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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 39VF040 programmieren


Autor: Hannes (Gast)
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Hallo,

ich habe vor mehrere 39VF040 zu programmieren. Wie kann ich das am
einfachsten anstellen. Hat jemand einen Link oder ein Schaltplan für
ein Programmiergerät? Würd auch ein EEProm Programmiergerät gehen
(Dip32 + Adapter auf PLCC32)?
Haltet mich nicht für verrückt aber ist es vielleicht möglich die
Dinger auch mit einem alten Mainboard zu programmieren. Der Bios chip
hat ja auch 32 Pins und so habe ich früher schon mehrere 29E-Proms
gerannt. (Pc einschalten, Dos booten, Bios EEprom raus, anderes rein
und mit uniflash beschrieben) oder ist dies mit Flash nicht möglich.
Hatte noch nie was mit Flash zu tun.

Schreibt einfach mal was ihr meint
Bin dankbar für jede H I L F E :-)

Gruß Hannes

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Die von Dir beschriebene Technik ist, nun, sagen wir: etwas
unkonventionell.
Außerdem dürfte sie daran scheitern, daß übliche PC-BIOS-ROMs nur 2
MBit groß sind, Deines aber 4 MBit groß ist.

Vor einiger Zeit veröffentlichte die c't mal Schaltpläne eines
Flash-Programmiergerätes, um "zerflashte" BIOS-ROMs wieder
programmieren zu können.
http://www.heise.de/ct/97/16/176/default.shtml


Das hier http://www.loet.de/ könnte Dir auch weiterhelfen.


Ansonsten bietet die Firma Segor einen Programmierservice an
(www.segor.de)

Autor: Hannes (Gast)
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Danke für deine Antwort
Hm ist wohl gar nicht so einfach.
Die von www.loet.de weisen auch darauf hin das ohne anpassung keine 3,3
volt chips gebrannt werden dürfen...Dies kommt wohl beim brennen im bios
sockel auch noch mit dazu :-(

Das Projekt von www.loet.de finde ich sehr gut leider ist es nicht ohne
geäzte Platiene möglich:-(

Programmierservice ist zu teuer sind mehrere Chips.

noch ideen?

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Wieso soll das nicht ohne geätzte Platine möglich sein?
Auf 'ner Lochrasterplatine aufbauen und fädeln; sofern die
Versorgungsspannungs- und Masseleitungen ausreichenden Querschnitt
haben (dickerer Draht) und mit Abblockkondensatoren nicht gegeizt wird,
kann man mit dieser Technik wesentlich anspruchsvollere Schaltungen
aufbauen (mein persönliches Extrembeispiel war mal ein mit 25 MHz
getakteter 68020 mit 2 MByte SRAM auf einer Europakarte ... lang ist's
her).
Klar, man sollte schon etwas diffiziliere Dinge als ausgerechet
Regenrinnen löten können ...

Was soll denn in Deine Flashroms 'rein?

Autor: Hannes (Gast)
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Vielen Danke für deine Hilfe
Okay dann werd ich das wohl machen.:-)
Wie müssen die Pegel(3,3V) angepasst werden? Müssen alles Leitungen
angepasst werden... also auch Datenleitungen? Wie?

Der Mr. Loet schreibt etwas das der 82C55 24 freiprogrammierbare
Leitungen hätte und das der Baustein damit universiell einsetbar
wäre.!!? Wenn ich diesen nur in diser Schaltung einsetzen will muss er
aber nicht programiert werden oder? Wie Programmiert man so einen
Baustein

Wäre es also damit möglich die 39vf040 4MBit baustein zu programmmiern?


Ich möchte damit ein Softwareupdate durchführen.

also wie du merkst habe ich kein Plan
Vielen Dank für deine Hilfe:-)!!!!
Gruß
Hannes

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Der 82C55 ist kein Prozessor, das ist ein ganz banaler I/O-Baustein.
Der muss also nicht "programmiert" werden; das Teil hat nur einige
Register (die im Datenblatt beschrieben sind), mit denen man festlegt,
welcher Port als Ein- und welcher als Ausgang fungieren soll, analog zu
den DDRx-Registern im AVR.

