Hallo...
> Ich möchte in meinem Programm (Hardware: Atmega 32, 8MHz)
> in einem externen interrupt einen Timer starten (INT0 , TIMER0) und
> diesen aber im Hauptprogramm weiterlaufen lassen bis zum nächsten
> Interrupt.
Wann willst du den Timer starten, bei der steigenden Flanke, bei der
fallenden Flanke oder bei jedem Pegelwechsel?
Wann willst du den Timer auslesen, in der steigenden Flanke, bei der
fallenden Flanke oder bei jedem Pegelwechsel?
> Wenn ich die Interrupt per Software verlängere bekomm ich
> werte beim Auslesen von TCNT0.
Was ist mit dem "Verlängern des Interrupts per Software" gemeint?
Darunter kann ich mir nix vorstellen.
> Wenn nicht ständig nur 0.
Kann es sein, dass du den Timer auf 0 setzt, ehe du ihn ausliest?
Wenn ich die Zeitspanne zwischen den Interrupts messen will, dann lese
ich zuerst den aktuellen Timerstand aus, ehe ich den Timer (für die
nächste Messung) wieder auf 0 setze.
Alternativ dazu kann man den Timer durchlaufen lassen, bei jedem Int
seinen Stand auslesen, die Differenz zum vorhergehenden Timerstand
bilden (das ist dann das gewünschte Ergebnis) und den aktuell
ausgelesenen Stand für's nächste mal merken.
Noch besser und einfacher (und vor allem genauer) geht das mit der
Input-Capture-Funktionalität des Timer1.
> Kann es sein dass der Timer beim verlassen des Interrupts sofort
> wieder beendet wird?
Nein, der Timer läuft im Hintergrund, sobald er aktiviert wurde
(Vorteiler).
> Wenn ja wäre ich für andere Lösungsvorschläge dankbar!
Was ich hiermit gemacht habe. Beispiele kann ich dir leider nur in ASM
geben, ich kann kein C.
Allerdings ist mir an deinem C-Programm aufgefallen, dass du in der
Hauptschleife den Pin für den Int stimulierst (debug), um Int-Aufrufe
auszulösen. Diese Schleife hat aber keine "Bremse". Rechne mal durch,
alle wieviel Takte diese Schleife den Port toggelt. Und dann informiere
dich mal, wieviele Takte der Aufruf eines Interrupts (incl. Rücksprung)
dauert. Ich glaube, dass hier schon der Hase im Pfeffer liegt... 8-(
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