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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Sensor für Mikrofon


Autor: Michael Körner (Gast)
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Hi,
ich bin gerade am überlegen wie ich ein Mikrofonproblem bei uns in der
Kirche lösen könnte. Es gibt 3 Mikrofone die an einer Anlage hängen.
Jetzt gibt es das Problem das der Hall dort so groß ist das er nochmals
durch die 2 Mikrofone verstärkt wird. Ich möchte nun das das Mikro
eingeschaltet wird wenn man davortritt und ausgeschaltet ist wenn
niemand davor steht. Ich habe mir das so vorgestellt wie bei den
Wasserhänen oder Toiletten mit dem Sensor drin. Könnte man das
überhaupt mit einem Atmega 8 realisieren?
Grüße
Michael

Autor: Freak5 (Gast)
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Das an und ausschalten ist ja nicht so das, was Leistund verbraucht. Das
ist doch nur so eine art Lichtschranke.

Da einige sogar Abstandsmessungen mit einem AVR durchfürhen ist das
garantiert möglich.
Ich würde aber aufpassen, dass die Mikros nicht ausversehen zu schnell
abgeschaltet werden. Das wäre sonst etwas blöd.

Autor: Alex (Gast)
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Hi!
Also, ich würde es erst einmal mit 3 Noise-Gates versuchen. Die
schalten das Mikro dann automatisch ab einer bestimmten (einstellbaren)
Lautstärke ein, bei leiseren "Nebengeräuschen" wie dem Hall ist das
Mikro ausgeschaltet. Wäre für mich als Tontechniker auf jeden Fall der
erste Lösungsversuch. Hat im Vergleich zu deinem Ansatz auch den
Vorteil, das an jedem Mikro jemand stehn kann, aber dennoch nur die an
sind an denen jemand reinspricht.

Autor: TravelRec. (Gast)
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Naja, NoiseGate ist dafür eher nicht der Hit, weil dann immer das erste
Wort fehlt, auch wenn die Gates sehr schnell sind. Desweiteren ist Hall
noch lauter als ein leise gesprochenes Wort, also laß mal mit den
Noise-Gates. Ich würde gepulstes Infrarot nehmen und senden und wieder
empfangen und verstärken. Ein Prozi kann dann feststellen, ob das
zurückgeworfene Licht Streulicht ist oder vom Redner stammt. Mittels
zeitgesteuerter Ausschaltvorgänge kann man dann verhindern, daß das
Mikro schon ausgeht, wenn mal kurz der Redner beiseite tritt. Soft-Mute
statt direktem Abschalten wäre aber in jedem Falle ratsam, da sonst ein
herrliches knacken auf der Mikrofonleitung und somit im Verstärker
entstünde.

Autor: Rahul (Gast)
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@TravelRec:
Dann frage ich mich, warum NoiseGates so verbreitet sind, vor allem im
Bereich Radio bzw. im Sprachbereich.

Was helfen könnte wäre ein Noise-Gate mit Expander, Kompressor und
Limiter. Damit würde man alles erschlagen, auch Redner, die sich vor
dem Mikrofon bewegen (Kompressor), verschieden laute Redner
(Limiter/Expander). Gibt das fertig zu kaufen...

Sonst gibt es auch noch die Möglichkeit jedem Mikrofon eine Taste
(Sprechertaste) zu verpassen.

Baupläne zu Noise-Gates müsste es eigentlich zu Hauf im Internet geben.

Autor: AxelR. (Gast)
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DeEsser nicht vergessen ;-))

Autor: PeterL (Gast)
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hallo

und wie wäre es mit einer Trittmatte auf der man(n) oder frau steht?
gibts glaube ich beim Conrad für Alarmanlagen

Peter

Autor: sparks (Gast)
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Such mal bei google oder der Suchmaschine deines Vetrauens nach dem
Begriff "Push-To-Talk". Es gibt spezielle Schaltungen, die erst dann
den Mikrofoneingang "oeffnen", wenn ein bestimmter Signalpegel
erreicht ist (als eben jemand reinspricht)

Autor: Olaf (Gast)
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Wie waer es eigentlich mit einer Schaltung die Echos verhindert? Soweit
ich weiss funktioniert das indem man die Frequenz der Eingaenge um ein
paar Hertz verschiebt.
Aber das geht natuerlich nicht mit einem Mega8. .-)

Olaf

Autor: Rahul (Gast)
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@Olaf:
Sowas nennt sich Verzögerungsleitung und liegt preislich im Bereich
Kiloeuro... und meint eigentlich eine Phasenverschiebung um 180°...

Die Anlage "vernünftig" aufbauen und richtig einpegeln hilft auch.

Gegen die bösen Rückkopplungen gibt es auch noch Feedback-Destroyer.

@AxelR: Hab ich vergessen... man kann auch erst mal ein Zwelchfell aus
Schaumstoff (Poppschutz) nehmen...

Autor: Kai Markus Tegtmeier (Gast)
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Das Problem wird vermutlich durch eine "Einschaltautomatik" nicht
signifikant besser werden. Denn wenn vor einem Mikrofon jemand steht
und spricht, wird der Hall durch dieses Mikrofon trotzdem übertragen.
Ein Noise Gate könnte da in der Tat helfen, verbunden mit einer sehr
engen Richtcharakteristik. Was ist denn das für eine Kirche, wo der
Hall stärker ist als ein direkt reingesprochenes Wort? Kann ich mir
irgendwie nicht vorstellen. Was für Mikrofone verwendest Du bzw. welche
Richtcharakteristik?

Greetz
Kai Markus

Autor: TravelRec. (Gast)
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@ Rahul: Ich bin im Bilde, daß es lauter tolle Sachen auf dem Markt
gibt, von denen aber keines das raumakustische Problem lösen wird.
Tatsächlich ist es so, daß je geringer der Abstand des Redenrs und je
unempfindlicher das Mike ist, desto besser wird das ganze Vorhaben. Wie
groß das hinten an der Mikrofonleine angeklemmte Side-Rack ist, hat
keinen Einfluß auf die Verständlichkeit des Redners, und wenn, dann
eher einen negativen. Es ging um eine Möglichkeit des Ein/Ausschaltens
eines Mikrofons und das geht halt am besten mit einem Schalter in Form
einer Soft-Mute-Funktion, angesteuert von was auch immer. Sensoren gibt
es - wie schon gesagt wurde - mehr als genug.

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