Das Thema Pegelanpassung wurde hier schon ad nauseam diskutiert. Es ist
nicht auszuschließen, daß mit dieser Hardware (nach erfolgten
Modifikationen) auch das von Dir gewünschte Flash-ROM programmiert
werden kann; das hängt dann von der auf dem angeschlossenen PC
laufenden Software ab.
Was soll denn da so dramatisch wichtiges in diese Flash-ROMs hinein,
daß Du Dir a) den Aufwand machen möchtes, ohne irgendeinen Plan* Dir
ein Programmiergerät zu bauen und b) den Programmierservice von Segor
inakzeptabel teuer findest?

*) gemeint ist "Ahnung", nicht "Schaltplan"

Autor: Hannes (Gast)
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Es ist ein Softwareupdate für Monitore.. ohne dieses funktionieren
sie nicht gescheit! Habe nur noch nicht nie was mit flash gemacht
bis jetzt nur ein paar 8 pinner eprom programmiert.hm kein plan also
einen Lötkolben kann ich richtg rum halten. Jeder hat halt seine
"Spezialgebiete":-) Habe gesehn das das sogar nur 2,7 Volt typen
sind
Dann muss ich nur die Pegel für die Betriebsspannung und die
Programmiersp. anpassen??? oder muss ich auch was an den datenleitungen
verändern?
danke für deine hilfe

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Ich rate Dir zu einem Blick ins Datenblatt des zu programmierenden
Bausteines.
Bedenke, daß nicht nur die Hardware den Baustein unterstützen muss
(eben durch 3.3V-Kompatibilität), sondern daß auch die Software den
Baustein unterstützen muss, die Programmieralgorithmen der Software
müssen also nötigenfalls von Dir oder sonstwem angepasst werden.

Was sind das für Monitore, für die es Softwareupdates gibt?

Autor: Hannes (Gast)
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Im Datenblatt kann ich keine Information darüber finden
VDD 2,7 - 3,6 V
Input Voltage (High) mindestens 2 Volt ... ist aber kein Maximalwert
angegeben?!?!?!??!
Das ist VDD anpassen muss ist kein Probelm(z-diode+r)
Was ist mit den Datenleitungen und Adressleitungen.. es ist nur ein
Minimum angegeben... also sollte es mit 5 Volt funktionieren oder?
Danke das du dir soviel zeit nimmst
gruß
Hannes

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Poste einen Link aufs Datenblatt, dann sehe ich da auch mal 'rein. Daß
keine Obergrenze für die Eingangsspannungen angegeben ist, ist mehr als
unwahrscheinlich.

Autor: Hannes (Gast)
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Habe glaub ich doch was gefunden ... VDD=VDD Max.. d.h. warscheinlich
alle umsetzten, oder?
Gibt es Umsetzter mit sovielen Ein Ausgängen?...

www.mcu-memory.com/datasheet/sst/39vf040.pdf

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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Um den Verdrahtungsaufwand in Grenzen zu halten, würde ich alles seriell
ansteuern:

Die Adreß- und Steuerleitungen mit ein paar 74HCT595 und den Datenbus
mit dem 74HCT299. Die laufen auch an 2..6V.

Das Ganze dann z.B. an das SPI eines ATMega8 gehängt und den über die
UART mit dem zu brennenden Hex-File gefüttert.

Um etwas Programmiererei wirst Du aber nicht drumrum kommen.


Peter

Autor: Hannes (Gast)
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Warum denn das?
Ich dachte mir die Schaltung dann Pegelumsetzer und dann den Sock für
das Eprom. Vertraungsaufwand wäre akzeptabel.
Müsste doch so gehn oder?
Was sind den die größten(Bitbreite) Pegelumsetzer die es gibt?
Danke

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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Mit SPI brauchst Du nur 4 Pegelumsetzer, bzw. mit einem ATMega8L gar
keine.


Peter

Autor: Hannes (Gast)
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Ich bin nicht so der Programmierfreak:-)
Hab mal was mit nem PIC gemacht aber das ist schon etwas her..
Also meinst du es wäre mit mehreren Pegelumsetzern möglich?
Welche

Danke

Autor: dds5 (Gast)
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Hallo Hannes,

wenn Versand in Frage kommt oder Du zufällig im Rhein-Main Gebiet
wohnst könnte ich die Teile (nur PLCC 32, kein BGA) mit einem
Profigerät programmieren.
Bis 10 Stück kostenlos, sonst 20 ct pro Stück.

Gruß    Dieter

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