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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Widerstandsmessung


Autor: Steffen (Gast)
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Hi,

ich bräuchte mal Eure Hilfe.
Ich will u.a. die Ladelufttemperatur meines Autos mit nem AVR messen. 
Dafür hab ich mir nen speziellen Temp-Sensor (ST20-M) besorgt. 
Datenblätter dafür hab ich, aber weis nicht genau, wie ich den 
Widerstand messen soll. Klar, über den Spannungsabfall am Widerstand. 
Nur bin ich kein Fachmann in solchen Sachen.

Ich hoffe das Ihr mir helfen könnt.


Danke
Steffen

Autor: BA (Gast)
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versuchs doch mal mit einem AD wandler..
analoges spannungssignal drauf, digital wieder raus und ab zum AVR..

Autor: Steffen (Gast)
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Ein A/D-Wandler ist ja auch im 4433. Das Problem ist, daß ich  den 
Widerstand mit Spannung und Stromstärke berechnen will. Ich müsste also 
den Spannungsabfall über dem Widerstand messen. Aber um den Widerstand 
berechnen zu können müßte jetzt die Stromstärke konstant bleiben (und 
bekannt sein). Tut sie aber nicht, da sich der Widerstand ändert. :(
Hab leider nicht das notwendige Wissen.



Ciao

Autor: Steffen (Gast)
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Hab ne Möglichkeit gefunden. Werde mal Versuche mit nem Spannungsteiler 
machen.

Die Stromstärke ist dabei unnötig, da:

U1    U2
--- = ---
R1    R2


Wenn R2 nun mein Sensor ist, dann lautet die gesuchte Formel:

       R1 * U2
R2=----------
         U1

Damit man U1 nicht auch noch messen muß, ersetzt man sie. Die 
Gesamtspannung ist die Summe der Spannungen über den Widerständen.

U1=U - U2

       R1 * U2
R2=-----------
       U - U2

Autor: Lars (Gast)
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Das mit dem Spannungsteiler ist schon richtig, allerdings weiss ich 
nicht wie genau du diesen Widerstand (und damit die Temperatur) messen 
musst (also welche Messgenauigkeit).

Du wirst ggf. noch einen Operationsverstärker dahinterschalten muessen 
damit du die von dir benoetigte Genauigkeit erhälst.
Der 10bit-ADC des AVR ist für exakte Messungen nicht geeignet, weshalb 
ich bei Bedarf einen extra 24bit-ADC-Chip verwende.

Autor: Steffen (Gast)
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Hi Lars.

Die Genauigkeit kann ich schon durch die Verwendung einer 
Wheatstoneschen Brücker (parallel geschaltete Spannungsteiler) erhöhen.
Nur hab ich keine Ahnung, was den Differenzverstärker 
(Instrumentenverstärker) angeht. Daher erstmal die Versuche mit nem 
einfachen Spannungsteiler.

Die Messgenauigkeit ist momentan eher nebensächlich. Wenn mir die 
Temperatur auf ein Grad Celsius genau angezeigt wird, dann reicht das.
Wenn die Genauigkeit später mal auf 5/10 °C steigt, dann währ das nicht 
schlecht.

Aber wie muß ich den OpAmp dimmensionieren???
Die Wheatstonesche Brücke würde ich so abstimmen, daß delta_U bei 0°C 
bei 0 Volt liegt (R währe dann 1630(,21) Ohm).



Ratlos
Steffen

Autor: Lars (Gast)
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Rein theoretisch gibt es einfache Dimensionierungsregeln fuer die 
OpAmp-Beschaltung (Abhängig von gewünschtem Offset und 
Verstärkungsfaktor). Allerdings musste ich feststellen dass das mit der 
Praxis relativ wenig zu tun hat bzw noch ein ganzer Haufen andere 
Faktoren (Daten des verwendeten OpAmp) mit reinspielt.

Ich helfe mir bei der OpAmp-Auslegung deshalb mit einer Testschaltung 
aus, bei welcher ich die Widerstaende jeweils durch Spindelpotentiometer 
ersetzt habe und dann diese so einstelle bis ich das gewuenschte 
Ausgangssignal erhalte. Dann kann ich später die Widerstände mit einem 
Messgerät messen und habe somit meine Werte :-)
Ich weiss, nicht die feine englische, aber wie gesagt konnte ich keine 
praktisch-Korrekte-Berechnungsmethode finden.

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