeblich hopps gegangen.) Ein System,
das auf optischer Brechung beruht, ein Lasertomographiesystem etc...
Bisher sehr unzuverlässig und ungenau und von der Handhabung äusserst
unkomfortabel weil das Messgerät meist sehr groß. Solltest du mal eine
unblutige Messmethode finden, dann danken dir 250 Millionen Diabethiker
weltweit und du kannst sicher sein, dass du ausgesorgt hast.

mfg

Fasti

Autor: Dierk (Gast)
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die Frage ist auch ob es eine für den Massenmarkt brauchbare Lösung (=
robust, fehlerfrei, einfach zu bedienen, billig) sein soll oder ob eine
auf ein Individuum zugeschnittene Lösung auch reicht...

das zweite dürfte einfacher gehen

nicht immer muß tatsächlich BZ gemessen werden, kommt auf die
Fragestellung an

weitere Ansätze sind z.B. Atemgasanalyse Acetonbestimmung (Ketonkörper)
- automatische Hypoglykämieerkennung: verminderte
Herzfrequenzvariabilität  verminderter Hautwiderstand  erhöhter
Gewebewiderstand als potentielle Symptome - IR-Spektroskopie - usw

Autor: Manfred Markert (Gast)
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Autor: Wolfgang Eigner (Gast)
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Hallo LüLü,
mich würde es sehr Intressieren ob Sie es Geschaft haben ein
Blutzuckermessgerät selber zu Bauen mit diesen Eigenschaften.
PS:
Mich würde es freuen, wenn Sie sich bei mir Melden würden.
Mit Freundlichen Grüssen
Wolfgang Eigner

Autor: Hendi (Gast)
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...also einer der richtig großen Fische im US-Medizinmarkt ist selbst
Diabetiker mit großem Interesse an dieser Sache. Wenns ginge, wär was
im Sortiment seiner Firma. Wäre auch sehr erfreulich für die
Betroffenen, habe 3 im Bekanntenkreis die selbst "müssen"...

Gruß,
Hendi.

P.S.: Ob Skandia da gehofft hat einen guten Fisch gefunden zu haben ?

Autor: Wolfgang Eigner (Gast)
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Sali Hendi,
keine Angst wir sind nur ein Versicherungs-Unternehmen und haben nichts
mit dem Vertrieb vom Blutzuckermessgeräten usw. zu tun.
PS:
Haben Sie mir ev. eine Internet Adresse wo Diabetiker sich über die
neusten Blutzuckermessgerät Informieren können.
Gruss
Wolfgang

Autor: Gerhard Schaden (Gast)
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Hat hier jemand Erfahrung damit, den Hautwiderstand mit einem Multimeter 
zu testen, und damit Unterzucker zu erkennen?

Autor: fubu1000 (Gast)
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Hallo,
in der Firma wo ich zur Zeit arbeite wird der Hautwiederstand zur Zeit 
mittels Hochfreqenten Elektromagnetischen Feldern gemessen und die 
arbeiten schon seit Jahren daran!!! Also vergiss es gleich!!!
Wenn die Messungen schief gehen oder ungenau sind ist schnell Jemand 
davon!!!
gruss

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Die Hersteller der üblichen Blutzucker-Messtechnik (für den Heimgebrauch 
zur Selbstkontrolle) verdienen sich an den Teststreifen dumm und 
dämlich. Sie werden alles tun, dass das auch so bleibt. Jede Alternative 
wird im Keim erstickt werden. Es ist halt ein sicherer Markt, ähnlich 
wie Drucker-Tinte, sowas gibt man nicht auf.

...

Autor: Gerhard Schaden (Gast)
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ich will ja nur eine zusätzliche methode, einen möglichen 
blutunterzucker zu erkennen. derzeit habe kein system, welches mich hier 
warnt.
kennt jemand den theoretischen zusammenhang zwischen der leitfähigkeit 
und blutzuckergehalt.

-GES

Autor: Zacc (Gast)
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Fuer so ein Vorhaben sollte man etwas mehr elektronisches Vorwissen 
haben als Nichts. Die physiologischen Zusammenhaenge sollten man auch 
kennen. In dieses Gebiet haben schon etliche Firmen Millionen versenkt. 
Die erforschten Zusammenhaenge werden probiert worden sein, und die 
unerforschten Zusammenhaenge wird man hier nicht beantwortet bekommen.

Da Zucker selbst nicht ionisch ist, aendert sich nichts an der 
Leitfaehigkeit. Zumindest nicht direkt. Falls es indirekte Prozesse 
gaebe, haben die moeglicherweise noch andere abhaengigkeiten.

Autor: Gerhard Schaden (gschaden)
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Danke für die Nicht-Hilfe, und ich weis auch dass zucker nicht leitet. 
Es geht hier um die Leitfähigket der Haut bedingt durch Schweis. Es gibt 
auch noch genug andere Faktoren, die man hier einbeziehen kann.

Es ist einen ein Gerät zu haben welches mir hilft, und etwas anderes 
daraus ein Produkt zu entwicklen von dem eine Firma leben kann.


-GES

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Eine drohende Unterzuckerung erkenne ich meist an Schweißausbrüchen und 
verminderter Sehfähigkeit (farbige Regionen im Sichtfeld), aber nur, 
wenn ich nicht unter Stress (Termindruck, Eile) stehe. Unter Stress 
erkenne ich diese Veränderungen nicht, da sich die Sinne auf 
(vermeintlich) Wichtigeres konzentrieren.

Ich erkenne es meist so früh (auch nachts beim Schlafen), dass ich noch 
Messen (bestätigen) und reagieren kann, aber nicht früh genug, um 
unterwegs rechtzeitig einen (auffahr-)sicheren Parkplatz zu finden, um 
dort (außerhalb des fließenden Verkehrs) sicher nachmessen und reagieren 
zu können.

Dummerweise gibt es auch öfters "Fehlalarm", ich komme also auch ohne 
Unterzuckerung ins Schwitzen. Somit scheidet der Schweißausbruch als 
Alarm-Kriterium aus. Mal davon angesehen, dass man auch ohne Sensor 
merkt, dass man schwitzt.

Richtig interessant wäre eine (verbrauchsmaterialfreie) ständige Messung 
(oder zumindest Grenzwertkontrolle) für Insulinpumpen, denn dann könnte 
ein autarker Regelkreis realisiert werden. Und auf diesem Gebiet wird 
auch geforscht, denn das bedeutet einen Qualitätssprung im Bereich der 
Insulinpumpen. Es scheint aber noch keine brauchbaren Ergebnisse zu 
geben.

...

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