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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik externe 5V Vref Quelle für ADC bei 5Volt VCC?


Autor: Christian (Gast)
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Hallo,

ich möchte die 10bit der AVR's möglichst optimal ausnutzen - ist es 
sinnvoll eine externe 5,000Volt Referenzspannungsquelle zu verwenden, 
wenn man schon 5Volt Versorgungsspannug hat??? An der 
Versorgungsspannung hängen aber noch andere Geräte, die teilweise 
pulsartig Strom brauchen.

Vielen Dank für eure Hilfe

Christian

PS: Ich hab' schon ins Datenblatt geschaut - hab' aber leider nix 
gefunden, ich hoffe ich hab's nicht übersehen...

Autor: Norbert Lieven (Gast)
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Pulsartige Ströme sind immer verdächtig und an allem Schuld:-)
Eine extrene Referenz z.B. LM336-5.0 ist hier hilfreich, aber nur,
wenn den GND-Anschluß der Referenz mit de GND-Anschluß des 
Ref.-Einganges direkt verbunden ist. Als witeres muß dafür Sorge 
getragen werden, daß über diese GND-Verbindung KEIN Laststrom fließt.
Schönen Gruß   Norbert

Autor: Christian (Gast)
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Hi Norbert,

Danke für deine Antwort - pulsartig war ein wenig übertreiben, aber der 
Stromverbracuh bleibt nicht konstant sondern es kommen halt ab und zu 
schlagartig 30mA dazu oder weg oder sonst irgendwas wird an oder aus 
geknipst.....

Soll ich den GND Anschluss also mit der ADC Masse verbinden aber von den 
anderen Massen fernhalten oder hab' ich dich Missverstanden???

Vielen Dank

Christian

PS: Danke für den Hinweis mit der LM336, aber ich hab' von Maxim schon 
einen sehr präzisen Baustein rumliegen (MAX6033 glaub' ich - eigentlich 
viel zu schade für einen 10bit ADC)

Autor: Norbert Lieven (Gast)
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Referenz-Masse und ADC-Masse sind auf kürzestem Wege zuverbinden.
Diese Analog-Massen müssen natürlich auch mit der Digital-Masse
verbunden werden, aber so, daß über diese Verbindung KEIN Digital-Strom 
oder anderer Laststrom fließt.

Schönen Gruß   Norbert

Autor: Siegfried (Gast)
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Ist vielleicht auch eine Überlegung wert, von der 5,000V Referenz auf 
4,095V zu gehen. Der Wertebreich des AD-Wandlers geht ja bei 12Bit von 
0000 - 4095 (2^12-1). Dann liefert der Wandler die Messwerte in 1mV 
Schritten, was für die Weiterverarbeitung günstiger ist.

Bei einer 5,000V Referenz sind die Schritte 1,2207 mV.

Siegfried

Autor: Christian (Gast)
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Hallo,

vielen Dank für eure Antworten!!!
Nach dem der AD Wandler eh' nur 10bit hat und ich auch den ganzen 
Messbereich von 0 - 5 Volt brauche ist die Idee mit den 4,096 Volt bei 
mir nicht gut umzusetzen - trotzdem vielen Dank....

Viele Grüße

Christian

Autor: Siegfried (Gast)
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Stimmt natürlich!

wollte damit auch nur sagen, das ein Vielfaches von 1024 eine besser 
auswertbare Messgröße gibt. Angenommen, die Referenz ist 5,000V und du 
liest die Werte ein.

Mal kurz geExcelt ergibt

Referenz  5,000
Bereich    1024
Intervall  0,004882813


Wandlerwert - exakter Messwert - gerundeter Wert
0  -  0  -  0,000
1  -  0,004882813  -  0,005
2  -  0,009765625  -  0,010
3  -  0,014648438  -  0,015
4  -  0,01953125  -  0,020
5  -  0,024414063  -  0,024
6  -  0,029296875  -  0,029
7  -  0,034179688  -  0,034
8  -  0,0390625  -  0,039
9  -  0,043945313  -  0,044
10  -  0,048828125  -  0,049
11  -  0,053710938  -  0,054
12  -  0,05859375  -  0,059
13  -  0,063476563  -  0,063
14  -  0,068359375  -  0,068
15  -  0,073242188  -  0,073
16  -  0,078125  -  0,078
17  -  0,083007813  -  0,083
18  -  0,087890625  -  0,088
19  -  0,092773438  -  0,093

Das sieht dann etwas komisch aus, wenn ein selbstgebautets DVM immer 
zwischen 0,088 und 0,093 pendelt und nie Zwischenwerte anzeigt.

Anders sieht das bei einer Referenz von 5,12 Volt aus (sollte noch im 
Bereich des zulässigen sein).

Referenz  5,120
Bereich    1024
Intervall  0,005


Wandlerwert - exakter Messwert - gerundeter Wert
0  -  0  -  0,000
1  -  0,005  -  0,005
2  -  0,01  -  0,010
3  -  0,015  -  0,015
4  -  0,02  -  0,020
5  -  0,025  -  0,025
6  -  0,03  -  0,030
7  -  0,035  -  0,035
8  -  0,04  -  0,040
9  -  0,045  -  0,045
10  -  0,05  -  0,050
11  -  0,055  -  0,055
12  -  0,06  -  0,060
13  -  0,065  -  0,065
14  -  0,07  -  0,070
15  -  0,075  -  0,075
16  -  0,08  -  0,080
17  -  0,085  -  0,085
18  -  0,09  -  0,090
19  -  0,095  -  0,095

Siegfried

Autor: Markus (Gast)
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Hm, zu dem Thema hab ich auch nochmal eine Frage. Ich habe bei meinem 
Mega8 Mini Modul alle drei Pins der analogen Spannungsversorgung 
herausgehührt (siehe Schaltplan)
http://www.elektronik-projekt.de/Boards/Mega8/Mega...
Für die nächste Version hatte ich eigentlich gedacht zumindest die Masse 
auf dem Board direkt anzuschließen. Diversen Kommentaren entnehme ich, 
das es besser wäre dies nicht zu tun.
Liege ich mit der Herausführung aller drei Leitungen also auf der 
besseren Seite?

Gruß
Markus
http://www.elektronik-projekt.de/

Autor: Christian (Gast)
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Hallo,

Danke für die Antworten!! Leider kann ich weder bei Maxim, noch bei 
Analog devices einen 5,120 Volt Spannungsreferenz finden - vielen Dank 
nochmals für den Hinweis - es wäre wesentlich besser, dass mit 5mV 
Schritten zu machen!!!

Danke

Christian

Autor: Michael (Gast)
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Teile doch einfach die Eingangsspannung mit einem
Spannungsteiler /2 und benutze die interne
2,56 Volt Referenz

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